AT344068B - Fass - Google Patents

Fass

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AT344068B
AT344068B AT864375A AT864375A AT344068B AT 344068 B AT344068 B AT 344068B AT 864375 A AT864375 A AT 864375A AT 864375 A AT864375 A AT 864375A AT 344068 B AT344068 B AT 344068B
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weight
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din
shore
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AT864375A
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ATA864375A (de
Inventor
Gunther Dr Puhm
Heinz Stilling
Original Assignee
Semperit Ag
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D25/00Details of other kinds or types of rigid or semi-rigid containers
    • B65D25/34Coverings or external coatings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Polyurethanes Or Polyureas (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindungbezieht sich auf ein Fass, insbesondere Bierfass, bestehend aus einer Metallblase mit einer Ummantelung aus   Polyurethanintegralschaumstoff.   



   Um eine gute Temperaturisolierung des Inhalts von Bierfässern aus Metall und eine Verringerung des beim Laden entstehenden Geräusches zu erreichen, hat man bereits versucht, derartige Fässer mit geschäumtem Kunststoff zu ummanteln. Dadurch sollte auch eine Gewichtsverringerung und eine grössere Lebensdauer der Fässer erreicht werden. Als Kunststoffumkleidung hat   manHartschaum und einen   ElastomerZweikomponenten-Schaum vorgeschlagen (DE-GM 7,124. 538). 



   Es hat sich jedoch gezeigt, dass die Kunststoffumkleidung aus Hartschaum spröde, verletzbar und gegen Beanspruchungen wenig widerstandsfähig ist. Der in dem zitierten Gebrauchsmuster angegebene Begriff Elastomer-Zweikomponenten-Schaum ohne nähere Spezifizierung ist so unbestimmt, dass er keine Lehre zum technischen Handeln bietet. Am ehesten kann diesem Gebrauchsmuster die Verwendung von Polyurethanweichschaum entnommen werden. Ein derartiger Kunststoff ist jedoch für den vorliegenden Zweck auf Grund seiner geringen mechanischen Widerstandsfähigkeit nur wenig geeignet, selbst wenn in derartigen Ummantelungen zusätzlich ein metallisches Versteifungsskelett eingebettet ist. Insbesondere die Stapelfähigkeit ist auch dann noch nicht im ausreichenden Masse gegeben. 
 EMI1.1 
 fen, das leicht, mechanisch widerstandsfähig, stapelbar und langlebig ist. 



   Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die Ummantelung aus einem halbharten Polyurethanintegralschaum besteht. Als halbharter Polyurethanintegralschaumstoff im Sinne der Erfindung ist ein Schaumstoff mit folgendem Eigenschaftsbild zu verstehen :
Raumgewicht (DIN 53 550) : 0, 1 bis 0,9   g/cm, insbesondere   0,4 bis 0,5 g/cm3. 



   Bruchdehnung (DIN   53504) : 10   bis 300%, insbesondere 50 bis 100%. 



   Shore-Härte (DIN   53505) : 80 ShoreA bis 70 Shore   D, insbesondere 95 bis 980 Shore A. 



   Eine derartige Kunststoffummantelung hat sich hinsichtlich Elastizität, Härte und Zähigkeit als optimal erwiesen. Sie hält auch   übernormale   mechanische Beanspruchungen ohne Schäden aus. Ausserdem sind die Fässer in einfacher Weise stapelbar, ohne dass Versteifungsringe vorhanden sein müssen. 



   Als Rohstoffe zur Herstellung einer erfindungsgemässen   Polyurethanintegralschaumummantelungkön-   nen verwendet werden : 
Rezepturbeispiele 
 EMI1.2 
 
<tb> 
<tb> I <SEP> : <SEP> Polyätherpolyol <SEP> (OHZ <SEP> 60) <SEP> 85 <SEP> Gew.-Teile
<tb> Butandiol <SEP> 15 <SEP> Gew.-Teile
<tb> Triäthylendiamin <SEP> 0,2 <SEP> Gew.-Teile
<tb> Diäthanolamin <SEP> 0,8 <SEP> Gew.-Teile
<tb> Dibutylzinndilaurat <SEP> 0,02 <SEP> Gew.-Teile
<tb> Trichlor-fluor-methan <SEP> 6 <SEP> Gew.-Teile
<tb> Methylenchlorid <SEP> 2 <SEP> Gew.-Teile
<tb> Farbpaste <SEP> 2 <SEP> Gew.-Teile
<tb> Diisocyanat <SEP> (NCO-Gehalt23%) <SEP> 93 <SEP> Gew.-Teile
<tb> Mechanische <SEP> Eigenschaften
<tb> Raumgewicht <SEP> (DIN <SEP> 53550) <SEP> 0, <SEP> 45 <SEP> g/cm3 <SEP> 
<tb>  SHD <SEP> (DIN53505) <SEP> 35
<tb> Zerreissfestigkeit <SEP> (DIN <SEP> 53 <SEP> 504)

   <SEP> 400 <SEP> N/cm2
<tb> Bruchdehnung <SEP> (DIN <SEP> 53 <SEP> 504) <SEP> 120 <SEP> %
<tb> Weiterreissfestigkeit <SEP> (DIN <SEP> 53507) <SEP> 80 <SEP> N/cm <SEP> 
<tb> 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 
<tb> 
<tb> tri <SEP> : <SEP> Polyätherpolyol <SEP> (OHZ <SEP> 90) <SEP> 90 <SEP> Gew.-Teile
<tb> Butandiol <SEP> 12 <SEP> Gew.-Teile
<tb> Trimethylolpropan <SEP> 8 <SEP> Gew.-Teile
<tb> Triäthylendiamin <SEP> 0,2 <SEP> Gew.-Teile
<tb> Diäthanolamin <SEP> 0,8 <SEP> Gew.-Teile
<tb> Dibutylzinndilaurat <SEP> 0,03 <SEP> Gew.-Teile
<tb> Tri-chlor-fluor-methan <SEP> 6 <SEP> Gew.-Teile
<tb> Methylenchlorid <SEP> 2 <SEP> Gew.-Teile
<tb> Farbpaste <SEP> 2 <SEP> Gew.-Teile
<tb> Diisocyanat <SEP> (NCO-Gehalt <SEP> 23%) <SEP> 95 <SEP> Gew.-Teile
<tb> Mechanische <SEP> Eigenschaften
<tb> Raumgewicht <SEP> 0,

  45 <SEP> g/cm3
<tb> oSH <SEP> D <SEP> 45
<tb> Zerreissfestigkeit <SEP> 500 <SEP> N/cm2
<tb> Bruchdehnung <SEP> 60 <SEP> %
<tb> Weiterreissfestigkeit <SEP> 90 <SEP> N/cm
<tb> m <SEP> : <SEP> Polyätherpolyol <SEP> (OHZ <SEP> 30) <SEP> 98 <SEP> Gew.-Teile
<tb> Polyätherpolyol <SEP> (OHZ <SEP> 300) <SEP> 5,2 <SEP> Gew.

   <SEP> -Teile <SEP> 
<tb> Trimethylolpropan <SEP> 25 <SEP> Gew.-Teile
<tb> Triäthylendiamin <SEP> 0,4 <SEP> Gew.-Teile
<tb> Diäthanolamin <SEP> 0,6 <SEP> Gew.-Teile
<tb> Dibutylzinndilaurat <SEP> 0,03 <SEP> Gew.-Teile
<tb> Trichlor-fluor-methan <SEP> 6 <SEP> Gew.-Teile
<tb> Methylenchlorid <SEP> 2 <SEP> Gew.-Teile
<tb> Farbpaste <SEP> 2 <SEP> Gew.-Teile
<tb> Diisocyanat <SEP> (NCO-Gehalt <SEP> 23%) <SEP> 98 <SEP> Gew.-Teile
<tb> Mechanische <SEP> Eigenschaften
<tb> Raumgewicht <SEP> 0,45 <SEP> g/cm <SEP> 3 <SEP> 
<tb>  SH <SEP> D <SEP> 55
<tb> Zerreissfestigkeit <SEP> 600 <SEP> N/cm2
<tb> Bruchdehnung <SEP> 40 <SEP> %
<tb> Weiterreissfestigkeit <SEP> 110 <SEP> N/cm
<tb> 
 
Eskönnen auch Mischungen verschiedener Polyole bzw. Isocyanate oder Vernetzer und Aktivatoren eingesetzt werden. Es ist   auch möglich, Polyole   und Isocyanate zu einem sog.

   Präpolymeren vorreagieren zu lassen und dieses Präpolymere als   NCO-Gruppen   enthaltende Komponente einzusetzen. 



   Die Herstellung eines solchen Präpolymeren erfolgt   z. B.   indem 100   Gew. -Teile 4, 4'-Diphenylmethan-   diisocyanat in einem mit Rührer, Kühler und Heizung versehenen Reaktionskessel bei   60 C   aufgeschmolzen werden. Unter gutem Rühren werden so rasch wie möglich 12   Gew.-Teile   entwässertes Dipropylenglykol mit einem Wassergehalt von weniger als 0,02% zugegeben. Durch Kühlen wird verhindert, dass die Infolge der exothermen Reaktion freigesetzte Wärme die Temperatur des Gemisches über 100 C ansteigen lässt. 



  Nachdem die Temperatur von selbst auf   800C   abgesunken ist, wird das Gemisch noch 3 h auf dieser Temperatur gehalten, anschliessend auf   40 C   gekühlt und das Gemisch in trockene Behälter unter Ausschluss der Feuchtigkeit gefüllt. Man erhält ein Präpolymeres mit einem NCO-Gehalt von   23%.   



   Im folgenden wird die Erfindung an Hand der Zeichnung beispielhaft näher erläutert. 



   Die Zeichnung zeigt im Axialschnitt ein Fass, das aus einer   Stahlblechblase --1-- mit   einer Poly-   urethanintegralschaumummantelung --2-- besteht.   Die Herstellung eines derartigen Fasses kann wie folgt beschrieben geschehen :
1. Entfetten der Stahlblechblase
2. Eventuell Temperieren der Stahlblechblase auf zirka 500C. 



   3. Blase einlegen in die mit Trennmittel behandelte und auf zirka   500C   temperierte Schäumform. 



   4. Eventuell Abstützen der Blase mittels Druckluft von z. B. 5 bis 10 bar. 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 5. Einspritzen oder Eingiessen der Komponenten in der bei der Herstellung von PU-Integral-   formschäumen   üblicher Art mittels Hochdruck- bzw. Niederdruckschäummaschine. 



  6. Reagierenlassen der Komponenten während zirka 10 min. 



  7. Entformen und Entfernen eines eventuell entstandenen Austriebs. 



  8. Eventuell Reinigen der   Schäumform.   
 EMI3.1 
 molybdäntitanstähle In Frage   (Werkstoffnummern   nach DIN 17440   : 1. 4301, 1. 4401, 1. 4571.   



   Die Höhe eines derartigen Fasses beträgt z. B. 600 mm, sein Durchmesser samt Verstärkungsrippen 395 mm. Die Dicke des Stahlblechs beträgt beispielsweise 1 mm, die Wandstärke der Polyurethanschaumumhüllung zwischen den   Verstärkungsrippen   liegt bei 3 bis 4 mm, die Randstege der Polyurethanschaumumhullung am Boden und Kopf des Fasses, sowie die umlaufenden Verstärkungsrippen sind zirka 12 bis 25 mm stark.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Fass, insbesondere Bierfass, bestehend aus einer Metallblase mit einer Ummantelung aus Polyurethanintegralschaumstoff, dadurch gekennzeichnet, dass die Ummantelung aus einem halbharten Polyurethanintegralschaumstoff folgenden Eigenschaftsbildes besteht : Raumgewicht (DIN 53550) : 0, 1 bis 0,9 g/cm3, insbesondere 0,4 bis 0,5 g/cm3.
    Bruchdehnung (DIN 53 504) : 10 bis 300%, insbesondere 50 bis 100%.
    Shore-Härte (DIN 53 505) : 80 Shore A bis 70 Shore D, insbesondere 95 bis 980 Shore A.
AT864375A 1975-11-13 1975-11-13 Fass AT344068B (de)

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ATA864375A ATA864375A (de) 1977-10-15
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