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Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zum Überprüfen bzw. Überwachen des ordnungsgerechten Betriebsverhaltens von Umsetzern zum Umsetzen von aus Datenquellen entnehmbaren Informationen in datenausgabegerechte Informationen unter Verwendung von mindestens zwei mit ihren Eingängen an jeweils die gleiche Datenquelle angeschlossenen Umsetzern gleichen Funktionsverhaltens und einer Meldeeinrichtung, die bei nicht übereinstimmenden Ausgangssignalen der Umsetzer ein Meldesignal abgibt.
Zur Informationsübertragung und zur Informationsverarbeitung werden eine Vielzahl von Codierer bzw. Decodierern eingesetzt, deren Aufgabe es ist, die ihnen zugeführten Informationen in eine für die weitere Informationsverarbeitung geeignete Form umzuwandeln. Die Codierer/Decodierer, im folgenden einheitlich als Umsetzer bezeichnet, können durch die verschiedensten Techniken realisiert sein. Sie werden im allgemeinen nicht auf ihr ordnungsgerechtes Betriebsverhalten überwacht, weil ihre Störanfälligkeit nicht allzu hoch ist und weil der Aufwand zum Überwachen ihres Betriebsverhaltens daher als zu gross angesehen wird. Statt dessen verlässt man sich vielfach darauf, dass die Umsetzer im Defektfall nicht sinnvolle Signale abgeben, die als Kriterium für eine Störung gewertet werden können.
Bei Datenübertragungs- und Datenverarbeitungssystemen mit besonders strengen Sicherheitsbedingungen, beispielsweise im Eisenbahnsicherungswesen, ist die Überwachung des ordnungsgerechten Betriebsverhaltens von Umsetzern aber durchaus wünschenswert. Wenn man auch davon ausgehen kann, dass die im Störungsfall von defekten Umsetzern abgegebenen Informationen bei einer nachfolgenden Datenverarbeitung in der Regel als nicht sinnvoll erkannt werden können, so muss die Möglichkeit einer Fehlinformation mindestens dann immer in Betracht gezogen werden, wenn keine weitere Datenverarbeitung erfolgt, wenn die Umsetzer also auf Datenausgabeeinrichtungen einwirken. Sind diese Umsetzer defekt, so können Informationen ausgegeben werden, die nicht in jedem Falle als nicht sinnvoll erkannt werden.
Zum Überprüfen bzw. Überwachen des ordnungsgerechten Betriebsverhaltens von Datenverarbeitungsanlagen ist es bekannt (AT-PS Nr. 315925), die zu verarbeitenden Daten gleichzeitig in gesonderten Datenverarbeitungseinrichtungen mehrfach zu behandeln. Die Ausgangssignale der Datenverarbeitungseinrichtungen werden einer Mehrheitsentscheidung unterworfen, wobei die durch Parallelarbeit gewonnenen übereinstimmenden Grössen als richtig und die abweichenden Grössen als fehlerbehaftet erkannt werden. Um dies fehlerfrei erkennen zu können, sind umfangreiche Vergleichsschaltmittel für die Ausgangssignale der Datenverarbeitungseinrichtung erforderlich.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Anordnung zum Überprüfen bzw. Überwachen des ordnungsgerechten Betriebsverhaltens von Umsetzern anzugeben, die selbsttätig, also unabhängig von der Sorgfaltspflicht des Menschen einen Defekt oder eine Störung erkennt und meldet, ohne dass es hiezu umfangreicher, kostenintensiver und störanfälliger Vergleichsschaltmittel bedarf.
Diese Aufgabe wird bei einer Anlage der eingangs genannten Art dadurch gelöst, dass den Umsetzern in Reihe jeweils ein Schalter vor-oder nachgeschaltet ist, welche Schalter durch einen Taktgeber wirksam bzw. unwirksam geschaltet werden, und dass die Ausgänge sämtlicher Umsetzer gegebenenfalls über die Schalter auf ein der Meldeeinrichtung vorgeschaltetes frequenzabhängiges Sperrglied geführt sind, dessen Durchlassfrequenz der Umschaltfrequenz des Taktgebers entspricht.
Die Erfindung ist nachstehend an Hand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert, das in der Zeichnung dargestellt ist.
Das Ausführungsbeispiel bezieht sich auf den Einsatz von Umsetzern im Stromkreis einer beliebigen Datenausgabeeinrichtung --DA--, beispielsweise einer nicht näher gekennzeichneten Speichereinrichtung.
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Diese Umsetzer setzen die ihnen zugeführten Informationen in datenausgabegerechte Informationen um und führen sie über Leitungsvielfache mit m Leitungen an nachgeschaltete elektronische Schalter-Gl bzw.
G2-- weiter. Diese Schalter werden durch antivalente Taktimpulse-Tl und T2-- eines Taktgebers --TG-- abwechselnd hochohmig und niederohmig geschaltet, so dass beim Anliegen von Informationen am Ausgang der Datenquelle-Q-an den Schaltern Signale abgreifbar sind, die-solange die Umformer ordnungsgerecht arbeiten-abwechselnd und unterbrechungslos zum Einstellen des Datenausgabegerätes --DA-- entsprechend der aus der Datenquelle --Q-- entnehmbaren Informationen führen.
Wird einer der Umsetzer --CD1 oder CD2-- defekt, so sind an ihren beiden Ausgängen unterschiedliche Signale abgreifbar, die über die Schalter-Gl und G2-- auf die Datenausgabeeinrichtung einwirken.
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Sie wirken ausserdem auf symbolisch angedeutete Sperrschaltmittel --S-- ein, welche eine zugeordnete Meldeeinrichtung-M-- wirksam schalten, wenn an seinem Eingang von den Umformern Signale mit der Umschaltfrequenz des Taktgebers anliegen.
Die Meldeeinrichtung --M-- kann beispielsweise als optische und/oder akustische Anzeigeeinrichtung ausgebildet sein. Es ist auch möglich, durch die Meldeeinrichtung im Störungsfall die Datenausgabeeinrichtung--DA-unwirksam zu schalten. Das Unwirksamschalten der Datenausgabeeinrichtung kann durch beliebige Schaltmittel bewirkt werden ; im Ausführungsbeispiel sind diese Schaltmittel durch einen Kontakt M/1 der Meldeeinrichtung symbolisiert.
Die Meldeeinrichtung-M--spricht auch dann an, wenn die Umsetzer selbst ordnungsgerecht arbeiten, dafür aber die elektronischen Schalter oder aber beispielsweise die Übertragungsleitungen defekt sind ; sie sprechen also auch dann an, wenn die aus der Datenquelle--Q-- entnommenen Informationen auf dem Wege zur Datenausgabeeinrichtung --DA-- in irgendeiner Weise verfälscht werden.