AT3442U1 - Gebäude und verfahren zur sanierung eines gebäudes - Google Patents

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AT3442U1
AT3442U1 AT0075298U AT75298U AT3442U1 AT 3442 U1 AT3442 U1 AT 3442U1 AT 0075298 U AT0075298 U AT 0075298U AT 75298 U AT75298 U AT 75298U AT 3442 U1 AT3442 U1 AT 3442U1
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Abstract

Ein Gebäude (1) mit zumindest einer der Sonne zugewandten, eine Verglasung (2) aufweisenden Außenwand (4), an welchem in Abstand von der Außenfläche der Verglasung (2) eine Abschattung (5) angeordnet ist, vor der Abschattung (5) eine Glasfassade (6) angeordnet ist, welche zusammen mit der Außenwand (4) einen die Abschattung (5) aufnehmenden Hohlraum (7) bildet, im oberen Endbereich des Hohlraumes (7) in der Außenwand (4) ein steuerbarer Lüftungsdurchlaß (8) für einen Innenraum (9) des Gebäudes (1) ausgebildet ist, der Hohlraum (7) eine verschließbare Belüftungsöffnung (10) nach außen besitzt, und unterhalb der Verglasung (2) in der Außenwand (4) zumindest eine steuerbare Entlüftungsklappe (11) zwischen dem Hohlraum (7) und dem Innenraum (9) vorgesehen ist.Bei einem Verfahren zum Sanieren einer der Sonne zugewandten, eine Verglasung (2) besitzenden Außenwand (4) eines Gebäudes (1), ist vorgesehen, daß die Verglasung (2) nach außen hin mit einer Abschattung (5) abgedeckt wird, die Verglasung (2) samt Abschattung (5) durch eine Glasfassade (6) abgedeckt wird, und im oberen Endbereich des von der Glasfassade (6) und der Außenwand (4) umschlossenen Raumes (7) eine Lüftungsöffnung (8) ins Gebäudeinnere (9) sowie eine Belüftungsöffnung (10) nach außen geschaffen wird.

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Die Erfindung betrifft ein Gebäude mit zumindest einer der Sonne zugewandten, eine Verglasung aus z B Glasbausteinen aufweisenden Aussenwand Gleichermassen betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Sanieren einer der Sonne zugewandten, eine Verglasung aus z B Glasbausteinen besitzenden Aussenwand eines Gebäudes Viele Gebaude besitzen eine der Sonne zugewandte Aussenwand, wobei diese Wand eine Verglasung bestehend aus Glasbausteinen besitzt Unter dem Begriff der Sonne zugewandte   Aussenwand" sind   beispielsweise Wande zu verstehen, die - in europaischen Breiten - gegen Süden bis Westen gerichtet sind Nachteilig an dieser Bauweise - diese wird besonders haufig bei Turnhallen angetroffen - ist, dass aufgrund des hohen Warmedurchgangskoeffizienten der Glasbausteine die Verglasung eine schlechte   Wärmedämmung   aufweist Das führt dazu,

   dass im Sommer der Innenraum des Gebaudes meist zu heiss ist, im Winter hingegen die Wärme im Innenraum nur schlecht zurückgehalten werden kann Im Winter ist der Innenraum daher meist zu kalt oder nur mit beträchtlichen   Heizkosten   auf einer   gewunschten   Raumtemperatur zu halten Weiters ist es von Nachteil, dass die für die Verglasung verwendeten Glasbausteine zumeist über unangenehme optische Eigenschaften verfügen, die sich in einer im Innenraum bemerkbaren, zum Teil sehr starken Blendwirkung, hervorgerufen durch direkt einfallende Sonnenstrahlung, manifestieren Ein Grossteil der schon bestehenden Gebäude der oben genannten Art, hier vor allem Turnhallen, wurden unter Verwendung von Leichtbeton als Mauerstein hergestellt,

   wobei der verwendete Leichtbeton über gute Wärmedämmeigenschaften verfügt Als Folge von ungünstigen Werkstoffeigenschaften kann es allerdings bei Verwendung von solchem Leichtbeton nach langer Dauer zu Materialbruchen im Mauerwerk kommen, welche eine Sanierung dieser Gebäude notwendig machen Die Sanierung erfolgt zumeist durch Anbringen einer sogenannten Vorhängfassade, einer Vorgangsweise, wie sie dem Fachmann wohlbekannt ist. Diese
Sanierungsmassnahme hat allerdings den Nachteil, dass-wie auch bei manch anderen Massnahmen, auf die hier nicht näher eingegangen werden soll - klimatechnische Verbesserungen in Bezug auf den Innenraum des Gebaudes nur in sehr geringem Ausmass erreicht werden können. 



   Es ist eine Aufgabe der Erfindung, auf kostengünstige Art und Weise die oben genannten
Nachteile wie Blendung durch direkte Sonnenstrahlung, Uberhitzung des Innenraums beson- ders im Sommer und zu niedrige Lufttemperaturen des   Innenraums   vor allem im Winter beim
Bau eines Gebaudes zu vermeiden Weiters ist es auch eine Aufgabe der Erfindung, diese 

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 Nachteile bei einer Sanierung bereits bestehender Gebaude der oben erwähnten Art zu beheben Diese Aufgabe wird von einem Gebaude der eingangs genannten Art dadurch gelöst, dass erfindungsgemass in Abstand von der Aussenfläche der Verglasung eine Abschattung angeordnet ist, welche steil einfallende Sonnenstrahlung zumindest teilweise absorbiert, vor der Abschattung eine Glasfassade angeordnet ist, welche zusammen mit der Aussenwand einen die Abschattung aufnehmenden Hohlraum bildet,

   im oberen Endbereich des Hohlraumes in der Aussenwand ein steuerbarer Luftungsdurchlass für einen Innenraum des Gebäudes ausgebildet ist, der Hohlraum eine verschliessbare   Beluftungsöffnung   nach aussen besitzt, und unterhalb der Verglasung in der Aussenmauer zumindest eine steuerbare Entluftungsklappe zwischen dem Hohlraum und dem Innenraum vorgesehen ist. 



  Dank der Erfindung ist es einerseits möglich, den Innenraum eines Gebaudes im Sommer gekuhlt zu halten, indem die einfallende kurzwellige Sonnenstrahlung im oben genannten Hohlraum zumindest teilweise absorbiert und in langwellige Warmestrahlung umgewandelt wird, wobei die dadurch erwärmte und in den Aussenraum abgefuhrte Luft im Hohlraum durch Luft aus dem Innenraum des Gebäudes ersetzt wird, was zu einer thermisch induzierten Luftzirkulation, einem sogenannten thermischen Ventilator", fuhrt, andererseits kann der Innenraum im Winter erwärmt werden, was dadurch geschieht, dass die von den einfallenden Sonnenstrahlen   erwärmte,   im Hohlraum aufsteigende Luft durch den steuerbaren Lüftungsdurchlass in den Innenraum des Gebäudes geführt wird Dabei erweist es sich als zweckmässig, wenn die Glasfassade aus Gussglaselementen besteht,

   da dies eine kostengünstige Variante zur Herstellung einer Glasfassade darstellt Weiters ist es vorteilhaft, wenn die Abschattung aus Streckmetall besteht Dadurch kann einerseits eine sehr gute Abschattung von steil einfallendem Sonnenlicht erreicht werden, andererseits wird diese Strahlung durch das Metall absorbiert und in Wärme transformiert, wodurch sich die Luft im Hohlraum erwärmt und aufsteigt. 



  Weiters kann auch vorgesehen sein, dass der steuerbare Luftdurchlass in der Aussenwand ein Geblase besitzt, um die erwärmte Luft bei Bedarf in den Innenraum des Gebäudes zu blasen Vorgesehen ist auch, dass der steuerbare Luftdurchlass mit zumindest   emer   Ruckschlagklappe versehen ist, welche einen Rückstrom der Warmluft aus dem Innenraum des Gebaudes nach   aussen verhindert    

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   Zweckmässig   ist es auch, wenn die Entluftungsklappe als Fenster ausgebildet ist, da solche Entluftungsfenster bereits in vielen bestehenden Gebäuden existieren, und neben der Funktion einer   Entl üftungsklappe   dadurch auch eine grösstmögliche Transparenz zwischen Innen- und Aussenraum erreicht werden kann 
 EMI3.1 
 besitzt, und gleichfalls ist es von Vorteil,

   wenn das Gebläse thermostatgesteuert ist, da dadurch das Offnen und Schliessen der Entluftungsklappe bzw eine Aktivierung des Gebläses in Abhangigkeit von der im Hohlraum herrschenden Lufttemperatur gesteuert werden können 
 EMI3.2 
 Geblase so thermostatgesteuert sind, dass oberhalb einer festsetzbaren Temperatur des Hohlraumes die   Entluftungsklappe geoffnet   und das Geblase im Sinne einer Stromungsrichtung zu dem Innenraum eingeschaltet wird Die erwarmte Luft im Hohlraum wird in den Innenraum eingeleitet, wahrend die kuhlere Luft im Innenraum des Gebaudes durch die Entluftungsklappe in den Hohlraum ausstromen kann 
 EMI3.3 
 ist,

   und der Winkel der Lamellen einstellbar ist Dadurch kann eine optimale Abschattung der direkten Sonneneinstrahlung in Abhangigkeit von Tages- und Jahreszeit erreicht werden Die Aufgabe der Erfindung wird auch mit einem Verfahren der eingangs genannten Art gelöst, bei welchem   erfindungsgemass   die Verglasung nach aussen hin zunächst mit einer Abschattung abgedeckt wird, welche die steil einfallende Sonnenstrahlung zumindest teilweise absorbiert, die Verglasung samt Abschattung durch eine Glasfassade abgedeckt wird, und im oberen Endbereich des von der Glasfassade und der Aussenwand umschlossenen Raumes eine erste Luftungsöffnung ins Gebäudeinnere sowie eine zweite Belüftungsöffnung nach aussen geschaffen wird Bei einer vorteilhaften Variante dieses Verfahrens kann vorgesehen sein,

   dass eine Glasfassade aus Gussglaselementen verwendet wird Auch kann zweckmassigerweise die Verglasung in der Aussenwand mit einer Abschattung aus Streckmetall abgedeckt werden Der steuerbare   Luftdurchlass   in der Aussenwand kann mit einem Geblase ausgebildet werden und auch mit zumindest einer Ruckschlagklappe versehen werden Mit Vorteil kann auch die 
 EMI3.4 
 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 Weiters empfiehlt es sich, dass der Entluftungsklappe ein thermostatgesteuerter Antrieb zugeordnet wird Dabei kann das Gebläse thermostatgeteuert werden und es ist dann zweckmässig, wenn der Antrieb der Entlüftungsklappe sowie das Gebläse so thermostatgesteuert werden,

   dass oberhalb einer festsetzbaren Temperatur des Hohlraumes die Entluftungsklappe geöffnet und das Gebläse im Sinne einer Strömungsrichtung zu dem Innenraum eingeschaltet wird Auch kann es empfehlenswert sein, wenn die Abschattung als Jalousie mit Lamellen ausgebildet wird, wobei Lamellen mit einstellbarem Winkel verwendet werden   konnen   Die durch das Verfahren nach der Erfindung sowie dessen Weiterbildungen erzielbaren Vorteile wurden bereits weiter oben im Zusammenhang mit dem erfindungsgemassen Gebrauch erortert Im folgenden ist die Erfindung samt weiterer Vorteile an Hand einer beispielhaften   Ausfuh-   rungsform erlautert, die in der Zeichnung dargestellt ist.

   In dieser zeigen Fig   l   einen Vertikalschnitt durch ein Gebäude mit einer der Sonne zugewandten Aussenwand, und Fig 2 einen Horizontalschnitt durch eine der Sonne zugewandte Aussenwand des Gebäudes nach der Linie 11-11 der Fig 1 Wie aus Fig 1 ersichtlich, besitzt das Gebäude 1 eine Aussenwand 4, welche eine Verglasung 2 bestehend aus Glasbausteinen 3 aufweist In Abstand von der   Aussenfläche   der Verglasung 2 ist eine Abschattung 5 angeordnet, und vor der Abschattung 5 befindet sich eine Glasfassade 6, welche zusammen mit der Aussenwand 4 einen die Abschattung 5 aufnehmenden Hohlraum 7 bildet Weiters kann man erkennen, dass im oberen Endbereich des Hohlraumes 7 in der Au- ssenwand 4 ein steuerbarer   Lüftungsdurchlass   8 für einen Innenraum 9 des Gebäudes 1 ausgebildet ist,

   und dass der Hohlraum 7 eine verschliessbare Belüftungsoffnung 10 nach aussen besitzt Unterhalb der Verglasung 2 in der Aussenmauer 4 befindet sich eine steuerbare Entlüftungsklappe 11 zwischen dem Hohlraum 7 und dem Innenraum 9 In der hier dargestellten
Ausuhrungsform ist diese Entlüftungsklappe   l ! zweckmässigerweise ais   Fenster ausgebildet, wobei im allgemeinen bereits vorhandene Fenster Verwendung finden   konnen   
In Fig 2 kann man die Abschattung 5 und die darüber befindliche Glasfassade 6 erkennen, wobei bei der hier beschriebenen und   dargestellten Ausfuhrungsform   die Glasfassade 6 aus   Gussglaselementen 12,   deren vertikale Abmessungen wesentlich grosser als die horizontalen
Abmessungen sind, ausgebildet ist Diese   Gussglaselemente     l2,

     von denen mehrere Elemente   horizontal   aneinandergereiht werden, sind beispielsweise durch eine Silikonmasse miteinander 

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 verbunden. Die Abschattung 5 ist in Form eines Streckmetalls mit beispielsweise schwarzer Lackierung ausgebildet Dadurch ist einerseits eine Abschattung des Innenraums des Gebäudes vor direkter Sonneneinstrahlung gewährleistet, andererseits ist auch    ein 'Äbsorption   der Sonnenstrahlung und eine Transformation derselben in Wärme gegeben, was wie weiter unten erlautert, von besonderer Bedeutung ist Die Abschattung 5 kann aber auch in Form von Jalousien mit winkelverstellbaren Lamellen ausgebildet sein,

   wodurch eine optimale Abschattung des Innenraums vor direkter Sonnenstrahlung in Abhängigkeit von Tages- und Jahreszeit erzielt werden kann Ein auf die oben beschriebene Weise ausgebildetes Gebaude 1 hat nun der Vorteil, dass im wesentlichen zwei unterschiedliche Effekte, namlich einerseits die Kuhlung des Innenraums 9, andererseits aber auch die Erwärmung des Innenraums 9 basierend auf dem Prinzip der Absorption der einfallenden Sonnenstrahlung an der Abschattung 5 und Transformation dieser absorbierten Strahlung in Warme erfolgen kann Daneben wird durch die als Streckmetall oder in Form von Jalousien ausgebildete Abschattung 5 auch der Innenraum 9 von direkter Sonneneinstrahlung, welche die unangenehme Eigenschaft einer Blendwirkung mit sich führt, freigehalten 
 EMI5.1 
    Möglichkeiten, nämlich("Sommerbetrieb")

     und die Erwärmung des Innenraums ("Winterbetrieb") beschrieben werden Im Sommerbetrieb befinden sich sowohl die verschliessbare   Belüftungsöffnung   10 als auch die als Fenster ausgebildete Entlüftungsklappe 11 in geöffnetem Zustand, während der Lüftungs-   durchlass   8 zum Innenraum 9 geschlossen ist Die steil einfallende Sonnenstrahlung wird von der in Abstand von der in der Aussenwand 4 befindlichen Verglasung 2 angeordneten Abschattung 5 zumindest teilweise absorbiert und in Wärme umgewandelt Dadurch wird die in dem Hohlraum 7 befindliche Luft erwärmt und steigt im Hohlraum nach oben Die aufsteigende Warmluft kann jetzt bei geoffneter Belüftungsöffnung 10 des Hohlraums 7 und geschlossenem   Lüftungsdurchlass   8 nach aussen ausstromen Durch die aufsteigende Warmluft entsteht ein Unterdruck im Inneren 

  des Hohlraums 7 im Bereich der als Fenster ausgebildeten Entlüftungsklappe 11 Bei geoffneter Entluftungsklappe 11 strömt jetzt Luft aufgrund des im Hohlraum herrschenden Unterdrucks aus dem Innenraum 9 in den Hohlraum 7 Die aus dem Innenraum 9 entwichen Luft wird durch kuhlere Frischluft aus beispielsweise einem auf der gegenüberliegenden, der Sonne abgewandten Seite geoffneten Fenster 16 ersetzt, was zu einer Kühlung des Innenraums 9 des Gebaudes 1 führt 
 EMI5.2 
 9 des Gebaudes 1 angestrebt Grundsatzlich ist bei diesem Betrieb die   BeluftungsolYlung   10 des   Hohlraums   7 geschlossen,

   die als Fenster ausgebildete Entluftungsklappe   11   ist anfänglich 

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 ebenfalls geschlossen Wie auch beim Sommerbetrieb wird nun die einfallende Sonnenstrahlung von der Abschattung 5 zumindest teilweise absorbiert und erwärmt die Luft im Hohlraum 7 Bei   Uberschreiten   einer einstellbaren Maximaltemperatur im Hohlraum 7 wird der thermostatgesteuerte   Lüftungsdurch) ass   8 geöffnet und bei Bedarf das Gebläse 13 aktiviert Das Gebläse 13 kann dabei in einem Durchbruch in der Aussenwand 4, welcher beispielsweise durch Entfernen des obersten Glasbausteines der Verglasung 2 entsteht, untergebracht sein Die in dem Hohlraum 7 befindliche warme Luft kann in den Innenraum 9 des Gebaudes 1 stromen,

   wodurch derselbe erwarmt wird Ein Zuruckfliessen der warmen Luft in den Hohlraum 7 durch den   Luftungsdurchlass   8 wird dabei durch Rückschlagklappen 14 verhindert Die als Fenster ausgebildete   Entlüftungsklappe   11 wird bei Überschreiten einer einstellbaren Maximaltemperatur im Hohlraum 7 durch den thermostatgesteuerten Antrieb 15 geoffnet, sodass kuhlere Luft aus dem Innenraum 9 in den Hohlraum 7 nachströmen kann Bei Unterschreiten einer bestimmten einstellbaren Temperatur im Hohlraum 7 schliessen sich der   Lüftungsdurchtass   8 und die   Enttüfujngsk) appe ! !   wieder automatisch, und es kann somit keine Luft mehr aus dem Hohlraum 7 in den Innenraum 9 nachfliessen. Nun beginnt der oben beschriebene Vorgang wieder von neuem, beginnend mit der Erwärmung der Luft im Hohlraum 7 usw.

   Ein notwendiger Luftwechsel kann im Winterbetrieb durch eine eigene. hier nicht näher beschriebene,   Lüftungsanlage   erfolgen In seiner ursprünglichen Funktion ist das Gebläse 13 dafür vorgesehen, im Winterbetrieb die warme Luft aus dem Hohlraum 7 in den Innenraum 9 zu transportieren Allerdings kann dieses Gebläse auch mit umkehrbarer Drehrichtung ausgebildet sein. Dann kann dieses Gebläse auch dazu herangezogen werden, warme Luft aus dem Innenraum in den Hohlraum abzusaugen, was insbesondere im Sommerbetrieb in Frage kommen wird.

Claims (22)

  1. ANSPRÜCHE 1. Gebäude (1) mit zumindest einer der Sonne zugewandten, eine Verglasung (2) aus z. B Glasbausteinen (3) aufweisenden Aussenwand (4), dadurch gekennzeichnet, dass - in Abstand von der Aussenfläche der Verglasung (2) eine Abschattung (5) angeordnet ist, welche steil einfallende Sonnenstrahlung zumindest teilweise absorbiert, - vor der Abschattung (5) eine Glasfassade (6) angeordnet ist, welche zusammen mit der Aussenwand (4) einen die Abschattung (5) aufnehmenden Hohlraum (7) bildet, - im oberen Endbereich des Hohlraumes (7) in der Aussenwand (4) ein steuerbarer Lüftungs- durchlass (8) fur einen Innenraum (9) des Gebäudes (1) ausgebildet ist, - der Hohlraum (7) eine verschliessbare Belüftungsöffnung (10) nach aussen besitzt, - und unterhalb der Verglasung (2)
    in der Aussenwand (4) zumindest eine steuerbare Entlüf- tungsklappe (11) zwischen dem Hohlraum (7) und dem Innenraum (9) vorgesehen ist.
  2. 2. Gebäude (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Glasfassade (6) aus Gussglaselementen (12) besteht.
  3. 3. Gebäude (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschattung (5) aus Streckmetall besteht.
  4. 4. Gebäude (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der steuerbare Luftdurchlass (8) in der Aussenwand (4) ein Gebläse (13) besitzt.
  5. 5. Gebäude (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der steuerbare Luftdurchlass (8) mit zumindest einer Rückschlagklappe (14) versehen ist.
  6. 6. Gebäude (1) nach einem der Anspruche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Entlüftungsklappe (11) als Fenster ausgebildet ist.
  7. 7 Gebäude (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Entlüftungsklappe (11) einen thermostatgesteuerten Antrieb (15) besitzt. <Desc/Clms Page number 8>
  8. 8 Gebaude (1) nach einem der Anspruche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Gebläse (13) thermostatgesteuert ist
  9. 9 Gebaude (1) nach Anspruch 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb (15) der Entluftungsklappe (11) sowie das Gebläse (13) so thermostatgesteuert sind, dass oberhalb einer festsetzbaren Temperatur des Hohlraumes (7) die Entlüftungsklappe (11) geoffnet und das EMI8.1
  10. 10 Gebaude (1) nach Anspruch 1 oder 2 und einem der Anspruche 4 bis 9, dadurch gekend- zeichnet, dass die Abschattung (5) als Jalousie mit Lamellen ausgebildet ist
  11. 11 Gebaude (1) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel der Lamellen einstellbar ist
  12. 12 Verfahren zum Sanieren einer der Sonne zugewandten,
    eine Verglasung aus z B Glasbausteinen besitzenden Aussenwand eines Gebäudes, dadurch gekennzeichnet, dass - die Verglasung (2) nach aussen hin zunächst mit einer Abschattung (5) abgedeckt wird, welche steil einfallende Sonnenstrahlung zumindest teilweise absorbiert, - die Verglasung (2) samt Abschattung (5) durch eine Glasfassade (6) abgedeckt wird, - und im oberen Endbereich des von der Glasfassade (6) und der Aussenwand (4) umschlosse- nen Raumes (7) eine erste Luftungsöffnung (8) ins Gebäudeinnere (9) sowie eine zweite EMI8.2
  13. 13 Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass eine Glasfassade (6) aus Gussglaselementen (12) verwendet wird
  14. 14 Verfahren nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Verglasung (2) in der Aussenwand (4) mit einer Abschattung (5)
    aus Streckmetall abgedeckt wird
  15. 15 Verfahren nach einem der Anspruche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der steuerbare Luftdurchlass (8) in der Aussenwand (4) mit einem Gebläse (13) ausgebildet wird
  16. 16 Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der steuerbare Luftdurchlass (8) mit zumindest einer Ruckschlagklappe (14) versehen wird <Desc/Clms Page number 9>
  17. 17 Verfahren nach einem der Anspruche 12 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Entluftungsklappe (11) als Fenster ausgebildet wird
  18. 18 Verfahren nach einem der Anspruche 12 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Entluftungsklappe (li) ein thermostatgesteuerter Antrieb (15) zugeordnet wird
  19. 19 Verfahren nach einem der Anspruche 12 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Geblase (13)
    thermostatgesteuert wird
  20. 20 Verfahren nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb (15) der Entluftungsklappe (11) sowie das Geblase (13) so thermostatgesteuert werden, dass oberhalb einer festsetzbaren Temperatur des Hohlraumes (7) die Entlüftungsklappe (11) geöffnet und das Gebläse (13) im Sinne einer Stromungsrichtung zu dem Innenraum (9) eingeschaltet wird
  21. 21 Verfahren nach Anspruch 12 oder 13 und einem der Anspruche 15 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschattung (5) als Jalousie mit Lamellen ausgebildet wird
  22. 22 Verfahren nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass Lamellen mit einstellbarem Winkel verwendet werden
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