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Die Erfindung betrifft eine metallene Türzarge, mit oberen und unteren Aufnahmen für Tür- bänder an dem einen Längsschenkel und etwa mittigen Ausnehmungen für Falle und Riegel am andern Längsschenkel.
Zum Setzen von Türen werden vielfach Metallzargen verwendet, die allerdings bei normgerech- ter Ausführung trotz ihrer Herstellung aus Stahlprofilen keinesfalls einbruchsicher sind, und es gibt auch bisher keine Möglichkeit, die Einbruchsicherheit nachträglich zu erhöhen, soll der Aus- tausch der vorhandenen Zarge durch eine spezielle aufwendige andere Zarge vermieden werden.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine metallene Türzarge der eingangs ge- schilderten Art zu schaffen, die sich durch ihre hohe Einbruchsicherheit auszeichnet und die sich mit geringem Mehraufwand aus normgerechten Metallzargen herstellen lässt.
Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, dass zwei anschlagseitig auf die Längsschenkel aufschraubbare, diese der ganzen Länge nach überdeckende Verstärkungswinkel vorgesehen sind, von denen der eine an die Ausnehmungen für Falle und Riegel angepasste Ausstanzungen und der andere an die beiden Aufnahmen für die Türbänder angepasste Bohrungen sowie eine mittige, ein- wärts ragende Gewindebuchse od. dgl. zum Einsatz eines dritten Türbandes aufweisen. Durch diese
Verstärkungswinkel kann eine übliche Metallzarge mit wenigen Handgriffen wesentlich versteift und mit einer dritten Bandaufnahme ausgerüstet werden, so dass es zur gewünschten hohen Einbruch- sicherheit kommt.
Riegel und Falle des Türschlosses können wegen der Ausstanzungen im schloss- seitigen Verstärkungswinkel ungestört einschnappen und bekommen durch den Verstärkungswinkel eine zusätzliche Abstützung und die Bohrungen im bandseitigen Verstärkungswinkel ermöglichen eine bisher übliche Befestigung der oberen und unteren Türbänder. Das dritte Türband wird dann in die Gewindebuchse des Verstärkungswinkels direkt eingesetzt, wozu im Zargenlängsschenkel ledig- lich eine entsprechende Bohrung vorzusehen ist. Diese einfachen, billigen Verstärkungswinkel machen auf rationelle Weise aus einer üblichen Metallzarge eine hochfeste, gegen Einbrüche weitgehend gesicherte Stahlzarge und ermöglichen auch eine rasche, saubere Umrüstung jeder bereits gesetzten Normzarge in eine solche einbruchshemmende Zarge.
Weist erfindungsgemäss der bandseitige Verstärkungswinkel an seinem dem Zargenfalz zugeordneten Schenkel im Bereich der Bandaufnahmen Bohrungen zum Eingriff an sich bekannter, im Türblattfalz eingesetzter Sicherungsbolzen auf, wird die Einbruchsfestigkeit weiter erhöht, da diese Sicherungsbolzen bei geschlossener Tür in die Bohrungen der Verstärkungswinkel bzw. den dazu korrespondierenden Bohrungen in den Längsschenkeln der Zarge eingreifen und ein Herausnehmen des Türblattes auch dann verhindern, wenn die Türbänder selbst bereits durchgeschnitten sein sollten.
In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, u. zw. zeigen Fig. 1 einen Horizontalschnitt durch eine erfindungsgemässe Türzarge und Fig. 2 bzw. Fig. 3 die Verstärkungswinkel dieser Türzarge in Ansicht gemäss Pfeil II bzw. III der Fig. 1 im kleineren Massstab.
Um eine Metallzarge hoher Einbruchsicherheit rationell herstellen zu können, wird eine einfache, normgerechte Metallzarge-l-mit zwei Verstärkungswinkeln --2, 3-- versteift, die in nicht näher dargestellter Weise anschlagseitig auf den Längsschenkeln --la, 1b-- der Metallzarge - aufgeschraubt sind und sich über deren ganze Länge erstrecken.
Der dem schlossseitigen Längsschenkel --la-- zugeordnete Verstärkungswinkel --2-- weist den Ausnehmungen --4-- des Längsschenkels --la-- für Falle und Riegel angepasste Ausstanzungen --5-- auf und in dem bandseitigen Längsschenkel-lb-zugeordneten Verstärkungswinkel-3-sind obere und untere Bohrungen --6-- vorgesehen, die ein Einsetzen der normierten Türbänder in die entsprechenden Aufnahmen der Metallzarge-l-ermöglichen. Ausserdem trägt der Verstärkungswinkel --3-- etwa mittig eine einwärts durch eine entsprechende Bohrung --7-- des Längsschenkels --lb-- ragende Gewindebuchse --8-- zum Einsatz eines dritten Türbandes, das Voraussetzung für die gewünschte Einbruchsicherheit ist.
Zusätzlich gibt es im falzseitigen Schenkel --3a-- des Verstärkungswinkels - Bohrungen --9-- zum Eingriff von im Türblattfalz sitzenden Sicherungsbolzen.
Die einfachen Verstärkungswinkel --2, 3-- machen auch aus reinen Normzargen --1-- ein- bruchshemmende Metallzargen, wobei sich diese Verstärkungswinkel von vornherein auf die Zargenlängsschenkel aufbringen lassen oder jederzeit nachträglich auch auf bereits gesetzte Metallzargen
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aufgeschraubt werden können, was durch vorbereitete Befestigungslöcher u. dgl. ohne besonderen Aufwand möglich ist.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Metallene Türzarge, mit oberen und unteren Aufnahmen für Türbänder an dem einen Längsschenkel und etwa mittigen Ausnehmungen für Falle und Riegel am andern Längsschenkel, dadurch gekennzeichnet, dass zwei anschlagseitig auf die Längsschenkel (la, lb) aufschraubbare, diese der ganzen Länge nach überdeckende Verstärkungswinkel (2,3) vorgesehen sind, von denen der eine (2) an die Ausnehmungen (4) für Falle und Riegel angepasste Ausstanzungen (5) und der
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The invention relates to a metal door frame, with upper and lower receptacles for door hinges on one longitudinal leg and approximately central recesses for latch and bolt on the other longitudinal leg.
Metal frames are often used to set doors, but if they are made in accordance with the standards, despite their manufacture from steel profiles, they are by no means burglar-proof, and there is also no way of subsequently increasing burglar resistance if the existing frame is to be replaced by a special one elaborate other frame can be avoided.
The invention is therefore based on the object of providing a metal door frame of the type described at the outset, which is distinguished by its high level of security against burglary and which can be produced from metal frames in accordance with standards with little additional effort.
The invention solves this problem by providing two reinforcement angles that can be screwed onto the longitudinal legs and cover them along the entire length, one of which has punched holes adapted to the recesses for latch and bolt and the other holes adapted to the two receptacles for the door hinges as well as a central, inwardly projecting threaded bushing or the like for the use of a third door hinge. Through this
Reinforcement brackets can be stiffened with a standard metal frame in a few simple steps and equipped with a third hinge, so that the desired high level of burglar resistance is achieved.
Bolts and latches of the door lock can snap in undisturbed due to the punched holes in the lock-side reinforcement bracket and are given additional support by the reinforcement bracket and the holes in the hinge-side reinforcement bracket enable the upper and lower door hinges to be fastened previously. The third door hinge is then inserted directly into the threaded bushing of the reinforcement bracket, for which purpose only a corresponding hole has to be provided in the frame longitudinal leg. These simple, cheap reinforcement brackets rationally turn a conventional metal frame into a high-strength steel frame that is largely secured against break-ins and also enable a quick, clean retrofitting of any standard frame already set into such a burglar-resistant frame.
If, according to the invention, the hinge-side reinforcement angle has holes on its leg associated with the frame rebate in the area of the hinge receptacles for engagement with known security bolts used in the door leaf rebate, the burglary resistance is further increased, since these security bolts in the holes of the reinforcement angle or the corresponding ones when the door is closed Engage holes in the longitudinal legs of the frame and prevent removal of the door leaf even if the door hinges themselves should already be cut.
In the drawings, the subject matter of the invention is shown, for example, u. 1 shows a horizontal section through a door frame according to the invention, and FIGS. 2 and 3 show the reinforcement angles of this door frame in a view according to arrow II and III of FIG. 1 on a smaller scale.
In order to be able to efficiently produce a metal frame with high burglary resistance, a simple, standard-compliant metal frame-l-is stiffened with two reinforcement angles --2, 3--, which in the manner not shown on the stop on the longitudinal legs --la, 1b-- of the metal frame - are screwed on and extend over their entire length.
The reinforcement angle --2-- assigned to the longitudinal leg on the lock side --la-- has cutouts --5-- adapted to the recesses --4-- of the longitudinal leg --la-- for latch and bolt and in the longitudinal leg lb on the hinge side -assigned reinforcement angle-3-upper and lower bores -6-- are provided, which allow the standardized door hinges to be inserted into the corresponding receptacles of the metal frame-l-. In addition, the reinforcement bracket --3-- carries a threaded bushing --8-- projecting inwards through a corresponding hole --7-- of the longitudinal leg --8-- approximately in the middle for the use of a third door hinge, which is a prerequisite for the desired burglary resistance.
In addition, there are holes --9a-- in the rebate-side leg of the reinforcement angle --9-- for the engagement of safety bolts located in the door leaf rebate.
The simple reinforcement brackets --2, 3-- also turn pure standard frames --1-- into burglar-resistant metal frames, whereby these reinforcement angles can be attached to the longitudinal frame legs from the outset or at any time subsequently also to metal frames that have already been placed
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can be screwed on, which through prepared mounting holes u. Like. Is possible without special effort.
PATENT CLAIMS:
1.Metal door frame, with upper and lower receptacles for door hinges on one longitudinal leg and approximately central recesses for latch and bolt on the other longitudinal leg, characterized in that two can be screwed onto the longitudinal leg (la, lb) on the hinge side and cover them over the entire length Reinforcement angles (2, 3) are provided, of which one (2) has punched-outs (5) that are adapted to the recesses (4) for latch and bolt and the
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