AT379870B - Einrichtung zur beobachtung des verbrennungsablaufes im brennraum einer brennkraftmaschine - Google Patents

Einrichtung zur beobachtung des verbrennungsablaufes im brennraum einer brennkraftmaschine

Info

Publication number
AT379870B
AT379870B AT4481A AT4481A AT379870B AT 379870 B AT379870 B AT 379870B AT 4481 A AT4481 A AT 4481A AT 4481 A AT4481 A AT 4481A AT 379870 B AT379870 B AT 379870B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
window
combustion chamber
combustion
holding sleeve
sleeve
Prior art date
Application number
AT4481A
Other languages
English (en)
Other versions
ATA4481A (de
Inventor
Wolfgang Dipl Ing Cartellieri
Peter Dipl Ing Werlberger
Irolt Dipl Ing Dr Killmann
Original Assignee
List Hans
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by List Hans filed Critical List Hans
Priority to AT4481A priority Critical patent/AT379870B/de
Publication of ATA4481A publication Critical patent/ATA4481A/de
Application granted granted Critical
Publication of AT379870B publication Critical patent/AT379870B/de

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01MTESTING STATIC OR DYNAMIC BALANCE OF MACHINES OR STRUCTURES; TESTING OF STRUCTURES OR APPARATUS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01M15/00Testing of engines
    • G01M15/04Testing internal-combustion engines
    • G01M15/10Testing internal-combustion engines by monitoring exhaust gases or combustion flame

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Instruments For Viewing The Inside Of Hollow Bodies (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Beobachtung des Verbrennungsablaufes im Brennraum einer in Betrieb befindlichen Brennkraftmaschine, mit zumindest einer gasdicht abgeschlossenen und   lichtdurchlässigen   Beobachtungsöffnung des Brennraumes, welche von einer von ausserhalb zugänglichen Aufnahmebohrung in der Brennraumwand mit gegenüber den Brennraumdimensionen kleinem Querschnitt gebildet ist, in welcher ein lichtdurchlässiges Fenster angeordnet ist. 



   Eine bekannte Einrichtung der obengenannten Art zeigt die DE-OS 2530129. In der Wand des Zylinders bzw. im Zylinderkopf befindet sich eine Bohrung, welche durch ein Quarzglasfenster abgedeckt ist. Von diesem Fenster führt eine Faserlichtleiter-Optik zu einem Phototransistor. Mit dieser Einrichtung ist es möglich, durch Vergleich des von dem Phototransistor abgegebenen Signals mit der zu diesem Zeitpunkt vorhandenen Winkellage der Kurbelwelle festzustellen, ob der Zündzeitpunkt des Verbrennungsmotors richtig eingestellt ist, für die Aufnahme der Verbrennungsvorgänge im Brennraum des Verbrennungsmotors mit Filmapparaten der Hochgeschwindigkeitskinematographie ist diese Einrichtung allerdings nicht geeeignet, da das Fenster bereits nach wenigen Arbeitszyklen stark verrusst ist. 



   Um Verbrennungsvorgänge im Brennraum von Verbrennungsmotoren photographisch festhalten zu können, wurden bereits Motoren für diesen Zweck speziell angefertigt. Bei diesen Motoren wurden allerdings gegenüber den im Handel befindlichen Motoren verschiedene, durch die Einrichtungen für die Hochgeschwindigkeitskinematographie bedingte Umbauten vorgenommen, durch welche wesentliche Motorparameter wie Strömungsverhältnisse, thermodynamischer Zustand, Brennraumgeometrie usw. entscheidend verändert wurden. 



   Beispielsweise wurde ein Dieselmotor mit einer Quarz- oder Plexiglasabdeckung versehen, durch die hindurch der Brennraum über einen Spiegel während des Verbrennungsablaufes gefilmt wurde. Da der transparente Zylinderkopf die Anbringung von Ventilen nicht zuliess, musste eine Schlitzsteuerung angewendet werden. Dadurch ergaben sich aber völlig andere Strömungsverhältnisse im Brennraum gegenüber Motoren mit einer Ventilsteuerung. 



   Eine andere Ausführungsform einer Beobachtungseinrichtung verwendete einen Kolben mit durchsichtigem Kolbenboden, durch den hindurch der Verbrennungsvorgang über Spiegel, welche in offene Schlitze im Kolbenmantel hineinragten, gefilmt wurde. Da sich aber die Spiegel nicht verschmutzen durften, konnte keine   Ölschmierung   verwendet werden. Vielmehr musste die Abdichtung über Teflonringe erfolgen, welche nur Drehzahlen bis zu 1500 Umdr/min zuliessen. 



   Bei beiden zuletzt genannten Einrichtungen war bereits nach 10 bis 20 Arbeitszyklen eine Reinigung der verrussten transparenten Teile erforderlich. 



   Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, die angeführten Nachteile der bekannten Einrichtungen zu beseitigen und eine Einrichtung der eingangs umrissenen Art zu schaffen, mit der es möglich sein soll, den Verbrennungsablauf in im Handel befindlichen Motoren ohne jegliche bauliche Veränderung zu filmen, sofern bei den Motoren eine in die Brennraummulde mündende Hochdruckindizierbohrung od. dgl. Aufnahmebohrung vorhanden ist. 



   Diese Aufgabe wird gemäss der Erfindung vor allem dadurch gelöst, dass zwischen dem Fenster und den angrenzenden, zumindest indirekt gekühlten Teilen in dem an den Brennraum angrenzenden Bereich ein Spalt vorgesehen ist, der eine Wärmeableitung vom Fenster weitgehend verhindert. Auf diese Weise werden Russablagerungen am lichtdurchlässigen Fenster zuverlässig verhindert, so dass der Zeitraum für die Beobachtung nicht wie bei den bekannten Ausführungen auf 10 bis 20 Arbeitszyklen begrenzt ist. 



   Gemäss einer weiteren erfindungsgemässen Ausgestaltung ist vorgesehen, dass das Fenster in einer im wesentlichen hohlzylindrischen Haltehülse mittels eines temperaturbeständigen Klebstoffes befestigt ist, und dass die Haltehülse zumindest indirekt in die Aufnahmebohrung einsetzbar ist. Auf diese Weise ist es möglich, das Fenster leicht und ohne wesentlichen Zeitaufwand zu wechseln bzw. zum Reinigen zu entfernen. 



   Gemäss einem andern Erfindungsmerkmal ist das Fenster von einem im wesentlichen hohlzylindrischen, aus einem temperaturbeständigen Material, vorzugsweise aus Quarzglas, bestehenden
Röhrchen gebildet, dessen dem Brennraum zugewendetes Ende mit einem vorzugsweise planparallelen Abschluss versehen ist. Das im eingesetzten Zustand des Fensterelementes dem Brenn- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 umgelenktFig. 5 gezeigten Ausführung ist das Beleuchtungsfeld zur Achse der Einrichtung um einen Winkel von 900 geneigt, gemäss Fig. 6 hingegen zur genannten Achse symmetrisch. 



   Nach Fig. 1 ist in eine   Bohrung-l'-des Zylinderkopfes-l-eines   Verbrennungsmotors eine   Adapterhülse --2-- eingesetzt.   Diese weist an ihrem oberen Ende einen Abschnitt-2'mit Innengewinde auf, in welches der Gewindeabschnitt --3'-- einer Haltehülse --3-- eingeschraubt ist. Die Bohrung der Haltehülse --3-- besitzt etwa in einem Abstand von einem Vier- 
 EMI3.1 
 ab. Dieses Fenster --5-- ist von einem Röhrchen gebildet, das an seinem unteren Ende durch einen ebenen senkrecht zur Röhrchenachse verlaufenden Boden abgeschlossen ist. Das Fenster --5-ist in der   Haltehülse --3-- mittels   eines Klebstoffes --6-- festgehalten. 



   In die   Haltehülse --3-- ist   ein   Endoskop --7-- eingesetzt.   Endoskope werden in der Medizin seit Jahren verwendet und dienen zur Besichtigung von Körperhöhlen. Das Endoskop --7-ist über seine ganze Länge von einer Kühlmanschette --8-- umgeben und in dieser von Hand oder durch einen Antrieb verstellbar. Dadurch ist es möglich, das Endoskop --7-- nur während der   Beobachtungs-bzw.   Aufnahmezeit gegen den Boden des Fensters --5-- hin zu verschieben. 
 EMI3.2 
 --8-- istte --8-- und das Endoskop --7-- jedoch Spiel.

   Auf den Flansch --3"--, der sich am oberen, aus dem Zylinderkopf-l-herausragenden Ende der   Haltehülse --3-- befindet,   ist ein Gehäuse --10-- aufgesetzt, welches über einen etwa zylindrischen Hohlraum --10'-- verfügt, in den ein radialer   Austrittskanal --11-- mündet.   Das   Gehäuse --10-- besitzt   an seiner unteren und an seiner oberen Begrenzungswand je eine zentrale Bohrung, wobei die Bohrung in der oberen Wand kleiner als die in der unteren Wand ist.

   In der Bohrung der oberen Wand des Gehäuses --10-- ist ein Blechzylinder --12-- befestigt, der bis nahe an die   Einschnürung --4--   in die   Haltehülse --3-- hineinragt.   Auf das   Gehäuse --10-- ist   ein weiteres Gehäuse --13-aufgesetzt, welches an seiner unteren Begrenzungswand eine zentrale Bohrung besitzt, die in ihrem Durchmesser dem Innendurchmesser des Blechzylinders --12-- entspricht. Auch dieses   Gehäuse --13-- hat   einen zylindrischen Hohlraum --14--, in welchen ein radialer Zuleitungs-   kanal --15-- mündet.   Selbstverständlich sind die beiden Kanäle --11 und   15-- an   einen nicht dargestellten Kühlmittelkreislauf angeschlossen. Als Kühlmittel kann z. B. Wasser verwendet werden. 



   Da die Haltehülse --3-- bloss durch Einschrauben in der Adapterhülse befestigt ist, ist es ohne irgendwelche Schwierigkeiten möglich, die Einrichtung rasch ein- und auszubauen. 



  Da weiters das   Fenster --5--,   das aus Quarzglas hergestellt ist, welches eine sehr schlechte Wärmeleitfähigkeit aufweist, keinen Kontakt mit der   Kühlmanschette --8-- bzw.   mit dem Endoskop --7-- besitzt und gegenüber der Adapterhülse --2-- einen ringförmigen Spalt --26-bildet, wird das Fenster durch die heissen Verbrennungsgase so stark aufgeheizt, dass sich am Fenster kein Russ ablagern kann. Der Winkel des Sichtfeldes ist mit ss bezeichnet. 



   Um das Endoskop --7-- wirksam gegen zu starke Erwärmung zu schützen, wird dem Gehäuse --13-- durch den Kanal --15-- das Kühlmittel,   z. B.   Wasser, zugeleitet. Dieses strömt an der Innenseite des Blechzylinders --12-- bis zur Einschnürung --4--, wobei die Kühlmanschette --8-- des Endoskops --7-- ausgiebig gekühlt wird. An der Einschnürung --4-- wird der Kühlmittelstrom umgelenkt und strömt dann nach oben in das untere Gehäuse --10--, aus dem er über den Austrittskanal --11-- abgeleitet wird. Diese Art der Kühlung hat den Vorteil, dass bei ihr auch zusätzlich Lichtleitfasern, welche zur Beleuchtung dienen, in die Haltehülse --3-- eingebaut werden können. Selbstverständlich ist die Kühlmanschette --8-- aus Kupfer oder einem andern, die Wärme gut leitenden Material hergestellt.

   Das Endoskop --7-- wird hier also von aussen gekühlt, so dass eine externe Wärmeableitung vorliegt. 



   Das Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 2 ist der Einrichtung nach Fig. 1 in einigen Einzelheiten ähnlich. Auch dieses Ausführungsbeispiel besitzt eine   Adapterhülse-2--, welche   in eine Bohrung --1'-- des Zylinderkopfes --1-- eines Verbrennungsmotors eingesetzt ist. Diese Adap- 

 <Desc/Clms Page number 4> 

   terhülse --2-- nimmt   eine Haltehülse --3-- auf, welche jedoch an ihrem unteren Ende an einer Stufe --27-- der Stufenbohrung der Adapterhülse --2-- abgestützt und an ihrem oberen Ende mittels einer Überwurfmutter --16--, die auf einen Gewindeabschnitt der Adapterhülse aufgeschraubt ist, festgehalten ist.

   Das Endoskop --7-- besitzt hier einen Gewindeabschnitt --17--, 
 EMI4.1 
 --3-- eingeschraubtFenster --5-- ist bei diesem Ausführungsbeispiel von einem Rohr gebildet, das gegenüber der   Adapterhülse --2-- einen   ringförmigen Spalt --26-- bildet und dessen Ende einen Abschluss in Form einer   Halbkugelschale-5'-aufweist.   Das Sichtfeld des Endoskops --7-- ist seitlich seiner Längsachse angeordnet und mit seiner Achse gegenüber der Längsachse um   700 geneigt.   



  Dadurch ist es möglich, auch solche Bereiche des Verbrennungsraumes zu erfassen, welche nicht dem Endoskop --7-- unmittelbar gegenüberliegen. Auch hier ist ss der Winkel des Lichtfeldes. 



   Bei dieser Ausführungsform ist die Kühlung in das Endoskop --7-- integriert. Infolgedessen ist das obere Ende des Endoskops --7-- mit einer Zu-und einer Ableitung --18 bzw. 19-für das Kühlmittel,   z. B.   für Wasser, ausgestattet. 



   Von der Einrichtung nach Fig. 3 ist nur deren unteres Ende dargestellt. Auch diese Ein- 
 EMI4.2 
    --2--,Haltehülse-3-,   die sich mit ihrem unteren Ende an einer Stufe --27-- der Stufenbohrung der   Adapterhülse --2-- abstützt.   In der   Haltehülse --3-- ist   ein Fenster --5-- mittels eines Klebstoffes --6-- befestigt. Im Gegensatz zu den beiden vorhergehenden Ausführungsbeispielen besteht hier das Fenster --5-- aus einem zylindrischen Rohr, das jedoch an seinem Ende durch einen ebenen, gegenüber der Rohrachse um 600 geneigten Boden abgeschlossen ist. Innerhalb des Fensters --5-- bzw. der Haltehülse --3-- befindet sich auch hier ein   Endoskop --7--,   welches von einer   Kühlmanschette --8-- umgeben   ist.

   Diese und das Endoskop --7-- haben von dem Fenster --5-- einen gewissen Abstand und ausserdem ist zwischen Fenster --5-- und der   Adapterhülse --2-- ein   ringförmiger Spalt --26-- vorgesehen, so dass eine eine Russbildung unterbindende Aufheizung des Fensters möglich ist. Gleichzeitig wird das Endoskop extern auf eine Temperatur gekühlt, welche dessen einwandfreien Betrieb ermöglicht. Ferner ist, wie aus Fig. 3 klar hervorgeht und wie bereits ausgeführt wurde, im Bereich unterhalb des Klebstoffes --6-- zwischen dem   Fenster --5-- und   der Haltehülse --3-- bzw. zwischen dem Fenster --5-und der   Adapterhülse --2-- Spiel   vorhanden, welches hier einen Wärmeübergang verhindert. 



   Da, wie bereits dargelegt worden ist, die Stirnfläche des Fensters --5-- unter einem Winkel von   60    zur Achse des Endoskops --7-- geneigt ist - die Endfläche des letzteren verläuft natürlich gleichfalls unter einem Winkel von 60  zur Endoskopachse -- ist es möglich, mit den Endoskop einen Bereich des Verbrennungsraumes zu erfassen, welcher zwar die Achse des Endoskops noch einschliesst, zu dieser jedoch unter einem Winkel a geneigt verläuft. 



   Auch Fig. 4 zeigt lediglich das untere Ende der Einrichtung. Bei diesem Ausführungsbeispiel fehlt eine Adapterhülse, wie sie bei den vorhergehenden Ausführungsformen vorhanden war. 



  Vielmehr ist hier die   Haltehülse --3-- unmittelbar   in eine   Bohrung-- !'-- des   Zylinderkopfes-l-des Verbrennungsmotors eingesetzt, wo es auf der Stufe --27-- aufsitzt und mittels des Kragens --28-- zentriert ist. Die   Haltehülse --3-- nimmt   ein mit einer   Kühlmanschette --8--   
 EMI4.3 
 gegenüber dem Zylinderkopf-l-einen ringförmigen Spalt --26-- bildet, am unteren Ende der   Haltehülse --3-- mittels   eines Klebstoffes --6-- befestigt. Das Ende des   Endoskops --7--   ist hier jedoch nicht eben ausgebildet, sondern im Querschnitt von einer etwa Z-förmigen Linie begrenzt.

   Dies ermöglicht es, die Achse des Sichtfeldes, das hier einen Winkel ss von   80    aufweist, um einen Winkel a von   70    gegenüber der Achse des Endoskops --7-- zu neigen. Im übrigen sind das Endoskop --7-- und seine   Kühlmanschette --8-- im Abstand --20-- vom Fenster --5--   angeordnet, so dass eine Wärmeableitung vom Fenster--. 5-- durch unmittelbaren Kontakt der   Kühlmanschette --8-- mit   dem Fenster nicht stattfinden kann. 



   Einen ähnlichen Aufbau zeigt die in Fig. 5 dargestellte Einrichtung zum Beleuchten des Verbrennungsraumes. Auch hier ist die   Haltehülse --3-- unmittelbar   in einer Bohrung 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 des Zylinderkopfes-l-untergebracht. Die   Bohrung --29-- der Haltehülse --3-- besitzt   eine   Stufe-30-,   an der sich das   Fenster --5--,   das von einem zylindrischen Rohr und einem ebenen, jedoch gegenüber der Rohrachse geneigten Boden gebildet ist, abstützt. Zwischen dem Zylinderkopf-l-und dem Rohr ist ein   Spalt --26-- gebildet.   Zur Befestigung des Fensters --5-- in der   Haltehülse --3-- dient   ein Klebstoff --6--, der in einer ringförmigen Ausnehmung im Inneren der   Haltehülse --3-- untergebracht   ist.

   Selbstverständlich kann das   Fenster --5-- auch   in diesem Falle aus Quarzglas bestehen. An der Innenseite der schräg zur Achse verlaufenden Bodenfläche befindet sich ein Metallspiegel --21--, welcher die parallel zur Achse verlaufenden Lichtstrahlen um   900 umlenkt   und damit ins Innere des Verbrennungsraumes lenkt. Diese Lichtstrahlen stammen von einer Kolbenblitzlampe-22--, welche im Inneren des Fensters --5-- untergebracht ist, jedoch von der Innenwand des Rohres sowie vom Metallspiegel --21-- einen geringen, vorgegebenen Abstand besitzt.

   Mit--23 und   23'--sind   die Stromzuleitungen für die Kolbenblitzlampe --22-- bezeichnet,
Es wäre jedoch auch möglich, auf den Metallspiegel zu verzichten und an Stelle eines Fensters in Form eines zylindrischen Rohres mit einem schräg zur Rohrachse verlaufenden Boden einen Vollglaszylinder als Fenster zu verwenden, dessen Endfläche schräg zur Zylinderachse verläuft. In diesem Falle muss allerdings der Abschrägungswinkel grösser als der Grenzwinkel für eine Totalreflexion sein. 



   Die in Fig. 6 dargestellte Einrichtung ist vor allem zur Beleuchtung bestimmt. Sie besitzt eine   Adapterhülse --2--,   die in eine Bohrung   !'- des Zylinderkopfes-l-eingeschraubt   ist. Innerhalb der   Adapterhülse --2-- befindet   sich eine Haltehülse --3--, welche sich an 
 EMI5.1 
 



  In ihrem mittleren Bereich besitzt die   Haltehülse --3-- eine Einschnürung --4--,   an welcher sich das obere Ende des Fensters --5--, welches hier als Vollzylinder aus Quarzglas ausgebildet ist, abgestützt ist. Die obere Hälfte des Fensters --5-- ist mittels eines Klebstoffes in der   Haltehülse --3-- befestigt.   Der Klebebereich erstreckt sich dabei von der   Einschnürung --4--   bis zu einer weiteren Stufe --25--. Von dieser Stufe --25-- bis zum unteren Ende des Fensters --5-- ist zwischen der Mantelfläche des vollzylindrischen Fensters --5-- und der   Haltehülse --3-- ein ringförmiger Spalt --26-- vorhanden,   welcher in diesem Bereich einen Wärmeübergang von der   Haltehülse --3-- auf   das Fenster --5-- verhindert.

   Die Beleuchtungseinrichtung, welche beispielsweise aus einer Kolbenblitzlampe oder einem Lichtleiter,   z. B.   einem Glasfaserbündel, bestehen kann, bzw. die optische Einrichtung ist in dem über der Einschnürung --4-- befindlichen Raum in der   Haltehülse --3-- untergebracht.   Die von der Beleuchtungsquelle kommenden Strahlen gelangen durch die Bohrung der   Einschnürung --4-- sowie   durch das Fenster --5-- in den Verbrennungsraum. Umgekehrt gelangen, sofern eine optische Einrichtung vorgesehen ist, die aus dem Verbrennungsraum austretenden Lichtstrahlen durch das Fenster --5-- und die Bohrung in der Einschnürung --4-- z.B. in ein nicht dargestelltes Glasfaserbündel, das sich im Raum oberhalb der Einschnürung befindet und das an ein Endoskop   od. dgl.   angeschlossen ist. 



   Selbstverständlich ist die Erfindung keineswegs an die in den Zeichnungen dargestellten und im vorstehenden beschriebenen Ausführungsbeispiele gebunden. Vielmehr sollen auch verschiedene Abänderungen möglich sein, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Einrichtung zur Beobachtung des Verbrennungsablaufes im Brennraum einer im Betrieb befindlichen Brennkraftmaschine, mit zumindest einer gasdicht abgeschlossenen und lichtdurchlässigen Bobachtungsöffnung des Brennraumes, welche von einer von ausserhalb zugänglichen Aufnahmebohrung in der Brennraumwand mit gegenüber den Brennraumdimensionen kleinem Querschnitt gebildet ist, in welcher ein lichtdurchlässiges Fenster angeordnet ist, dadurch gekenn- <Desc/Clms Page number 6> zeichnet, dass zwischen dem Fenster (5) und den angrenzenden, zumindest indirekt gekühlten Teilen (7,8, 1, 1') in dem an den Brennraum angrenzenden Bereich ein Spalt (26) vorgesehen ist, der eine Wärmeableitung vom Fenster weitgehend verhindert.
    2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Fenster (5) in einer im wesentlichen hohlzylindrischen Haltehülse (3) mittels eines temperaturbeständigen Klebstoffes (6) befestigt ist, und dass die Haltehülse (3) zumindest indirekt in die Aufnahmebohrung (1') einsetzbar ist.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Fenster (5) von einem im wesentlichen hohlzylindrischen, aus einem temperaturbeständigen Material, vorzugsweise aus Quarzglas, bestehenden Röhrchen gebildet ist, dessen dem Brennraum zugewendetes Ende mit einem vorzugsweise planparallelen Abschluss versehen ist (Fig. l bis 5).
    4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der brennraumseitige Abschluss des Röhrchens gegenüber dessen Achse geneigt ist (Fig. 3 und 5).
    5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das im eingesetzten Zustand dem Brennraum zugewendete Ende des Röhrchens mit einem kugelschalenförmigen Abschluss versehen ist (Fig. 2 und 4).
    6. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der zur Röhrchenachse geneigte planparallele Abschluss auf der vom Brennraum abgewendeten Seite verspiegelt oder mit einer spiegelnden Metallplatte (21) belegt ist (Fig. 5).
    7. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Fenster (5) von einem aus temperaturbeständigem Material, vorzugsweise aus Quarzglas bestehenden Vollzylinder gebildet ist, dessen dem Brennraum zugewendetes Ende von einer planen, polierten, zur Achse des Vollzylinders senkrechten oder vorzugsweise um einen Winkel, der grösser als der dem Fenstermaterial entsprechenden Grenzwinkel der Totalreflexion ist, geneigten Oberfläche versehen ist (Fig. 6).
    8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein optisches System, wie beispielsweise ein Endoskop (7), eine Faseroptik od. dgl., unmittelbar in die Haltehülse (3) einsetzbar ist, wobei dieses System einen die Wärmeableitung weitgehend verhindernden Spalt zu dem an den Brennraum angrenzenden Bereich des Fensters (5) aufweist (Fig. 1 bis 4).
    9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das optische System (7) im eingesetzten Zustand in dem an den Brennraum angrenzenden Bereich von einer einen relativ grossen Spalt zum Fenster (5) aufweisenden Kühlmanschette (8) umgeben ist, welche über ein eigenes Kühlsystem (10 bis 15) gekühlt ist und gegenüber welcher das optische System in axialer Richtung zur vorübergehenden Annäherung an das Fenster (5) verschiebbar ist (Fig. 1).
AT4481A 1981-01-08 1981-01-08 Einrichtung zur beobachtung des verbrennungsablaufes im brennraum einer brennkraftmaschine AT379870B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT4481A AT379870B (de) 1981-01-08 1981-01-08 Einrichtung zur beobachtung des verbrennungsablaufes im brennraum einer brennkraftmaschine

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT4481A AT379870B (de) 1981-01-08 1981-01-08 Einrichtung zur beobachtung des verbrennungsablaufes im brennraum einer brennkraftmaschine

Publications (2)

Publication Number Publication Date
ATA4481A ATA4481A (de) 1985-07-15
AT379870B true AT379870B (de) 1986-03-10

Family

ID=3480042

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT4481A AT379870B (de) 1981-01-08 1981-01-08 Einrichtung zur beobachtung des verbrennungsablaufes im brennraum einer brennkraftmaschine

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT379870B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2001040753A1 (de) * 1999-12-02 2001-06-07 Fkfs Forschungsinstitut Für Kraftfahrwesen Und Fahrzeugmotoren Vorrichtung zur überwachung der im brennraum eines verbrennungsmotors ablaufenden verbrennungsvorgänge

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2001040753A1 (de) * 1999-12-02 2001-06-07 Fkfs Forschungsinstitut Für Kraftfahrwesen Und Fahrzeugmotoren Vorrichtung zur überwachung der im brennraum eines verbrennungsmotors ablaufenden verbrennungsvorgänge

Also Published As

Publication number Publication date
ATA4481A (de) 1985-07-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3421106C2 (de) Einrichtung zur Feststellung der Vorgänge im Brennraum einer in Betrieb befindlichen Brennkraftmaschine
DE19821401C2 (de) Endoskop zur Inspektion eines Beobachtungsraumes
DE3838250C1 (de)
DE69619253T2 (de) Ringförmiger dunkelfeld-beleuchtungsadapter
DE2309854C3 (de) Wärmeaustauscher
DE3147015C2 (de)
AT379870B (de) Einrichtung zur beobachtung des verbrennungsablaufes im brennraum einer brennkraftmaschine
DE19630240A1 (de) Einkopplungseinheit zum Einkoppeln von Licht
DE4402310C2 (de) Anordnung einer optischen Sonde zur Erfassung von Intensität und Spektrum von zyklischen Verbrennungsvorgängen in Brennräumen von Verbrennungsmotoren
DE19649264A1 (de) Flammenbeobachtungsgerät
DE3700731A1 (de) Fuehlervorrichtung einer verbrennungskraftmaschine
DE69409046T2 (de) Endoskop
DE4014374A1 (de) Proben-aufnehmer oder proben-analysator zur optischen analyse einer probe
DE2647926A1 (de) Starthilfe fuer dieselbrennkraftmaschinen
DE1934193B2 (de) Ölkühler-Ausbildung und -Befestigung zusammen mit einem ölfilter im wassergekühlten Schmierölkreislauf einer Brennkraftmaschine
DE19810184B4 (de) Beleuchtungssystem zur Ausleuchtung eines Beobachtungsraums und Verwendung des Beleuchtungssystems
DE19926707A1 (de) Beleuchtungseinrichtung für ein Endoskop
DE2301597A1 (de) Auflicht-beleuchtungseinrichtung
DE19710654C2 (de) Optische Sonde zum Erfassen der Strahlung von Verbrennungsvorgängen, vorzugsweise in Brennräumen von Verbrennungsmotoren
EP0394446A1 (de) Biegsamer durchsichtiger katheter für phototherapie bei rohrförmigen kavitäten des organismus
DE20004384U1 (de) Operationsleuchte mit einem Leuchtenkörper, der eine Entladungslampe aufweist
EP0735316B1 (de) Vorrichtung zum Einspeisen von Licht in Lichtleiter
DE3829707A1 (de) Vorrichtung zur erzeugung eines optischen zielstrahles
DE4143187A1 (de) Vorrichtung zur beruehrungslosen aussendurchmessermessung von glasrohr
DE2834399B1 (de) Filtergehaeuse mit Schmieroelfilter und Kuehler fuer Verbrennungsmotoren von Fahrzeugen

Legal Events

Date Code Title Description
RER Ceased as to paragraph 5 lit. 3 law introducing patent treaties
ELJ Ceased due to non-payment of the annual fee