DE2258690C3 - Schaltung zum Vergleichen der Werte zweier Impedanzen - Google Patents
Schaltung zum Vergleichen der Werte zweier ImpedanzenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schaltung zum Vergleichen
der Werte zweier Impedanzen einer zu messenden Impedanz und einer Bezugsimpedanz, die von
einer Wechselstrom-Erregerquelle gespeist werden, mit zwei weiteren an einem ersten Anschluß miteinan
der verbundenen Impedanzen, deren zweiter Anschluß zu der Meß- und Bezugsimpedanz führt und wenigstens
zwei der Impedanzen aus Gleichstrom abblockenden Impedanzen bestehen, weiter mit Mitteln zum Erzeu
gen eines Signals, welches der Differenz zwischen der ersten und zweiten Impedanz entspricht und mit einer
Einrichtung zum Anzeigen der Impedanzdifferenz zwischen der Bezugsimpedanz und der zu messenden Impedanz.
Eine derartige Schaltung ist bereits bekannt und dient ebenso dazu. Wechselstromwiderstände miteinander
zu vergleichen. Die bekannte Schaltung wird von einer Wechselspannung gespeist und besteht aus zwei
im wesentlichen gleichen Schaltungshälften, so daß die Wechselspannung zu einer Serienschaltung führt, die
aus zwei gleichen Kondensatoren oder anderen Wechselstruitiwiderständen
besteht. Zu dem einen Kondensator liegt parallel eine Serienschaltung, die aus dem
Normalkondensator und einer Gleichrichteranordnung besteht, parallel zum zweiten Kondensator liegt der abzugleichende
Kondensator und ebenfalls wieder eine Gleichrichteranordnung. An Stelle des Bezugskondensators
und des zu messenden Kondensators können auch andere unbekannte Wechselstromwiderslände
verwendet werden. Die Gleichrichter besitzen bei dieser bekannten Schaltung gleiche Kennlinien und sind
mit gleichen ohmschen Nebenschlußwiderständen überbrückt. Die Schaltung enthält insgesamt zwei
tHi«.».*UV die gegeneinander geschaltet sind. Wenn
bei dieser bekannten Schaltung die Bezugsimpeuad zu messende Impedanz gleich groß sind, so
ana auch die Wechseispannungen an den Gleichrich-Sn
gleich groß, so daß infolgedessen auch die in ent «egengesetzter Richtung durch die Widerstände flieiölden
Richtströme gleich groß sind. Die an den gflderständen entstehenden Gleichspannungen verlaufen
jedoch entgegengerichtet, so daß ein zu diese-», beiden
Widerständen paralleigeschaltetes Gleichstrominjtnjroent
in diesem Fall stromlos bleibt. Um von dem Gleichstrominstrument den Wechselstrom fernzuhalten,
muß in Reihe zu diesem eine Drosselspule geschaltet werden.
Weicht nun der Kapazitätswert des zu messenden Kondensators von dem Kapazitätswert des Vergleichsjjcondensators
ab, dann entstehen an den Gleichrichtern verschiedene Wechselspannungen, die verschieden große
Richtströme und damit verschieden f roße Gleichspannungen an den Widerständen zur Folge haben.
Diese Gleichspannungen heben sich dann nicht mehr auf und es fiießt ein Gleichstrom durch das
Gleichstrominstrument. In jedem Fall muß jedoch immer
eine Halbwelle der Erregerspannung durch beide Kondensatoren hindurch, damit der gesamte Stromkreis
geschlossen wird. Dies bedeutet jedoch, daß der Stromfluß durch jeweils einen der Widerstände mit
vom Widerstandswert des jeweils gegenüberliegenden Kondensators mit beeinflußt wird, also beispielsweise
die durch den oberen Gleichrichter hindurchgelsngende
Halbwelle der Erregerspannung, die bereits einen Kondensator passiert hat, auch zwangläufig durch den
anderen Kondensator hindurch muß, um wieder zur Wechselstromquelle zurückzugelangen (deutsche Patentschrift
641 523).
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, die Schaltung der eingangs definierten Art
insbesondere hinsichtlich der Empfindlichkeit und Genauigkeit der Messung bzw. Anzeige zu verbessern.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die zu messende Impedanz und die Bezugsim
pedanz an ihrem einen Anschluß zusammengeschaltet "nd, daß entweder die Bezugsimpedanz und die zu
..,essende Impedanz oder die weiteren Ip pedanzen aus
Gleichstrom abblockenden Impedanzen Dcstehen, daß
die Mittel zurr Erzeugen des Signals immer nur die eine Halbwelle entsprechend der einen Polarität der
Erregergröße vom zweiten Anschluß der Bezugsimpc danz zum zweiten Anschluß einer der zwei weiten
Impedanzen bzw. vom zweiten Anschluß der zu messenden Impedanz zum zweiten Anschluß der anderen
der zwei weiteren Impedanzen überträgt, jedoch immer die andere Halbwelle entsprechend der anderen
Polarität der Erregergröße zum /weiten Anschluß der Bezugsimpedanz zum zweiten Anschluß der anderen
der zwei weiteren Impedanzen bzw. vom zweiten Anschluß der zu messenden Impedanz zum zweiten Anschluß
der einen der zwei weiteren Impedanzen über-
txüfit·
.,Erfindungsgemäß wird also im Gegensatz zu dem
":" Bekannten die jeweilige Halbwelle nur immer durch
eine der Impedanzen geleitet, also entweder durch die Bezugsimpedanz oder durch die zu messende Impedanz,
jedoch gelangt eine Halbwelle niemals gleichzeitig durch beide Impedanzen. 6S
v< Dies bedeutet jedoch, daß bei der Schaltung nach der yptliegenden Erfindung der Strom der jeweiligen Halbzelle
immer nur durch den Impedanzwert einer der beiden impedanzen verändert wird, jedoch niemals von
beiden Impedanzen. Da es sich jedoch immer um zwei Halbwellen, der positiven und der negativen Halbwelle
handelt, ergibt sich bei der Schaltung nach der Erfindung eine sehr viel größere Empfindlichkeit der Anzeige
als bei der bekannten Schaltung, woraus sich jedoch auch die Tatsache ergibt, daß die Schaltung nach der
vorliegenden Erfindung genauer arbeitet
Im einzelnen kann die Erfindung dadurch eine vorteilhafte
Weiterbildung erfahren, daß die Anzeigeeinrichtung aus einem Tiefpaßfilter, um das Signal zu filtern,
und einem Anzeigegerät besteht, um das Signal nach Passieren des Tiefpaßfilters anzuzeigen.
Um die Schaltung auch bei einer sehr schwachen Er regerspannung voll betriebsfähig zu machen, kann eine
Einrichtung zum Verstärken der Differenz zwischen den Signalen vorgesehen sein, die an den zweiten Anschlüssen
der zwei weiteren Impedanzen entstehen. Zweckmäßig besitzt die erste und die zweite der weiteren
Impedanzen einen wesentlich kleineren Impedanzwert als die Bezugsimpedanz und die zu messende Impedanz,
wobei das momentane elektrische Potential über der Bezugsimpedanz und der zu messenden Impedanz
nahezu gleich ist.
Eine besonders günstige und genaue Messung läßt sich auch dadurch erzielen, daß die erste und die zweite
der weiteren Impedanzen mit der Bezugsimpedanz und der zu messenden Impedanz auf die Frequenz der Erregergröße
der Quelle abgestimmt sind.
Eine besonders vorteilhafte Weilerbildung der Erfindung
besteht darin, daß eine Einrichtung vorgesehen ist, um eine der Erregergröße in der ersten der weiteren
Impedanzen entgegengesetzte Größe /u induzieren, die von der Erregung in der zweiten der weiteren
Impedanzen abhangig ist, und um eine der Erregergröße in der zweiten der weiterer Impedanzen entgegengesetzte
Große zu induzieren, die von der Erregung in der ersten der weiteren Impedanzen abhängig ist.
Eine besonders einfache Ausführungsforn· der Erfindung
besteht darin, daß die Mittel zum Erzeugen des Signals aus vier in Reihe geschalteten angepaßten
Halbleiterdioden bestehen, die so geschähet sind, daß
sie in gleicher Richtung leiten und mit der ersten und der zweiten der weiteren Impedanzen eine elektrische
Verbindung an gegenül'erliegenden Punkten zwischen den Dioden in dem Leitungspfad aufweisen und ebenso
mit der Bezugsimpedanz und der zu messenden Impedanz jeweils elektrischen Kontakt an zwei gegenüberliegenden
Verbindungspunkten zwischen den Dioden in dem Leitungspfad haben.
Gemäß einer noch weiteren Ausführungsform kann jede Diode in dem Leitungspfad eine mit ihr in Reihe
geschalteie Impedanz aufweisen, die jeweils zwischen
den Verbindungspunkten mit der nächsten der Dioden in den Leitungspfad geschaltet ist.
Um zu verhindern, daß der Meßstrom durch Leckströme nachteilig beeinflußt wird, kann es schließlich
zweckmäßig sein, die zu messende Impedanz und die Be/ugsimpedanz von einer elektrischen Abschirmvorrichtung
zu umgeben.
Im folgenden wird die Erfindung an Hand von Ausführungsbeispielen
unter Hinweis auf die Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
F i g. I ein Schaltschema teilweise als Blockschaltbild und teilweise als Stromlaufplan einer bevorzugten Ausführungsform
nach der Erfindung, und
F i g. 2 ein Schaltschema teilweise als Blockschaltbild und teilweise als Stromlaufplan einer anderen mögli-
chen Ausführungsform des Gegenstandes von F i g. 1.
Das in F i g. 1 gezeigte bevorzugte Ausführungsbeispiel enthält einen Oszillator 12, der eine Wechselstromquelle
darstellt und dessen hochliegender Ausgang milder einen Seite eines ersten und eines zweiten
Gleichspannung abblockenden Impedanzzweiges 14 und 16 elektrisch verbunden ist. Eine Diodenmatrix 18
besteht aus vier in Reihe geschalteten angepaßten Halbleiterdioden 20, die einen geschlossenen Stromkreis
bilden, wobei alle Dioden für eine Leitung in gleieher
Richtung ausgerichtet geschaltet sind. Die erste und die zweite Impedanz 14 und 16 sind elektrisch mit
der Matrix 18 an gegenüberliegenden Verbindungspunkten 22 und 24 zwischen den Dioden 20 verbunden.
Die verbleibenden Verbindungspunkte 26 und 28 der Diodenmatrix 18 sind elektrisch mit einem Anschluß
einer variablen zu messenden Impedanz und einer Bezugsimpedanz 30 und 32 verbunden. Die anderen Anschlüsse
der Impedanzen 30 und 32 sind nach Masse geführt, und zwar einem Punkt, der auch gemeinsam
von der niedrig liegenden Seite des Oszillators 12 zusammengeschaltet ist.
Die Verbindungspunkte 22 und 24 sind elektrisch in Kontakt mit der einen Seite von Induktivitäten 34 und
36, wobei der andere Anschluß derselben elektrisch über Gleichstrommeßgeräte 38 und 40 nach Masse geführt
sind und elektrisch mit den Eingängen eines Differenzverstärkers 42 verbunden sind.
Die Impedanzen 14, 16, 30, und 32 können dominierend ohmschen, induktiven oder kapazitiven Charakter
haben, und zwar bei der Frequenz der Quelle 12, solange die Impedanzen 14 und 16 einen gleichspannungsmäßig
offenen Kreis aufweisen. Von besonderem Interesse ist der Fall, bei welchem diese Impedanzen alle
kapazitiv sind, und insbesondere der Fall, bei dem die Impedanzen 14 und 16 wesentlich kleiner sind als die
Impedanzen 30 und 32. In diesem Fall sind die momentanen Spannungen über den Impedanzen 30 und 32 nahezu
gleich, so daß nur eine geringe Strombelastung an der Schaltung durch Streukapazitäten zwischen den
Verbindungspunkten 26 und 28 auftritt, wobei diese Kapazitäten typisch dicht beieinander angeordnete Kapazitätsabtast-
und Abgleichelektroden einer kapazitiven Meßsonde sein können. Dieses Merkmal gestattet
ebenso einen linearen Betrieb dieser Schaltung, wenn die Impedanzen 30 und 32 wesentlich voneinander abweichen.
Der durch die Impedanzen 30 und 32 fließende Strom ist proportional zum Wert dieser Impedanzen.
Da die Diodenmatrix 18 den Strom von den Verbindungspunkten 22 und 24 zu den Impedanzen 30 und 32
leitet, was von der Polarität des Stromes abhängig ist.
so fließt die eine Halbwelle des Stromes am Verbindungspunkt 22 durch eine der Impedanzen 30 und 32.
and die andere Halbwelle fließt über die andere impedanz. Gleichzeitig fließt der Strom am Verbindungspunkt 24 durch die Impedanz 30 oder 32 in umgekehrter
Richtung, und dort, wo die Impedanzen 30 und 32 ungleich sind, weisen die Stromhalbwellen entgegengesetzter
Polarität an jedem Verbindungspunkt 22 und 24 eine unterschiedliche Größe auf. wobei dieser Größenunterschied
die Differenz zwischen den Impedan/wer
ten der Impedanzen 30 und 32 kennzeichnet. Die Differenz in den StromhalbweHen an den Verbindungspunkten
22 und 24 führt zu einem Ladungsaufbau an den Impedanzzweigen 14 und 16, dieser Gleichspannung·-
aufbau wird jedoch über die Elemente 34 und 36 zu den
Meßgeräten 38 und 40 und/oder Verstärker 42 gcshuntet.
Der Gleichspannungsmittelwert oder der Stromhalbwellenunterschied an den Verbindungspunkten 22
und 24, der von Null auf einen Betrag abweicht, welcher die Differenz zwischen den Impedanzen 30 und 32
wiedergibt, stellt die Ausgangsanzeige oder das Ausgangssignal der Schaltung dar.
Dieser Gleichspannungsmittelwert an den Verbindungspunkten 22 und 24 ist klein, verglichen mit der
Wechselstromkomponente an diesen Punkten. Da jedoch nur die Stromunterschiede und nicht die gesamten
Schahungsströme durch die Meßgeräte 38 und 40 oder den Verstärker 42 fließen, können die Filterelemente
34 und 36 dazu verwendet werden. Wechselströme hoher Frequenz zu sperren, während die Gleichstromkomponente
zu den Meßgeräten 38 und 40 oder dem Verstärker 42 gelangt. Die Elemente 34 und 36 können
Induktivitäten mit ziemlich großem Impedanzwert bei der Frequenz der Quelle 12 oder irgendein Tiefpaßfilter
sein.
Die Filterelemente 34 und 36 können an die Verbindungspunkte
26 und 28 ebenso angeschlossen werden, sie erzeugen jedoch eine Streuimpedanzbelastung.
Die Diodenmatrix 18 sieht eine Gleichrichtung vor, so daß das interessierende Signal an den Verbindungspunkten 22 und 24 ein Gleichstromsignal ist. Nichtsdestoweniger
fließt der gesamte Strom durch die Dioden 20, und die Spannungslast der Schaltung stellt sicher,
daß diese Dioden voll leitend werden und daß deren Nichtlinearitäten einen minimalen Einfluß auf die Linearität
des Ausgangssignals ausüben. Wenn man Dioden 20 mit gleichem Kennlinienverlauf verwendet und
diese in gleicher Umgebung mit gleichen Bedingungen hält, so wirken sich durch Störeinflüsse hervorgerufene
Änderungen bei allen Dioden in gleicher Weise aus. so daß keine Fehlergrößen an den Verbindungspunkten
22 und 24 in Erscheinung treten können.
Eine nützliche, jedoch stark beeinträchtigte Ausfüh rungsform läßt sich bei der Schaltung von F i g. 1 erreichen,
wenn eine der Impedanzen 30 und 32 zusammen mit den zwei an diese angeschlossenen Dioden weggelassen
wird.
Eine Verbesserung der vorher geschilderten Schaltungen läßt sich verwirklichen durch Verwendung einer
Schutzeinrichtung 45, die zumindest teilweise die Impedanzen 30 (und 32), die durch die Quelle 12 gespeist
werden, einschließt oder umgibt. Wenn die Impedanzen 14 (und/oder 16) klein sind, verglichen mit den Impedanzen
30 und 32, so hält die Schutzvorrichtung 45 Magnetfelder von der Meß- und Bezugsimpedanz fern,
und die Beeinflussung durch Streukapazitäten wird minimal gehalten.
Die Impedanzen 14 und 16 können einen Impedanzwert bei der Frequenz der Quelle 12 aufweisen, 4er
ziemlich nahe gleich dem Impedanzwert der Impedanzen 30 und 32 ist. in diesem Fall erzeugen die ungleichen
Ströme durch die impedanzen 14 und 16. wenn die Impedanzen 30 und 32 ungleich sind oder unsymmetrisch
sind sowohl einen Gleichstrom als auch ein Gleichstrompotcntialsignal an den Verbindungspunkten
22 und 24. Der dynamische Bereich der Schaltung kann ebenso dadurch erhöht werden, indem man weitere
Dioden oder Impedanzen 44 in Reihe mit jeder Diode 20 in der Matrix 18 schaltet.
In F i g. I können die Impedanzen 14 und 16 mit den
Impedanzen 30 und 32 auf die Frequenz der Quelle 12 abgestimmt sein. Die Impedanzen 14 und 16 können bei
dieser Frequenz induktiv sein, während die Impedanzen 30 und 32 kapazitiv sind Bei diesem abgestimmten
Fall wird die Empfindlichkeit der Schaltung wesentlich erhöht, es wird jedoch dabei ebenso das momentane
Potential zwischen den Verbindungspunkten 26 und 28 gezwungen, sich mit den Impedanzen 30 und 32 zu ändern.
. In F i g. 2 ist eine abgewandelte Ausführungsform gezeigt, wobei die Quelle 12 eine Seite von wechselseitig
gekoppelten Induktivitäten 46 und 48 an Stelle der Elemente 14 und 16 speist. Die Kopplung zwischen den
Induktivitäten 46 und 48 induziert eine Spannung in jeder Induktivität 46 und 48, die der Spannung entgegengesetzt
ist, die in der Induktivität selbst induziert wird. Die anderen Seiten der Induktivitäten 46 und 48 sind
elektrisch mit den Verbindungspunkten 50 und 52 einer Diodenmatrix 54 verbunden, die die gleiche ist wie die
Matrix 18, mit der Ausnahme, daß zusätzliche, in Reihe geschaltete Elemente 44 vorgesehen sind, wie dies zuvor
erwähnt wurde. Diese Elemente 44 sind für den Betrieb der Schaltung gemäß F i g. 2 jedoch nicht erforderlich.
Die verbleibenden zwei Verbindungspunkte 56 und 58 sind elektrisch mit einem veränderbaren
Kondensator 60 und einem Kondensator 62 verbunden.
deren anderer Anschluß geerdet ist. Die Induktivitäten 64 und 66 zweigen von den Verbindungspunkten 50
und 52 ab unf führen jeweils zu Meßgeräten 68 und 70.
Die wechselseitig gekoppelten Induktivitäten weisen, unter den Bedingungen, bei denen die Kopplung eng ist, gleich große Eigeninduktivitäten auf, und die Impedanzen der Kondensatoren 60 und 62 sind nominell gleich, wodurch der Spannungsabfall über den Induktivitäten 46 und 48 nahezu Null wird, so daß die momentanen Potentiale an den Verbindungspunkten 50 und 52 nahezu gleich sind und die Empfindlichkeit oder Ansprechempfindlichkeit der Schaltung erhöht wird. Diese enge Gleichheit wird durch Veränderungen in dem Kondensator 60 gestört, jedoch wird die Ansprechempfindlichkeit der Schaltung aufrechterhalten.
Die wechselseitig gekoppelten Induktivitäten weisen, unter den Bedingungen, bei denen die Kopplung eng ist, gleich große Eigeninduktivitäten auf, und die Impedanzen der Kondensatoren 60 und 62 sind nominell gleich, wodurch der Spannungsabfall über den Induktivitäten 46 und 48 nahezu Null wird, so daß die momentanen Potentiale an den Verbindungspunkten 50 und 52 nahezu gleich sind und die Empfindlichkeit oder Ansprechempfindlichkeit der Schaltung erhöht wird. Diese enge Gleichheit wird durch Veränderungen in dem Kondensator 60 gestört, jedoch wird die Ansprechempfindlichkeit der Schaltung aufrechterhalten.
Obwohl der Gegenstand der Erfindung an Hand von verschiedenen Ausführungsformen beschrieben wurde,
ist es für den Fachmann offensichtlich, daß eine Reihe von Abwandlungen und Änderungen vorgenommen
werden können, ohne dabei den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (9)
1. Schaltung zum Vergleichen der Werte zweier
Impedanzen einer zu messenden Impedanz und einer Bezugsimpedanz, die von einer Wechselstrom-Erregerquelle
gespeist werden, mit zwei weiteren an einem ersten Anschluß miteinander verbundenen
Impedanzen, deren zweiter Anschluß zu der Meß- und Bezugsimpedanz führt und wenigstens
zwei der Impedanzen aus Gleichstrom abblokkenden Impedanzen besteben, weiter mit Mitteln
zum Erzeugen eines Signais, welches der Differenz zwischen der ersten und zweiten Impedanz entspricht
und mit einer Einrichtung zum Anzeigen der Impedanzdifferenz zwischen der Bezugsiwpedanz
und der zu messenden Impedanz, dadurch gekennzeichnet, daß die zu messende Impedanz
(30; 60) und die Bezugsimpedanz (32; 62) an ihrem einen Anschluß zusammengeschaltet sind, daß entweder
die Bezugsimpedanz (32; 62) und die zu messende Impedanz (30; 60) oder die weiteren Impedanzen
(14. 16; 46. 48) aus Gleichstrom abblocken den Impedanzen bestehen, daß die Mittel (18.20; 54.
44, 20) zum Erzeugen des Signals immer nur die eine Halbwelle entsprechend der einen Polarität
der Erregergröße vom zweiten Anschluß (28; 58) der Bezugsimpedanz (32; 62) zum zweiten Anschluß
(22; 30) einer (14; 46) der zwei weiteren Impedanzen
bzw. vom zweiten Anschluß (26; 56) der zu messenden Impedanz (30; 60) zum zweiten Anschluß (24;
52) der anderen (16; 48) der zwei weiteren Impedanzen überträgt, jedoch immer die andere Halbwelle
entsprechend der anderen Polarität der Erregergröße vom zweiten Anschluß (28; 58) der Bezugsimpedanz
(32; 62) zum zweiten Anschluß (24; 52) der anderen (16; 48) der zwei weiteren Impedanzen
bzw. vom zweiten Anschliß (24; 56) der zu messenden Impedanz (30; 60) zum zweiten Anschluß
(22; 50) der einen (14; 46) der zwei weiteren Impedanzen überträgt.
2. Schaltung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet,
daß die Anzeigeeinrichtung aus einem Tiefpaßfilter (34, 36), um das Signal zu filtern, und
einem Anzeigegerät (40, i8) besteht, um das Signal
nach Passieren des Tiefpaßfilters anzuzeigen.
3. Schaltung nach Anspruch 1. gekennzeichnet
durch eine Einrichtung (42) zum Verstärken der Differenz zwischen den Signalen, die an den zweiten
Anschlüssen der zwei weiteren Impedanzen (14, 16; 46.48) entstehen.
4. Schaltung nach Anspruch I. dadurch gekenn zeichnet, daß die erste und die zweite der weiteren
Impedanzen (14, 16; 46.48) einen wesentlich kleiner
ι; Impedanzwert ?ufweiscn als die Bezugsimpedan.?
(32) und die zu messende Impedanz (30). wobei das momentane elektrische Potential über der Bezugsimpedanz
(32) und der zumessenden Impedanz ' (30) nahezu gleich ist.
5. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste und die zweite der weiteren
Impedanzen (14,16; 46,48) mit der Bezugsimpedanz (32) und der zu messenden Impedanz (30) auf die
Frequenz der Erregergröße der Quelle (12) abgestimmt sind. 6S
6. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung (46, 48) vorgesehen
ist, um eine der Erregergröße in der ersten (46) der weiteren Impedanzen entgegengesetzte Größe zu
induzieren, die von der Erregung in der zweiten (48) der weiteren Impedanzen abhängig ist, und um eine
der ErregergröBe in der zweiten (48) der weiteren Impedanzen entgegengesetzte Größe zu induzieren,
die von der Erregung in der ersten (46) der weiteren Impedanzen abhängig ist
7. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel (18) zum Erzeugen des Signals
aus vier in Reihe geschalteten angepaßten Halbleiterdioden (20) bestehen, die so geschaltet
sind, daß sie in gleicher Richtung leiten und mit der ersten und der zweiten (14,16) der weiteren Impedanzen
eine elektrische Verbindung an gegenüberliegenden Punkten (26, 28) zwischen den Dioden
(20) in dem LeitiMigspfad aufweisen und ebenso mit
der Bezugsimpedanz (32) und der zu messenden Impedanz (30) jeweils elektrischen Kontakt an zwei
gegenüberliegenden Verbindungspunkten (22, 24) /wischen den Dioden (20) in dem Leitungspfad ha
ben.
8. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß jede Diode (20) in dem Leitungspfad eine mit ihr in Reihe geschaltete Impedanz (44) aufweist,
die jeweils zwischen den Verbindungspunkten Tiit der nächsten der Dioden in den Leitungspfad geschaltet ist.
9. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die zu messende Impedanz (30) und die Bezugsimpedanz (32) von einer elektrischen Ab
schirmvorrichtung (45) umgeben sind.
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2258690A1 DE2258690A1 (de) | 1973-06-14 |
| DE2258690B2 DE2258690B2 (de) | 1975-01-16 |
| DE2258690C3 true DE2258690C3 (de) | 1975-09-04 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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