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Die Erfindung betrifft ein aus einem Grundprofil und mindestens einem Hilfsprofil zusammensetzbares
Bauelement, z. B. einen Träger, eine Stütze od. dgl.
Solche Bauelemente finden beispielsweise bei der Herstellung und Einrichtung von Büroräumen zur
Befestigung von Stützen oder Trägern, Trennwänden, Fussboden- und Zwischendeckenelementen oder
Verglasungen Verwendung und bestehen meist aus Metall oder Kunststoff.
Es ist bereits bekannt, vorzugsweise im Strangpressverfahren hergestellte Grundprofile mit Hilfsprofilen gemeinsam zu verwenden, an die dann bedarfsweise weitere Grund-oder Hilfsprofile anfügbar sind.
Die zunächst verwendeten Profile waren einstückig und besassen einen über ihre gesamte Länge gleich grossen Querschnitt ; infolgedessen waren sie bereichsweise überdimensioniert. Man begann deshalb mehrteilige
Bauelemente zu entwickeln, bei denen ein Grundprofil sich über die gesamte Länge erstreckte und Hilfsprofile örtlich über Teilbereiche der Länge verteilt waren.
Zunächst hatten die zur Bildung eines Bauelementes miteinander verbundenen und kombinierten Profile unterschiedliche Querschnitte und Abmessungen und es mussten deshalb ebensoviele Strangpressmundstücke hergestellt werden wie unterschiedliche Profile für ein solches Bauelement benötigt wurden. Zwecks Verringerung der Herstellungskosten ging man dazu über, die Bauelemente aus nur wenigen Profilen in Lang- bzw. Kurzform zusammenzufügen, die miteinander verschraubt wurden, um ein möglichst geringes Gewicht aufzuweisen.
Meist besteht ein solches Bauelement aus einem oder zwei gleichen, hintereinander am Umfang oder im Kern des
Bauelementes angeordneten Grundprofilen, während Hilfsprofile ungleicher Form möglichst in kurzer Ausführung auf dem Bauelement an solchen Stellen angeordnet waren, an denen Befestigungen vorzusehen sind oder
Bauelemente miteinander verbunden werden müssen.
Bei einem vorbekannten System von Bauelementen besteht ein solches beispielsweise aus zwei, drei oder vier langen Profilen, die jedes auf eine der vier Seiten eines zweiten, prismatischen, kurzen Grundprofils aufgeschraubt sind, das einen etwa quadratischen Querschnitt aufweist. Ein zweites quadratisches Grundprofil ist rohrförmig und verschiedene kurze Profilteile sind in gewissen Abständen auf zwei gleichen Grundprofilen mit
C-Querschnitt so angeordnet, dass mindestens zwei parallel oder senkrecht zueinander verlaufende Seiten des quadratischen Profils abgedeckt sind. Die andern Flächen dieses Profils werden entweder von dem gleichen langen C-förmigen Grundprofil oder einer sich über die ganze Länge des Bauelementes erstreckenden Abdeckung abgedeckt.
Dieses System ist sehr einfach und bietet den Vorteil sehr geringen Gewichtes, da es nur aus wenigen langen Grundprofilen besteht, die infolge ihres kleinen Querschnittes leicht sind. Diese Profile sind ihrerseits an einem kurzen Profil befestigt, dessen Gewicht ebenfalls gering ist, obwohl es einen grösseren Querschnitt aufweist als die C-förmigen Grundprofile.
Bei diesem vorbekannten System sind allerdings für die Herstellung eines vierseitigen Bauelementes, das auf je zwei rechtwinkelig zueinander verlaufenden Seiten die Anbringung bzw. Befestigung anderer Bauelemente ermöglichen soll, vier C-förmige lange Grundprofile erforderlich, so dass sich das Gewicht des Bauelementes entsprechend erhöht.
Die Erfindung setzt es sich zum Ziel, diesen Nachteil zu beheben.
Erfindungsgemäss besteht bei einem Bauelement der eingangs bezeichneten Gattung das Grundprofil aus einer plattenförmigen Basis und zwei zu dieser Basis senkrechten, im Abstand vom Basisrand in bezug zu einer Mittelebene des Profils symmetrisch angeordneten und zueinander parallel verlaufenden, gemeinsam eine mittige Aussparung begrenzenden Stegen, und eine zur Mittelebene senkrechte und seitlich des Basisrandes verlaufende Schulter schliesst an der Aussenseite des Profils unmittelbar an jeden Steg an.
Ein Bauelement mit diesen Merkmalen lässt sich im Rahmen der Erfindung in mannigfacher Weise ausbilden bzw. mit andern zusätzlichen Bauelementen und Hilfsprofilen kombinieren.
Nach einer Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes kann beispielsweise ein Hilfsprofil mit einem im wesentlichen C-förmigen und in bezug zu einer Längsmittelebene symmetrischen Querschnitt entlang jeder seiner beiden Seitenkanten einen zur Mittelebene senkrechten Steg aufweisen, an den eine zur Mittelebene parallele Wange mit einer zur Mittelebene parallelen Aussenseite anschliesst, die mit einem gegen die Mittelebene einwärts weisenden Flansch mit einer zur Mittelebene senkrechten Aussenseite und einer zur Mittelebene schrägverlaufenden Flanke versehen ist, wobei die beiden Stege beidseits von einem erhabenen Basisteil ausgehen, dessen Breite dem lichten Abstand der die mittige Aussparung des Grundprofils begrenzenden Stege entspricht,
und jeder Steg weist eine seitlich des erhabenen Basisteiles verlaufende Randleiste mit einer zur Mittelebene schrägverlaufenden innenseitigen Flanke auf, wobei der von der Mittelebene des Profils und der Ebene der Flanke des Flansches eingeschlossene Winkel und der von der Mittelebene und der Ebene der Flanke der Randrippe eingeschlossene Winkel komplementär sind.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform bildet die Basis des Grundprofils an ihrer der Aussparung gegenüberliegenden Aussenseite eine mittig verlaufende Ausnehmung zur Aufnahme von Schraubenköpfen.
Beiderseitig der mittig verlaufenden, von der Basis gebildeten Ausnehmung können zwischen dieser und jedem der beiden Basisränder T-förmig profilierte, seitlich verlaufende Ausnehmungen vorgesehen sein, die von je zwei Begrenzungsstegen mit vorzugsweise abgeschrägte Ränder aufweisenden, paarweise einander zugewendeten Halteleisten, nämlich von je einer innenseitigen Halteleiste und, gegen den Basisrand hin, von je einer aussenseitigen Halteleiste begrenzt sind.
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Die mittige, von den zueinander parallel verlaufenden Stegen begrenzte Aussparung des Grundprofils kann sich von der Mittelebene ausgehend seitwärts zu je einer Engstelle verjüngen, die in je einen sich über die gesamte Profillänge erstreckenden, kreisförmig profilierten, zur Aufnahme eines Schraubenschaftes geeigneten Kanal mündet.
Zahlreiche weitere Erfindungsmerkmale erfindungsgemässer Bauelemente sind-der besseren Verständlichkeit halber-nachstehend an Hand der Zeichnungen erläutert. Diese Zeichnungen stellen beispielsweise verschiedene Ausführungsformen erfindungsgemässer Bauelemente dar, u. zw. zeigt im einzelnen die Fig. 1 den Querschnitt eines Grundprofils, Fig. 2 ist der Querschnitt eines C-förmigen Hilfsprofils, die Fig. 3 und 4 zeigen in Querschnitten zwei Ausführungsbeispiele von Halterungen für den Einbau von Verglasungen od. dgl., Fig. 5 stellt den Querschnitt einer Blendleiste dar, Fig. 6 zeigt einen Trägerquerschnitt, Fig. 7 ist gleichfalls der Querschnitt
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Verbindung mit Grundprofilen dar. Die Fig. 11 und 12 schliesslich zeigen in axonorretrischen Darstellungen zwei Verwendungsmöglichkeiten erfindungsgemässer Bauelemente als Träger bzw.
Stützen.
Ein erfindungsgemässes Bauelement, das sowohl als Träger wie auch als Stütze verwendbar ist und beispielsweise in Fig. 7 dargestellt ist, besteht aus zwei Grundprofilen--l-- (Fig. l), die einander gegenüberliegend angeordnet sind, und aus vier Hilfsprofilen--2-- (Fig. 2), die paarweise einander gegenüberliegend angeordnet sind. Zwei dieser Hilfsprofile sind innen angeordnet und haben immer eine Kurzform, wogegen die beiden andern Hilfsprofile aussen angeordnet sind und entweder Lang- oder Kurzform aufweisen. Stets aber erstrecken sich die Grundprofile--l--über die gesamte Länge des Bauelementes.
Alle Grund- und Hilfsprofile werden im Strangpressverfahren aus Kunststoff oder vorzugsweise aus Metall, vor allem aus Aluminium, hergestellt ; letzteres verleiht dem Bauelement ein vergleichsweise geringes Gewicht bei ausreichender mechanischer Festigkeit, wobei diese Festigkeit vor allem durch das besondere Profil des Bauelementes vergrössert wird, das im wesentlichen rohrförmig ist.
Das in Fig. l dargestellte Grundprofil-l--hat einen zu seiner Mittelebene --3-- symmetrischen Querschnitt. Auf seiner Breitseite trägt dieses Grundprofil zwei Stege-4-, die zur Mittelebene-3parallel sind und eine mittige aussparung --5-- begrenzen, die sich über die Höhe des Profils zwischen seiner
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--6-- erstreckt.Basisrandes--13--verlaufende Schulter--7--schliesst an der Aussenseite des Grundprofils unmittelbar an jeden Steg--4--an. Die mittige aussparung --5-- verjüngt sich von der Mittelbene --3-- ausgehend seitwärts zu je einer Engstelle-8--, die in je einen sich über die gesamte Profillänge erstreckenden, kreisförmig profilierten, zur Aufnahme eines Schraubenschaftes geeigneten Kanal --9-- mündet.
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dieser Ausnehmung--10--,
zwischen dieser und jedem der beiden Basistränder --13-- sind T-förmig profilierte, seitlich verlaufende Ausnehmungen --11-- vorgesehen, die von je zwei Begrenzungsstegen--12mit vorzugsweise abgeschrägte Ränder aufweisenden, paarweise einander zugewendeten Halteleisten, nämlich von
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T-förmig profilierten Ausnehmungen--11--der Basis--6--begrenzt.
Das in Fig. 2 dargestellte Hilfsprofil --2-- hat einen zu seiner Mittelebene --24-- symmetrischen C-förmigen Querschnitt und weist entlang jeder seiner beiden Seitenkanten--26--einen zur Mittelebene
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die Mittelebene --24-- einwxärts weisenden Flansch --28-- mit einer zur Mittelebene --24-- senkrechten Aussenseite --33-- und einer zur Mittelebene schrägverlaufenden Flanke--34--versehen.
Die beiden Stege - gehen von einem erhabenen Basisteil --29-- aus, dessen Breite E dem lichten Abstand der die
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zur Mittelebene --24-- schrägverlaufenden innenseitigen Flanke --31-- auf, wobei der von der Mittelebene --24-- des Hilfsprofils-2-und der Ebene der Flanke Flansches --28-- eineschlossene Winkel a und der von der Mittelebene und der Ebene der Flanke--31--der Randrippe--30-eingeschlossene Winkel ss komplementär sind.
Der erhabene Basisteil --29-- weist entlang jeder seiner beiden äusseren zur Mittelebene-24parallelen Flanken eine Nut--35--auf, der eine mit einem abgeschrägten Rand versehene Halteleiste --36-- zugeordnet ist, die wieder im wesentlichen gleich jenen Halteleisten--15--profiliert ist, welche den an der Aussenseite der Basis --6-- seitlich verlaufenden T-förmig profilierten Ausnehmungen--11--des Grundprofils --1-- zugeordnet sind. Der Abstand zwischen der Halteleiste --36-- und der Mittelebene
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3--.--14-- begrenzten Bereich.
Auf der Aussenseite-38-des erhabenen Basisteiles --29-- ist eine durch eine Rille--37--entlang der Mittelebene --24-- des Hilfsprofils --2-- gebildete Risslinie vorgesehen, die zur Anbringung einer Bohrung in der Mittelebene des Hilfsprofils bei der Montage eines erfindungsgemässen Bauelementes benutzbar ist.
Den Zusammenbau zweier Grundprofile--l--und zweier Paare C-förmiger Hilfsprofile --2-- zu einem Bauelement zeigen Fig. 7 und in grösserem Massstab Fig. 8.
Zwei Hilfsprofile --2a--, die jedenfalls Kurzform aufweisen und nachfolgend als innere Hilfsprofile bezeichnet werden, sind mit geringem Abstand derart einander gegenüberliegend angeordnet, dass ihre Symmetrieebenen--24--fluchten und ihre Wangen--27--gegeneinanderweisen. Der erhabene Basisteil --29-- dieser beiden inneren Hilfsprofile --2a-- weist Gewindebohrungen --40-- auf, die je nach Bedarf mehr oder weniger regelmässig auf der gesamten Länge dieser Hilfsprofile--2a--verteilt sind ; zur Anbringung dieser Gewindebohrungen --40-- dient die oben erwähnte Rille-37--.
Auf jedes dieser beiden inneren Hilfsprofile--2a--wird ein Grundprofil--l--so aufgebracht, dass der erhabene Basisteil--29--in die mittige Aussparung --5-- eines Grundprofils --1-- zu liegen kommt und mit Passsitz zwischen den Stegen --4-- geführt ist, wobei die Symmetrieebenen --3-- der Grundprofile --1 und 24-- der Hilfsprofile --2-- fluchten.
Auf ihrer Rückseite tragen die beiden Grundprofile an verschiedenen Stellen Bohrungen --41--, deren
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gegeneinander zum Fluchten gebracht, dann wird von aussen der Schaft einer Schraube durchgesteckt, deren Kopf--42--von der mittig verlaufenden Ausnehmung --10-- aufgenommen und deren Schaft--43-- nach Durchquerung der Bohrung--41--und der Aussparung--5--in die Gewindebohrung--40-eingeschraubt wird. Solcherart wird jedes Grundprofil--l--mit einem Hilfsprofil--2--durch Anziehen der Schraube fest verbunden, die in der Gewindebohrung--40--des erhabenen Basisteiles--29--des Hilfsprofils--2--eingeschraubt ist.
Während des Zusammenbaues der beiden Grundprofile--l--mit den beiden inneren Hilfsprofilen --2a-- werden zwei weitere Hilfsprofile angebracht, die als äussere Hilfsprofile--2b--bezeichnet sind und Lang- oder Kurzform aufweisen können. Der Zusammenbau der beiden äusseren Hilfsprofile--2b--mit den übrigen Profilen erfolgt derart, dass der erhabene Basisteil--29--der äusseren Hilfsprofile--2b-nach aussen weist und die Flansche --28-- zwischen die randleiste --30-- eines inneren Hilfsprofils--2a-- und den Steg--4--des mit diesem inneren Hilfsprofil--2a--fest verbundenen Grundprofils--l--zu
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Wange--27--Je mehr Schrauben--42,
43-- angezogen und damit die Grundprofile--l--mit den inneren Hilfsprofilen --2a-- fest verbunden werden, umso tiefer dringen die Flansche --28-- der äusseren Hilfsprofile--2b--in den Zwischenraum zwischen einem Steg --4-- des Grundprofils --1-- und einer Randleiste --30-- eines inneren Hilfsprofils --2a-- ein bis dann gleichzeitig die Aussenseite --33-- des Flansches--28--jedes äusseren Hilfsprofils--2b--an der Aussenseite eines Steges--4--eines Grundprofils --1--,
die Flanke--34--jedes äusseren Hilfsprofils --2b-- an der Flanke--31--eines inneren Hilfsprofils--2a--und die Aussenfläche jeder Wange --27- jedes äusseren Hilfsprofils --2b-- an einer Schulter --7-- eines Grundprofils --1-- anliegen. Damit ist dann eine feste Verbindung zwischen den sechs, das Bauelement verkörpernden Profilen, d. h. den paarweise angeordneten Grundprofilen und den vier Hilfsprofilen, geschaffen. Darüber hinaus ist ersichtlich, dass infolge der Symmetrie der äusseren Hilfsprofile --2b-- deren Mittelebenen--24--fluchten und zu den gemeinsamen Mittelebenen der beiden Grundprofile
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Der Zusammenbau der Profile mittels eines Steges --4-- des Grundprofils --1--, einer Randleiste --30-- eines inneren HohlprofIls --2a-- und eines Flansches --28-- eines äusseren HilfsprofIls --2b-- ist im einzelnen in Fig. 8 dargestellt. Selbstverständlich setzt dieser Zusammenbau voraus, dass die Abmessungen der Grund-und Hilfsprofile so gewählt sind, dass keine Fläche bzw. kein Teil mit der Fläche eines andern Profils in Berührung tritt solange es nicht notwendig ist.
So muss beim Zusammenbau vermieden werden, dass die
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äusseren Hilfsprofile --2b-- berühren, dass drittens weder die Aussenseite--147--eines Steges--4--noch die Aussenseite --148-- eines Flansches --28-- eines äusseren Hilfsprofils--2b--die Innenfläche --149-- des Steges--25--eines inneren Hilfsprofils --2a-- berühren.
Wird dies beachtet, erhält man eine einwandfreie Verbindung der sechs Profile und kann-wie aus Fig. 8 ersichtlich-feststellen, dass alle Aussenseiten --32-- der Wangen --27-- eines äusseren Hilfsprofils --2b-- an der Schulter --7-- eines Grundprofils--l--anliegen, dass alle Flanken--34--eines äusseren Hilfsprofils--2b--an den Flanken --31-- eines inneren Hilfsprofils--2a--anliegen ;
dass alle Innenseiten der Stege--4--eines Grundprofils
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den inneren Hilfsprofilen --2a-- durch das Zusammenwirken der Flächen der Flanken--34 und 31-bestimmt wird, sofern der Winkel a zwischen der Flanke --34-- und der Mittelebene --24-- dem Winkel ss zwischen der Flanke --31-- und der Mittelebene --24-- gleich ist.
Damit jedes Bauelement gleichermassen auf jeder seiner vier Seiten verwendbar ist, werden nach einer bevorzugten Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes die Abmessungen der Hilfs und Grundprofile so festgesetzt, dass der Querschnitt des Bauelementes im wesentlichen durch ein Quadrat bestimmt wird. In diesem
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Um einen quadratisch profilierten Träger mit einer der Breite F des Grundprofils--l--entsprechenden Seitenlänge herzustellen, müssen also oben erwähnte Grundmasse eingehalten werden, sofern der Zusammenbau ohne Schwierigkeiten erfolgen soll. Da der Träger infolge der vorerwähnten Ausbildung der Halteleisten - -36--, vor allem der äusseren Hilfsprofile --2b-- und der Halteleisten--22, 14 und 15--der
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angenommen werden.
Folglich sind die vier Seiten des Bauelementes im wesentlichen gleich und können beliebig zur Befestigung einer Platte, gegebenenfalls einer Mehrschichtplatte, aus Holz oder Kunststoff-46--, einer Blendleiste --47-- in durchlaufender Gestaltung, wie in Fig. 5 dargestellt, oder von vorzugsweise durchlaufenden Halterungen--48 oder 49--, wie in den Fig. 3 und 4 dargestellt, verwendet werden.
Festzuhalten ist, dass mit den Halterungen--48--Verglasungen oder Platten--50--geringer Stärke, mit den Halterungen--49--Verglasungen oder Platten--51--grösserer Stärke befestigt werden können. Selbstverständlich kann durch die kombinierte Verwendung einer Halterung --48-- und einer Halterung --49--, gemäss Fig. 6 oben, eine mittelstarke Platte oder Verglasung--52--befestigt werden, die dann gegenüber dem Bauelement leicht versetzt ist.
Die Halterungen --48-- sind Grundprofile, die unter die Halteleisten--14 und 15 oder 22 und 36-geklemmt werden. Zu diesem Zweck besteht das Grundprofil aus drei jeweils rechtwinkelig zueinander angeordneten Wandungen --53, 54, 55--, die miteinander ein U bilden ; die Wandung --53-- trägt einen unter einem Winkel von 90 nach aussen abgewinkelten Steg --56-- zwecks Befestigung der Halterung unterhalb einer Halteleiste--14 oder 36--, wogegen die Wandung --55-- mit einem unter einem Winkel von 900 einwärts abgewinkelten Steg--57--versehen ist,
der einen unter einem Winkel von 90 nach aussen abgewinkelten Flansch --58-- mit einer Leiste --59-- zur Befestigung unterhalb einer Halteleiste-15 oder 22-trägt. An dem dem Steg --56-- gegenüberliegenden Rand trägt die Wandung --53-- auf ihrer Aussenseite eine Führungsnut --60-- mit Schwalbenschwanzprofil, in welche Dichtleisten-61- (Fig. 7)
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Die Halterung --49-- nach Fig.4 hat die Grundform eines Winkels, dessen Schenkel-62 und 63-zueinander senkrecht stehen. Der Schenkel-63-trägt an seinem freien Rand einen unter einem Winkel von
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900 einwärts abgewinkelten Steg--64--, welcher seinerseits an seiner Innenseite mit einer schwalbenschwanzförmig profilierten Führungsnut --65-- ausgestattet ist, in welche Dichtleisten--66-- (Fig. 7) einsetzbar sind, um die Platten--51--besser zu halten und abzudichten.
Am Scheitel des Winkels besitzt der Schenkel--63--einen in Verlängerung des Schenkels verlaufenden Ansatz--67--, mit dem sich die Halterung--49--entweder auf den Basisrand--13--des Grundprofils oder auf der zwischen der Kante --23-- und der Halteleiste --15-- verlaufende Fläche abstützt. Der Schenkel--62--besitzt nach etwa einem Drittel seiner Länge vom Scheitel aus gemessen eine nach aussen weisende Abkröpfung auf, die es ermöglicht, diesen Schenkel --62-- unterhalb einer Halteleiste--14 oder 36--festzuklemmen, wobei sich dieser Ansatz--67--auf das Grundprofil abstützt.
Die Blendleiste--47--nach Fig. 5 stellt ebenfalls ein zu seiner Mittelebene--68--symmetrisches Grundprofil mit an einer Seite angeordneten sechs Ansätzen dar. Diese Ansätze umfassen ein Paar von Randflanschen--69--, die auf das Grundprofil auflegbar sind und mit je einer unter einem Winkel von 900 zur Mittelebene --68-- hin angesetzten schwalbenschwanzförmig profilierten Führung --70-- versehen sind, in die gegebenenfalls eine Dichtleiste einsetzbar ist. Die Blendleiste --47-- trägt ausserdem in Höhe der Halteleisten--14 bzw. 36--zwei Klemmstege--71--mit je einer vorspringenden Leiste--72--zur Befestigung der Blendleiste--47--an den Halteleisten des Grundprofils.
Schliesslich besitzt die Blendleiste --47-- noch zwei Stützleisten--73--, die etwas kürzer als die Randflanschen --69-- sind und jeweils am freien Rand einen unter einem Winkel von 90 zur Mittelebene--68--abgewinkelten Ansatz--74--tragen, welcher bei Belastung der Aussenseite der blendleiste --47-- als Sicherungselement dient und verhindert, dass die Blendleiste bis zur Aussenseite des erhabenen Basisteiles--29--oder auf die Auflagefläche des Grundprofils--l--zwischen den Halteleisten--14--und den Begrenzungsstegen--12--der mittig verlaufenden Ausnehmung --10-- durchgedrückt wird.
Wie man sieht, können in allen Fällen die Trennwände, Boden- oder Deckenkonstruktionen, Halterungen für Verglasungen oder Platten sowie die Blendleisten an erfindungsgemässen Bauelementen durch einfaches Aufdrücken befestigt werden, da diese Bauelemente auf allen vier Seiten mit hiefür geeigneten Klemm- und Halteleisten ausgestattet sind.
Nach Fig. 10 werden drei Grundprofile--l--mit einem Hilfsprofil--75--nach Fig. 9 zu einem Bauelement, beispielsweise einer Stütze, zusammengefügt. Dieses Hilfsprofil--75--besitzt die Form eines rechteckig profilierten Rohres--76--, dessen eine Wandung --77-- geringfügig über die Breite F eines Grundprofils hinausgeht und auf der Innenseite eine als Verankerungsorgan dienende Halterung --78-- für ein langes oder kurzes Flachstück--79--trägt, das zuvor in diese Halterung--78--geschoben wird.
Auf der Aussenfläche ist zwischen zwei Schultern--80--ein im Querschnitt rechteckiger Hohlraum--81-- ausgebildet, von dem drei Begrenzungswände--82, 83--schmäler sind als die Breite F dieses Grundprofils
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--77-- verläuftZur Herstellung eines in Fig. 10 dargestellten Bauelementes werden zwei Grundprofile--l--an den beiden gegenüberliegenden Seiten der Mittelebene --182-- des Hilfsprofils --75-- (Fig.9) angeordnet. Jedes Grundprofil--l--liegt einer Begrenzungswand--82--des Hohlraumes--81--parallel zur Mittelebene --182-- gegenüber, wobei seine Stege--4--der Mittelebene zugewendet sind.
Ein drittes Grundprofil --la-- in langer oder kurzer Form hält die beiden seitlich angeordneten Grundprofile --1--, die mit ihrer Schmalseite auf einer Schulter--80--des Hilfsprofils--75--vorzugsweise mit einer eingelegten Dichtung --85-- aufliegen. Das dritte Grundprofil--la--liegt mittels Dichtleisten--86--, die in die Nuten
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Die Bestandteile dieses Bauelementes werden durch eine Schraube zusammengehalten, die durch die Bohrung--41--des Grundprofils--la--, durch die Begrenzungswand --83-- des Hohlraumes --81-und durch die Wandung--77--des Rohres--76--durchgesteckt wird. Die notwendigen Bohrungen werden mit Hilfe der als Risslinien dienenden Rillen gebohrt, die bei der Herstellung der Profile im Strangpressverfahren erzeugt wurden.
Der Kopf--87--der Schraube wird von der mittig verlaufenden Ausnehmung--10--des Grundprofils--la--aufgenommen und der an seinem Ende mit einem Gewinde versehene Schaft--88-- der Schraube durchsetzt dieses Grundprofil seine mittige Aussparung--5--, die Begrenzungswand --83-- und den Hohlraum--81--sowie zumindest teilweise die Halterung--78--, um in der als Flachstück ausgebildeten Platte--79--in einer Gewindebohrung verschraubt zu werden.
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Das solcherart zusammengesetzte Bauelement weist drei zugängliche Seiten auf, die jede durch ein Grundprofil--l bzw. la--gebildet sind. In Fig. 10 ist das Grundprofil--la--beispielsweise mit einer
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Selbstverständlich könnte dieses Bauelement nach Fig. 10 ebenso wie das in Fig. 7 dargestellte Bauelement mit Tafeln, Verglasungen od. dgl. Elementen verbunden und hiezu mit Halterungen ausgerüstet sein.
Das Bauelement nach Fig. 7 kann, wie schon erläutert, unmittelbar zur Befestigung von Trennwänden, Platten, Verglasungen od. dgl. an einer oder mehreren seiner Seiten verwendet werden ; dabei ist festzustellen, dass die äusseren Hilfsprofile --2b-- die gleiche Funktion haben wie die Grundprofil ungeachtet der an ihnen zu befestigenden Teile. Folglich haben die äusseren Hilfsprofile nicht nur die Aufgabe, einen genauen
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Halterungen und Blendleisten.
In bestimmten Fällen können die Festigkeitseigenschaften der erfindungsgemässen Bauelemente durch Einsetzen von Flachstücken, z. B. aus Aluminium in die mittigen Aussparungen--5--der Grundprofile --l-- verbessert werden ; in diese Flachstücke können die Befestigungsschrauben der inneren Hilfsprofile --2a-- eingeschraubt werden.
Zum Zusammenbau einer Stütze mit einem Träger gleichen Querschnittes gemäss Fig. 12 werden die Kanäle --9-- und die Rillen --18-- des Grundprofils --1-- verwendet, u.zw. werden entlang dieser Rillen durch das den Träger verkörpernde Grundprofil Löcher --19-- gebohrt, die bis zu den Schultern--7-- durchgehen ; in diese Löcher --19-- werden Blechschrauben --20-- eingeführt, die wesentlich länger als die
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--19-- sind.verstärkt wurden, so dass die Schultern --7-- leicht zugänglich sind.
Man kann folglich die Blechschrauben - ohne Schwierigkeit von den Schultern --7-- aus in die Löcher --19-- einstecken und den über die T-förmig profilierten Ausnehmungen--11--des Trägers ausragenden Teil des Schaftes in die Bohrungen --9-- der Stütze einschrauben. Die senkrechtstehenden Blechschrauben--20--durchsetzen dabei das untere
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aufliegt. Wenn also eine mit einem Träger verbundene Stütze aufwärts verlängert werden soll, kann ein Stützenteil mit dem Träger verbunden werden, indem man in das obere Grundprofil des Trägers Löcher - bohrt. Manchmal haben die Platten, Trennwände oder Verglasungen, welche die Träger zu tragen haben, ein so geringes Gewicht, dass es als unangebracht anzusehen ist, Träger nach Fig. 7 zu verwenden.
In solchen Fällen benutzt man als Träger ein vereinfachtes Grundprofil nach Fig. 6.
Dieses Grundprofil --90-- nach Fig. 6 ist sowohl in bezug zu seiner Mittelebene --91-- als auch zu seiner Mittelebene--92--, welche senkrecht zur Ebene--91--steht, symmetrisch. Dieses Grundprofil besitzt ferner bezüglich seiner beiden Hälften den Querschnitt eines Grundprofils zwischen den Achsen der Kanäle--9--und der Rückseite dieses Grundprofils.
Mit andern Worten : Das Grundprofil--90--weist beiderseits der auf der Mittelbene --91-- sekrechtstehenden Mittelebene --92-- eine Rückseite --106-auf, die an ihrer Aussenseite eine durch zwei Begrenzungsstege--112--begrenzte mittige Ausnehmung
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nach Fig. l weisen die mittige Ausnehmung--110--und die seitlichen Ausnehmungen--111--als Risslinien dienende Rillen--115 bzw. 118--auf Schliesslich hat dieses Grundprofil--90--in Höhe der Rillen --118-- Kanäle--109--, die über Engstellen--108--mit der mittigen Aussparung--105--verbunden sind.
Dieses Querprofil-90-ist somit als rohrförmiges Profil anzusehen und mit geringem Gewicht herstellbar, weil es neben der mittigen Aussparung --105-- noch zwei seitliche Hohlräume-93-zwischen
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Die Verwendung dieses Grundprofils --90-- als Träger ist aus Fig. 11 ersichtlich, wobei die waagrecht angeordnete Profilkombination mit einer Stütze nach Fig. 7 verbunden ist. Im Grundprofil-l-der Stütze
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der Stütze und dem Träger hergestellt ist. Selbstverständlich ist der Träger an seinem andern Ende gleichermassen mit einer ebensolchen Stütze verbunden. Nach dem Zusammenbau des Trägers mit den beiden Stützen können am Träger Trennwände und Platten geringerer Stärke oder Verglasungen unmittelbar unter Verwendung von Halterungen--48 und 49--befestigt werden, wie dies schematisch in Fig. 6 dargestellt ist.
Die Halterungen - können paarweise verwendet werden, ebenso wie die Halterungen--49--, aber es ist ebenso möglich, eine Halterung--48--mit einer Halterung--49--zu kombinieren, um Verglasungen oder Platten mittlerer Stärke zu befestigen.
Selbstverständlich beschränkt sich die Erfindung weder auf die Anwendungs- noch auf die beschriebenen
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Herstellungsbeispiele ; es können vielmehr im Rahmen der Erfindung Ausführungsvarianten entwickelt werden, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. So kann beispielsweise vorgesehen werden, dass für die Verwendung der Blendleisten --47-- und der Stütze nach Fig. 10 die Höhe dieser Blendleiste zwischen der Aussenfläche ihrer Rückseite und dem Ende jeder Auflage--69--gleich der Tiefe der Aussparung--120-der seitlichen Profilteile-l-ist, die dem Abstand zwischen dem Basisrand --13-- und der nächstliegenden Schulter --7-- entspricht ; somit kann auf das dritte Grundprofil-la-verzichtet und die
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wird.
Die Blendleiste --47-- passt sich somit zwischen die beiden seitlichen Grundprofile--l--ein und liegt in den Aussparungen --120-- auf ; ihre Rückseite fluchtet mit den Basisrändern --13--, so dass die Stütze ein einwandfreies Aussehen erhält.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Aus einem Grundprofil und mindestens einem Hilfsprofil zusammensetzbares Bauelement, z. B. Träger, Stütze od. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass das Grundprofil (1) aus einer plattenförmigen Basis (6) und zwei zu dieser Basis senkrechten, im Abstand vom Basisrand (13) in bezug zu einer Mittelebene (3) des Profils symmetrisch angeordneten und zueinander parallel verlaufenden, gemeinsam eine mittige Aussparung (5) begrenzenden Stegen (4) besteht, und dass eine zur Mittelebene (3) sekrechte und seitlich des Basisrandes (13) verlaufende Schulter (7) an der Aussenseite des Profils unmittelbar an jeden Steg (4) anschliesst (Fig. 1).
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