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Die Erfindung betrifft eine Weiterbildung und Verbesserung der durch das Patent Nr. 316329 geschützten Erfindung einer Scheinwerfer-Scheibenwischeranlage für Fahrzeuge, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit einem über die Scheinwerferscheibe rotierenden Wischerblatt, das mit einem Tragring verbunden ist, der rund um die Scheinwerferscheibe angeordnet und drehbar gelagert ist, wobei der Tragring über ein mit einem Antriebsmotor gekoppeltes Antriebsrad antreibbar ist und der Tragring und das Antriebsrad als Reibrad- oder Zahnradantrieb ausgebildet sind. Eine derartige Scheinwerfer-Scheibenwischeranlage hat den Vorteil, dass das Wischerblatt mit einfachen und betriebssicheren Antriebselementen in Drehbewegung versetzt werden kann und dass es nur die unbedingt erforderliche Fläche der Scheinwerferscheibe verdeckt.
Vielfach ist bei Kraftfahrzeugen um die Scheinwerferscheibe so wenig Platz, dass diese Scheibenwischeranlage mit dem Antriebsmotor nicht untergebracht werden kann, zumal die Scheinwerfer bündig in der Karosserie, insbesondere den Kotflügeln, eingebaut sind.
Es ist Aufgabe der Erfindung, den Antrieb der Scheinwerfer-Scheibenwischeranlage nach dem Patent Nr. 316329 so zu verbessern und anzuordnen, dass er jederzeit an runden Scheinwerfern angebracht werden kann, u. zw. unabhängig von der Form der anschliessenden Karosserie. Dies wird nach der Erfindung dadurch erreicht, dass der Tragring unter einem zur Scheinwerferscheibe hin offenen Zierring angeordnet und über ein rotierendes, in einer Rohrführung drehbar gelagertes Antriebskabel antreibbar ist, das mit dem Antriebsmotor gekoppelt ist.
Der Antriebsmotor der Scheinwerfer-Scheibenwischeranlage kann dann unter der Karosserie an geeigneter Stelle angeordnet werden. Der gesamte Scheibenwischer mit den Antriebselementen kann zusammen mit dem Zierring am Scheinwerfer befestigt werden. In der Karosserie ist nur eine Bohrung für das mit dem Antriebsmotor gekoppelte Antriebskabel vorzusehen. Ausserdem bietet diese neue Scheinwerfer-Scheibenwischeranlage den Vorteil, dass die Antriebselemente gleichzeitig abgedeckt sind.
Für die Befestigung am Scheinwerfer kann nach einer Ausgestaltung vorgesehen sein, dass um die Scheinwerferscheibe ein Gestellring angeordnet ist, an dessen Umfang mindestens drei um 1200 versetzt angeordnete Ritzel drehbar festgelegt sind, die mit dem als ringförmiger Zahnkranz ausgebildeten Tragring in Eingriff stehen und dass mindestens eines dieser Ritzel über das Antriebskabel antreibbar ist. Das angetriebene Ritzel ist dabei vorzugsweise auf einem Achsbolzen drehbar gelagert, der in dem Gestellring festgelegt ist. Das Ritzel ist mit einem Antriebsrad verbunden, das mit dem Antriebskabel in Eingriff steht.
Nach einer Vereinfachung kann der als Zahnkranz ausgebildete Tragring auch eine Schrägverzahnung tragen und unmittelbar mit dem Antriebskabel in Eingriff stehen und über dieses antreibbar sein.
Die Festlegung des Tragringes am Scheinwerfer wird zweckmässigerweise so ausgeführt, dass der Tragring eine umlaufende Nut aufweist, in die an den Stützlagern für die Ritzel aufgebrachte Führungsscheiben eingreifen und den Tragring axial unverschieblich festlegen.
Damit der von der Scheinwerferscheibe abgestreifte Schmutz nicht zu den unter dem Zierring angeordneten Antriebselementen eindringen kann, ist nach einer weiteren Ausgestaltung vorgesehen, dass am Tragring ein Dichtungsring befestigt ist, der mit einer Dichtungslippe aus der Öffnung des Zierringes ragt und sich am Rande des kreisförmigen Wischfeldes an der Scheinwerferscheibe abstützt. Die Abdichtung über dem Tragring zum Zierring hin wird dadurch erreicht, dass der Dichtungsring über einen Bördelring an dem Tragring befestigt ist und dass die Kante des offenen Zierringes eine Dichtungsleiste trägt, die sich mittelbar an dem Bördelring abstützt.
Die Erfindung wird an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert, wobei im Schnitt nur das Stützlager gezeigt ist, über das der Tragring mit dem Wischerblatt antreibbar ist.
Um die runde Scheinwerferscheibe--18--ist ein Gestellring --29-- angeordnet, der mindestens drei um 1200 versetzt angeordnete Stützlager aufweist. Das gezeigte Stützlager übernimmt auch den Antrieb. Im Gestellring--29--ist ein Achsbolzen--31--festgelegt, auf dem ein Ritzel--21--drehbar gelagert ist.
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--21-- ist- -30--. Dieses Antriebskabel --12-- führt mit der Rohrführung --32-- zu dem unter der Karosserie an geeigneter Stelle befestigten Antriebsmotor.
Der Tragring--13--ist als Zahnkranz mit Innenverzahnung ausgebildet und steht mit den Ritzeln --21-- in Eingriff, so dass er darüber radial unverschiebbar festgelegt ist. Die axiale Festlegung des Tragringes --13-- erfolgt über die an den Stützlagern angebrachten Führungsscheiben-33--, die in eine umlaufende Nut der Innenverzahnung des Tragringes--13--eingreifen. Der Tragring--13--weist einen die Verzahnung
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Zusammen mit dem Wischerblatt ist ein Dichtungsring Tragring-13-befestigt, der mit einer Dichtungslippe durch die Öffnung des Zierringes --28-- ragt. Diese Dichtungslippe stützt sich im Anschluss an das runde Wischfeld an der Scheinwerferscheibe --18-- ab und verhindert ein Eindringen des
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abgestreiften Schmutzes zu den Antriebselementen. Der Dichtungsring--26--wird mit einem Bördelring --34-- befestigt, der zwei radiale Aufnahmen für die Federschiene--14--des Wischerblattes trägt. Die Befestigung übernehmen Schrauben--35--, die in einer Gewindeaufnahme des Tragringes--13-verschraubt werden.
Die Aufnahmen im Bördelring --34-- nehmen die Federschiene-14-des Wischerblattes bündig auf, so dass sich die mit der Kante des Zierringes--28--verbundene Dichtungsleiste
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Zierringes-28-vollkommen abdichten kann.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Scheinwerfer-Scheibenwischeranlage für Fahrzeuge, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit einem über die Scheinwerferscheibe rotierenden Wischerblatt, das mit einem Tragring verbunden ist, der rund um die Scheinwerferscheibe angeordnet und drehbar gelagert ist, wobei der Tragring über ein mit einem Antriebsmotor gekoppeltes Antriebsrad antreibbar ist und der Tragring und das Antriebsrad als Reibrad- oder Zahnradantrieb ausgebildet sind, nach Patent Nr. 316329, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragring (13) unter einem zur Scheinwerferscheibe (18) hin offenen Zierring (28) angeordnet und über ein rotierendes, in einer Rohrführung (32) drehbar gelagertes Antriebskabel (12) antreibbar ist, das mit dem Antriebsmotor gekoppelt ist.