AT364771B - Verfahren zur herstellung von grundmaterial fuer offsetdruckplatten - Google Patents

Verfahren zur herstellung von grundmaterial fuer offsetdruckplatten

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AT364771B
AT364771B AT497579A AT497579A AT364771B AT 364771 B AT364771 B AT 364771B AT 497579 A AT497579 A AT 497579A AT 497579 A AT497579 A AT 497579A AT 364771 B AT364771 B AT 364771B
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Teich Ag Folienwalzwerk
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Grundmaterial für Offsetdruckplatten aus Aluminiumbändern. 



   Ein solches Grundmaterial besteht aus einem Reinaluminiumband, welches an einer Oberflächenseite eine möglichst gleichmässige Oberflächenrauhigkeit aufweist. Nach einem bekannten Verfahren wird ein solches Band in der Weise hergestellt, dass man ein walzblankes und entfettetes Aluminiumband, welches-je nach späterem Einsatzzweck - eine Stärke von etwa   O. M   bis 0, 22 mm haben kann, an einer Seite mittels Bürstenmaschinen aufrauht. 



   Wie Rauhigkeitsdiagramme zeigen, ist die mit Hilfe dieses Verfahrens erzielte Gleichmässigkeit der Rauhigkeit begrenzt ; es lassen sich nämlich insbesondere einzelne grössere Rauhtiefen, die von der mittleren Rauhtiefe, welche in der Grössenordnung von 0, 003 bis   0, 004 mm   liegt, besonders stark abweichen, regelmässig nicht vermeiden. Ferner ist die bei diesen Verfahren erzielte Rauhigkeit nicht isotrop,   d. h.   ihr Verlauf ist unterschiedlich in bzw. quer zur Bandlängsrichtung. 



   Wie in der DE-OS 2107059 beschrieben, muss vor einer solchen mechanischen Aufrauhung durch Bürstenmaschinen das Aluminiumband fast immer einem Reinigungsprozess unterzogen werden, vor allem um die vom Walzvorgang herrührenden   Fett- und/oder Ölreste   zu entfernen. Die bei der Aufrauhung entstehenden Verunreinigungen müssen dann ihrerseits in einem weiteren besonderen 
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Es ist nun in der älteren AT-PS Nr.

   356145 ein Verfahren zur Herstellung von Grundmaterial für Offsetdruckplatten aus Aluminiumbändern vorgeschlagen worden, bei dem zwei Aluminiumvorwalzbänder aufeinandergelegt und gemeinsam auf Einzelbandstärken von mehr als 0, 08 mm ausgewalzt werden, wobei an den gegenseitigen Berührungsoberflächen der aufeinanderliegend gewalzten Bänder eine Oberflächenrauhigkeit grosser Gleichmässigkeit entsteht, und die gemeinsam ausgewalzten Bänder hernach voneinander getrennt und schliesslich gegebenenfalls entfettet werden. 



   Während dem gemeinsamen Auswalzen der gedoppelten,   d. h.   aufeinanderliegend zusammengefügten Bänder entsteht bei der dabei eintretenden Formveränderung, wahrscheinlich infolge eines 
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 rührungsflächen der aneinanderliegenden Bänder, die gewünschte Oberflächenrauhigkeit mit einer hohen Isotropie und Gleichmässigkeit. 



   Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine vorteilhafte Variante des in der ge- nannten älteren AT-PS Nr. 356145 vorgeschlagenen Verfahrens anzugeben. 



   Diese Aufgabe wird in dem erfindungsgemässen Verfahren gelöst, das dadurch gekennzeichnet ist, dass zwei Aluminiumvorwalzbänder einer Stärke von jeweils 0, 02 bis 0, 1 mm aufeinanderliegend zusammengefügt, die aufeinanderliegenden Bänder gemeinsam auf Einzelbandstärken von 0, 015 bis 0, 040 mm ausgewalzt werden, wobei an den gegenseitigen Berührungsflächen der Bänder eine Oberflächenrauhigkeit entsteht, dass die gemeinsam ausgewalzten Bänder hierauf voneinander getrennt und die getrennten Bänder mit ihrer glatten   Walzoberfläche   jeweils auf ein Band aus steifem Trägermaterial aufkaschiert werden und dass vor und/oder nach dem Aufkaschieren des aufgerauhten Aluminiumbandes an dessen aufgerauhter Oberfläche eine stabile Oxydschicht ausgebildet wird. 



   Gemäss einer vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemässen Verfahrens wird ein Trägermaterialband verwendet, welches vorteilhaft ebenfalls ein Aluminiumband sein kann, dessen Stärke grösser ist als die des einseitig eine Oberflächenrauhigkeit aufweisenden, auf das Trägermaterialband aufzukaschierenden Aluminiumbandes. Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemässen Verfahrens wird als Bindemittel zum Aufkaschieren des Aluminiumbandes definierter Oberflächenrauhigkeit auf das Trägermaterialband ein Zweikomponentenkleber eingesetzt. 



   Nach einer letzten Ausgestaltung des erfindungsgemässen Verfahrens wird die Ausbildung der stabilen Oxydschicht an den aufgerauhten Oberflächen durch einen Anodisierungsvorgang herbeigeführt. 



   Die Erfindung wird nachstehend an Hand eines Beispiels näher erläutert. 



   Bei der Verfahrensvariante nach diesem Beispiel wird das Grundmaterial für Offsetdruckplatten, deren Gesamtstärke aus Gründen der Formstabilität nicht kleiner als 0, 08 mm sein soll, in Form eines Schichtstoffes (Verbundmaterials) hergestellt. 



   Man geht dabei von einem Aluminiumvorwalzband der Qualität Al 99, 5 nach DIN 1712 aus, 

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 das eine Stärke von 0, 6 mm und eine Breite von 1100 mm hat und während 12 h bei 450 bis   550 C   weichgeglüht wird. Das weichgeglühte Band wird nun in vier Einfach-Walzstichen, nämlich : im ersten Walzstich bei einer Walzgeschwindigkeit von 250 m/min auf 0, 33 mm Stärke, im zweiten bei 180 m/min auf 0, 18 mm, im dritten bei 300 m/min auf   0, 086   mm und schliesslich im vierten Walzstich bei einer   Malzgeschwindigkeit   von 400 m/min auf 0, 04 mm Stärke ausgewalzt.

   Diese 0, 04 mm starken Bänder werden nun gedoppelt und gemeinsam mit einer Walzgeschwindigkeit von 250 m/min auf eine Einzelbandstärke von 0, 02 mm ausgewalzt und die gedoppelten Bänder wieder voneinander getrennt. 
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 ten Bänder entsteht eine isotrope, sehr gleichmässige Oberflächenrauhigkeit. 



   Die auf diese Weise aufgerauhten Bänder werden nun in einem Durchlaufverfahren mit Hilfe eines geeigneten Lösungsmittels,   z. B.   eines auf Alkoholbasis, von anhaftenden Resten von Fett und/oder Walzöl befreit und dann einem Anodisierungsvorgang unterworfen, bei dem an der aufgerauhten Oberfläche eine stabile Oxydschicht erzeugt wird. 



   Ein auf diese Weise hergestelltes,   0. 02   mm starkes Aluminiumband wird nun auf einer kontinuierlich arbeitenden Kaschiermaschine mit Hilfe eines Zweikomponentenklebers auf ein normales, durch Einfachwalzen auf 0, 08 mm Stärke gebrachtes, als Trägermaterial dienendes Aluminiumband aufkaschiert. Als Kleber wird dabei   z. B.   vorteilhaft die Kleber-Härterkombination Pentacoll ET 691 bzw. ET 691 C der Fa. Wikolin Polymer Chemie, Bremen, BRD, verwendet. 



   Das so hergestellte Verbundmaterial von zirka 0, 1 mm Stärke ist nun, gegebenenfalls nach Teilung in kleinere Bandbreiten, als Grundmaterial für Offsetdruckplatten direkt gebrauchsfertig. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zur Herstellung von Grundmaterial für Offsetdruckplatten, bei dem an einem Aluminiumband eine einseitig aufgerauhte Oberfläche hergestellt wird, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Aluminiumwalzbänder einer Stärke von jeweils 0, 02 bis 0, 1 mm aufeinanderliegend zusammengefügt, die aufeinanderliegenden Bänder gemeinsam auf Einzelbandstärken von 0, 015 bis 0, 04 mm ausgewalzt werden, dass die gemeinsam ausgewalzten Bänder hierauf voneinander getrennt und die getrennten Bänder mit ihrer glatten Walzoberfläche jeweils auf ein Band aus steifem Trägermaterial aufkaschiert werden und dass vor und/oder nach dem Aufkaschieren des aufgerauhten Aluminiumbandes an dessen aufgerauhter Oberfläche eine stabile Oxydschicht ausgebildet wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Trägermaterialband verwendet wird, dessen Stärke grösser ist als die des einseitig eine Oberflächenrauhigkeit aufweisenden, auf dieses Trägermaterialband aufzukaschierenden Aluminiumbandes.
AT497579A 1978-07-19 1979-07-19 Verfahren zur herstellung von grundmaterial fuer offsetdruckplatten AT364771B (de)

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FR7821368A FR2398615A1 (fr) 1977-07-25 1978-07-19 Procede de fabrication d'une matiere de base pour des plaques d'impression en offset

Publications (2)

Publication Number Publication Date
ATA497579A ATA497579A (de) 1981-04-15
AT364771B true AT364771B (de) 1981-11-10

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ATA497679A (de) 1981-06-15
ATA497579A (de) 1981-04-15
AT365520B (de) 1982-01-25

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