AT37689B - Vorrichtung zur Verhütung von Unglücksfällen im Bade. - Google Patents
Vorrichtung zur Verhütung von Unglücksfällen im Bade.Info
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Description
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Vorrichtung zur Verhütung von Unglücksfällen im Bade.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Vorrichtung, durch welche tötliche Unglücksfälle, die sich häufig beim Baden in Wannen ereignen, sicher verhindert werden sollen.
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Badende schläft ein und kommt dann mit dem Kopf unter Wasser oder er erleidet einen Ohnmaschts- oder Schlaganfall, wird durch Kohlenoxydgas usw. betäubt und erstickt oder ertrinkt.
Die vorliegende Erfindung hat den Zweck, einerseits den Einschlafenden zu ermuntern, wie anderseits den Betäubten innerhalb kürzester Zeit durch unmittelbar nach Eintreten der Bewusstlosigkeit selbsttätig erfolgende fortgesetzte Signale rasche Hilfe durch Dritte zuzuführen.
Diese Wirkung wird durch ein Verfahren erzielt, bei dem die in jedem Bade vorhandene Flüssigkeit als selbsttätiger Stromschliesser für zwei oder mehrere zugleich oder nacheinander in Wirkung tretende Stromkreise dient, die Alarmvorrichtungen auslösen.
Die praktische Ausführung der vorliegenden Erfindung kann in verschiedener Weise erfolgen. Eine ganz einfache Ausführung ist z. B. in beiliegender Zeichnung dargestellt.
An einer Schnur b hängt ein geeignet geformter Körper, z. B. die Kugel r. Die Schnur b kann durch ein über dem Bade befindliches Uhrwerk a hindurchgeführt werden. Das Uhrwerk
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den Wasserspiegel erreicht. An Stelle des Uhrwerks kann jedoch auch eine behebige andere \*or- richtung treten, die in der Weise wirkt, dass die Kugel in bestimmten kurzen Zwischenräunien das Wasser erreicht. Es kann also'. B. eine einfache Rolle angebracht sein, über welhe die Schnur läuft, und es können dann das Gewicht der Schnur und das der Kugel ebenso wie die Höhe der Rolle so gewählt werden, dass die Kugel in dem erwähnten Zeiträume mit ihrem unteren Ende die Wasseroberfläche berührt.
Die Kugel r ist an ihrem untersten Punkte mit einem Kontakt d versehen, während sich etwas darüber eine Reihe weiterer Kontakte e in Form metallener Knöpfe befinden.
Der Kontakt d ist mit dem einen Pol eines Stromkreises verbunden, während die Kontakte e
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sich im Inuern des Badezimmers befindet, Der Badende hat die Kugel, bevor sie die Wasseroberfläche erreicht, wieder emporzuziehen. Schläft er ein und versäumt er infolge seines Schlafes das Emporziehen, so berührt zunächst der Kontaktknopf d die Wasseroberfläche und einige
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den Badenden auf.
Da die Kugel auch den Körper des Badenden berühren oder durch sonstige Umstände in eine schiefe Lage geraten kann, sind die Knöpfe d und e so angeordnet, dass unbedingt ein
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weckt den Badenden.
Ist dieser jedoch in einer Ohnmacht befangen, von einem Schlaganfall betroffen oder durch Kohlenoxyd bestäubt, so wird er das Signal nicht hören ; durch das vorliegende Verfahren wird aber auch in diesen Fällen Hilfe herbeigerufen. Dies geschieht durch eine über der Kontaktreihe e liegende weitere Kontaktriehe f. Wenn nämlich der Badende nicht durch das durch d und e ausgelöste Alarmsignal erwacht und die Kugel in die Höhe zieht, so sinkt diese etwas water in das Wasser ein, und es kommt dann die Kontaktreihe f mit der Flüssigkeit in Berührung.
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Hierdurch wird ein anderer Stromkreis geschlossen, in den eine Klingel h eingeschaltet ist, die sich ausserhalb des Badezimmers an einer Stelle befindet, wo sie von dritten Personen gehört wird. Auch die Kontaktreihe l'ist so ausgestattet, dass bei nur geringer Berührungsfläche bereits das Signal ertönen muss, sowie so, dass das äussere Alarmsignal wenige Sekunden oder höchstens eine Minute nach dem inneren Alarmsignal ertönt.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zur Verhütung von Unglücksfällen im Bade, dadurch gekennzeichnet, dass
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schliesser für zwei oder mehrere zugleich oder nacheinander in Wirkung tretende Stromkreise dient, die Alarmvorrichtungen auslösen, von denen eine im Badezimmer befindliche zum Erwecken des eingeschlafenen Badenden dient, während eine oder mehrere andere ausserhalb des Badezimmers angebracht sind und zum Herbeirufen von Hilfe dienen sollen.
Claims (1)
- 2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit einem Uhrwerk (a) verbundener, gegen die Wasseroberfläche herabsinkender Körper (c), z. B. eine Kugel, mit Kontakten (d e f) versehen ist, so dass beim Herabsinken des Körpers (c) auf die Wasseroberfläche durch das Wasser die Kontakte d und e und beim tieferen Untersinken des Körpers die Kontakte d und f leitend miteinander verbunden werden, wodurch der Stromkreis des einen oder des anderen Läutewerkes geschlossen wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1907196187D DE196187C (de) | 1907-04-22 |
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|---|---|
| AT37689B true AT37689B (de) | 1909-06-25 |
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ID=5753443
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT37689D AT37689B (de) | 1907-04-22 | 1908-03-30 | Vorrichtung zur Verhütung von Unglücksfällen im Bade. |
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|---|---|
| AT (1) | AT37689B (de) |
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1908
- 1908-03-30 AT AT37689D patent/AT37689B/de active
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