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Gewebeeinlage für Gumm ! radreifen oder dgl.
Die Erfindung betrifft eine Geweheeínlage für Gummiradreifen und besteht darin, dass diese aus mehreren übereinandergelegten Lagen von Schussfäden aus Seide oder ähnlichem Material und ans Kettenfäden, die von einer Oberfläche des Gewebes zur andern durchgeschlungen sind, um die iibereinanderge1egten Schussfäden zu einer einzigen undurchdringlichen Masse zusammenzuknüpfen, besteht. Dieses Gewebe besitzt eine grosse Festigkeit gegen
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Reifens.
In der Zeichnung ist : Fig. 1 ein Querschnitt durch einen Reifen mit einer Einlage nach vorliegender Erfindung, Fig. 2 ein vergrössertes Teilstück aus Fig. 1 entsprechend dem Schnitt 2-2.
Der Reifen besteht aus einem inneren Schlauch A aus Gummi oder ähnlichem nachgiebigen Material, einem äusseren Mantel B aus dauerhaftem elastischen Material, wie zum Beispiel vulkanisiertem Gummi und einem Verbindnngsgewebeschlauch C, welcher hohe Widerstandsfähigkeit gegen Eindringen scharfer Gegenstände aufweist.
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bunden sind.
Fig. 2 zeigt, dass die Kettenfäden r von einer Oberfläche des Gewebes zur anderen durchgeschlungen sind. Die Webart erzeugt einen ausserordentlich kompakten und undurch-
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Gegenstände zu verhindern.
Der Gewelleschlauch ist so gewoben, dass die Füll- oder Schussfäden rund um den Querschnitt, des Reifens senkrecht zur Scblauchachse herumgehen, während die Kettenfäden konzentrisch zur Radachse gelagert sind. Diese Anordnung der Schussfäden, weiche gestreckt und praktisch unausdehubar sind, verstärkt den Mantel gegen inneren Druck, der ihn zu zerreissen sucht und der bei der Explosion des inneren, aufblähbaren Schlauchs vorkommt.
Die zusammenstossenden Enden des Gewebes sind abgeschrägt und werden durch Nähen oder auf andere geeignete Art befestigt. Der Gewebeschlauch kann von vornherein schlauchförlllig gewebt werden.
Die äussere Hülle oder Ummantelung B ist dauerhaft mit dem Gewebeschlauch ve1'- bundes, derart, dass sie in der Tat ein vollständiges Ganzes damit bildet und verhindert, dass der Gewebeschlauch durch Seiten- oder Umfangskräfte, welche bei der Fahrt auf ihn wirken, klafft. Der innere Schlauch A kann zusammenhängend mit dem einen Gewebeschlauch sein oder nicht. In der Zeichnung ist der Schlauch an dem Gewebeschlauch befestigt gezeigt. Er bildet so einen sogenannten einfachen Schlauchreifen. Für den Fall,
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werden, oder der Reifen wird anderweitig so konstruiert, dass das Ein-und Ausziehen des inneren Schlauches möglich wird.
Der Mantel und der innere Schlauch oder einer von ihnen wird mit dem Gewebeschlauch verbunden, indem die Teile unter Druck und Hitze derart zusammengepresst werden,
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dass die Oberfläche des Gummis oder eines anderen elastischen Schlauchmaterials, welches mit der Oberfläche des Gewebeschlauches in Berührung steht, weich wird, und die weich gewordene Fläche in die Zwischenräume der Oberfläche des Gewebeschlauches gepresst wird.
Wenn die Teile abgekühlt sind, werden die benachbarten Oberflächen der so zusammengepressten Schläuche derartig vereinigt sein, dass sie einen vollständigen und dauerhaften Zusammenhang der Teile bilden.