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Die Erfindung betrifft eine Treppe mit vorgefertigten hohlen Tragkörpern, die stufenartig angeordnet und durch hohlzylindrische Distanzierungsstücke sowie diese durchsetzende Schrauben an den einander übergreifenden Teilen miteinander verbunden sind, wobei die Wandungen der Tragkörper im Bereich der Distanzierungsstücke mit Verstärkungen versehen sind.
Aus der DE-OS 2524477 ist eine Treppe dieser Art bekannt, die eine Mittelwange aufweist, auf der die Trittstufen festgeschraubt sind. Die gegenseitige Verbindung der horizontalen und vertikalen Abschnitte der Mittelwange erfolgt durch Schrauben, die nur von den offenen Stirnseiten der durch Vierkantrohre gebildeten Wangenabschnitte zugänglich sind. Hiedurch ist aber eine maschinelle Betätigung der Schrauben ausgeschlossen, was den Zeitaufwand für die Montage und die Demontage erhöht. Bei der bekannten Ausführung liegen ferner die als Tragkörper wirkenden, horizontalen Wangenabschnitte und die als Distanzierungsstücke dienenden vertikalen Wangenabschnitte flach aufeinander auf, wobei Einlagen vorgesehen sind, die ausschliesslich als Verstärkungen für die horizontalen Wangenabschnitte im Bereich der für den Schraubendurchtritt bestimmten Bohrungen dienen.
Die Erfindung zielt nun darauf ab, eine Treppe der einleitend angegebenen Art zu schaffen, die bei grosser Stabilität und Formbeständigkeit auf einfache Weise montiert und im Bedarfsfall demontiert werden kann. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die Verstärkungen an der Aussenseite der Tragkörper vorgesehen sind und als in die Distanzierungsstücke von oben bzw. unten her eingreifende Zentrierstücke mit diesen eine Formschlussverbindung bilden, wobei die Schrauben durch in der oberen Wandung der Tragkörper vorgesehene Öffnungen von-oben her zugänglich sind.
Durch diese Ausbildung wird erreicht, dass die Treppe relativ grosse Seitendrücke ohne weiteres aufnehmen kann. Ferner wird gesichert, dass die Verbindungsschrauben für rasch arbeitende motorische Drehschrauber zugänglich sind, wobei die Tragkörper anderseits geschlossen ausgebildet sind. Insgesamt wird durch die Erfindung der Montageaufwand vermindert und die Stabilität sowie die Formfestigkeit der Treppe werden erhöht.
Die Erfindung wird nachfolgend an einem Ausführungsbeispiel unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen : Fig. l eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer Treppe gemäss der Erfindung ; die Fig. 2 und 3 je eine Einzelheit von Fig. l ; Fig. 4 eine Draufsicht auf die Treppe nach Fig. l ; und Fig. 5 eine Draufsicht auf eine in Wendelform verlaufende Treppe gemäss der Erfindung.
Die dargestellte Treppe ist aus vier verschiedenen Bestandteilen aufgebaut. Tragkörper - dienen zur Aufnahme und Festlegung von Tritten --2-- und sind mit nach beiden Seiten ausladenden Flanschen --5-- versehen, auf welchen die strichpunktiert angedeuteten Tritte - festgeschraubt sind. Die Tragkörper-l-sind prismatische, allseitig geschlossene Hohlkörper mit rechteckigem Querschnitt. Auf der Bodenseite des einen Tragkörperendes sind plattenförmige, quadratische Verstärkungen bildende Zentrierstücke --6-- und auf der Deckseite des andern Tragkörperendes gleichartige, ebenfalls Verstärkungen bildende Zentrierstücke --7-- befestigt.
Als Zentrierstücke könnten auch runde Scheiben, kreuzförmige Körper oder Bolzen
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unten her in das hohlzylindrische Distanzierungsstück --3-- eingreifen. Zur Verspannung zweier Tragkörper-l-mit dem diese verbindenden Distanzierungsstück --3-- dienen Verbindungsschrauben --4--, die eine zentrale Bohrung --8-- der bodenseitigen Zentrierstücke --6-- lose durchsetzen und in eine zentrale Gewindebohrung --9-- der deckseitigen Zentrierstücke --7-- eingreifen. In der oberen Wandung der Tragkörper -1- ist eine zur zentralen Bohrung --8-- des bodenseitigen Zentrierstückes --6-- koaxiale Öffnung --10-- ausgebildet, die zum Einführen der Verbindungsschraube --4-- und zum Einführen eines Schlüssels zum Anziehen der Schraube dient.
Wie die Fig. l und 4 zeigen, kann die gegenseitige Verbindung der einzelnen Teile so erfolgen, dass eine in gerader Richtung ansteigende Treppe gebildet wird. An einen geraden Teil der Treppe kann ein bogenförmiger Teil anschliessen. In diesem Fall werden einander benachbarte Tragkörper --1--, wie Fig. 5 zeigt, um ihre Verbindungsschraube --4-- um einen mehr
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oder weniger grossen Winkel -- a-- gegeneinander verdreht zusammengebaut. Auf diese Weise ist es möglich, Wendeltreppen in beliebiger Höhe und mit beliebigem Durchmesser der Wendel zu erstellen, wobei der Winkel-a-zur Anpassung an die gegebenen Platzverhältnisse grösser oder kleiner gewählt werden muss.