AT363329B - Verfahren und vorrichtung zur herstellung eines fahrzeugreifens - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zur herstellung eines fahrzeugreifens

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AT363329B
AT363329B AT0555278A AT555278A AT363329B AT 363329 B AT363329 B AT 363329B AT 0555278 A AT0555278 A AT 0555278A AT 555278 A AT555278 A AT 555278A AT 363329 B AT363329 B AT 363329B
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D30/00Producing pneumatic or solid tyres or parts thereof
    • B29D30/06Pneumatic tyres or parts thereof (e.g. produced by casting, moulding, compression moulding, injection moulding, centrifugal casting)

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description


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   Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung eines Fahrzeugreifens, insbesondere Luftreifens, dessen Grundkörper und Laufflächenbereich in einem Arbeitsgang aus dem gleichen elastomeren Material, insbesondere Polyurethan, gegossen oder gespritzt wird, wobei vor dem Giessen oder Spritzen ein in Umfangsrichtung in sich geschlossenes Armierungsband in die Form eingebracht und durch Abstandhalter an über den Umfang verteilten Stellen im Abstand von der Innenform gehalten wird, sowie auf eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens. 



   Reifen, welche aus elastomerem Material gegossen wurden, sind beispielsweise   der DE-OS 2201747   zu entnehmen. Den unterschiedlichen Anforderungen, welche an die Seitenwände und an die Laufflächenbereiche eines Reifens aus einem einheitlichen Material gestellt sind, wurde bei dieser bekannten Ausbildung dadurch Rechnung zu tragen versucht, dass Bereiche unterschiedlicher Elastizität, insbesondere ein variierender Modul, vorgesehen wurden. Diese Massnahmen reichen aber in der Regel nicht aus, um sowohl die sichere Anlage der Wülste des Reifens an die Felge, als auch eine einen Mindestfahrkomfort vermittelnde Lauffläche des Reifens, zu erzielen.

   Darüber hinaus sind Verfahren zur Herstellung eines solchen Reifens auf Grund der geforderten Inhomogenität der Reifenzusammensetzung in verschiedenen Bereichen des Reifenquerschnittes aufwendig und schwer zu realisieren. Üblicherweise wurde bisher so vorgegangen, dass auf einen Grundkörper eines Reifens, welcher in einfacher Weise durch Spritzen oder Giessen hergestellt wurde, nach Auftragen einer die Haftung zwischen diesem Grundkörper und der Lauffläche erhöhenden Zwischenschichte, die Lauffläche aus einem zweiten Material aufgebracht wurde. Zu diesem Zweck wurden an der Grenzfläche zwischen dem Grundkörper und der Lauffläche bereits textile Bänder vorgeschlagen, 
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 körper des Reifens sicherzustellen. 



   Aus der DE-OS 2619942 ist es bereits bekanntgeworden, einen Gürtel auf Distanzstege zu wickeln und anschliessend durch Transfer auf einen Formkern zu übertragen. Eine derartige Verfahrensweise ist relativ aufwendig und zeitraubend. 



   Die Erfindung zielt nun darauf ab, ein Verfahren der eingangs genannten Art dahingehend weiterzubilden, dass mit möglichst wenig Verfahrensschritten und in besonders einfacher Weise ein armierter Reifen hergestellt werden kann, wobei vor allem der aufwendige Schritt eines Transfers von Reifenteilen auf den Formkern vermieden werden soll. Insbesondere soll es das erfindungsgemässe Verfahren in einfacher Weise ermöglichen, Reifen beliebiger Abmessungen, insbesondere Reifen, deren lichter Torusquerschnitt von der Kreisform abweicht, in einfacher Weise und kostengünstig herstellen zu können.

   Dadurch, dass die Abstandhalter unmittelbar auf der Innenform über den Umfang derselben verteilt angeordnet sind, kann das Armierungsband in einfacher Weise im geforderten Abstand von der Innenfläche der Form angeordnet werden, ohne dass es hiefür eines gesonderten Transferschrittes bedarf. Auf diese Weise bleiben alle Vorteile, welche sich durch das gleichzeitige Spritzen oder Giessen der Reifenseitenteile und der Lauffläche ergeben, erhalten, ohne dass der Reifen ausgeformt werden   muss.   worauf eine Zwischenlage eingebracht und erst in einem zweiten Arbgeitsgang die Lauffläche aufgebracht wird.

   Das Armierungsband weist hiebei bevorzugt vorwie- 
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 einen Gürtel, welcher dem Aufweiten des Reifens durch die Fliehkraft entgegenwirkt und dadurch trotz des gleichen Materials in den Seitenwandbereichen und ein Laufflächenbereich dem Reifen die notwendige Stabilität verleiht. Die Abstandhalter können hiebei durch das Band in Anlage an die Innenform gehalten werden. Wenn hiebei die Abstandhalter unter Vermittlung eines sich zersetzenden Klebers festgelegt werden, welcher sich bei Temperaturen, auf welche die Form nach dem Giessen oder Spritzen gebracht wird, zersetzt, wird die Ausformung des Reifens in keiner Weise beeinträchtigt und eine hohe Genauigkeit in der geometrischen Anordnung des Armierungsbandes erzielt.

   Dadurch, dass ein Armierungsband mit einer Breite zwischen 10 und 50% der Breite der Reifenlauffläche eingesetzt wird, wird den Erfordernissen für eine geeignete Armierung eines in einem Arbeitsgang gegossenen bzw. gespritzten Reifens in besonders günstiger Weise Rechnung getragen. 



   Die erfindungsgemässe Einrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens ist im wesentlichen 
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 rungsband aufnehmende Öffnung aufweist. Die Armierungsbänder können auf diese stegförmigen, gegen die Innenform abgestützten Abstandhalter aufgeschoben oder aufgelegt werden, worauf das erfindungsgemässe Verfahren in an sich bekannter Weise, beispielsweise durch Giessen, Schleudergiessen, Spritzgiessen oder vergleichbare Verfahrensweisen, durchgeführt werden kann.

   Dadurch, dass die Abstandhalter ein das Armierungsband zumindest teilweise umschliessendes Querschnittsprofil aufweisen, welches einseitig eine Öffnung für das Einlegen des Armierungsbandes aufweist, muss das Armierungsband durch die Abstandhalter nicht gespannt werden, da die gewünschte Lage des Armierungsbandes durch die umschliessenden Teilbereiche des Abstandhalters gesichert wird. 



   Vorzugsweise schliessen hiebei an den Steg bzw. an das das Band aufnehmende Querschnittsprofil Fortsätze an. welche mit entsprechenden Ausnehmungen der Innenform zusammenwirken. Wenn der fertige Reifen mit einem Schlauch eingesetzt werden soll, ragen auf diese Weise in das Innere des Reifens keine Fortsätze nach dem Entformen der Innenform hinein. Die Ausbildung ist jedoch unkritisch, wenn die innere Form als "verlorene Form", nämlich als innere Lage des Reifens im fertigen Reifen verbleibt. 



   Vorzugsweise beträgt der Abstand der Auflagestellen des Bandes an den Stegen von der Innenform ungefähr 50% der geringsten Wandstärke der Lauffläche des Reifens. Bei einem derartig armierten Reifen wird auf diese Weise gleichsam eine im wesentlichen gleichbleibende Wandstärke aufweisende Karkasse geschaffen, an welche die gegossene oder gespritzte, aus dem gleichen Material 
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 :Armierungsbandes --6-- offen ist. Die   Ränder --12-- des Abstandhalters --10-- umgreifen hiebei   das Armierungsband --6--, und das Armierungsband --6-- liegt auf dem Steg --13-- dieses Abstandhalters --10-- auf.

   Der Abstand a der Unterkante des Armierungsbandes --6-- bzw. der Auflagestelle des Armierungsbandes --6-- auf dem Steg --13-- vom Umfang der Innenform --4--, ist hiebei so bemessen, dass zum einen wie dies in Fig. 2 dargestellt ist, die geradlinige Verbindung zwischen den Auflagestellen zweier benachbarter Abstandhalter --10-- im Abstand vom   Umfangskreis--14--   der   Form --4-- verläuft. Wie   in Fig. l dargestellt ist, ist dieser Abstand a etwa halb so gross wie die geringste Wandstärke c der   Lauffläche --16-- des   Reifens und etwa gleich gross wie der Abstand b der Aussenseite des Armierungsbandes --6-- von der tiefsten Stelle des Laufflächenprofiles des Reifens. Das Verhältnis des Abstandes a zum Abstand b beträgt somit etwa   1 : 1.   



   In Fig. 4 ist der in Fig. 3 angeführte Abstandhalter --10-- gesondert herausgezeichnet, wobei   Auflagefläche --17-- des   Bandes auf dem Steg --13-- ersichtlich ist. An den   Steg --13-- schliessen   an der dem Band abgewendeten Seite   Fortsätze --18   und   19-- an,   deren Unterkanten --20 und 21-mit dem Aussenumfang der Form --4-- zusammenwirken. Auf diese Unterkanten --20 und 21-- kann aber auch eine nicht dargestellte Klebstoffschichte aufgebracht werden, worauf diese Abstandhalter --10-- mit der Innenform --4-- verbunden werden. 
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 an der von der   Auflagestelle --17-- für   das Armierungsband abgewendeten Seite anschliessenden Vorsprünge.

   Diese   Vorsprünge --26-- sind   bei dem Abstandhalter --22-- gemäss Fig.5 an den beiden Aussenrändern angeordnet, wogegen der Abstandhalter --25-- gemäss Fig.6 nur einen mittigen Fortsatz - aufweist. Ebenso unterscheidet sich der Abstandhalter --28-- gemäss Fig. 7 vom Abstandhalter - 10-- gemäss Fig.4 lediglich durch die Anordnung der   Fortsätze --29-- an   der der Auflagefläche - für das Armierungsband am Steg --13-- abgewendeten Seite des Steges. 
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 mit   Löchern --32-- versehenes Band --33-- hindurchgeführt   ist. Innerhalb des   Bügels --31-- ist   ein nicht dargestellter Rastvorsprung vorgesehen, welcher mit einem Loch --32-- des Bandes --33-zusammenwirkt.

   Der gegenseitige Abstand zweier solcher Abstandhalter --30-- voneinander in Umfangsrichtung der Innenform wird durch den Abstand der   Löcher   --32-- im Band --33-- vorgegeben. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zur Herstellung eines Fahrzeugreifens, insbesondere Luftreifens, dessen Grundkörper und Laufflächenbereich in einem Arbeitsgang aus dem gleichen elastomeren Material, insbesondere Polyurethan, gegossen oder gespritzt wird, wobei vor dem Giessen oder Spritzen ein in Umfangs- 
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 an über den Umfang verteilten Stellen im Abstand von der Innenform gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstandhalter vor dem Einbringen des Armierungsbandes über den Umfang der Innenform verteilt auf der Aussenseite der Innenform, vorzugsweise unter Vermittlung eines Klebers, welcher sich bei Temperaturen, auf welche die Form nach dem Giessen oder Spritzen gebracht wird, zersetzt, festgelegt werden, wobei das verwendete Armierungsband, wie an sich bekannt, eine Breite zwischen 10 und 50% der Breite der Reifenlauffläche aufweist. 
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Claims (1)

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    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass an den Steg bzw. an das das Armierungsband l6) aufnehmende Querschnittsprofil Fortsätze l27, 29) anschliessen, welche mit entsprechenden Ausnehmungen der Innenform (4) zusammenwirken (Fig. 6, 7).
    4. Vorrichtung nach einem der Ansrüche 2 oder 3. dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der Auflagestellen des Armierungsbandes (6) an den Stegen von der Innenform (4) ungefähr 50% der geringsten Wandstärke der Lauffläche (16) des Reifens (7) beträgt.
    5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstandhalter (30) untereinander unter Vermittlung eines ihren gegenseitigen Abstand sicherstellenden Trägers, beispielsweise eines mit Vorsprüngen der Abstandhalter zusammenwirkenden gelochten Bandes (33), verbunden sind (Fig. 8).
    6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstandhalter das Armierungsband (6) in einer Lage halten, in der das Verhältnis der Abstände des Armierungsbandes (6) von der tiefsten Stelle des Laufflächenprofiles (16) zum Abstand des Armierungsbandes (6) von der Innenform (4) höchstens 4 : 1, vorzugsweise 1 : 1, beträgt.
    7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstandhalter (5, 10, 22, 25, 28, 30) aus einem Material mit ähnlichen Wärmeausdehnungskoeffizienten wie das Material des Reifens, vorzugsweise aus Polyurethan oder Polyamiden, bestehen.
AT0555278A 1978-07-31 1978-07-31 Verfahren und vorrichtung zur herstellung eines fahrzeugreifens AT363329B (de)

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