AT343749B - Analogspannungs-multiplexerschaltung - Google Patents

Analogspannungs-multiplexerschaltung

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AT343749B
AT343749B AT864275A AT864275A AT343749B AT 343749 B AT343749 B AT 343749B AT 864275 A AT864275 A AT 864275A AT 864275 A AT864275 A AT 864275A AT 343749 B AT343749 B AT 343749B
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Frank Dipl Ing Dr Te Buschbeck
Gerhard Dipl Ing Silberbauer
Franz Dr Viehbock
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Oesterr Studien Atomenergie
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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08CTRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
    • G08C15/00Arrangements characterised by the use of multiplexing for the transmission of a plurality of signals over a common path
    • G08C15/06Arrangements characterised by the use of multiplexing for the transmission of a plurality of signals over a common path successively, i.e. using time division
    • G08C15/08Arrangements characterised by the use of multiplexing for the transmission of a plurality of signals over a common path successively, i.e. using time division the signals being represented by amplitude of current or voltage in transmission link

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine   Analogspannungs-Multiplexerschaltung,   bei der eine Mehrzahl von Analogspannungssignalen über Signalleitungen mit je einem Feldeffekttransistor in jeder Ader jeder Signal- 
 EMI1.1 
 Signalspannung im Millivoltbereich liegt, wobei jedoch eine Auflösung im Mikrovoltbereich erforderlich ist   (z. B.   Thermopaare, Dehnungsmessstreifen usw. ) bestehen die zwei grundsätzlichen Möglichkeiten, dass man pro Messfühler einen hochwertigen Messverstärker verwendet oder über einen Multiplexer eine sequentielle Abfrage durchführt, wobei nur ein einziger, allen Messstellen gemeinsamer Messverstärker erforderlich ist. 



  Insbesonders bei hoher Kanalzahl ist die zweite Möglichkeit aus   Wirtschaftlichkeitsgründen   günstiger. Die bisher bekannten   Analogspannungs-Multiplexerschaltungen   sind jedoch zumeist   relaisgesehaltet,   jedoch haben Relaismultiplexer die Nachteile einer begrenzten Lebensdauer, die bei Annahme eines Schaltvorganges pro Sekunde nur etwa vier Monate beträgt. Ferner ist der Ausfall eines Relais meistens kein plötzlicher Prozess, sondern erfolgt allmählich, so dass es zu unbemerkten Fehlmessungen kommen kann. 



  Weiters ist die höchste Schaltgeschwindigkeit des Multiplexers durch die Schaltzeiten der Relais begrenzt, welche zumeist im Millisekundenbereich liegen. Darüber hinaus weisen Relaiskontakte verhältnismässig hohe, exemplarspezifische, zeitlich instabile Streuungen von Thermo- und Kontaktspannungen auf und   schliesslich   müssen auch die auf Kontaktprellungen usw. zurückzuführenden Nachteile in Kauf genommen werden. 



   Bipolare Halbleiterschalter scheiden wegen ihrer hohen Restspannungen und Restströme, auch wenn diese kompensiert werden, sowie wegen deren Instabilität als Multiplexerschalter für den Mikrovoltbereich aus. 
 EMI1.2 
 umgeschaltet werden und denen ein gemeinsamer Eingangsverstärker nachgeschaltet ist, beschrieben, wobei zur Erweiterung des Messbereiches für tiefe Signalniveaus, insbesondere unter 1 Millivolt die Eingangsimpedanz des übersteuerungsfesten Eingangsverstärkers sehr gross ist gegen den Leitwiderstand jedes Feldeffekttransistors in dessen auf leitend geschalteter Schaltstellung. Bei dieser Schaltung kann es zur Übersteuerung der Verstärkereinheit oder der Anzeigeeinheit kommen, die zu Fehlweisungen oder zur Verlangsamung der Umschaltfrequenz führt. 



   Die Erfindung setzt sich zur Aufgabe, einen   Analogspannungs-Multiplexerschalter   der eingangs geschilderten Art so zu verbessern, dass diese Nachteile vermieden sind. 



   Die Erfindung löst diese Aufgabe im wesentlichen dadurch, dass in die dem Ausgang des Eingangverstärkers nachgeschaltete gemeinsame Übertragsleitung während des Umschaltvorganges als Spannungsspitzenausblendeschaltung zur Unterdrückung der bei jedem Schaltvorgang der in den Signalleitungen liegenden Feldeffekttransistoren auftretenden Spannungsspitzen eine Ruhekontakt eines vorzugsweise elektronischen Schalters angeordnet ist, dessen Erregungskreis von einer Steuerschaltung, vorzugsweise von dem Ansteuerteil für die Feldeffekttransistoren der Signalleitungen, vor Belegung eines diesen zugeordneten Ausganges des Ansteuerteiles für einen vorgegebenen, durch die systembedingte Dauer des Auftretens von Störspannungsspitzen bei jedem Umschaltvorgang überdeckten Zeitraumes beaufschlagt ist. 



   Vor allem aber ist nunmehr die Eigenkapazität der für den genannten Anwendungsbereich als Schalter interessanten Feldeffekttransistoren zwischen Steuerelektrode (gate) und dem Signalpfad (Drain-Source-Strecke) berücksichtigt, welche Eigenkapazität zur Folge hat, dass die an die Steuerelektrode anzulegenden Steuerspannungsimpulse auf den Signalpfad einwirken. Diese Einwirkung überwiegt kurzzeitig in Form von Spikes den kleinsten noch nachzuweisenden Spannungswert um mehrere Grössenordnungen, insbesondere bei tiefen Signalniveaus. Diese kurzzeitigen Spannungseinkoppelungen werden durch die   Spannungsspitzenausblendeschaltung   unwirksam gemacht und können daher das Messergebnis nicht verfälschen. 



   Die Spannungsspitzenausblendeschaltung kann über eine gesonderte Steuerschaltung angesteuert werden. Erfindungsgemäss kann die   Spannungsspitzenausblendeschaltung   über eine Ansteuerleitung mit dem Ansteuerteil verbunden und von diesem angesteuert sein, wodurch der   schaltungsmässige   Aufwand verringert wird und ein störungsfreierer Betrieb gesichert werden kann. 



   Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Spannungsspitzenausblendeschaltung eine Kompensationssehaltung zur Kompensation der Spannungsdrift des Eingangsverstärkers nachgeschaltet, die zwei Feldeffekttransistoren aufweist, durch welche die Eingangsleitungen des 

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 Eingangsverstärkers gegen Nullpotential schaltbar sind und dabei ein an den Signalausgang des Eingangverstärkers angeschlossener Kondensator dadurch aufladbar ist.

   Hiebei wird zwischen den Messwertabfragen eine Nullspannungsmessung durchgeführt, wozu beide Messeingänge des Verstärkers mit gleichen Schaltelementen wie die den Messstellen zugeordneten Feldeffekttransistoren an das Nullpotential gelegt und der Kondensator im Signalweg mit der dann vorhandenen Ausgangsrestspannung des 
 EMI2.1 
 der aktiven Messzeit und kompensiert dadurch allfällige Nullpunktdriften des Verstärkers. 



   Gemäss einer Weiterbildung der Erfindung ist an die   Spannungsspitzenau & blendeschaltung   ein Tiefpassfilter nachgeschaltet, dessen Grenzfrequenz zeitlich variabel und mittels einer an den Ansteuerteil angeschlossenen Steuerleitung während der Messzeit absenkbar ist. Dadurch kann das Nutzsignal in Form des Mittelwertes aus der verrauschten Spannung, welche am Ausgang der Spikeausblendung auftritt, während der Messzeitintervalle gewonnen werden. Es ist jedoch im Rahmen der Erfindung auch möglich, der   Spannungsspitzenausblendeschaltung   eine Integrationsschaltung nachzuschalten über welche die ihr zugeführte Spannung während der Messzeitintervalle integrierbar ist.

   In beiden Fällen wird aus dem Ansteuerteil, welcher die Messstellenschaltung bewirkt, ein Zeitsignal abgeleitet, das den Zeitbereich angibt, in welchem das Ausgangssignal des Tiefpassfilters bzw. der Integrationsschaltung gültig ist. 



   In der Zeichnung ist das Schaltschema eines erfindungsgemässen Analogspannungs-Multiplexers schematisch dargestellt. 



   Der Multiplexer ist für N   Messstellen --1-- eingerichtet,   von denen nur eine der Übersichtlichkeit halber dargestellt ist und welchen N   Kanäle --2-- zugeordnet   sind. In die beiden Leitungen jedes Kanales 
 EMI2.2 
 sind und welche über eine Leitung --4-- von einem   Ansteuerteil --5-- derart   angesteuert werden, dass stets nur eine einzige   Messstelle --1-- an   die beiden   Signalpfadleitungen--6--angeschaltet   ist.

   Die beiden   Signalpfadleitungen--6--führen   zu einem schnellen, übersteuerungsfesten   Eingangsverstärker--7--,   welcher als mehrstufiger Differenzverstärker, vorzugsweise in Elektrometerschaltung bzw. spannungsgegengekoppelt ausgebildet ist und eine hohe Eingangsimpedanz aufweist, die mindestens um einige Zehnerpotenzen grösser ist als der Leitwiderstand jedes Feldeffekttransistors --3-- in dessen leitender Schaltstellung.

   An den Ausgang des   Eingangsverstärkers --7-- ist   eine den Signalweg bildende Leitung --8-- angeschlossen, die zu einer gesteuerten   Spannungsspitzenausblendeschaltung--9--führt,   an die 
 EMI2.3 
 --10-- einSteuerleitung --20-- und die   Spannungsspitzenausblendeschaltung--9--ist   über eine Steuerleitung --13-vom   Ansteuerteil --5-- her   angesteuert. An den   Ansteuerteil --5-- ist noch   eine Leitung --14-angeschlossen, an der das Zeitsignal abgenommen werden kann, welches angibt, während welcher Zeiträume das an den   Klemmen --12-- abgenommene   Ausgangssignal gültig ist. 



   Die   Spannungsspitzenausblendeschaltung--9--dient   zur Vermeidung störender Einflüsse der durch die inneren Kapazitäten der Feldeffekttransistoren hervorgerufenen Spikes in der nachfolgenden Signalverarbeitung. Die   Spannungsspitzenausblendeschaltung-9-- bewirkt   im Zeitraum kurz vor dem Umschaltzeitpunkt des Multiplexers (Umschalten von einem Kanal auf den nächsten Kanal) bis kurz nachher eine Unterbrechung des der   Spannungsspitzenausblendeschaltung-9-folgenden Schaltungsteiles   vom (signallaufmässig gesehen) vorangehenden Schaltungsteil und zusätzlich einen eingangsseitigen Kurzschluss.

   Da die gesamte Schaltung eine sehr hohe Verstärkung hat und der   Eingangsverstärker --7--   mit seinen Feldeffekttransistor-Eingangsstufen eine relativ grosse   Offsetspannungsdrift   hat, ist es zweckmässig, Vorsorge dafür zu treffen, dass die Schaltung nicht durch diese Drift bereits übersteuert. 



  Daher wird mit der am Ausgang des   Vorverstärkers --7-- auftretenden   Spannung während eines Teiles der Zeit, zu der die Nullmessung erfolgt, also während der die zu den Verstärkereingängen führenden   Signalpfadleitungen-6-mittels Schaltern-15-kurzgeschlossen   sind, ein Kondensator --16-- in der   Spannungsspitzenausblendeschaltung-9-- geladen,   dessen Spannung dann während der Messung zur Ausgangsspannung des Vorverstärkers addiert wird. Dadurch tritt nur die verstärkte, zu messende Spannung nach der Schaltung --9-- auf, überlagert nur von einem Teil der Drift, nämlich der während der zwischen Ladung des Kondensators --16-- und Messung auftretenden Driftspannungsänderung, deren thermischer Anteil absolut vernachlässigbar ist und deren Kurzzeitanteil dem Rauschen äquivalent ist.

   Die Unterbrechung des Signalweges erfolgt hiebei durch einen   Schalter --17--,   der über die Leitung --13-- 

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 vom Ansteuerteil --5-- gesteuert wird. Ein zweiter   Schalter --18-- in   der Spannungsspitzenausblende-   schaltung-9--,   der über eine Leitung --13'-- vom Ansteuerteil --5-- gesteuert wird, schaltet den Kondensator --16-- quer gegen Masse. Die beiden   Schalter --15--,   die zweckmässig von Feldeffekttransistoren derselben Bauart wie jener der   Schalter --3-- gebildet   sind, werden über eine Leitung --19-vom Ansteuerteil --5-- gesteuert. Wie ersichtlich, ist diese Schaltung äusserst einfach und mit geringem Aufwand verbunden. Die Funktion ist hiebei die, dass die Gesamtzeit, während der ein Kanal angewählt ist, in   z.

   B.   zwanzig gleiche Teile unterteilt wird, die mit-to bis   t19-- bezeichnet sind. --ta   bis tg-entspricht dem   Nullwert, --toto   bis   tg-dem Messwert. Während--to, tg, tlo   und   tua-zist   der längs- 
 EMI3.1 
 während-to, tgeschlossen. Daraus folgt, dass   während-to, tg, tlo   und   t19-- die   Spikes unterdrückt werden, während - aber der Kondensator geladen wird, da dann beide Schalter geschlossen sind.

   Nur zu diesem Zeitintervall kann eine geringfügige Ausgangsspannungsspitze auftreten, durch den vom Kondensatorladestrom verursachten Spannungsabfall am Ersatzwiderstand des querliegenden   Schalters --18-- im   Falle einer extremen Übersteuerung des vorhergehenden Kanales und der Kondensatorentladung oder Driftspannungs- änderung als Folge davon. Dies lässt sich durch richtige Bemessung des Kondensators --16-- ohne weiteres vermeiden. 



   Nach der   Spannungsspitzenausblendeschaltung-9-- steht   über die Leitung --10-- ein Signal zur Verfügung, welches von einer Kette verrauschter Nullwerte abwechselnd mit verrauschten Messwerten gebildet und von kurzen Zeitintervallen unterbrochen ist, während derer die Spannung genau Null ist. 



  Bei einer Reduzierung der Übertragungsbandbreite der Verstärker würden zwar die den Mess-und Nullwerten überlagerten Rauschspannungen kleiner sein, gleichzeitg würde sich allerdings das Einschwingverhalten nach den Spikes und zum exakten Messwert hin verlangsamen. Ebenso verhält es sich bei einer nachträglichen Reduzierung der Bandbreite, wobei die Spikesprobleme natürlich nach der   Spikesunterdrückung   wegfallen. Günstige Auswege aus diesem Problem lassen sich durch ein Tiefpassfilter - mit zeitabhängiger Grenzfrequenz erzielen. Dieses   Tiefpassfilter --11-- reduziert nach   einem kurzen Teil der Messzeit die Bandbreite allmählich, so dass sich damit auch die Rauschspannung reduziert und die Spannung am Ausgang des Filters --11-- (Klemme --12--) immer geringer um den idealen Messwert schwankt.

   Die Bandbreite kann zuerst schnell verringert werden, bei niedrigeren Grenzfrequenzen muss sie jedoch zunehmend langsamer verringert werden, um den Eigenheiten des Verstärkerrausches zu entsprechen. Dies lässt sich durch entsprechende Ansteuerung über die Leitung --20-- leicht erzielen. 



   Diese Schaltung ist vielfach günstiger als die Verwendung eines Integrators an Stelle des Tiefpassfilters welcher Integrator jedoch wieder den Vorteil der Billigkeit und Einfachheit hat und in vielen Fällen voll ausreichend ist. Er hat jedoch den einschränkenden Nachteil, dass die Ausgangsspannung des Integrators proportional der Eingangsspannung mal der Integrationszeit ist. Dies bedeutet nicht nur, dass erst nach Ablauf der Integrationszeit eine Gleichspannung am Ausgang --12-- zur Verfügung steht, sondern auch, dass die Messzeit sehr konstant sein muss. Diese Nachteile hat die Verwendung eines   Tiefpassfilters --11-- nicht.   



   Besonders bevorzugte Anwendungsgebiete der erfindungsgemässen Schaltung sind die Überwachung von Thermopaaren, Dehnungsmessstreifen usw., jedoch lässt sich die erfindungsgemässe Multiplexerschaltung auch auf zahlreichen andern Gebieten   z. B.   der Hautwiderstandsmessung anwenden. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Analogspannungs-Multiplexerschaltung, bei der eine Mehrzahl von Analogspannungssignalen über Signalleitungen mit je einem Feldeffekttransistor in jeder Ader jeder Signalleitung an eine gemeinsame, an den Eingang eines Eingangsverstärkers führende Leitung gelegt ist, wobei einerseits die beiden Adern einer Signalleitung zugeordneten Feldeffekttransistoren mit ihrer Steuerelektrode an je einen von mehreren zeitlich aufeinanderfolgend belegten Ausgängen eines Ansteuerteiles angeschlossen sind und anderseits die Eingangsimpedanz des übersteuerungsfesten Eingangsverstärkers zur Erfassung von auch tiefen Signalniveaus, insbesondere in der Grössenordnung unter einem Millivolt, die sehr gross gegenüber dem Leitwiderstand jedes Feldeffekttransistors in dessen auf leitend geschalteten Schaltstellung festgelegt ist, dadurch gekennzeichnet,
    dass in die dem Ausgang des Eingangsverbtärkers (7) <Desc/Clms Page number 4> nachgeschaltete gemeinsame Übertragungsleitung (8) während des Umschaltvorganges als Spannungsspitzenausblendeschaltung (9) zur Unterdrückung der bei jedem Schaltvorgang der in den Signalleitungen (2) liegenden Feldeffekttransistoren auftretenden Spannungsspitzen ein Ruhekontakt (17) eines vorzugsweise elektronischen Schalters angeordnet ist, dessen Erregungskreis von einer Steuerschaltung, vorzugsweise von dem Ansteuerteil (9) für die Feldeffekttransistoren der Signalleitungen, vor Belegung eines diesen zugeordneten Ausganges des Ansteuerteiles (9) für einen vorgegebenen, durch die systembedingte Dauer des Auftretens von Störspannungsspitzen bei jedem Umschaltvorgang überdeckten Zeitraumes beaufschlagt ist.
    2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannungsspitzenausblendeschaltung (9) über eine Ansteuerleitung (13) mit dem Ansteuerteil (5) verbunden und von diesem angesteuert ist.
    3. Schaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Spannungsspitzenausblendeschaltung (9) eine Kompensationssehaltung zur Kompensation der Spannungsdrift des Eingangsverstärkers (7) nachgeschaltet ist, die zwei Feldeffekttransistoren (15) aufweist, durch welche die Eingangsleitungen (6) des Eingangsverstärkers gegen Nullpotential schaltbar und dabei ein an den Signalwegausgang des Eingangsverstärkers (7) angeschlossenen Kondensator (16) dadurch aufladbar ist.
    4. Schaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Spannungsspitzenausblendeschaltung (9) ein Tiefpassfilter (11) nachgeschaltet ist, dessen Grenzfrequenz zeitlich variabel und mittels einer an den Ansteuerteil (5) angeschlossenen Steuerleitung (20) während der Messzeit absenkbar ist.
    5. Schaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Spannungsspitzenausblendeschaltung eine Integrationsschaltung nachgeschaltet ist, über welche die ihr zugeführte Spannung während der Messzeitintervalle integrierbar ist.
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