DE2258690C3 - Schaltung zum Vergleichen der Werte zweier Impedanzen - Google Patents

Schaltung zum Vergleichen der Werte zweier Impedanzen

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Description

Die Erfindung betrifft eine Schaltung zum Vergleichen der Werte zweier Impedanzen einer zu messenden Impedanz und einer Bezugsimpedanz, die von einer Wechselstrom-Erregerquelle gespeist werden, mit zwei weiteren an einem ersten Anschluß miteinan der verbundenen Impedanzen, deren zweiter Anschluß zu der Meß- und Bezugsimpedanz führt und wenigstens zwei der Impedanzen aus Gleichstrom abblockenden Impedanzen bestehen, weiter mit Mitteln zum Erzeu gen eines Signals, welches der Differenz zwischen der ersten und zweiten Impedanz entspricht und mit einer Einrichtung zum Anzeigen der Impedanzdifferenz zwischen der Bezugsimpedanz und der zu messenden Impedanz.
Eine derartige Schaltung ist bereits bekannt und dient ebenso dazu. Wechselstromwiderstände miteinander zu vergleichen. Die bekannte Schaltung wird von einer Wechselspannung gespeist und besteht aus zwei im wesentlichen gleichen Schaltungshälften, so daß die Wechselspannung zu einer Serienschaltung führt, die aus zwei gleichen Kondensatoren oder anderen Wechselstruitiwiderständen besteht. Zu dem einen Kondensator liegt parallel eine Serienschaltung, die aus dem Normalkondensator und einer Gleichrichteranordnung besteht, parallel zum zweiten Kondensator liegt der abzugleichende Kondensator und ebenfalls wieder eine Gleichrichteranordnung. An Stelle des Bezugskondensators und des zu messenden Kondensators können auch andere unbekannte Wechselstromwiderslände verwendet werden. Die Gleichrichter besitzen bei dieser bekannten Schaltung gleiche Kennlinien und sind mit gleichen ohmschen Nebenschlußwiderständen überbrückt. Die Schaltung enthält insgesamt zwei
tHi«.».*UV die gegeneinander geschaltet sind. Wenn bei dieser bekannten Schaltung die Bezugsimpeuad zu messende Impedanz gleich groß sind, so ana auch die Wechseispannungen an den Gleichrich-Sn gleich groß, so daß infolgedessen auch die in ent «egengesetzter Richtung durch die Widerstände flieiölden Richtströme gleich groß sind. Die an den gflderständen entstehenden Gleichspannungen verlaufen jedoch entgegengerichtet, so daß ein zu diese-», beiden Widerständen paralleigeschaltetes Gleichstrominjtnjroent in diesem Fall stromlos bleibt. Um von dem Gleichstrominstrument den Wechselstrom fernzuhalten, muß in Reihe zu diesem eine Drosselspule geschaltet werden.
Weicht nun der Kapazitätswert des zu messenden Kondensators von dem Kapazitätswert des Vergleichsjjcondensators ab, dann entstehen an den Gleichrichtern verschiedene Wechselspannungen, die verschieden große Richtströme und damit verschieden f roße Gleichspannungen an den Widerständen zur Folge haben. Diese Gleichspannungen heben sich dann nicht mehr auf und es fiießt ein Gleichstrom durch das Gleichstrominstrument. In jedem Fall muß jedoch immer eine Halbwelle der Erregerspannung durch beide Kondensatoren hindurch, damit der gesamte Stromkreis geschlossen wird. Dies bedeutet jedoch, daß der Stromfluß durch jeweils einen der Widerstände mit vom Widerstandswert des jeweils gegenüberliegenden Kondensators mit beeinflußt wird, also beispielsweise die durch den oberen Gleichrichter hindurchgelsngende Halbwelle der Erregerspannung, die bereits einen Kondensator passiert hat, auch zwangläufig durch den anderen Kondensator hindurch muß, um wieder zur Wechselstromquelle zurückzugelangen (deutsche Patentschrift 641 523).
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, die Schaltung der eingangs definierten Art insbesondere hinsichtlich der Empfindlichkeit und Genauigkeit der Messung bzw. Anzeige zu verbessern.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die zu messende Impedanz und die Bezugsim pedanz an ihrem einen Anschluß zusammengeschaltet "nd, daß entweder die Bezugsimpedanz und die zu ..,essende Impedanz oder die weiteren Ip pedanzen aus Gleichstrom abblockenden Impedanzen Dcstehen, daß die Mittel zurr Erzeugen des Signals immer nur die eine Halbwelle entsprechend der einen Polarität der Erregergröße vom zweiten Anschluß der Bezugsimpc danz zum zweiten Anschluß einer der zwei weiten Impedanzen bzw. vom zweiten Anschluß der zu messenden Impedanz zum zweiten Anschluß der anderen der zwei weiteren Impedanzen überträgt, jedoch immer die andere Halbwelle entsprechend der anderen Polarität der Erregergröße zum /weiten Anschluß der Bezugsimpedanz zum zweiten Anschluß der anderen der zwei weiteren Impedanzen bzw. vom zweiten Anschluß der zu messenden Impedanz zum zweiten Anschluß der einen der zwei weiteren Impedanzen über-
txüfit·
.,Erfindungsgemäß wird also im Gegensatz zu dem ":" Bekannten die jeweilige Halbwelle nur immer durch eine der Impedanzen geleitet, also entweder durch die Bezugsimpedanz oder durch die zu messende Impedanz, jedoch gelangt eine Halbwelle niemals gleichzeitig durch beide Impedanzen. 6S v< Dies bedeutet jedoch, daß bei der Schaltung nach der yptliegenden Erfindung der Strom der jeweiligen Halbzelle immer nur durch den Impedanzwert einer der beiden impedanzen verändert wird, jedoch niemals von beiden Impedanzen. Da es sich jedoch immer um zwei Halbwellen, der positiven und der negativen Halbwelle handelt, ergibt sich bei der Schaltung nach der Erfindung eine sehr viel größere Empfindlichkeit der Anzeige als bei der bekannten Schaltung, woraus sich jedoch auch die Tatsache ergibt, daß die Schaltung nach der vorliegenden Erfindung genauer arbeitet
Im einzelnen kann die Erfindung dadurch eine vorteilhafte Weiterbildung erfahren, daß die Anzeigeeinrichtung aus einem Tiefpaßfilter, um das Signal zu filtern, und einem Anzeigegerät besteht, um das Signal nach Passieren des Tiefpaßfilters anzuzeigen.
Um die Schaltung auch bei einer sehr schwachen Er regerspannung voll betriebsfähig zu machen, kann eine Einrichtung zum Verstärken der Differenz zwischen den Signalen vorgesehen sein, die an den zweiten Anschlüssen der zwei weiteren Impedanzen entstehen. Zweckmäßig besitzt die erste und die zweite der weiteren Impedanzen einen wesentlich kleineren Impedanzwert als die Bezugsimpedanz und die zu messende Impedanz, wobei das momentane elektrische Potential über der Bezugsimpedanz und der zu messenden Impedanz nahezu gleich ist.
Eine besonders günstige und genaue Messung läßt sich auch dadurch erzielen, daß die erste und die zweite der weiteren Impedanzen mit der Bezugsimpedanz und der zu messenden Impedanz auf die Frequenz der Erregergröße der Quelle abgestimmt sind.
Eine besonders vorteilhafte Weilerbildung der Erfindung besteht darin, daß eine Einrichtung vorgesehen ist, um eine der Erregergröße in der ersten der weiteren Impedanzen entgegengesetzte Größe /u induzieren, die von der Erregung in der zweiten der weiteren Impedanzen abhangig ist, und um eine der Erregergröße in der zweiten der weiterer Impedanzen entgegengesetzte Große zu induzieren, die von der Erregung in der ersten der weiteren Impedanzen abhängig ist.
Eine besonders einfache Ausführungsforn· der Erfindung besteht darin, daß die Mittel zum Erzeugen des Signals aus vier in Reihe geschalteten angepaßten Halbleiterdioden bestehen, die so geschähet sind, daß sie in gleicher Richtung leiten und mit der ersten und der zweiten der weiteren Impedanzen eine elektrische Verbindung an gegenül'erliegenden Punkten zwischen den Dioden in dem Leitungspfad aufweisen und ebenso mit der Bezugsimpedanz und der zu messenden Impedanz jeweils elektrischen Kontakt an zwei gegenüberliegenden Verbindungspunkten zwischen den Dioden in dem Leitungspfad haben.
Gemäß einer noch weiteren Ausführungsform kann jede Diode in dem Leitungspfad eine mit ihr in Reihe geschalteie Impedanz aufweisen, die jeweils zwischen den Verbindungspunkten mit der nächsten der Dioden in den Leitungspfad geschaltet ist.
Um zu verhindern, daß der Meßstrom durch Leckströme nachteilig beeinflußt wird, kann es schließlich zweckmäßig sein, die zu messende Impedanz und die Be/ugsimpedanz von einer elektrischen Abschirmvorrichtung zu umgeben.
Im folgenden wird die Erfindung an Hand von Ausführungsbeispielen unter Hinweis auf die Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
F i g. I ein Schaltschema teilweise als Blockschaltbild und teilweise als Stromlaufplan einer bevorzugten Ausführungsform nach der Erfindung, und
F i g. 2 ein Schaltschema teilweise als Blockschaltbild und teilweise als Stromlaufplan einer anderen mögli-
chen Ausführungsform des Gegenstandes von F i g. 1.
Das in F i g. 1 gezeigte bevorzugte Ausführungsbeispiel enthält einen Oszillator 12, der eine Wechselstromquelle darstellt und dessen hochliegender Ausgang milder einen Seite eines ersten und eines zweiten Gleichspannung abblockenden Impedanzzweiges 14 und 16 elektrisch verbunden ist. Eine Diodenmatrix 18 besteht aus vier in Reihe geschalteten angepaßten Halbleiterdioden 20, die einen geschlossenen Stromkreis bilden, wobei alle Dioden für eine Leitung in gleieher Richtung ausgerichtet geschaltet sind. Die erste und die zweite Impedanz 14 und 16 sind elektrisch mit der Matrix 18 an gegenüberliegenden Verbindungspunkten 22 und 24 zwischen den Dioden 20 verbunden. Die verbleibenden Verbindungspunkte 26 und 28 der Diodenmatrix 18 sind elektrisch mit einem Anschluß einer variablen zu messenden Impedanz und einer Bezugsimpedanz 30 und 32 verbunden. Die anderen Anschlüsse der Impedanzen 30 und 32 sind nach Masse geführt, und zwar einem Punkt, der auch gemeinsam von der niedrig liegenden Seite des Oszillators 12 zusammengeschaltet ist.
Die Verbindungspunkte 22 und 24 sind elektrisch in Kontakt mit der einen Seite von Induktivitäten 34 und 36, wobei der andere Anschluß derselben elektrisch über Gleichstrommeßgeräte 38 und 40 nach Masse geführt sind und elektrisch mit den Eingängen eines Differenzverstärkers 42 verbunden sind.
Die Impedanzen 14, 16, 30, und 32 können dominierend ohmschen, induktiven oder kapazitiven Charakter haben, und zwar bei der Frequenz der Quelle 12, solange die Impedanzen 14 und 16 einen gleichspannungsmäßig offenen Kreis aufweisen. Von besonderem Interesse ist der Fall, bei welchem diese Impedanzen alle kapazitiv sind, und insbesondere der Fall, bei dem die Impedanzen 14 und 16 wesentlich kleiner sind als die Impedanzen 30 und 32. In diesem Fall sind die momentanen Spannungen über den Impedanzen 30 und 32 nahezu gleich, so daß nur eine geringe Strombelastung an der Schaltung durch Streukapazitäten zwischen den Verbindungspunkten 26 und 28 auftritt, wobei diese Kapazitäten typisch dicht beieinander angeordnete Kapazitätsabtast- und Abgleichelektroden einer kapazitiven Meßsonde sein können. Dieses Merkmal gestattet ebenso einen linearen Betrieb dieser Schaltung, wenn die Impedanzen 30 und 32 wesentlich voneinander abweichen.
Der durch die Impedanzen 30 und 32 fließende Strom ist proportional zum Wert dieser Impedanzen. Da die Diodenmatrix 18 den Strom von den Verbindungspunkten 22 und 24 zu den Impedanzen 30 und 32 leitet, was von der Polarität des Stromes abhängig ist. so fließt die eine Halbwelle des Stromes am Verbindungspunkt 22 durch eine der Impedanzen 30 und 32. and die andere Halbwelle fließt über die andere impedanz. Gleichzeitig fließt der Strom am Verbindungspunkt 24 durch die Impedanz 30 oder 32 in umgekehrter Richtung, und dort, wo die Impedanzen 30 und 32 ungleich sind, weisen die Stromhalbwellen entgegengesetzter Polarität an jedem Verbindungspunkt 22 und 24 eine unterschiedliche Größe auf. wobei dieser Größenunterschied die Differenz zwischen den Impedan/wer ten der Impedanzen 30 und 32 kennzeichnet. Die Differenz in den StromhalbweHen an den Verbindungspunkten 22 und 24 führt zu einem Ladungsaufbau an den Impedanzzweigen 14 und 16, dieser Gleichspannung·- aufbau wird jedoch über die Elemente 34 und 36 zu den Meßgeräten 38 und 40 und/oder Verstärker 42 gcshuntet. Der Gleichspannungsmittelwert oder der Stromhalbwellenunterschied an den Verbindungspunkten 22 und 24, der von Null auf einen Betrag abweicht, welcher die Differenz zwischen den Impedanzen 30 und 32 wiedergibt, stellt die Ausgangsanzeige oder das Ausgangssignal der Schaltung dar.
Dieser Gleichspannungsmittelwert an den Verbindungspunkten 22 und 24 ist klein, verglichen mit der Wechselstromkomponente an diesen Punkten. Da jedoch nur die Stromunterschiede und nicht die gesamten Schahungsströme durch die Meßgeräte 38 und 40 oder den Verstärker 42 fließen, können die Filterelemente 34 und 36 dazu verwendet werden. Wechselströme hoher Frequenz zu sperren, während die Gleichstromkomponente zu den Meßgeräten 38 und 40 oder dem Verstärker 42 gelangt. Die Elemente 34 und 36 können Induktivitäten mit ziemlich großem Impedanzwert bei der Frequenz der Quelle 12 oder irgendein Tiefpaßfilter sein.
Die Filterelemente 34 und 36 können an die Verbindungspunkte 26 und 28 ebenso angeschlossen werden, sie erzeugen jedoch eine Streuimpedanzbelastung.
Die Diodenmatrix 18 sieht eine Gleichrichtung vor, so daß das interessierende Signal an den Verbindungspunkten 22 und 24 ein Gleichstromsignal ist. Nichtsdestoweniger fließt der gesamte Strom durch die Dioden 20, und die Spannungslast der Schaltung stellt sicher, daß diese Dioden voll leitend werden und daß deren Nichtlinearitäten einen minimalen Einfluß auf die Linearität des Ausgangssignals ausüben. Wenn man Dioden 20 mit gleichem Kennlinienverlauf verwendet und diese in gleicher Umgebung mit gleichen Bedingungen hält, so wirken sich durch Störeinflüsse hervorgerufene Änderungen bei allen Dioden in gleicher Weise aus. so daß keine Fehlergrößen an den Verbindungspunkten 22 und 24 in Erscheinung treten können.
Eine nützliche, jedoch stark beeinträchtigte Ausfüh rungsform läßt sich bei der Schaltung von F i g. 1 erreichen, wenn eine der Impedanzen 30 und 32 zusammen mit den zwei an diese angeschlossenen Dioden weggelassen wird.
Eine Verbesserung der vorher geschilderten Schaltungen läßt sich verwirklichen durch Verwendung einer Schutzeinrichtung 45, die zumindest teilweise die Impedanzen 30 (und 32), die durch die Quelle 12 gespeist werden, einschließt oder umgibt. Wenn die Impedanzen 14 (und/oder 16) klein sind, verglichen mit den Impedanzen 30 und 32, so hält die Schutzvorrichtung 45 Magnetfelder von der Meß- und Bezugsimpedanz fern, und die Beeinflussung durch Streukapazitäten wird minimal gehalten.
Die Impedanzen 14 und 16 können einen Impedanzwert bei der Frequenz der Quelle 12 aufweisen, 4er ziemlich nahe gleich dem Impedanzwert der Impedanzen 30 und 32 ist. in diesem Fall erzeugen die ungleichen Ströme durch die impedanzen 14 und 16. wenn die Impedanzen 30 und 32 ungleich sind oder unsymmetrisch sind sowohl einen Gleichstrom als auch ein Gleichstrompotcntialsignal an den Verbindungspunkten 22 und 24. Der dynamische Bereich der Schaltung kann ebenso dadurch erhöht werden, indem man weitere Dioden oder Impedanzen 44 in Reihe mit jeder Diode 20 in der Matrix 18 schaltet.
In F i g. I können die Impedanzen 14 und 16 mit den Impedanzen 30 und 32 auf die Frequenz der Quelle 12 abgestimmt sein. Die Impedanzen 14 und 16 können bei dieser Frequenz induktiv sein, während die Impedanzen 30 und 32 kapazitiv sind Bei diesem abgestimmten
Fall wird die Empfindlichkeit der Schaltung wesentlich erhöht, es wird jedoch dabei ebenso das momentane Potential zwischen den Verbindungspunkten 26 und 28 gezwungen, sich mit den Impedanzen 30 und 32 zu ändern.
. In F i g. 2 ist eine abgewandelte Ausführungsform gezeigt, wobei die Quelle 12 eine Seite von wechselseitig gekoppelten Induktivitäten 46 und 48 an Stelle der Elemente 14 und 16 speist. Die Kopplung zwischen den Induktivitäten 46 und 48 induziert eine Spannung in jeder Induktivität 46 und 48, die der Spannung entgegengesetzt ist, die in der Induktivität selbst induziert wird. Die anderen Seiten der Induktivitäten 46 und 48 sind elektrisch mit den Verbindungspunkten 50 und 52 einer Diodenmatrix 54 verbunden, die die gleiche ist wie die Matrix 18, mit der Ausnahme, daß zusätzliche, in Reihe geschaltete Elemente 44 vorgesehen sind, wie dies zuvor erwähnt wurde. Diese Elemente 44 sind für den Betrieb der Schaltung gemäß F i g. 2 jedoch nicht erforderlich. Die verbleibenden zwei Verbindungspunkte 56 und 58 sind elektrisch mit einem veränderbaren Kondensator 60 und einem Kondensator 62 verbunden.
deren anderer Anschluß geerdet ist. Die Induktivitäten 64 und 66 zweigen von den Verbindungspunkten 50 und 52 ab unf führen jeweils zu Meßgeräten 68 und 70.
Die wechselseitig gekoppelten Induktivitäten weisen, unter den Bedingungen, bei denen die Kopplung eng ist, gleich große Eigeninduktivitäten auf, und die Impedanzen der Kondensatoren 60 und 62 sind nominell gleich, wodurch der Spannungsabfall über den Induktivitäten 46 und 48 nahezu Null wird, so daß die momentanen Potentiale an den Verbindungspunkten 50 und 52 nahezu gleich sind und die Empfindlichkeit oder Ansprechempfindlichkeit der Schaltung erhöht wird. Diese enge Gleichheit wird durch Veränderungen in dem Kondensator 60 gestört, jedoch wird die Ansprechempfindlichkeit der Schaltung aufrechterhalten.
Obwohl der Gegenstand der Erfindung an Hand von verschiedenen Ausführungsformen beschrieben wurde, ist es für den Fachmann offensichtlich, daß eine Reihe von Abwandlungen und Änderungen vorgenommen werden können, ohne dabei den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (9)

Patentansprüche:
1. Schaltung zum Vergleichen der Werte zweier Impedanzen einer zu messenden Impedanz und einer Bezugsimpedanz, die von einer Wechselstrom-Erregerquelle gespeist werden, mit zwei weiteren an einem ersten Anschluß miteinander verbundenen Impedanzen, deren zweiter Anschluß zu der Meß- und Bezugsimpedanz führt und wenigstens zwei der Impedanzen aus Gleichstrom abblokkenden Impedanzen besteben, weiter mit Mitteln zum Erzeugen eines Signais, welches der Differenz zwischen der ersten und zweiten Impedanz entspricht und mit einer Einrichtung zum Anzeigen der Impedanzdifferenz zwischen der Bezugsiwpedanz und der zu messenden Impedanz, dadurch gekennzeichnet, daß die zu messende Impedanz (30; 60) und die Bezugsimpedanz (32; 62) an ihrem einen Anschluß zusammengeschaltet sind, daß entweder die Bezugsimpedanz (32; 62) und die zu messende Impedanz (30; 60) oder die weiteren Impedanzen (14. 16; 46. 48) aus Gleichstrom abblocken den Impedanzen bestehen, daß die Mittel (18.20; 54. 44, 20) zum Erzeugen des Signals immer nur die eine Halbwelle entsprechend der einen Polarität der Erregergröße vom zweiten Anschluß (28; 58) der Bezugsimpedanz (32; 62) zum zweiten Anschluß (22; 30) einer (14; 46) der zwei weiteren Impedanzen bzw. vom zweiten Anschluß (26; 56) der zu messenden Impedanz (30; 60) zum zweiten Anschluß (24; 52) der anderen (16; 48) der zwei weiteren Impedanzen überträgt, jedoch immer die andere Halbwelle entsprechend der anderen Polarität der Erregergröße vom zweiten Anschluß (28; 58) der Bezugsimpedanz (32; 62) zum zweiten Anschluß (24; 52) der anderen (16; 48) der zwei weiteren Impedanzen bzw. vom zweiten Anschliß (24; 56) der zu messenden Impedanz (30; 60) zum zweiten Anschluß (22; 50) der einen (14; 46) der zwei weiteren Impedanzen überträgt.
2. Schaltung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigeeinrichtung aus einem Tiefpaßfilter (34, 36), um das Signal zu filtern, und einem Anzeigegerät (40, i8) besteht, um das Signal nach Passieren des Tiefpaßfilters anzuzeigen.
3. Schaltung nach Anspruch 1. gekennzeichnet durch eine Einrichtung (42) zum Verstärken der Differenz zwischen den Signalen, die an den zweiten Anschlüssen der zwei weiteren Impedanzen (14, 16; 46.48) entstehen.
4. Schaltung nach Anspruch I. dadurch gekenn zeichnet, daß die erste und die zweite der weiteren Impedanzen (14, 16; 46.48) einen wesentlich kleiner ι; Impedanzwert ?ufweiscn als die Bezugsimpedan.? (32) und die zu messende Impedanz (30). wobei das momentane elektrische Potential über der Bezugsimpedanz (32) und der zumessenden Impedanz ' (30) nahezu gleich ist.
5. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste und die zweite der weiteren Impedanzen (14,16; 46,48) mit der Bezugsimpedanz (32) und der zu messenden Impedanz (30) auf die Frequenz der Erregergröße der Quelle (12) abgestimmt sind. 6S
6. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung (46, 48) vorgesehen ist, um eine der Erregergröße in der ersten (46) der weiteren Impedanzen entgegengesetzte Größe zu induzieren, die von der Erregung in der zweiten (48) der weiteren Impedanzen abhängig ist, und um eine der ErregergröBe in der zweiten (48) der weiteren Impedanzen entgegengesetzte Größe zu induzieren, die von der Erregung in der ersten (46) der weiteren Impedanzen abhängig ist
7. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel (18) zum Erzeugen des Signals aus vier in Reihe geschalteten angepaßten Halbleiterdioden (20) bestehen, die so geschaltet sind, daß sie in gleicher Richtung leiten und mit der ersten und der zweiten (14,16) der weiteren Impedanzen eine elektrische Verbindung an gegenüberliegenden Punkten (26, 28) zwischen den Dioden (20) in dem LeitiMigspfad aufweisen und ebenso mit der Bezugsimpedanz (32) und der zu messenden Impedanz (30) jeweils elektrischen Kontakt an zwei gegenüberliegenden Verbindungspunkten (22, 24) /wischen den Dioden (20) in dem Leitungspfad ha
ben.
8. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Diode (20) in dem Leitungspfad eine mit ihr in Reihe geschaltete Impedanz (44) aufweist, die jeweils zwischen den Verbindungspunkten Tiit der nächsten der Dioden in den Leitungspfad geschaltet ist.
9. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zu messende Impedanz (30) und die Bezugsimpedanz (32) von einer elektrischen Ab schirmvorrichtung (45) umgeben sind.
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