AT323213B - Verfahren und vorrichtung für den betrieb eines hochofens mit rückgeführtem, regenerierten gichtgas - Google Patents

Verfahren und vorrichtung für den betrieb eines hochofens mit rückgeführtem, regenerierten gichtgas

Info

Publication number
AT323213B
AT323213B AT592071A AT592071A AT323213B AT 323213 B AT323213 B AT 323213B AT 592071 A AT592071 A AT 592071A AT 592071 A AT592071 A AT 592071A AT 323213 B AT323213 B AT 323213B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
gas
furnace
shaft
returned
blast furnace
Prior art date
Application number
AT592071A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Nippon Kokan Kk
Wenzel Werner
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Nippon Kokan Kk, Wenzel Werner filed Critical Nippon Kokan Kk
Priority to AT592071A priority Critical patent/AT323213B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT323213B publication Critical patent/AT323213B/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B5/00Making pig-iron in the blast furnace
    • C21B5/001Injecting additional fuel or reducing agents
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B5/00Making pig-iron in the blast furnace
    • C21B5/06Making pig-iron in the blast furnace using top gas in the blast furnace process
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B2100/00Handling of exhaust gases produced during the manufacture of iron or steel
    • C21B2100/20Increasing the gas reduction potential of recycled exhaust gases
    • C21B2100/24Increasing the gas reduction potential of recycled exhaust gases by shift reactions
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B2100/00Handling of exhaust gases produced during the manufacture of iron or steel
    • C21B2100/60Process control or energy utilisation in the manufacture of iron or steel
    • C21B2100/66Heat exchange
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P10/00Technologies related to metal processing
    • Y02P10/25Process efficiency

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Waste-Gas Treatment And Other Accessory Devices For Furnaces (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Es sind Verfahren für die Eisengewinnung aus Erzen im Hochofen bekannt, bei denen ein niedriger Koksverbrauch dadurch erzielt wird, dass in den Hochofenschacht Hilfsreduktionsgase eingeblasen werden, zweckmässig durch besondere Einblaseöffnungen in der Schachtwand kurz oberhalb des Beginns der Erweichung bzw. Aufschmelzung des Möllers. Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform solcher Verfahren besteht darin, dass das Hilfsreduktionsgas aus fossilen Brennstoffen, insbesondere aus Erdöl oder Edelgas, durch Umsetzung mit einem Teilstrom des Gichtgases aus dem Hochofen gewonnen wird, wobei das Gichtgas in seinem Gehalt an Kohlensäure bzw. Wasserdampf das Oxydationsmittel für die Umwandlung des fossilen Brennstoffes in die Reduktionsgase Kohlenmonoxyd und Wasserstoff stellt.

   Die Beheizung dieses Regenerationsprozesses für das Gichtgas mit Hilfe fossiler Brennstoffe erfolgt gewöhnlich durch das überschüssige Gichtgas. 



   Die Erfindung bedeutet eine wesentliche Verbesserung derartiger Hochofenverfahren mit der Möglichkeit einer weiteren Verringerung des Koksverbrauches und einer Durchsatzsteigerung. 



   Das Verfahren nach der Erfindung geht davon aus, dass normalerweise zwei verschiedenartige Gasströme durch den Hochofenschacht bei einem derartigen Verfahren geleitet werden. Der eine dieser Gasströme ist das Gestellgas, das durch die Verbrennung des Hochofenkokses vor den Blasformen mit dem durch dieselben eingeblasenen heissen Wind erfolgt. Dieser Gasstrom enthält bei der normalerweise stattfindenden Verwendung von Normalluft als Hochofenwind grosse Mengen Stickstoff. Der andere der beiden Gasströme ist das Hilfsreduktionsgas, das oberhalb der Zone der Erweichung bzw. des Aufschmelzens des Hochofenmöllers durch die Schachtwand in den Hochofen eingeblasen wird. Dieses Gas kann auch bei sehr hohen Einblasedrücken nur verhältnismässig wenig tief in die Beschickung des Hochofens eindringen.

   Es strömt in der Randzone in dem Hochofen aufwärts, während das Gestellgas zum grössten Teil in der Mittelzone nach oben strömt. Das Randgas ist bei den bekannten Verfahren ärmer an Stickstoff als das in der Mitte aufwärtsströmende Gas. Das Verfahren nach der Erfindung ermöglicht es, dieses Randgas weitgehend stickstofffrei zu halten, so dass entsprechend dem erhöhten Partialdruck an Kohlenmonoxyd und Wasserstoff eine weitergehende Eisenerzreduktion und eine grössere Reduktionsgeschwindigkeit erzielt wird. 



   Die erfindungsgemässe Massnahme besteht darin, dass die Aufteilung des Gases in Gasströme verschiedener Qualität, die in den Hochofen eingeblasen werden, auch bei der Weiterverwendung des Gases beibehalten wird. 



  Grundsätzlich soll nach der Erfindung das zurückzuführende und zu regenerierende Gas mit einer höheren Temperatur oder mit einem höheren Gehalt an reduzierenden Bestandteilen oder mit beiden Merkmalen dem Hochofen entnommen werden als das nicht zurückzuführende und zu regenerierende Gas, das normalerweise als Heizgas Verwendung findet. 



   Die Entnahme des zurückzuführenden Gases und seine Abtrennung von dem nicht zurückzuführenden Gas erfolgt im Bereich der Gicht des Hochofens. Nach einer vorzugsweisen Ausführungsform des erfindungsgemässen Verfahrens wird das rückzuführende Gas durch Öffnungen in der Schachtwand dicht oberhalb der Beschickungsoberfläche abgezogen. Da aus der Beschickungsoberfläche in der Nähe der Schachtwand das an Kohlenmonoxyd und Wasserstoff reichere Hilfsreduktionsgas, in der Mitte der Beschickungsoberfläche das stickstoffreirhere Gestellgas austritt, strömt solchen Abzugsöffnungen in der Schachtwand vornehmlich das stickstoffärmere Gas zu, während das stickstoffreichere Gas nach oben den normalen Gichtgasleitungen zuströmt und durch diese den verschiedenen Verwendungszwecken als Heizgas zugeführt werden kann. 



   Die Entnahme des Rückführungsgases durch Öffnungen in der Schachtwand kann auch unterhalb der Beschickungsoberfläche erfolgen, soweit diese Entnahmeöffnungen nur so tief unterhalb der Beschickungsoberfläche liegen, dass die Temperaturen des abgezogenen Gases etwa   700 C   nicht überschreiten. 



  Nach einer vorzugsweisen Ausführungsform dieses Erfindungsdetails liegen die Entnahmeöffnungen in der Schachtwand in einer derartigen Höhe, dass die Temperatur des Möllers in diesem Bereich zwischen etwa 100 und 200 C liegt. In diesem Fall ist in dem entnommenen zurückzuführenden Gasstrom praktisch noch kein Wasserdampf aus der verdampften Feuchtigkeit des Möllers enthalten. Dies hat den Vorteil, dass eine grössere Menge des Schachtgases zurückgeführt werden kann, um eine bestimmte Menge an fossilem Hilfsbrennstoff in ein Reduktionsgas umzuwandeln, da praktisch nur die in dem Gas enthaltene Kohlensäure als Oxydationsmittel zur Verfügung steht. 



   Die Herausnahme des Rückführungsgases bei noch höheren Temperaturen-bis etwa   7000c - hat   den Vorteil, dass diese Gase mit dieser hohen Temperatur dem Apparat für die Umsetzung mit einem fossilen Hilfsbrennstoff zugeführt werden können, wobei Temperaturen von etwa   1000 C   für diese Umsetzung erforderlich sind und die Wärme für die Aufheizung des rückgeführten Gases auf diese Umsetzungstemperatur eingespart wird. 



   Eine Weiterausgestaltung der Erfindung besteht in veränderten Massnahmen, um den rückzuführenden und zu regenerierenden Teil des Gichtgases von dem übrigen Gichtgas, das normalerweise als Heizgas Verwendung findet, abzutrennen. Eine solche andersartige Massnahme ist die Anordnung von Vertikalrohren, die von oben durch den Raum des Hochofens oberhalb der Beschickung niedergeführt werden. Derartige Rohre können kreisförmig um die Beschickungsglocke herum angeordnet werden, etwa derart, dass die kreisförmige Begrenzungslinie der Beschickungsglocke die vertikalen Mantellinien der Gasabführungsrohre nahezu berührt. 



  Derartig angeordnete Gasabführungsrohre entnehmen das Gichtgas aus dem im Hochofenschacht 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 aufwärtsströmenden Gas in der Randzone des Ofens und erfüllen somit die durch die Erfindung gestellte Aufgabe. Bei der in diesem Beispiel gewählten Begichtungsform des Hochofens mit einer Glocke muss darauf geachtet werden, dass die an der Glocke vorbeiführenden Gasabführungsrohre das Niedergehen des von der Glocke herunterfallenen Beschickungsmaterials möglichst wenig beeinträchtigen. Dies kann dadurch erfolgen, dass die Rohre mindestens im Bereich des niedergehenden Materials einen in der radialen Richtung von der Glocke aus gestreckten Querschnitt etwa in der Form einer Ellipse haben.

   Des weiteren ist darauf zu achten, dass durch die Auswahl eines geeigneten verschleissfesten Materials der Gasabzugsrohre im Bereich des niedergehenden Materials der durch dieses Material an den Rohrwandungen verursachte Verschleiss möglichst gering gehalten wird. 



   Die Mündung der Gasabzugsrohre kann erfindungsgemäss dicht oberhalb der Beschickungsoberfläche des Hochofens liegen, so dass die aus der Beschickungsoberfläche austretenden im Randbereich des Hochofens stickstoffarmen Gase weitgehend von dem Gasabführungsrohren aufgenommen werden, während das in der Mitte austretende stickstoffreiche Gichtgas durch die normalen Gichtgasabführungsrohre des Hochofens abströmt. Die Mündung der Gasabführungsrohre kann erfindungsgemäss aber auch innerhalb der Beschickung im oberen Teil des Schachtes liegen. Wenn es sich lediglich darum handelt, ein Schachtgas mit höherer Temperatur als das Gichtgas zu entnehmen und zurückzuführen, können solche Gasentnahmerohre auch in der Mitte des Hochofenschachtes angeordnet oder über den gesamten Querschnitt gleichmässig verteilt sein.

   Vornehmlich ist es aber zweckmässig, diese Rohre in der Randzone des Hochofens in der Beschickung   niederzuführen,   um aus dieser Randzone möglichst stickstoffarmes Gas als Rückführungsgas zu entnehmen. Je nachdem, ob man aus dem Schacht lediglich weitgehend wasserdampffreies Gas oder Gas mit möglichst hoher Temperatur entnehmen will, können die Mündungen der Gasentnahmerohre mehr oder minder tief nach unten in der Beschickung angeordnet werden. Um mit jedem Gasentnahmerohr bei möglichst geringem Druckverlust das Gas aus einem möglichst grossen Bereich der umliegenden Schachtbeschickung zu entnehmen, ist vorgesehen, dass die Wandungen der Gasentnahmerohre in der Nähe der Rohrmündung mit Gasdurchtrittsöffnungen versehen sind. 



   Das rückzuführende Gas kann durch die Gasentnahmeöffnungen in der Schachtwand oder durch die Gasabführungsrohre unter dem überdruck des Gases im Hochofenschacht ausströmen, es kann aber auch vorteilhaft durch Gasförderorgane in den Abführungsrohrleitungen abgesaugt werden. In jedem Fall ist es zweckmässig, das Verhältnis zwischen rückgeführter Gasmenge und durch die Gichtgasleitungen des Hochofens nach oben abgeführter Gasmenge durch Einbau von Gasmengenmessgeräten, Gasanalysatoren und Temperaturmessgeräten und geeignete Verwendung der Messdaten automatisch zu regulieren. 



   Das Verfahren nach der Erfindung kann auch dann vorteilhaft durchgeführt werden, wenn der Hochofenwind aus konzentriertem Sauerstoff bzw. sauerstoffangereicherter Luft besteht. In diesem Fall unterscheidet sich das der Randzone entnommene Gas, von dem in der Mitte des Hochofenschachtes aufwärtsströmenden Gas, im wesentlichen dadurch, dass das Erstere grössere Mengen an Wasserdampf enthält. Der Vorteil des Verfahrens nach der Erfindung besteht darin, dass aus dem Gas der Randzone der Wasserdampf mit einfachen Messnahmen ausgeschieden werden kann, so dass für die Erzeugung eines Reduktionsgases aus einer gegebenen Menge an Methan eine grössere Menge an Gichtgas zurückgeführt werden kann infolge des durch die Wasserdampfauswaschung herabgesetzten und seines niedrigeren Gehaltes an oxydierenden Bestandteilen im Gichtgas (C02). 



   Das Verfahren nach der Erfindung wird an Hand der Zeichnung nachfolgend weiter erläutert. Die Zeichnung ist die schematische Darstellung einer einfachen Ausführungsform des Verfahrens nach der Erfindung. bedeutet einen Hochofen,--2--den dazugehörigen Winderhitzer,--3--ist ein Umlaufgebläse 
 EMI2.1 
 Kaltwind, der in den Winderhitzer eingeblasen wird und in diesem zu Heisswind umgewandelt wird, der als   Heiss wind --8-- in   die Blasformenebene des Hochofens eingeblasen wird.--9--ist das aus der Mittelzone des Hochofens abgeführte Gichtgas, das normalerweise einen relativ hohen Gehalt an Stickstoff enthält.

   Das stickstoffreiche   Gichtgas--9--wird   unterteilt in einen   Teilstrom--9a--,   der der Beheizung des Winderhitzers--2--dient, in einen weiteren   Teilstrom--9b--,   der der Beheizung des Gasumsetzers und   Gaserhitzers--4--dient   und in einen gegebenenfalls nach aussen abzuführenden   Gichtgasstrom--9c--,   der 
 EMI2.2 
 dienen und die zur Erzeugung von   Rauchgasströmen--13a   und   13b--führen,   die nach aussen abgeleitet werden. Aus dem Gasumsetzer und   Gaserhitzer--4--tritt   das Reduktionsgas--14--aus, das in den Hochofen wieder eingeblasen wird. 



   Die Wirkungsweise des in der Zeichnung dargestellten Hochofenverfahrens ist die folgende : Der in der Blasformenebene des Hochofens eingeblasene   Heisswind --8-- bildet   das Formengas, das aus dem Gestell des 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 Hochofens durch den Schacht nach oben strömt. Oberhalb der Blasformenebene liegt die Aufschmelzzone   --15--,   in der mittels des aufwärtsströmenden Gestellgases aus dem reduzierten Erz das Primäreisen und die Primärschlacke erschmolzen wird. Das   Reduktionsgas--14--wird   durch Öffnungen in der Schachtwand --16-- dicht oberhalb der Erweichungs-und Aufschmelzzone--15--eingeblasen.

   Hiedurch bilden sich zwei Gasströme im Hochofenschacht aus, von denen der durch den mittleren Schachtteil verlaufende Gasstrom im wesentlichen aus dem Gestellgas besteht und der in der Randzone aufwärtsströmende Gasstrom im wesentlichen aus dem durch die Schachtwand eingeblasenen Reduktionsgas besteht. Das in der Mittelzone des Schachtes 
 EMI3.1 
 Hochofen abgeführt. Dagegen wird das in der Randzone aufwärtsströmende stickstoffärmere Gas, nachdem es aus der   Beschickungsoberfläche--17--ausgetreten   ist, durch Öffnungen in der   Schachtwand--18-,   die bei dieser Ausführungsform dicht oberhalb der   Beschickungsoberfläche --17-- liegen,   abgezogen.

   Das 
 EMI3.2 
    --10-- wirdrückgeführten     Gichtgases--10--an   oxydierenden Bestandteilen (C02 und H20) Reduktionsgas   (CO + H2)   gebildet wird. Dieses neu gebildete Reduktionsgas ist vermehrt durch den Gehalt des rückgeführten Gichtgases   - -10-- an unverbrauchtem   Reduktionsgas. Das so erzeugte   Reduktionsgas --14-- wird   mit der im 
 EMI3.3 
   --16-- in   den Hochofenschacht eingeblasen. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Verfahren für den Betrieb eines Hochofens mit rückgeführtem, regenerierten Gichtgas, bei dem dieses Hilfsreduktionsgas durch besondere Einblaseorgane, d. h. unabhängig vom Hochofenwind, in den Schacht des 
 EMI3.4 
 regenerierenden Bestandteilen dem Raum im Bereich der Gicht des Hochofens entnommen wird als das nicht zurückzuführende und zu regenerierende Gas. 
 EMI3.5 


Claims (1)

  1. vertikal durch den Raum oberhalb der Beschickung niedergeführte Rohre aus dem Gichtgasstrom entnommen wird, derart, dass die Mündung dieser Rohre dicht oberhalb der Beschickungsoberfläche liegt, oder dass die Mündung innerhalb der Beschickung im oberen Teil des Schachtes liegt, vorzugsweise in der Randzone des Ofens. EMI3.6 Gasmenge durch Gasförderorgane in der Abzugsleitung, durch Gasmengenmessgeräte und Gasanalysatoren, automatisch nach vorgegebenem Programm gesteuert wird.
    5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeich- net durch einen Hochofen mit Heisswindzuführung in der Blasformebene, mit Zuführungsöffnungen für rückgeführtes und regeneriertes Gichtgas im unteren Teil des Schachtes, mit einer Regenerierungseinrichtung für das rückzuführende Gichtgas, wie mit Einrichtungen für die Umsetzung dieses Gichtgasanteiles mit Öl oder Erdgas bei Beheizung mit nicht rückzuführendem Gichtgas, weiter gekennzeichnet durch Abzugsöffnungen oder - leitungen für rückzuführendes Gichtgas dicht oberhalb der Beschickungsoberfläche des Möllers oder unterhalb der Beschickungsoberfläche bei Gasabzugstemperaturen unterhalb etwa 700 C,
    weiter gekennzeichnet durch Verbindungsrohrleitungen zwischen den Gasabzugsöffnungen oder-leitungen in der Schachtwand und der Gasregenerierungseinrichtung. EMI3.7 Schachtwand angeordnet sind.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch die Verwendung von Vertikalleitungen, die allein oder zusätzlich zu den Abzugsöffnungen in der Schachtwand durch den freien Gasraum über der Beschickung bis dicht oberhalb der Beschickungsoberfläche oder bis in die Beschickung vorzugsweise in der Randzone des Ofens niedergeführt werden.
    8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, g e k e n n z e i c h n e t d u r c h Mess-, Analysen-, Regel- und Fördereinrichtungen für das abzuziehende Gas, die ein gewünschtes Verhältnis zwischen der rückzuführenden Gasmenge und der überschüssigen Gichtgasmenge, die normalerweise als Heizgas Verwendung findet, herstellen.
AT592071A 1971-07-07 1971-07-07 Verfahren und vorrichtung für den betrieb eines hochofens mit rückgeführtem, regenerierten gichtgas AT323213B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT592071A AT323213B (de) 1971-07-07 1971-07-07 Verfahren und vorrichtung für den betrieb eines hochofens mit rückgeführtem, regenerierten gichtgas

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT592071A AT323213B (de) 1971-07-07 1971-07-07 Verfahren und vorrichtung für den betrieb eines hochofens mit rückgeführtem, regenerierten gichtgas

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT323213B true AT323213B (de) 1975-06-25

Family

ID=3581013

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT592071A AT323213B (de) 1971-07-07 1971-07-07 Verfahren und vorrichtung für den betrieb eines hochofens mit rückgeführtem, regenerierten gichtgas

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT323213B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2001088207A1 (de) * 2000-05-15 2001-11-22 Voest-Alpine Industrieanlagenbau Gmbh & Co Verfahren und vorrichtung zur herstellung von roheisen oder flüssigen stahlvorprodukten aus eisenerzhältigen einsatzstoffen

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2001088207A1 (de) * 2000-05-15 2001-11-22 Voest-Alpine Industrieanlagenbau Gmbh & Co Verfahren und vorrichtung zur herstellung von roheisen oder flüssigen stahlvorprodukten aus eisenerzhältigen einsatzstoffen
US6858061B2 (en) 2000-05-15 2005-02-22 Voest-Alpine Industrieanlagenbau Gmbh & Co. Method and device for producing pig iron or liquid steel pre-products from charge materials containing iron ore
KR100769794B1 (ko) 2000-05-15 2007-10-25 지멘스 브이에이아이 메탈스 테크놀로지스 게엠베하 앤드 컴퍼니 고로에서 선철 또는 액상의 1차 강 제품을 생산하기 위한 방법 및 플랜트

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2952065C2 (de) Verfahren zur Trockenkühlung von Koks und Kokskühleinrichtung zur Durchführung des Verfahrens
DD153701A5 (de) Verfahren und anlage zur reduktion von eisenoxid zu metallisiertem eisen
DE2461153B2 (de) Verfahren zur Reduktion von Eisenerz mittels Reduktionsgas in einem Schachtofen
AT394394B (de) Vorrichtung und verfahren insbesondere zum erhoehen des kohlenstoffgehaltes von direkt reduziertem eisen
DE3024977A1 (de) Verfahren zur herstellung von reaktionsgasen
DE3033336C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Schwammeisen
DE2250056A1 (de) Vorrichtung und verfahren zur reduktion von teilchenfoermigem metallerz zu metallteilchen
DE112022005771T5 (de) Vorrichtung und Verfahren zum Einspritzen und Regulieren für das kohlenstoffarme Hochofenschmelzen
EP0071804B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Kühlung von heissem Schüttgut
AT323213B (de) Verfahren und vorrichtung für den betrieb eines hochofens mit rückgeführtem, regenerierten gichtgas
DE2805244C2 (de)
DE102007006984A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Konvertierung von Rohgasen bei der Flugstromvergasung
DE2033377C3 (de) Verfahren für den Betrieb eines Hochofens mit rückgeführtem, regeneriertem Gichtgas
DE2033377A1 (de) Verfahren und Vorrichtung für den Betrieb eines Hochofens mit rückgeführtem, regenerierten Gichtgas
WO2019048243A1 (de) Reduktionsgasgewinnung aus gesättigtem topgas
DE2134959C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Reduktion von stückigen Metallerzen
DE3441355C2 (de)
DE7011048U (de) Reaktionsgefaess zur reduktion von zu pellets geformtem eisenoxydpulver zu eisenpulver.
WO2014095111A1 (de) Überhitzung von einem in einem reduktionsprozess genutzten exportgas zum ausgleich von mengenschwankungen und vorrichtung zum dessen
DE2036950C3 (de) Hochofen mit Zuleitungen für die Zuführung von Hilfsreduktionsgasen in den Hochofenschacht
DE685783C (de) Verfahren und Einrichtung zur Gewinnung von Schwefel
DD146190A5 (de) Verfahren und vorrichtung zur reduktion von metalloxiden
DE430091C (de) Apparat zur Gewinnung von Stickstoff
DE2810701C2 (de) Verfahren zur Direktreduktion von Eisenerzen
DE69107418T2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Synthesegas durch partielle Oxidation von feinen Kohlenstoffteilchen enthaltendem Brennstoff.

Legal Events

Date Code Title Description
ELJ Ceased due to non-payment of the annual fee