AT366909B - Verfahren zur herstellung einer waesserigen waschmittelzusammensetzung zur reinigung fettiger,empfindlicher haut - Google Patents

Verfahren zur herstellung einer waesserigen waschmittelzusammensetzung zur reinigung fettiger,empfindlicher haut

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung einer wässerigen Waschmittelzusammensetzung, die frei von öligen und überfettenden Bestandteilen ist, zur Reinigung fettiger, empfindlicher Haut. Die erfindungsgemäss erhältlichen Waschmittelzusammensetzungen, welche insbesondere die Funktion pharmazeutischer oder kosmetischer Präparate erfüllen können, sind zur Reinigung der Haut von Personen nützlich, die unter Akne, chronisch fettiger Haut und andern Hautstörungen leiden, welche mit überaktiven Talgdrüsen oder einer übermässig fettigen Haut im Zusammenhang stehen. 



   Die übermässige Abscheidung von Talg aus Drüsen der Gesichtshaut führt zu einem unattraktiven fettigen Aussehen, insbesondere um Nase und Stirn. Durch Entfernung des Talges gelingt es, ein besseres kosmetisches Aussehen zu erreichen, und diese Entfernung ist ein wichtiger Faktor, der zur Beseitigung von Hautbeeinträchtigungen und insbesondere von Hautausschlägen, wie Akne und bestimmten Arten von Dermatitis, beiträgt. 



   Die routinemässige Verwendung von Seife zur Entfernung dieser fettigen Ausscheidung ist nicht allgemein zu empfehlen, da Seifen die Haut nicht völlig reinigen, ausser der behandelte Bereich wird sehr häufig gebadet und einem beträchtlichen Reibungs- und daher Reizdruck ausgesetzt. Tatsächlich wird in manchen Fällen angenommen, dass Seife aknegen wirkt, d. h. das Entstehen von Akne begünstigt. 



   Synthetische Detergentien sind zur Reinigung der Haut von Personen verwendet worden, die unter einer ausserordentlich fettigen Haut und damit in Zusammenhang stehenden Störungen leiden, doch können sie nicht routinemässig oder kontinuierlich benutzt werden, da sie zu einer ausserordentlichen Trockenheit der Haut oder Reizung führen können. Auch die zumeist speziell zusammengesetzten pharmazeutischen Hautreinigungsmittel können für ausgedehnte Zeiträume im Gesicht nicht verwendet werden, da, zumal die Haut bereits in gewissem Grade entzündet ist, die intensive Wirkung des Detergens häufig den Zustand verschlimmert oder die Anwendung von primärer topischer Medikation ausschliesst. 



   Die Erfindung zielt darauf ab, wässerige Waschmittelzusammensetzungen zu schaffen, die die Nachteile sowohl üblicher Seifen als auch üblicher synthetischer Waschmittel vermeiden. 



  Es wurde festgestellt, dass Präparate, welche überlegene Hautreinigungseigenschaften, verbunden mit einer verringerten Tendenz zur Reinigung und zur Hervorrufung übermässiger Austrocknung, aufweisen, erhalten werden können, wenn Öle und   sogenannte"Überfettungsmittel",   wie sie üblicherweise in konventionellen Detergensgemischen mit dem Ziele angewendet werden, die natürlichen, aus der Haut durch die Detergentien entfernten Fette zu ersetzen, eliminiert werden. Solche fettigen Bestandteile sind nicht nur den   natürlichen Hautlipiden   fremd, sondern behindern auch die Behandlung von Akne und Seborrhoe-Zuständen der Haut.

   Die erfindungsgemäss herstellbaren Zusammensetzungen erfordern solche fette oder überfettende Substanzen nicht, schliessen sie vielmehr aus, und haben sich dennoch als für die Entfernung des Talgs aus der Haut geeignet erwiesen. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung einer wässerigen Waschmittelzusammensetzung, die frei von. öligen und überfettenden Bestandteilen ist, zur Reinigung fettiger, empfindlicher 
 EMI1.1 
 



   Die beim erfindungsgemässen Verfahren eingesetzten drei Wirkkomponenten sind für sich allein, also gesondert, zur Verwendung bei empfindlicher Haut bekannt. Die Literaturstellen, die diese Komponenten für sich allein beschreiben, enthalten jedoch keine über die Feststellung einer gesonderten Verwendung der Bestandteile hinausgehende Offenbarung. Beispielsweise zeigen spezielle Zusammensetzungen, wie sie in Kosmetik Jahrbuch 1978, Verlag f.   chem.   Industrie H. Ziolkowsky KG, Augsburg, S. 50, 52,57 bzw.

   GB-PS Nr. 842, 866, US-PS Nr. 3, 277, 013 und DE-OS 2357335 angegeben sind, nur, dass verschiedene der beim erfindungsgemässen Verfahren eingesetzten Bestandteile gesondert in kosmetischen Zusammensetzungen verwendet worden sind, wobei die betreffenden Ansätze nicht einmal speziell für die Verwendung bei empfindlicher Haut 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 adaptiert sind. Die DE-PS Nr. 2750777 beschreibt nicht irgendwelche der erfindungsgemäss eingesetzten Bestandteile und selbst Anspruch 10, welcher sich auf eine Schaumbadzusammensetzung bezieht, die   u. a.   eine Seife einer höheren Fettsäure und ein bis zu 70% PVP-Einheiten enthaltendes Polymeren umfasst, offenbart nicht eine Kombination aus PVP und einem N-Acyl-sarcosinat. 



   In H. Janistyn, Handbuch der Kosmetika und Riechstoffe, 2. Auflage,   Bd. 3 [1973], S. 442,   444,445, 451, wird zwar eine Zusammensetzung beschrieben, die sowohl ein Peptid als auch ein N-Acylsarcosinat enthält ; da jedoch die drei erfindungsgemäss eingesetzten Bestandteile sämtlich dem Sachverständigen auf dem Gebiete des Ansatzes kosmetischer Präparate wohlbekannt sind, ist es nicht überraschend, dass vor einiger Zeit zwei der drei Bestandteile in einer einzigen Zusammensetzung vereinigt worden sind. Die vorgenannte Literaturstelle kann aber sicher nicht als ein Hinweis in Richtung der Erfindung angesehen werden, weil der beschriebene Ansatz nicht speziell für die Verwendung auf empfindlicher Haut bestimmt ist.

   Dies zeigt sich durch die Tatsache, dass die Zusammensetzung 45 Masse-Teile eines für allgemeine Zwecke dienenden Detergens je 1 Masse-Teil des hautverträglichen N-Acyl-sarcosinats enthält. 



   Die Literaturstelle H. Janistyn, Handbuch der Kosmetika und Riechstoffe, 3. Auflage, Bd. l   11978],   S. 603,815, 816,753, 754,667 bis 670, bestätigt den oben angeführten Gesichtspunkt, dass die drei erfindungsgemäss eingesetzten Bestandteile für sich (gesondert) im Zusammenhang mit der Verwendung bei empfindlicher Haut bekannt sind ; sie enthält aber keinen Hinweis in der Richtung, dass die Kombination der drei Bestandteile in einer einzigen Zusammensetzung zu den aussergewöhnlichen Vorteilen führen wird, wie sie oben erwähnt sind. 
 EMI2.1 
 einem substituierten Ammoniumion gebildet werden. Bevorzugte Salze sind die Natrium-, Kalium-, Ammonium- und Triäthanolaminsalze. 



   Das N-Acylsarcosin-Salz wirkt als das primäre aktive Detergens in der Zusammensetzung bei der Entfernung des Fettes von der Haut, ohne ein übermässiges Austrocknen der Haut hervorzurufen und macht hiebei erfindungsgemäss 8 bis 31   Gew.-%,   und vorzugsweise 15 bis 20   Gew.-%,   der wässerigen Zusammensetzung aus. 



   Das Polyvinylpyrrolidon ist eine Verbindung mit einem Molekulargewicht im Bereiche von 15000 bis 90000. Diese Verbindungen sind im Handel verfügbar, und ein bevorzugtes Polyvinylpyrrolidon hat ein mittleres Molekulargewicht von 30000. Es wird angenommen, dass die Funktion des Polyvinylpyrrolidons darin besteht, die Reinigung zu fördern, einen Schutzfilm auf der Haut zu bilden und auch als Colösungsvermittler für die gesamte Zusammensetzung zu wirken. Es soll vorzugsweise 0, 1 bis   5, 0 Gew.-%,   und vorzugsweise 1 bis 3% der wässerigen Zusammensetzung ausmachen. 



   Der Protein- (oder proteinähnliche) Bestandteil ist vorzugsweise ein wasserlösliches Proteinhydrolysat und es wird angenommen, dass es in der Zusammensetzung als ein natürlicher Ersatz für das von der Haut entfernte Fett wirkt, ohne dass sich ein fettiges Aussehen zeigt. Geeignete Materialien sind lösliches Collagen, Keratin, Proteinhydrolysate und Peptide, wie die Natriumsalze von Polypeptiden und Aminosäuren, einschliesslich Glycin. Proteinhydrolysate werden besonders bevorzugt. Der Proteinbestandteil macht wünschenswerterweise 0, 1 bis 6, 0 Gew.-%, vorzugsweise 1 bis 4%, der wässerigen Zusammensetzung. aus. 



   Die erfindungsgemäss herstellbare Zusammensetzung enthält auch Wasser und liegt in Form einer wässerigen Lösung vor. Vorzugsweise wird entionisiertes oder destilliertes Wasser angewendet. 



   Ein überraschender Vorteil der erfindungsgemäss erhältlichen Zusammensetzung besteht darin, dass die Kombination der drei wesentlichen Bestandteile sich als fähig erwiesen hat, die Reinigungs-und Fettentfernungskapazität zu verbessern, wobei eine übermässige Trockenheit der Haut verhindert wird,   u. zw.   selbst dann, wenn eine einer routinemässigen Reinigung entsprechende dreimalige tägliche Anwendung erfolgt. 



   Obgleich es für eine zufriedenstellende Zusammensetzung nicht wesentlich ist, wird es bevorzugt, wenn der pH-Wert der Zusammensetzung innerhalb des Bereiches von 4, 6 bis 8, 3 soweit erforderlich unter Zugabe eines üblichen sauren oder alkalischen Mittels eingestellt wird. Die 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 Auswahl eines geeigneten Mittels wird in hohem Masse von der Art des verwendeten Proteins oder proteinähnlichen Materials abhängen, und der Sachverständige ist in der Lage, ein entsprechendes Mittel auszuwählen. Vorzugsweise soll der PH-Wert innerhalb der Grenzen von 4, 9 bis 6, 1 liegen und für diesen Zweck ist es anzuraten, einen Puffer, wie Citronensäure und Milchsäure sowie deren Salze, zu verwenden.

   Dies kann die Zugabe der ausgewählten Säure und/oder des ausgewählten Salzes als Puffer in einer Menge von 0, 5 bis 3, 0% der Endmasse der Zusammensetzung erforderlich machen, so dass dadurch ein Teil des zu verwendenden Wassers ersetzt wird. 



   Die erfindungsgemäss erhältliche Zusammensetzung wird zweckmässigerweise durch inniges Vermischen der entsprechenden abgewogenen Mengen des   N-Acylsarcosinsalzes,   des Polyvinylpyrrolidons und der proteinartigen Komponente mit einer abgemessenen Menge an Wasser unter Bildung einer Lösung formuliert. Bei der Verwendung wird ein Teil dieser Lösung in den Händen oder auf einem Waschtuch verteilt und die Fläche wird auf normale Weise gewaschen und mit einer kleinen Menge an Wasser abgespült. Auf dem Gesicht wird etwas vom Polyvinylpyrrolidon 
 EMI3.1 
 der mit dem gesunden Zustand der Gesichthaut verträglich ist. 



   Ein weiterer überraschender Vorteil der erfindungsgemäss erhältlichen Zusammensetzungen besteht darin, dass ein organisches keratolytisches Mittel, wie Salicylsäure oder Milchsäure, zugesetzt werden kann und eine stabilisierte Zusammensetzung erhalten wird. Solche keratolytische Mittel werden auf die Haut aufgebracht, um die Keratolyse oder die Erweichung und Abschälung von verdickten oder hornigen Schichten der Epidermis zu unterstützen. Ein häufig verwendetes keratolytisches Mittel ist Salicylsäure, doch ist seine Anwendung in üblichen Zusammensetzungen beschränkt, da in Gegenwart eines phenolischen Detergens und auch eines löslichmachenden Mittels, wie Polysorbat, für die unlösliche Salicylsäure ein Komplex zwischen diesen Verbindungen gebildet wird.

   Dieser Komplex entaktiviert oder inaktiviert sowohl das Detergens als auch die Salicylsäure, so dass sowohl die Antiseborrhoe-Aktivität als auch die keratolytische Aktivität auf ein Minimum herabgesetzt werden oder verlorengehen. 



   Ein unerwünschter Komplex wird in der erfindungsgemäss herstellbaren Zusammensetzung nicht gebildet, wenn ein keratolytisches Mittel zugesetzt und löslichmachende Mittel, wie Poly- äthylenglykol und dessen Derivate werden nicht benötigt, um eine reine wässerige Lösung mit dem keratolytischen Mittel zu bilden. Wie oben angegeben, ist die Zusammensetzung mit Salicylsäure verträglich, so dass der Zusatz der letzteren zu einer stabilen Zusammensetzung führt. 



  Salicylsäure kann 0, 1 bis 5, 0 Gew.-%, und vorzugsweise 2 bis 3 Gew.-%, der gesamten wässerigen Zusammensetzung ausmachen. 



   Weitere Mittel können den Zusammensetzungen zugesetzt werden, doch sind diese nicht wesentlich. Repräsentative zusätzliche Bestandteile sind die folgenden :
1. Schaumbremsen und Stabilisatoren, wie Fettalkylamide und Fettalkylamine und deren Derivate, wie Propyldimethylaminoxyd. Beispiele umfassen Laurinsäurediäthanolamid, Myristinsäurediäthanolamid und Stearylalkylamine. Die Schaumbildner machen, falls vorhanden, vorzugsweise 1 bis 3   Gew.-%   der Gesamtzusammensetzung aus. 



   2. Schutzstoffe gegen unerwünschte Mikroorganismen, wie antibakterielle antifungale Mittel ; nützliche Mittel sind Methylparabene und Propylparabene. Diese Mittel können 0, 1 bis 0, 3% der Gesamtzusammensetzung ausmachen. 



   3. Chelatbildungsmittel, wie Äthylendiamintetraessigsäure (EDTA) und Citronensäure. Ein chelatbildendes Mittel kann 0, 05 bis 0, 2% der Gesamtzusammensetzung ausmachen. 



   4. Duftkomponenten, wie Parfumes, soweit erwünscht. 



   5. Nichtionische und/oder anionische verträgliche Detergentien. 



   Irgendeines oder mehrere dieser nicht wesentlichen Mittel können dem Wasser mit den wesentlichen Bestandteilen, wie sie oben erwähnt sind, zugesetzt werden, um die Zusammensetzung anzusetzen. Die obige Liste fakultativer Komponenten ist nicht erschöpfend und es können weitere Bestandteile zugesetzt werden, wie für den auf dem Gebiete der kosmetischen und dermatologischen Ansätze versierten Fachmann offensichtlich ist. 



   Die folgenden Beispiele und Tests dienen der Erläuterung der Erfindung und zeigen gewisse Aspekte dieser Erfindung noch näher. 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 Beispiel 1 : Es wird eine Zusammensetzung wie folgt zubereitet : 
 EMI4.1 
 
<tb> 
<tb> Gew.-%
<tb> TEA <SEP> N-Lauroyl-sarcosinat, <SEP> 40%, <SEP> (d. <SEP> i. <SEP> das <SEP> Triäthanolaminsalz <SEP> des <SEP> N-Lauroy] <SEP> sarcosins <SEP> in <SEP> 40gew.-% <SEP> iger <SEP> wässeriger
<tb> Lösung) <SEP> 20
<tb> im <SEP> Handel <SEP> erhältliches <SEP> Polyvinylpyrrolidon <SEP> vom <SEP> mittleren
<tb> Molekulargewicht <SEP> 30000 <SEP> 2
<tb> Proteinhydrolysat <SEP> 2
<tb> Wasser, <SEP> destilliert <SEP> oder <SEP> entionisiert <SEP> 76
<tb> 
 Beispiel 2 :

   Es wird die Menge des TEA   N-Lauroylsarcosinats   in der im Beispiel 1 beschrie- benen Zusammensetzung variiert, wobei weitere Zusammensetzungen erhalten werden, die 8 bis
31% enthalten, und die Menge an Wasser wird entsprechend vermindert. 



   Beispiel 3 : In weiteren Zusammensetzungen wird die Menge des Polyvinylpyrrolidons in der Zusammensetzung des Beispiels 1 von 0, 1 bis 5, 0 Gew.-% variiert. 



   Beispiel 4 : Die Menge des Proteinhydrolysats in der Zusammensetzung des Beispiels 1 wird in weiteren Zusammensetzungen im Bereich von 0, 1 bis 6, 0 Gew.-% variiert. 



   Beispiel 5 : Es wird eine Zusammensetzung wie folgt hergestellt : 
 EMI4.2 
 
<tb> 
<tb> Gew.-%
<tb> Natrium-N-Iauroylsarcosinat <SEP> 20
<tb> Polyvinylpyrrolidon <SEP> 2
<tb> Protein <SEP> (wasserlöslich <SEP> oder <SEP> dispergierbar) <SEP> 2
<tb> Wasser, <SEP> destilliert <SEP> oder <SEP> entionisiert <SEP> 76
<tb> Beispiel <SEP> 6 <SEP> : <SEP> Eine <SEP> Zusammensetzung <SEP> wird <SEP> wie <SEP> folgt <SEP> hergestellt <SEP> : <SEP> 
<tb> Gew.-%
<tb> TEA <SEP> N-Lauroylsarcosinat <SEP> 15
<tb> Polyvinylpyrrolidon <SEP> 1
<tb> Proteinhydrolysat <SEP> 1
<tb> Laurinsäurediäthanolamid <SEP> 2
<tb> EDTA <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP> 
<tb> Methylparaben <SEP> 0, <SEP> 15 <SEP> 
<tb> Wasser <SEP> 80, <SEP> 75 <SEP> 
<tb> Beispiel <SEP> 7 <SEP> : <SEP> Eine <SEP> Zusammensetzung <SEP> wird <SEP> wie <SEP> folgt <SEP> hergestellt <SEP> :

   <SEP> 
<tb> Gew.-%
<tb> TEA <SEP> N-Lauroylsarcosinat <SEP> 15
<tb> Polyvinylpyrrolidon <SEP> 1
<tb> Proteinhydrolysat <SEP> 1
<tb> Laurinsäurediäthanolamid <SEP> 2
<tb> EDTA <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP> 
<tb> Methylparaben <SEP> 0, <SEP> 15 <SEP> 
<tb> Wasser <SEP> 77, <SEP> 75 <SEP> 
<tb> Salicylsäure <SEP> 3
<tb> 
 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 Beispiel 8 :

   Es wird eine Zusammensetzung wie folgt hergestellt : 
 EMI5.1 
 
<tb> 
<tb> Gew.-%
<tb> TEA <SEP> N-Lauroylsarcosinat <SEP> 15
<tb> Polyvinylpyrrolidon <SEP> l <SEP> 
<tb> Proteinhydrolysat <SEP> 1
<tb> Laurinsäurediäthanolamid <SEP> 2
<tb> EDTA <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP> 
<tb> Methylparaben <SEP> 0, <SEP> 15 <SEP> 
<tb> Milchsäure <SEP> 3
<tb> Wasser <SEP> 77, <SEP> 75 <SEP> 
<tb> Beispiel <SEP> 9 <SEP> : <SEP> Es <SEP> wird <SEP> eine <SEP> Zusammensetzung <SEP> wie <SEP> folgt <SEP> hergestellt <SEP> :

   <SEP> 
<tb> Gew.-%
<tb> TEA <SEP> N-Lauroylsarcosinat <SEP> 15
<tb> Polyvinylpyrrolidon <SEP> 1
<tb> Proteinhydrolysat <SEP> 1
<tb> Laurinsäurediäthanolamid <SEP> 2
<tb> EDTA <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP> 
<tb> Methylparaben <SEP> 0, <SEP> 15 <SEP> 
<tb> Citronensäure <SEP> 0, <SEP> 5 <SEP> 
<tb> Wasser <SEP> 80, <SEP> 25 <SEP> 
<tb> 
 
Tests :
Tests hinsichtlich Sicherheit und Reizung des gemäss der Erfindung herstellbaren Antiseborrhoe-Detergensreinigers ergaben, dass die geprüften Zusammensetzungen als starke Antiseborrhoemittel wirksam sind, die Fettspiegel der Haut verringern, ohne das erwartete Aufquellen und trockene Abschälen sowie Schuppenbildung nach längerem Gebrauch hervorzurufen. Die Komponenten, die als Träger wirken, schützen offensichtlich die Haut gegen Oberreaktion mit den gelösten Antiseborrhoekomponenten. 



   Theoretisch ist die Hautsubstantivität des Sarcosin-PVP-Proteinsystems grösser als die Affinät der Haut für gelöste keratolytische Mittel. So wird ein   Schutz"film"gebildet,   der verhindert, dass zurückbleibendes Antiseborrhoematerial in Mikroquantitäten nach dem Spülen unmittelbar auf der Haut zurückbleibt. Übliche Detergenssysteme ermöglichen es, dass keratolytische Mittel substantiv auf der Haut flächtig ablagern. Spurenrückstände bleiben nach dem Spülen der Haut zurück und bewirken bei routinemässiger Verwendung ein fortgesetztes Austrocknen, Reizen und oft Abschälen der Hautoberfläche. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zur Herstellung einer wässerigen Waschmittelzusammensetzung, die frei von öligen und überfettenden Bestandteilen ist, zur Reinigung fettiger, empfindlicher Haut, dadurch gekennzeichnet, dass man ein wasserlösliches Salz eines N-Acylsarcosins, worin die Acylgruppe eine Lauroyl-,   Myristoyl- oder Stearoylgruppe   ist, ein Polyvinylpyrrolidon, ein Protein und/oder Proteinhydrolysat, Wasser sowie gegebenenfalls weitere-nicht ölige oder   überfettende - Stoffe   
 EMI5.2 


Claims (1)

  1. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass man als wasserlösliches Salz eines N-Acylsarcosins ein Natrium-, Kalium-, Ammonium- oder Triäthanolaminsalz einsetzt. <Desc/Clms Page number 6>
    4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass man das wasserlösliche Salz eines N-Acylsarcosins in einer Menge von 15 bis 20 Gew.-%, bezogen auf die wässerige Zusammensetzung, einsetzt.
    5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass man das Polyvinylpyrrolidon in einer Menge von 0, 1 bis 5, 0 Gew.-%, bezogen auf die wässerige Zusammensetzung, einsetzt.
    6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass man das Polyvinylpyrrolidon in einer Menge von 1 bis 3 Gew.-%, bezogen auf die wässerige Zusammensetzung, einsetzt.
    7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass man als Protein ein lösliches Collagen, Keratin oder ein Peptid einsetzt.
    8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass man das Protein und/oder Proteinhydrolysat in einer Menge von 0, 1 bis 6, 0 Gew.-%, bezogen auf die wässerige Zusammensetzung, einsetzt.
    9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass man das Protein und/oder Proteinhydrolysat in einer Menge von 1 bis 4 Gew.-%, bezogen auf die wässerige Zusammensetzung, einsetzt.
    10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass man den PH-Wert der Zusammensetzung auf einen Wert im Bereich von 4, 6 bis 8, 3 einstellt.
    11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass man den PH-Wert der Zusammensetzung auf einen Wert im Bereich von 4, 9 bis 6, 1 einstellt.
    12. Verfahren nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass man einen Puffer in einer Menge von 0, 5 bis 3 Gew.-%, bezogen auf die Endmasse der Zusammensetzung, zusetzt.
    13. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass man auch ein organisches keratolytisches Mittel zusetzt.
    14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass man als keratolytisches Mittel Salicylsäure einsetzt.
    15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass man die Salicylsäure in einer Menge von 0, 1 bis 5, 0 Gew.-%, bezogen auf die gesamte wässerige Zusammensetzung, einsetzt.
    16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass man die Salicylsäure in einer Menge von 2 bis 3%, bezogen auf die gesamte wässerige Zusammensetzung, einsetzt.
    17. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass man auch eines oder mehrere der folgenden Mittel zusetzt : Fettalkylamide, Fettalkylamine, Propyldimethylaminoxyd, Citronensäure und verträgliche nichtionische und anionische Detergentien.
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