<Desc/Clms Page number 1>
Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen von Rübenschnitzeln und ähnlichen Stoffen durch indirekte Beheizung mit Dampf in mehreren Trockenstationen.
EMI1.1
Trockner für Rübenschnitzel usw. mit indirekter Beheizung durch Dampf.
In ein mit einer beliebigen Heizvorrichtung, die durch die ringförmige Kammer a (bei V
EMI1.2
eine erste Vorwärmung erfährt. Der aus dem Trockengut entweichende Bliiden wird durch das Rohr c abgeführt. Als Heizmittel für den Heizkörper a wird Dampf verwendet, der durch eine Leitung IV-V herbeigeführt wird und der aus dem Trockengefässe b einer der ersten gleichen Vorrichtung IV stammt, in der ein Stoff durch Abdampfen getrocknet wird, der die Vorwärmung, wie sie im Trockner V vor sich geht, bereits erfahren hat. Das Kondenswasser kann aus dem Heizraum (a) auf beliebige Weise abgeführt werden.
Der hier zur Heizung der Kammer a benutzte Dampf stammt wiederum aus einer anderen Trockenvorrichtung III, in der sich ein Trockengut befindet, das die Stationen V und IV bereits durchgemacht hat. wird das Verfahren unter Benutzung einer dem Bedarfe entsprechenden Anzahl von Trockenstationen (in Fig. 1 sind als Beispiel fünf gezeichnet) fortgesetzt, indem der Abdampf einer jeden späteren Station zur Heizung der vorhergehenden benutzt wird. Dem letzten Trockner wird ein selbständiges Heizmittel, Dampf, Feuergase oder dgl., durch die Leitung h zugeführt. Hier erfährt das Trockengut seine letzte und höchste Erwärmung.
Der Druck des Heizmittels nimmt hiebei naturgemäss entsprechend der sinkenden Temperatur stufenweise ab.
EMI1.3
nasseste Gut mit dem frischen Heizmittel trocknet und dessen Abdampf für die nächste Station verwendet, und so fort.
EMI1.4
Ventil l abgesperrt und durch das Ventil i mit der heizleitung g in Verbindung gesetzt werden kann.
<Desc/Clms Page number 2>
Das Verfahren nach Fig. 1 kann auch so ausgeübt werden, dass jede Trockenstation für sich mit frischen'Schnitzeln, auf beliebige Weise vorgewärmten oder nicht vorgewärmten, ge- speist wird und die Schnitzel in ein und demselben Gefässe und durch ein und dieselbe Heizstufe fertig getrocknet werden, wobei ein fortgesetztes Zu- und Abführen, also ein ununterbrochener Betrieb, stattfinden kann.
Die Temperaturgefälle in den einzelnen Stationen lassen sich hiebei beliebig verteilen ; man kann zu diesem Zwecke die Geschwindigkeit, mit der sich die Schnitzel durch das einzelne Trookengefäss bewegen, oder, was dasselbe sagt, die in der Zeiteinheit zu trocknende Schnitzel- menge, verändern. Dass die Schnitzel die Trockengefässe mit verschiedenen Temperaturen verlassen, bedeutet keinen Nachteil.
Neben der vollständigen Ausnutzung der Wärme innerhalb des gegebenen Temperaturgefälles bietet dieses Verfahren noch manche Vorteilen Billigkeit der Anlage, Einfachheit und Übersichtlichkeit des Betriebes, die völlig getrennte Behandlung verschiedener Schnitzelsorten, z. B. zuckerärmerer und zuckerreicherer, und die Möglichkeit, jede Station ohne Betriebsstörung auszuschalten, sowie verschiedene Schnitzelmengen gleichzeitig verschieden stark zu trocknen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Trocknen von Rübenschnitzeln und ähnlichen Stoffen in mehreren Trockenstationen durch indirekte Beheizung mit Dampf, dadurch gekennzeichnet, dass die Erwärmung jeder Trockenstation, mit Ausnahme der durch ein besonderes Mittel beheizten ersten Station durch den Abdampf der vorhergehenden Station erfolgt, wobei in den einzelnen Trockenräumen eine der Temperatur des auf sie wirkenden Heizmittel entsprechende Druckverminderung statt- findet.
<Desc / Clms Page number 1>
Method and device for drying beet pulp and similar substances by indirect heating with steam in several drying stations.
EMI1.1
Dryer for beet pulp etc. with indirect steam heating.
In one with any heating device passed through the annular chamber a (at V
EMI1.2
experiences an initial preheating. The bloom escaping from the dry material is discharged through the pipe c. Steam is used as heating means for the heating element a, which is brought about through a line IV-V and which comes from the drying vessel b of one of the first same devices IV, in which a substance is dried by evaporation, which preheats as it is in the dryer V is going on, has already learned. The condensation water can be discharged from the boiler room (a) in any way.
The steam used here to heat the chamber a comes in turn from another drying device III, in which there is a material to be dried that has already passed through stations V and IV. the method is continued using a number of drying stations corresponding to the requirements (five are drawn as an example in FIG. 1), in that the exhaust steam of each subsequent station is used to heat the previous one. The last dryer is supplied with an independent heating medium, steam, fire gases or the like, through line h. Here the dry material experiences its last and highest temperature rise.
The pressure of the heating medium naturally decreases gradually as the temperature drops.
EMI1.3
The wettest goods are dried with the fresh heating medium and its exhaust steam is used for the next station, and so on.
EMI1.4
Valve l can be shut off and connected to heating line g through valve i.
<Desc / Clms Page number 2>
The method according to FIG. 1 can also be carried out in such a way that each drying station is fed with fresh schnitzel, preheated or not preheated in any way, and the schnitzel is completely dried in one and the same vessel and by one and the same heating stage be, with a continued supply and discharge, so an uninterrupted operation, can take place.
The temperature gradients in the individual stations can be distributed as desired; For this purpose, one can change the speed with which the schnitzel move through the individual Trooken vessel, or, what the same thing says, the amount of chips to be dried in the unit of time. The fact that the schnitzels leave the drying vessels at different temperatures does not mean a disadvantage.
In addition to the full utilization of the heat within the given temperature gradient, this process offers some advantages: cheapness of the system, simplicity and clarity of operation, the completely separate treatment of different types of chips, e.g. B. low-sugar and high-sugar, and the possibility of switching off each station without operating disruptions, as well as drying different amounts of schnitzel at the same time to different degrees.
PATENT CLAIMS:
1. A method for drying beet pulp and similar substances in several drying stations by indirect heating with steam, characterized in that the heating of each drying station, with the exception of the first station, which is heated by a special means, is carried out by the exhaust steam from the previous station A pressure reduction corresponding to the temperature of the heating medium acting on them takes place in the drying rooms.