AT3121U1 - Vorrichtung zum ziehen einer bahn - Google Patents

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AT3121U1
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adjusting
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AT70898U
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English (en)
Inventor
Leif Helgesson
Mikael Nyman
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Valmet Karlstad Ab
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21GCALENDERS; ACCESSORIES FOR PAPER-MAKING MACHINES
    • D21G9/00Other accessories for paper-making machines
    • D21G9/0063Devices for threading a web tail through a paper-making machine

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  • Paper (AREA)
  • Saccharide Compounds (AREA)
  • Glass Compositions (AREA)
  • Seal Device For Vehicle (AREA)

Abstract

Vorgestellt wird eine Vorrichtung zum Hindurchziehen einer Bahn (2) durch einen offenen Zug (5) zwischen einem ersten und einem zweiten Bahntrageelement (16,14) einer Papiermaschine (4) mit Hilfe eines Aufführstreifens (3), wobei die Vorrichtung weiters eine Gerüststruktur (24) und ein Bahnübertragungselement (21) mit der Breite des Aufführstreifens aufweist. Erfindungsgemäß ist das Bahnübertragungselement (21) an oder oberhalb des ersten Bahntrageelements (16) eingebaut, und kann in unterschiedliche vorbestimmte Positionen eingestellt werden, wobei die Vorrichtung Verstellelemente (25, 26, 27, 28) zum Einstellen der Position und Richtung des Bahnübertragungselements bezüglich des zweiten Bahntrageelements (14), ein Verfahrelement (30) zum Stützen und Bewegen des Bahnübertragungselements, und Stellglieder (53) zum Betätigen des Verfahrelements (30) aufweist. Das Bahnübertragungselement (21) ist mit Luftzufuhrrohren (68) versehen, die hintereinander ausgebildet sind und sich quer zum Aufführstreifen (3) erstrecken und Öffnungen (74) haben, um einen Luftstrom in Zugrichtung des Aufführstreifens zuzuführen.

Description

AT 003121 Ul
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Ziehen einer Bahn durch einen offenen Zug in einer Papierherstellungs- oder Kartonmaschine mit Hilfe eines Aufführstreifens, wobei sich der offene Zug zwischen einem ersten Bahntrageelement und einem zweiten Bahntrageelement erstreckt, wobei die Vorrichtung eine Gerüststruktur und ein Bahnübertragungselement mit der Breite des Aufführstreifens umfaßt.
In der Papiererzeugung wird, ob bei Karton, Pappe oder Tissue, zumindest eine Faserbahn kontinuierlich durch eine Maschine von dem Augenblick an befördert, in dem die Faserbahn in einer Siebmaschine geformt wird, bis die fertiggestellte Bahn aufgerollt wird, um in einem Aufroller eine Rolle zu formen. Die Maschine besteht aus einer Vielzahl verschiedener, voneinander getrennter und hintereinander angeordneter Maschinenteile und Partien, die im Produktionsverlauf die Faserbahn zu einer fertigen Papierrolle umwandeln. Die verschiedenen Partien sind im wesentlichen Sieb-, Pressen-und Trockenpartien und ein End-Aufroller.
Karton und Pappe unterscheiden sich von dem, was generell als Papier bezeichnet wird, primär in den größeren Anforderungen an Festigkeit und Dicke. Pappe besteht ebenso allgemein aus verschiedenen Schichten, die zusammen gegautscht sind, wobei jede Schicht einen unterschiedlichen Faserbreianteil hat. Oftmals wird der gleiche Begriff für mehrere verschiedene Arten von Papiermaterial verwendet, wodurch keine scharfen Abgrenzungen zwischen den verwendeten Begriffen festgelegt, sondern nur die folgenden ungefähren Grenzen angegeben werden können. Zwischen Papier und Pappe liegt die Grenze bei einem Basisgewicht von etwa 100 g/m2, zwischen Pappe und Karton bei etwa 600 g/m2. Die Probleme, die sich ergeben, wenn eine neue Materialbahn in einer Maschine entlanggeführt wird, sind jedoch ungeachtet der Art von Papier, d.h. Papier, Pappe oder Karton, oder dem Verwendungszweck der Maschine, wie im vorliegenden Fall eine Papierherstellungs- oder Kartonmaschine, im wesentlichen dieselben. Der Begriff "Papier" wird daher nachstehend allgemein 2 AT 003121 Ul verwendet, soweit nicht ausdrücklich auf eine besondere Art von Papier oder besondere Maschinenbauart Bezug genommen wird.
Wenn ein neuer Bahnanfang durch die separaten Partien der
Papierherstellungsmaschine hindurchzuführen ist, was nach einem Bahnriß oder einem Maschinenstop notwendig ist, geschieht dies durch Aufführen. Um das Aufführen zu erleichtern, wird durch einen Schneider - gewöhnlich in der Form eines Wasserstrahls -ein schmaler Streifen vom Rest der Bahn abgetrennt. Diese Abtrennung wird beispielsweise am Sieb durchgeführt, und zwar unmittelbar, bevor die Bahn zur Pressenpartie transportiert wird. Das Aufführende der Papierbahn wird somit ausgebildet, um einen Aufführstreifen mit einer Breite von im wesentlichen etwa 100 bis 200 mm zu formen. Dieser Aufführstreifen wird entweder über die Pressenpartie geblasen, und zwar mittels eines sich innerhalb des Siebes befindlichen Luftpolsters, oder in einer geschlossenen Bahn Übertragung von einer Saugwalze erfaßt, so daß die Bahn über die Pressenpartie angehoben wird.
Der Aufführstreifen wird anschließend weiter durch die Papierherstellungsmaschine und über alle darin existierenden offenen Züge geführt, und zwar entweder vollständig manuell oder teilweise unter Hilfestellung von für diesen Zweck vorgesehenen verschiedenartigen Gebläsen. Der Begriff "offener Zug" bezieht sich auf den zwischen einem ersten Maschinenteil und einem dem ersten Maschinenteil in der Maschinenlaufrichtung folgenden zweiten Maschinenteil gebildeten Spalt, über welchen Spalt die Bahn frei ohne Abstützung durch eine Stützoberfläche, wie etwa beispielsweise ein Sieb oder ein Filz, laufen muß. Die Gebläse zwingen, zumindest theoretisch, den geförderten Aufführstreifen in eine bestimmte Richtung, so daß dieser über den offenen Zug hinweg und weiter in die nächste Antriebspartie geht.
Die einfachsten Gebläse sind gewöhnliche Preßluftdüsen, die Öffnungen oder kleine Löcher haben, die in einem bestimmten gegenseitigen Abstand, einer bestimmten Lage und Anzahl in Längserstreckung der Düse gebohrt sind. Da die Fähigkeit dieser mehr 3 AT 003121 Ul oder weniger ortsfesten Gebläse, das Ende der Bahn in einer korrekten Weise zu transportieren, in großem Ausmaß von den Vibrationsbewegungen bzw. einem in dem eintretenden Aufführstreifen vorhandenen Bahnflattern abhängen, sind diese Gebläse weit davon entfernt, während des Aufführens die Bahn ausreichend zuverlässig und genau zu transportieren.
Die offenen Züge können beispielsweise a) zwischen der Siebpartie und der Pressenpartie, wie es bei langsam laufenden Maschinen der Fall ist, in denen die Bahn von dem Sieb an der Gautschwalze angehoben und somit über den Filz geleitet wird; b) innerhalb der Pressenpartie zwischen einer oder mehrerer der darin ausgebildeten Pressen; und c) zwischen der Pressenpartie und der Trockenpartie angeordnet sein. Das Risiko eines Bahnrisses steigt im wesentlichen an den offenen Zügen, so daß versucht wird, diese durch eine Bahnabnahme zu ersetzen, die - soweit dies möglich ist -geschlossen ist. Dies kann beispielsweise unter Anwendung einer Abnahmewalze erreicht werden, die von einem Filz umschlungen wird, wenn die Bahn vom Sieb transportiert wird, oder mit einem verbundenen Preßspalt in der Pressenpartie. Ein Nachteil von verbundenen Preßspalten ist, daß die beiden Seiten der Papierbahn - die Siebseite und die obere Seite - nicht gleich sind, da im Gegensatz zur Siebseite die obere Seite nicht an einer glatten Walzenoberfläche anliegt und mit ihr läuft, sondern ständig an mit einem Filz versehenen Walzen läuft. Sofern eine Bahn erwünscht ist, deren beide Seiten möglichst gleich sind, muß es auch die obere Seite der Faserbahn an einer glatten Walze laufen können. Aus diesem Grund wird in diesem Fall gewöhnlich eine besondere Art von Pressenpartie verwendet, die einen separaten dritten und vierten glatten Preßspalt umfaßt. Jedoch bedeutet dies, daß ein offener Zug mit den sich daraus ergebenden Transportproblemen unvermeidbar ist.
Ein weiteres Problem ist der offene Zug zwischen der Pressenpartie der Papiermaschine und ihrer Trockenpartie. Es ist jedoch versucht worden, den Spalt zu minimieren, über den die Bahn frei verlaufen muß, indem eine Art von Bahnstabilisator ausgebildet ist, um den Spalt teilweise zu überbrücken. Ein solcher Bahnstabilisator ist gewöhnlich 4 AT 003121 Ul derart konstruiert, daß das Trockensieb in einer Schleife um eine Leitwalze gezogen wird.
Weiterhin sind schwenkbare Gebläsetische in der Papiermaschine angeordnet, in der die Faserbahn bereits beträchtlich trockener daher leichter ist und nicht so fest anhaftet. Diese werden von unterhalb nach oben geklappt, d.h. gegen die untere Seite der Faserbahn. Verbleibende offene Züge können somit derart überbrückt werden, daß die Bahn, getragen durch ein Luftpolster von dem Gebläsetisch, transportiert wird, und zwar ohne jegliches größeres Risiko, daß sie anhaftet. Jedoch erfordern diese Gebläsetische einen beträchtlichen Raum, um sich zu bewegen, und können augenscheinlich nicht installiert werden, wenn ein Sieb oder ein Filz den Bewegungspfad, falls erforderlich, schneidet, wie es in den vorbeschriebenen offenen Zügen innerhalb der Pressenpartie und an der Verbindung der Pressenpartie zur Trockenpartie der Fall ist. Da, wenn nach oben geklappt, der schwenkbare Gebläsetisch somit die sich bewegende Faserbahn schneidet, wird ein solcher Gebläsetisch auch dazu ausgebildet, mit Hilfe einer Schneideinrichtung den Aufführstreifen abzuschneiden. Dies ist bei einer bereits trockeneren und somit leichter zu schneidenden Bahn möglich, wobei es jedoch bei einer feuchten Bahn in einer Pressenpartie nahezu unmöglich ist, diesen Schnitt ohne Anwendung des oben erwähnten Wasserstrahls zu führen.
Ferner gestattet es der vorhandene Raum in der Pressenpartie nicht, dieselbe Art von Ausrüstung zu installieren, die in der Trockenpartie verwendet wird. Diese Ausrüstung, die zufriedenstellend funktioniert, wenn sich eine trockene Bahn bewegt, würde dazu führen, daß der Aufführstreifen unvermeidlich anhaftet, wenn dieser für die noch sehr nasse Faserbahn in der Pressenpartie verwendet wird.
Nachdem das Aufführen in einer Pressenpartie erfolgreich durchgeführt worden ist, wird der oben erwähnte Schneider quer über die Bahn bewegt, so daß die Breite des Aufführstreifens ansteigt, bis sich die Bahn wieder in voller Breite bewegt. Während ein Aufführen durchgeführt wird, kann der Rest der Bahn nach unten in eine Vorrichtung - 5 AT 003121 Ul
Ausschuß-Zersetzungsvorrichtung genannt - laufen, die zum Zersetzen von Stücken vorgesehen ist, die von der Papierbahn herausgeschnitten oder abgestoßen worden sind.
Die Entwicklung des beschriebenen Aufführprozesses ist notwendig geworden, um den immer steigenden Geschwindigkeiten gerecht zu werden. Das Manipulieren des Aufführstreifens von Hand birgt stets ein mit der Geschwindigkeit steigendes Risiko in sich. Es ist leicht verständlich, daß das manuelle Aufführen ferner äußerst ineffizient und teuer ist. Es sollte daher offensichtlich sein, daß es von äußerst großer Bedeutung für die Papier- oder Kartonherstellungsindustrie ist, wenn eine automatische oder einstellbare Aufführvorrichtung entwickelt werden könnte, die schnell und sicher verwendbar ist, um die offenen Züge, die immer noch zwischen der Pressenpartie und der Trockenpartie existieren, sowie den einen offenen Zug in einer Pressenpartie mit einem oder mehreren separaten Preßspalten zu überbrücken.
Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die oben erwähnten Probleme zumindest größtenteils zu lösen und eine verbesserte Vorrichtung zum Führen und Einstellen der Position und Richtung eines Aufführstreifens beim Aufführen in einer Papier- oder Kartonmaschine zu schaffen.
Darüber hinaus soll eine Vorrichtung geschaffen werden, die ein vollständiges automatisches Aufführen ermöglicht, das durch alle Abschnitte einer Papier- oder Kartonmaschine durchzuführen ist, wodurch alle offenen Züge, einschließlich des offenen Zuges zwischen der Pressenpartie und der Trockenpartie, in einer sicheren und zuverlässigen Weise überbrückt werden.
Ferner soll erfindungsgemäß eine Vorrichtung zum Aufführen in einer Papier- oder Kartonmaschine geschaffen werden, in der der Aufführstreifen in einer sicheren und zuverlässigen Weise zu einem Bahnstabilisator transportiert wird, der von der Trockenpartie in Richtung auf die Pressenpartie vorgefahren wurde. 6 AT 003121 Ul
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß das
Bahn Übertragungselement ausgebildet ist, um an oder oberhalb des ersten Bahntrageelements eingebaut zu werden, und ausgebildet ist, um in unterschiedliche vorbestimmte Positionen neben oder in dem offenen Zug eingestellt zu werden; daß die Vorrichtung eine Vielzahl von Verstellelementen zum Einstellen der Position und Richtung des Bahnübertragungselements in Bezug auf das zweite Bahntrageelement, ein Verfahrelement zum Tragen und Bewegen des Bahnübertragungselements, und Stellglieder zum Betätigen des Verfahrelements aufweist, daß das
Bahnübertragungselement eine Vielzahl von Luftzufuhrrohren, die hintereinander ausgebildet sind und sich quer zum Aufführstreifen erstrecken, der mittels des Bahnübertragungselements in der Maschinenlaufrichtung geleitet wird, ein
Verbindungselement, an dem ein Ende jedes Rohrs fest montiert ist, und eine Luftverteilungsrohrleitung aufweist, an der in dazwischen vorhandener offener Verbindung das andere Ende jedes Luftzufuhrrohrs fest montiert ist, daß jedes Luftzufuhrrohr mit Öffnungen versehen ist, um einen Luftstrom in der Ziehrichtung des Aufführstreifens zuzuführen, wobei der Luftstrom an der unteren Seite des Bahnübertragungselements eine Gleitfläche bildet, daß der Luftstrom zwischen dem Aufführstreifen und dem nächsten Luftzufuhrrohr einen Unterdrück schafft, welcher Unterdrück die Bahn trägt, und daß der Luftstrom entlang der Gleitfläche eine Zugkraft auf den Aufführstreifen ausübt.
Dank der vorliegenden Erfindung werden selbst in einer modernen Papiermaschine die verbleibenden offenen Züge überbrückt, wodurch das Risiko eines Bahnrisses in großem Maße reduziert und die Geschmeidigkeit des Papiers in Maschinenlaufrichtung erhöht wird, so daß es fester und widerstandsfähiger für die nachfolgende Weiterbehandlung in einer Verpackungsmaschine oder Druckpresse ist.
Die Erfindung ist nachfolgend ausführlicher anhand der Zeichnungen erklärt. Es zeigen: Fig. 1 eine schematische Seitenansicht von Teilen einer erfindungsgemäßen Aufführvorrichtung, betrachtet von der Bedienperson-Seite, wobei die 7 AT 003 121 Ul
Aufführvorrichtung in einer Position zwischen einer Pressenpartie und einer Trockenpartie gezeigt ist und einen beweglichen Bahnstabilisator aufweist; Fig. 2 eine schematische Vorderansicht von Teilen der Aufführmaschine gemäß Fig. 1 stromauf betrachtet, und zwar mit bestimmten weggeschnittenen Teilen, wobei ein Bahnübertragungselement in einer äußeren Aufführposition oberhalb eines und nahe an einem auf einem Filz nach vorne geführten Aufführstreifen gezeigt ist; Fig. 3 eine schematische Vorderansicht, stromauf betrachtet, einer Aufführvorrichtung gemäß Fig. 2, wobei das Bahnübertragungselement sich in einer zurückgezogenen Innenfilzwechselposition befindet und ein Teil des Filzes weggeschnitten ist, um ein Gebläserohr zu zeigen; Fig. 4 einen schematischen Querschnitt durch die Aufführvorrichtung entlang der Linie IV - IV aus Fig. 2, wobei ein Befestigungselement für ein Maschinengestell und erste und zweite Justierelemente zum Einstellen des vertikalen Niveaus des Bahnübertragungselements und seines Eintrittswinkels in Bezug auf den Filz gezeigt sind; Fig. 5 einen schematischen Querschnitt durch die Aufführvorrichtung entlang der Linie V - V aus Fig. 2, wobei ein langgestrecktes Stützelement gezeigt ist, entlang dessen ein Verfahrelement im wesentlichen horizontal bewegbar ist; Fig. 6 eine schematische Draufsicht des Bahnübertragungselements der Aufführvorrichtung gemäß Fig. 1, wobei ein drittes Justierelement zum Einstellen des Zufuhrwinkels des Bahnübertragungselements in Bezug zur Maschinenlaufrichtung gezeigt ist; Fig. 7 einen schematischen Längsschnitt durch das
Bahnübertragungselement gemäß Fig. 6, einschließlich einer Anzahl von
Luftzufuhrrohren und einer Luftverteilungsrohrleitung; Fig. 8 einen schematischen Querschnitt durch drei der Luftzufuhrrohre des Bahnübertragungselements gemäß Fig. 7, wobei eine Anzahl von Ausstoßöffnungen im unteren Rand der Vorderseite jedes Luftzufuhrrohres gezeigt ist, die dem Einlaßspalt der Trockenpartie zugewandt ist, sowie eine Einlaßöffnung von der Luftverteilungsrohrleitung zu jedem Luftzufuhrrohr; Fig. 9 einen schematischen Querschnitt, stromauf betrachtet, von Teilen des
Bahnübertragungselements entlang der Linie IX - IX aus Fig. 6, wobei die Ausstoßlöcher in einem der Luftzufuhrrohre und deren Verbindung zur Luftverteilungsrohrleitung gezeigt sind. 8 AT 003 121 Ul
Fig. 1 zeigt schematisch die Seitenteile einer Vorrichtung 1 zum Aufführen einer Faserbahn 2, beispielsweise einer Papier- oder Kartonbahn, welche Faserbahn 2 in der Form eines Aufführstreifens 3 durch eine Papier- oder Kartonmaschine 4 und über alle darin befindlichen offenen Züge 5 hinweg gefördert wird. Die Maschine 4 umfaßt eine Pressenpartie 6 und eine Trockenpartie 7. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Aufführvorrichtung 1 an einem der vorerwähnten offenen Züge 5, nämlich jenem, der zwischen einer zur stromauf angeordneten Pressenpartie 6 gehörenden Auslaßvorrichtung 8 und einem Einlaßspalt 9 zur Trockenpartie 7 ausgebildet ist, die stromab des Zuges 5 angeordnet ist. Der Einlaßspalt 9 ist zwischen einem ersten Trockenzylinder 10 und einem davon vorragenden langgestreckten Bahnstabilisator 11 gebildet, der in Richtung auf die Auslaßvorrichtung 8 der Pressenpartie 6 bewegbar ist.
Der Bahnstabilisator 11 umfaßt eine an seinem freien äußeren Ende 12 ausgebildete drehbare Führungswalze 13 und ein Bahntrageelement in Form einer Trockensiebschleife 14, die um die Leitwalze 13 herum verläuft. Ein Gebläsekasten 15 ist innerhalb der Trockensiebschleife 14 ausgebildet. Sofern es als vorteilhaft angesehen wird, kann der Gebläsekasten 15 sowohl Gebläse- als auch Saugeinrichtungen mit zugehörigen Öffnungen aufweisen, die über die äußeren Seiten des Gebläsekastens 15 in einer für die notwendigen Luftströme geeigneten Weise verteilt sind. Wenn ein Aufführvorgang durchzuführen ist, wird der Bahnstabilisator 11 mit Hilfe nicht gezeigter Stellglieder von einer ersten, oberen Betriebsposition, in der eine ungeschnittene Bahn 2 voller Breite über die geringste Distanz zwischen der Auslaßvorrichtung 8 der Pressenpartie 6 und dem Einlaßspalt 9 der Trockenpartie 7 transportiert wird, zu einer zweiten, unteren Aufführposition verändert. In dieser unteren Aufführposition ist das freie äußere Ende 12 des Bahnstabilisators 11 so nahe, wie funktionell möglich, an der Auslaßvorrichtung 8 der Pressenpartie 6 ausgebildet. Dadurch wird die Länge des offenen Zuges 5 minimiert, über die die Faserbahn 2 frei ohne jegliche Stützung durch beispielsweise das Trockensieb 14 verlaufen muß. 9 AT 003 121 Ul
Die Auslaßvorrichtung 8 weist ebenfalls ein Bahntrageelement in Form einer Filzschleife 16 auf, die von einer Walze 18, gewöhnlich einer Pressenwalze oder einer Mittelwalze, in Maschinenlaufrichtung 17 vorragt, wobei die Walze als letztes Element der Pressenpartie 6 angeordnet ist, d.h. die Walze 18 ist dem offenen Zug 5 am nächsten angeordnet. Wie in dem vorerwähnten Bahnstabilisator 11 verläuft die Filzschleife 16 um eine Leitwalze 19, die in der Schleife 16 zu äußerst ausgebildet ist, allerdings mit dem wesentlichen Unterschied, daß die Filzschleife 16 in dem gezeigten Ausführungsbeispiel eine Schleife ist, die unterhalb der ankommenden Faserbahn 2 ausgebildet ist und über der die Faserbahn gefördert wird, wogegen die stromab des offenen Zuges 5 ausgebildete Trockensiebschleife 14 eine Schleife ist, die oberhalb der Faserbahn 2 ausgebildet ist, die somit die Faserbahn 2 an ihrer unteren Seite durch den mittels des innerhalb der Trockensiebschleife 14 ausgebildeten Gebläsekastens 15 geschaffenen Saugeffekt annimmt, so daß nach der Annahme die Faserbahn 2 weiter in den Einlaßspalt 9 der Trockenpartie 7 gefördert wird.
Beim Aufführen wird die noch nasse und daher sehr leicht anhaftende Faserbahn 2, aufgeteilt in zumindest zwei Teile, die den Aufführstreifen 3 und einem Bahnrest 20 umfassen, zu dem offenen Zug 5 gefördert. ^ Der Bahnrest 20 verläuft über die Leitwalze 19 der Auslaßvorrichtung 8 und weiter nach unten in eine (nicht gezeigte) Zersetzungsvorrichtung, die unterhalb des offenen Zuges 5 ausgebildet ist, während der
Aufführstreifen 3 mittels durch die Filzschleife 16 in Richtung auf die untere Seite des 0
Aufführstreifens^hindurch geblasener Preßluft zunächst aus seiner Haftung an der
Auslaßvorrichtung 8 gelockert wird und anschließend in der Richtung eines zur /1
Aufführvorrichtung gehörenden Bahnübertragungselements 21, das ausführlicher weiter unten erläutert ist, angehoben wird. Um die Strahlen an Preßluft, die notwendig sind, um den Aufführstreifen 3 zu lösen und anzuheben, zu erhalten, ist ein Gebläse 22 (siehe Fig. 3) in Form von beispielsweise einer Gebläserohrleitung innerhalb der Auslaßvorrichtung 8 ausgebildet, welche Gebläserohrleitung mit einer Vielzahl kleiner Öffnungen 23 mit einer geeigneten Verteilung zur Erzeugung der Preßluftstrahlen versehen ist. 10 AT 003 121 Ul
Die Aufführvorrichtung 1 gemäß Fig. 2 oder 3 umfaßt das oben erwähnte Bahn Übertragungselement 21, das ausgebildet ist, um an oder über der geführten Bahn 2 in einer Anzahl vorbestimmter Positionen neben oder zwischen dem Bahnstabilisator 11 und der Faserbahn 2 eingesetzt zu werden, eine Gerüststruktur 24, in der eine Anzahl von Verstellelementen 25,26,27,28 zum Einstellen der Position und Richtung des Bahnübertragungselements 21 in Bezug auf eine Antriebspartie 29, die den Aufführstreifen 3 annimmt, angeordnet ist, wobei die Antriebspartie 29 den Einlaßspalt 9 zur Trockenpartie 7, ein entlang der Gerüststruktur 24 linear bewegliches Verfahrelement 30, an welchem das Bahnübertragungselement 21 angebracht ist und eine zweckmäßige Steuer- und Regeleinheit 89 zum Betätigen der Aufführvorrichtung 1 aufweist.
Die Aufführvorrichtung 1 ist gemäß Fig. 4 an dem Maschinengerüst 31 der Maschine 4 montiert, und zwar mittels zumindest eines Befestigungselements 32, das in dem gezeigten Ausführungsbeispiel eine Befestigungsplatte 34 umfaßt, die an die Bedienungsseite 33 des Maschinengerüsts 31 geschweißt ist. Das Befestigungselement 32 kann jedoch mit Hilfe jeder anderen zweckmäßigen fixen oder abmontierbaren Verbindung mit ausreichender Stabilität, beispielsweise einer Niet- oder Bolzenverbindung, am Maschinengerüst 31 befestigt werden, sofern dies als vorteilhafter betrachtet wird.
Die Gerüststruktur 24 weist zumindest ein Stützelement 35, wie etwa einen Balken, eine Führung, Schiene oder ein anderes zweckmäßiges Profil mit ausreichender Festigkeit für diese Funktion auf. Das Stützelement 35 besitzt ein langgestrecktes Positionierteil 36 und zumindest ein Befestigungsteil 37. In dem in den Figuren 2 bis 4 gezeigten Ausführungsbeispiel ist das Befestigungsteil 37 eine axiale Verbreiterung des Positionierteils 36. Das Befestigungsteil 37 ist ebenso an einem ersten Verstellelement 25 zum Einstellen der Höhenposition der Gerüststruktur 24 und somit des Bahnübertragungselements 21 über der Faserbahn 2 verbunden. Das Verstellelement 25 11 AT 003121 Ul zur Höheneinstellung weist ein Gleitelement 38 auf, beispielsweise in der Form einer geschweißten Metallplatte, wobei eine Anzahl vertikal wirkender Einstelleinrichtungen 39 an der oberen und unteren Seite dieses Gleitelements 38 ausgebildet ist. In dem in den Figuren gezeigten Ausführungsbeispiel haben die Einstelleinrichtungen 39 Einstellschrauben, die in den von dem Befestigungselement 32 vorragenden Befestigungselementen 40 ausgebildet sind. Ebenso ist eine Anzahl vertikaler Nuten 41, die sich koaxial durch das Befestigungsteil 37 und das Höhenverstellelement 25 erstrecken, ausgebildet, in welchen Nuten 41 eine Anzahl festziehbarer
Befestigungselemente 42, beispielsweise Bolzen, an das Befestigungselement 32 geschraubt ist. Eine Höheneinstellung wird dadurch erreicht, daß zunächst die Befestigungselemente 42 gelöst werden, woraufhin mittels der Einstelleinrichtungen 39 das Gleitelement 38 und somit die Gerüststruktur 24 in einer im wesentlichen vertikalen Richtung in Bezug auf das Maschinengerüst 31 zu einer neuen angestrebten Position nach oben oder unten verschoben werden, woraufhin die Befestigungselemente 42 wieder festgezogen werden, um die eingestelle Position zu fixieren. In einem nicht gezeigten Ausführungsbeispiel kann das Gleitelement weiters ein zusätzliches Zwischenstück aufweisen, das zwischen dem Befestigungsteil und dem Gleitelement ausgebildet ist, wobei das Zwischenstück lediglich einen Teil der nach außen gewandten Oberfläche des Gleitelements abdeckt, so daß ein ausreichender Randbereich für die vertikalen Nuten verbleibt. Somit wird eine größere Distanz zwischen dem Maschinengerüst und der Gerüststruktur geschaffen, wodurch die Zugänglichkeit zur Innenseite der Gerüststruktur, die dem Maschinengerüst zugewandt ist, erleichtert wird. Die vertikalen Nuten und die darin angebrachten Befestigungselemente können in diesem Fall zweckmäß sich lediglich durch das Gleitelement (in dem vorerwähnten verbleibenden Randbereich nahe an dem Zwischenstückelement) erstreckend ausgebildet sein, wenn die vorerwähnte Distanz die Anwendung von Schwenkwerkzeugen zwischen der Aufführvorrichtung und dem Maschinengerüst ermöglicht. 12 AT 003 121 Ul
Das Positionierteil 36, das zweckmäß die Form eines Trägers hat, umfaßt Führungselemente 43 in der Form einer oder mehrerer Führungsschienen, Führungsnuten oder Führungsoberflächen für das Verfahrelement 30, das beispielsweise in der Form einer Laufkatze oder eines Schlittens ausgebildet ist, die/der in Zusammenarbeit mit den Führungselementen 43 in einer im wesentlichen horizontalen Linearbewegung entlang des Positionierteils 36 hin- und herlaufen kann. Eine geeignete Anzahl von Führungselementen 43 ist entlang des Stützelements 35 an Positionen um dessen Umfang ausgebildet, der durch die Querschnittsform des verwendeten Positionierteiles 36 festgelegt wird. In dem in den Figuren 2 bis 5 gezeigten Ausführungsbeispiel besteht das langgestreckte Stützelement 35 aus einer massiven Stahlplatte 35 mit einem rechtwinkligen Hochkantquerschnittsprofil. Die oberen und unteren Ränder 44,45 der Stahlplatte 35 sind entlang eines Großteils der Länge der Stahlplatte 35 abgeschrägt, wodurch das Positionierteil 36 gebildet wird, wogegen die abgeschrägten Ränder 44, 45 die Führungselemente 43 für eine lineare Lagerung 46 des Verfahrelements 30 ausbilden.
Die lineare Lagerung 46 des Verfahrelements 30 ist so konstruiert, daß Reibung minimiert wird, während gleichzeitig sichersgestellt wird, daß dessen Bewegung entlang der Führungselemente 43 so linear wie möglich ist. Dies wird beispielsweise gemäß den Figuren 2 und 5 durch die lineare Lagerung 46 erreicht, die eine Anzahl von beispielsweise an den oberen und unteren Seiten des Stützelements 35 ausgebildeten Rädern 47 umfaßt, wobei die Räder 47 geformt sind, um an das Profil des Führungselements 43 zu passen. Im Falle der in Fig. 5 gezeigten Stahlplatte 35 ist ein Paar von Rädern 47 an jedem der abgeschrägten Ränder 44, 45 der Stahlplatte 35 ausgebildet, wobei die Räder 47 mit einer Umfangsnut 48 entsprechend dem Profil der Ränder 44, 45 geformt sind. Das Verfahrelement 30 selbst umfaßt einen Rahmen 49, der neben dem Stützelement 35 oder es vollständig oder teilweise umgebend ausgebildet ist. Im Falle des in Fig. 5 gezeigten Verfahrelements 30 umfaßt der Rahmen 49 eine im wesentlichen vertikale rechtwinkelige Befestigungsplatte 50, die parallel zur Außenseite des Stützelements 35 ausgebildet ist. Schaber 51 sind sowohl am Vorder- als auch am 13 AT 003 121 Ul
Hinterende der Befestigungsplatte 50 zum automatischen Reinigen der Führungselemente 43, während sich das Verfahrelement 30 entlang bewegt, ausgebildet. Die Räder 47 sind an individuellen Radachsen 52 drehbar gehalten, die sich senkrecht durch die Befestigungsplatte 50 an zumindest den oberen und unteren Rändern des Verfahrelements 30 heraus erstrecken. In anderen nicht gezeigten Ausführungsbeispielen des Verfahrelements können zusätzliche Räder, beispielsweise mit im wesentlichen vertikalen Radachsen, an mehreren Seiten oder Oberflächen des Stützelements ausgebildet sein. Gleichermaßen kann der Rahmen des Verfahrelements ebenso mehrere im wesentlichen parallele Befestigungsplatten aufweisen, die an gegenüberliegenden Seiten des Stützelements mit den Radachsen und möglicherweise zusätzlichen sich zwischen diesen Befestigungsplatten erstreckenden Versteifungen ausgebildet sind.
Um eine Bewegung des Verfahrelements 30 entlang des Stützelements 35 und somit die im wesentlichen horizontale und seitliche Einstellung der Position des Bahnübertragungselements 21 in Bezug auf die Faserbahn 2 zu ermöglichen, ist zumindest ein im wesentlichen automatisch geregeltes Stellglied 53 zwischen den beiden Stellgliedbefestigungen 54, 55 ausgebildet, die eine an dem Verfahrelement 30 ausgebildete erste, vordere Stellgliedbefestigung 54 und eine zweite, hintere Sstellgliedbefestigung 55 aufweisen, die an jenem Ende des Stützelements 35 ausgebildet ist, das von der Faserbahn 2 weggewandt ist. Das Stellglied 53 besteht im wesentlichen aus einem hydraulischen oder pneumatischen Kolbenzylinder, wobei es jedoch beispielsweise auch aus einem Elektromotor bestehen kann. Ebenso erstreckt sich eine Abdeckplatte 56 von einem zum anderen Ende entlang des Stützelements 35, um das Stellglied 53 und seine Befestigungen 54, 55 von unerwünschten äußeren Einflüssen, wie etwa Staub und Stößen, zu schützen. Die lineare Lagerung 46 des Verfahrelements 30 sollte von unerwünschten äußeren Einflüssen abgeschirmt werden. In dem in Fig. 5 gezeigten Ausführungsbeispiel wird dies durch zusätzliche Abdeckplatten 57, 58 erreicht, die an dem Verfahrelement 30 ausgebildet sind, so daß alle linearen Lagerungen 46 geschützt sind. 14 AT 003121 Ul
Ebenso ist ein Seitenverstellelement 26 an dem Verfahrelement 30 zum Einstellen eines erwünschten Abstands zwischen dem Bahnübertragungselement 21 und dem Verfahrelement 30 in seiner Bewegungsrichtung ausgebildet. In diesem gezeigten Ausführungsbeispiel umfaßt das Seitenverstellelement 26 einen im wesentlichen horizontalen verschiebbaren Träger 59, beispielsweise in der Form einer langgestreckten Welle, die mit einem Ende am Bahnübertragungselement 21 angeordnet ist und mit ihrem gegenüberliegendes Ende in dem, in diesem Fall rohrartigen Führungselement 60 am oberen Rand des Verfahrelements 30 eingebaut ist. Das Führungselement 60 umfaßt eine Verriegelungseinrichtung 61 mit einer Begrenzungsposition 62 für jede der vorerwähnten Distanzen. Die
Verriegelungseinrichtung 61 kann, wie in Fig. 2 gezeigt, aus einem Keil oder einer Schraube 63 bestehen, die durch ein Loch 64 in das Führungselement 60 eingesetzt ist, und zwar nach unten in eine der vorerwähnten Begrenzungspositionen 62, die zweckmäßigerweise aus einer Anzahl von in die Welle 59 gebohrten Löchern bestehen. Ebenso ist ein Griffelement 65 für eine axiale Verschiebung des Trägers 59 an seinem Hinterende ausgebildet, der somit weiter in seiner Längsrichtung verschiebbar ist, und zwar mit Hilfe von entweder dem Griffelement 65, das zweckmäßigerweise die Form eines Handgriffs zur manuellen Einstellung hat, oder automatisch (nicht gezeigt) mit Hilfe eines - neben dem einen, das zu dem Verfahrelement gehört - weiteren Stellglieds, so daß die Filzschleife 16 gewechselt werden kann, ohne daß das
Bahnübertragungselement 21 im Weg ist.
An seinem stromaufwärtigen Ende ist das Bahnübertragungselement 21 mit einer Führungseinrichtung 66 verbunden, die gemäß den Figuren 6 und 7 axial zu dem Träger 59 ausgebildet ist. Das Führungselement 66 hat eine stromaufwärtige Seite, die eine Gleitfläche 67 mit einem solchen Krümmungsradius bildet, daß der ankommende Aufführstreifen 3 stets entlang der Gleitfläche 67 nach unten in Richtung auf die untere Seite des Bahnübertragungselements 21 gezwungen wird. Dies geschieht selbst dann, wenn aufgrund von beispielsweise Bahnflattern der Aufführstreifen 3 zum 15 AT 003 121 Ul
Bahnübertragungselement 21 hin in eine Position übertragen wird, die etwas über seiner optimalen Position ist.
Das Bahnübertragungselement 21 umfaßt mehrere langgestreckte Luftzufuhrrohre 68, die im wesentlichen parallel zueinander und nahe beisammen mit einem geringen dazwischenliegenden Raum 69 ausgebildet sind. In dem in den Figuren 7 und 8 gezeigten Ausführungsbeispiel haben die Luftzufuhrrohre 68 einen rechteckigen Querschnitt. Jedes Luftzufuhrrohr 68 ist an einem Ende an ein langgestrecktes Verbindungselement 70 geschweißt und an dem anderen Ende an eine gleichartige Luftverteilungsrohrleitung 71 für Preßluft geschweißt. Die Luftverteilungsrohrleitung 71 und das langgestreckte Verbindungselement 70 erstrecken sich mit einer bestimmten Krümmung und im wesentlichen in der Maschinenlaufrichtung 17, ausgehend von dem Führungselement 66 entlang aller Luftzufuhrrohre 68 in Richtung auf das freie äußere Ende 72 des Bahnübertragungselements 21. Eine Führungsplatte 73 ragt von diesem äußeren Ende 72 vor, wobei deren Funktion nachstehend beschrieben wird.
Das Bahnübertragungselement 21 ist mit einer großen Anzahl von Öffnungen 74, beispielsweise Löchern oder Düsen, versehen, um die Preßluft im wesentlichen in der Bewegungsrichtung der Faserbahn 2 zuzuführen. Die Löcher 74 sind daher zweckmäßig in der Seite 75 jedes Luftzufuhrrohres 68 ausgebildet, die nach unten gewandt ist, und sind derart geformt und ausgerichtet und haben einen solchen Abstand, daß ein gleichmäßiger Luftstrom ohne störende Turbulenzen erzeugt wird, und zwar im wesentlichen entlang der unteren Seite 76, d.h. der Gleitfläche, des folgenden Luftzufuhrrohres 68. Um dies zu erreichen, sind die Luftzufuhrrohre 68 in Bezug zueinander versetzt, so daß diese eine treppenartige Konfiguration mit einer bestimmten Länge und Form bilden, die von der Funktion des Bahnübertragungselements 21 und dem Ziel des Aufführstreifens 3 bestimmt wird. Von der anfänglich geraden Konfiguration der Luftzufuhrrohre 68 gemäß den Figuren 7 und 8, in denen die Gleitfläche 76 jedes Luftzufuhrrohres 68, das dem Aufführstreifen 3 zugewandt ist, anfänglich vollständig parallel zu der Bewegungsrichtung der Auslaßvorrichtung 8 16 AT 003121 Ul ausgebildet ist, setzt sich die Konfiguration in einer sanften und langsam zunehmenden Krümmung in Richtung auf das freie äußere Ende 72 des Bahnübertragungselements 21 fort. Diese zunehmende Krümmung wird erzielt durch die Gleitflächen 76 der Luftzufuhrrohre 68, die leicht axial in bezug zueinander verdreht sind, wobei die Verdrehung allmählich in Richtung auf das freie Ende 72 des Bahnübertragungselements 21 ansteigt, d.h. die Gleitflächen 76 nehmen allmählich eine Position ein, die in bezug zur Gleitfläche 76 des vorhergehenden Luftzufuhrrrohres 68 nach oben verdreht ist. Das Bahnübertragungselement 21 hat somit eine im wesentlichen kohärente Gleitfläche 76 für den Aufführstreifen 3, wobei die Kurve dieser Gleitfläche 76 in der stromabwärtigen Richtung für jedes Luftzufuhrrohr 68 ansteigt, und zwar mit der angestrebten Richtung des Aufführstreifens 3 in Richtung auf sein Ziel in der aktiven Aufführposition, beispielsweise dem Einlaßspalt 9 der Trockenpartie 7 (siehe Fig. 1).
Die Luftverteilungsrohrleitung 71 gemäß Fig. 7 ist an jedem der Luftzufuhrrohre 68 mit Auslaßöffnungen 77 versehen, so daß die Zufuhr von Preßluft, die durch ein (nicht gezeigtes) Drosselventil an einer gemeinsamen Preßluft-Verbindung 78 regelbar ist, somit für alle Luftzufuhrrohre 68 gewährleistet ist. Somit kann eine große Anzahl von Schläuchen, d.h. einer für jedes Luftzufuhrrohr 68, woraus sich eine Schlauchspirale bildet, vermieden werden. Da jede Auslaßöffnung 77 einen vorbestimmten Durchmesser hat, verteilt die Luftverteilungsrohrleitung 71 die zum Führen des Aufführstreifens 3 notwendige Preßluft mit einer zweckmäßigen Verteilung für jedes Luftzufuhrrohr 68, so daß das automatische Auffuhren erzielt werden kann.
In einem weiteren nicht gezeigten Ausführungsbeispiel der Luftverteilungsrohrleitung ist ein separates Drosselventil für jedes Luftzufuhrrohr derart ausgebildet, daß ein optimaler Luftstrom für jedes individuelle Luftzufuhrrohr mit Bezug auf seine Position in der Bahnübertragungsrichtung festgelegt werden kann. Der Preßluftstrom kann somit auf das in jeweilige Basisgewicht der Faserbahn eingestellt werden, so daß verhindert wird, daß Faserbahnen mit geringerem Basisgewicht in Stücke geblasen werden oder zu flattern beginnen. 17 AT 003121 Ul
Die beiden zusätzlichen vorerwähnten Verstellelemente 27, 28 zum Einstellen des Zufuhrwinkels 79 und des Eintrittswinkels 80 des Bahnübertragungselements 21 und somit ebenso des Aufführstreifens 3 gemäß Fig. 6 in bezug auf die aufnehmende Antriebspartie 29, sind zwischen dem Träger 59 und dem Führungselement 66 ausgebildet. In der Anwendung der Aufführvorrichtung 1 gemäß Fig. 1 bezieht sich der Zufuhrwinkel 79 im wesentlichen auf den Winkel, der zwischen der
Bewegungsrichtung der Faserbahn 2 an der Auslaßvorrichtung 8 und der Längsrichtung des Bahnübertragungselements 21 in bezug auf diese Bewegungsrichtung gebildet ist. Der Eintrittswinkel 80 bezieht sich hauptsächlich auf den Winkel, den die Bewegungsrichtung des Aufführstreifens 3 mit der Normalebene zum Einlaßspalt 9 der aufnehmenden Antriebspartie 29 bildet.
Der Zufuhrwinkel 79 wird eingestellt, indem das Bahnübertragungselement 21 in der Ebene der Faserbahn 2 in einem Winkel zur Längsachse des Trägers 59 geschwenkt wird, wogegen der Eintrittswinkel 80 eingestellt wird, indem das Bahnübertragungselement 21 um die Längsachse des Trägers 59 geschwenkt wird. Das Verstellelement 27 zur Justierung der Einstellung des Zufuhrwinkels 79 besteht gemäß Fig. 6 aus einem axialen Verbindungsstab, der längsweise in zumindest zwei Stücke 81, 82 aufgeteilt ist und in der Längsrichtung des Trägers 59 ausgebildet ist, welche Verbindungsstabstücke 81, 82 um eine Verbindung 83 verstellbar sind, die senkrecht zur Längsachse des Trägers 59 ausgebildet ist. Das Bahnübertragungselement 21 ist mit einem Ende der Verbindungsstabstücke 81, 82 verbunden, wobei das Verstellelement 28 mit deren anderem Ende verbunden ist, um das Einstellen des Eintrittswinkels 80 durchzuführen. Dieses Verstellelement 28 besteht aus zwei Flanschen 84, 85, die einander gegenüberliegend ausgebildet sind und zur Längsrichtung des Trägers 59 senkrecht sind. Beide Verstellelemente 27, 28 haben zusammenwirkende
Reibungsoberflächen zwischen den Verbindungsstabstücken 81, 82 und den Flanschen 84, 85, welchen Oberflächen durch Ausübung einer erforderlichen äußeren Kraft eine ausreichende Reibung verliehen wird, um die Positionseinstellung beizubehalten. Eine 18 AT 003 121 Ul
Anzahl von Justiereiementen 86, zweckmäßigerweise Schrauben, erstreckt sich durch die Verbindungsstabstücke 81, 82, und die Flansche 84, 85 zur Ausübung dieser äußeren Kraft. Jedes Justierelement 86 umfaßt ein Blockierelement 87, das vom Verbindungsstabstück 82 oder dem Flansch 84 vorragt (siehe Figuren 2, 3, 5 und 6 in Zusammenschau), wobei das Blockierelement 87 nach dem Einstellen in eine Nut 88 eingesetzt wird, die im anderen Verbindungsstabstück 81 oder Flansch 85 ausgebildet ist. Die Enden dieser Nut 88 bilden Endpositionen zur maximalen Verstellung der Winkelverstellelemente 27, 28.
Kurz gesagt, ist die Funktion der Aufführvorrichtung 1 folgende: Wenn ein Aufführen der Faserbahn 2 durchzuführen ist, beispielsweise nach einem Bahnriß, kann die gesamte Bahn 2, die kontinuierlich ankommt und noch ungeschnitten ist, in die Ausschuß-Zersetzungsvorrichtung fallen, und zwar bis zu dem Augenblick, in dem das Vorderende des geschnittenen Aufführstreifens 3 an dem relevanten offenen Zug 5 und an der daran ausgebildeten Aufführvorrichtung 1 ankommt. Dies liegt darin begründet, daß die Maschine 4 lediglich in Notfällen gestoppt werden soll. Anfänglich bildet dann der Bahnrest 20 den größten Anteil an der Bahnbreite, wobei der Bahnrest 20 daher normalerweise auch rückgewonnen wird, indem er weiterlaufen gelassen wird, um entlang des unteren Filzes 16 nach unten in die Zersetzungsvorrichtung zu laufen.
Das Bahnübertragungselement 21, das anfänglich in einer passiven Warteposition außerhalb des Bahnrandes 90 des Filzes 16, der der Bedienseite 33 zugewandt ist, zurückgezogen gewesen ist und, für das nächste Auftreten eines Bahnrisses zur sofortigen Aktivierung bereit ist, wird nunmehr durch das Stellglied 53 gemäß Fig. 2 zu einer Aufführposition bewegt, und zwar unmittelbar bevor der Aufführstreifen 3 ankommt.
Zu diesem Zeitpunkt bläst die Gebläserohrleitung 22, die innerhalb der Filzschleife 16 der Auslaßvorrichtung 8 ausgebildet ist, einen Preßluftstrahl durch die Filzschleife 16 hindurch in Richtung auf die untere Seite des Aufführstreifens 3, um diesen in Richtung 19 AT 003 121 Ul auf das Bahnübertragungselement 21 zu zwingen, wobei die untere Seite 76 davon somit gerade über der oberen Seite der Faserbahn 2 angeordnet ist.
Nach einem Aktivieren der Aufführvorrichtung 1 wird das Bahnübertragungselement 21 somit mit Hilfe des Stellglieds 53 zu seiner Betriebsposition, d.h. der Aufführposition bewegt, und zwar nach oben und unmittelbar angrenzend an den Filz 16 und dem darauf getragenen Aufführstreifen 3. Die Luftzufuhrrohre 68 des
Bahnübertragungselements 21 blasen einen gleichmäßigen Luftstrom aus den stromab gerichteten Düsen 74, welcher Luftstrom zusammen mit der durch den Raum 69 zwischen jedem Luftzufuhrrohr 68 strömenden Luft einen Unterdrück und damit eine Vortriebswirkung schafft, die den Aufführstreifen 3 entlang der unteren Seite 76 des Bahnübertragungselements 21 mitzieht. Das Blasen führt somit zu einer Coriolis-Wirkung, die sowohl eine Saugwirkung als auch eine Vortriebswirkung zur Folge hat, so daß der Aufführstreifen 3 fest in Richtung auf die untere Seite 76 des
Bahnübertragungselements 21, jedoch gleichzeitig entlang derselben, gesaugt wird. Die Gleitflächen 67 der Luftzufuhrrohre 68 bilden anfänglich eine im wesentlichen gerade Oberfläche 76, abgesehen von dem geringen Unterschied im Niveau zwischen den hintereinander ausgebildeten Löchern 74, welche Oberfläche 76 sich nach einer geeigneten Anzahl von Luftzufuhrrohren 68 in einer Linie mit ansteigender Krümmung fortsetzt. Diese Krümmung verleiht der Bahn 2 eine vorbestimmte Zufuhrrichtung in Richtung auf das beabsichtigte Ziel, beispielsweise dem Einlaßspalt 9 zur Trockenpartie 7. Dank der Führungsplatte 73 nimmt selbst das äußerste Luftzufuhrrohr 68, das in dem Bahnübertragungselement 21 ausgebildet ist, eine Oberfläche ein, entlang der die Luftstrahlen von dem äußersten Luftzufuhrrohr 68 passieren können, wodurch hier ebenso ein Wirbelunterdruck geschaffen wird.
Wenn das Bahnübertragungselement 21 über den Aufführstreifen 3 der Faserbahn 2 hereinbewegt worden ist, wird die Preßluft nach etwa 3 bis 5 Sekunden eingeschaltet, so daß diese durch die Öffnungen 74 in dem unteren Rand jedes Luftzufuhrrohres 68 strömt. Der Luftstrom aus den Öffnungen 74 erzeugt zusammen mit der zwischen den 20 AT 003 121 Ul
Luftzufuhrrohren 68 nach unten strömenden Luft den vorbeschriebenen Unterdrück und die Vortriebswirkung, die den Aufführstreifen 3 fest an die untere Seite 76 des Bahn Übertragungselements 21 zieht und diesen ebenso an die nächste Antriebspartie 29 in der Papier- oder Kartonmaschine 4 bläst. Die Preßluft kann dann ausgeschaltet werden, wobei die Aufführvorrichtung 1 nach wenigen Sekunden in ihre passive Warteposition zurückgezogen wird, in der sie in Bereitschaftsstellung für den Fall eines weiteren Bahnrisses bleibt, um beim nächsten Bahnriß abermals ihre Aufführposition einzunehmen.
Das Bahnübertragungselement 21 bewegt sich im wesentlichen zwischen drei Positionen, und zwar einer ersten, äußeren Betriebs- oder Aufführposition, einer zweiten, inneren Warteposition und einer dritten Filzwechselposition, die weiter zurückgezogen ist. 1. Betriebs- oder Aufführposition gemäß Fig. 1: Das Bahnübertragungselement 21 ist oberhalb des Filzes 16 und angrenzend daran in einem Bereich von etwa 100 mm, dem Führungsbereich, angeordnet, in dem der Aufführstreifen 3 wie vorbestimmt ankommt, wobei der Führungsbereich innerhalb und angrenzend an den Rand 90 des Filzes 16 liegt. 2. Warteposition: Das Verfahrelement 30 befindet sich mittels des Stützelements 35 in einer hinteren Position, in die es durch das Stellglied 53 zurückgezogen worden ist, während sich das Bahnübertragungselement 21 außerhalb des Rands 90 des Filzes 16 befindet. 3. Filzwechselposition gemäß Fig. 3: Das Bahnübertragungselement 21 ist vollständig zurückgezogen innerhalb des Endes des Stützelements, das dem Bahnrand 90 zugewandt ist, während das Bahnübertragungselement 21 soweit nach unten geklappt ist, daß kein Risiko besteht, daß das freie äußere Ende 72 der Führungsplatte 73 den Filz 16 während seines Anbringens beim Filzwechsel beschädigt. 21 AT 003 121 Ul
Es ist verständlich, daß sowohl die Anzahl, die Größe als auch die Form der Elemente, die in der Aufführvorrichtung 1 enthalten sind, etwa deren Gerüststruktur 24, an die Position in der Papier- oder Kartonmaschine 4 angepaßt sind, in der die Aufführvorrichtung 1 zu montieren ist, und, daß beispielsweise die Gerüststruktur 24 prinzipiell jegliche Querschnittsform einnehmen kann, daß die Stellglieder 23 in Einoder Mehrzahl vorhanden sein können u.s.w.
Die Preßluft aus den Öffnungen 74 im Bahnübertragungselement 21 hat eine größere Geschwindigkeit als die sich bewegende Bahn 2, wodurch eine Zugspannung im Aufführstreifen 3 vorhanden ist, so daß eine stabilere Bahnübertragung ohne Flattern ermöglicht wird. Ebenso ist die Maschinen laufgeschwind igkeit in der Trockenpartie 7 etwas höher, wodurch die Zugspannung somit weiter verstärkt wird, wenn der Aufführstreifen 3 von der Trockensiebschleife 14 des Bahnstabilisators 11 ergriffen worden ist.
In einem weiteren, nicht gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Aufführvorrichtung 1 an einer anderen Stelle innerhalb der Pressenpartie an einem offenen Zug angeordnet, der zwischen zwei aufeinanderfolgenden, nicht verbundenen Preßspalten angeordnet ist. 22

Claims (17)

  1. AT 003 121 Ul Ansprüche: 1. Vorrichtung zum Hindurchziehen einer Bahn (2) durch einen offenen Zug (5) in einer Papier- oder Kartonmaschine (4) mit Hilfe eines Aufführstreifens (3), wobei sich der offene Zug (5) zwischen einem ersten Bahntrageelement (16) und einem zweiten Bahntrageelement (14) erstreckt, und die Vorrichtung eine Gerüststruktur (24) und ein Bahnübertragungselement (21) mit der Breite des Aufführstreifens aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß das Bahn Übertragungselement (21) an oder oberhalb des ersten Bahntrageelements (16) einsetzbar und in unterschiedliche vorbestimmte Positionen neben oder in dem offenen Zug (5) einstellbar ist; daß die Vorrichtung eine Vielzahl von Verstellelementen (25, 26, 27, 28) zum Einstellen der Position und Richtung des Bahnübertragungselements (21) in bezug auf das zweite Bahntrageelement (14), ein Verfahrelement (30) zum Tragen und Hin- und Herbewegen des Bahn Übertragungselements (21) und Stellglieder (53) zum Betätigen des Verfahrelements (30) umfaßt; daß das Bahn Übertragungselement (21) eine Vielzahl von Luftzufuhrrohren (68), die hintereinander angeordnet sind und sich quer zum Aufführstreifen (3) erstrecken, der mittels des Bahnübertragungselements in der Maschinenlaufrichtung (17) geführt wird, ein Verbindungselement (70), an dem ein Ende jedes Rohrs (68) fest montiert ist, und eine Luftverteilungsrohrleitung (71) aufweist, an der das andere Ende jedes Luftzufuhrrohrs (68) fest montiert ist, wobei die Luftverteilungsrohrleitung (71) und die Luftzufuhrrohre (68) miteinander kommunizieren; daß jedes Luftzufuhrrohr (68) mit einer Öffnung (74) versehen ist, um einen Luftstrom in der Zugrichtung des Aufführstreifens (3) zuzuführen, wobei der Luftstrom an der unteren Seite des Bahnübertragungselements (21) eine Gleitfläche (76) bildet; daß der Luftstrom zwischen dem Aufführstreifen (3) und dem nächsten Luftzufuhrrohr (68) einen Unterdrück schafft, welcher Unterdrück die Bahn (2) trägt; und daß der Luftstrom entlang der Gleitfläche (76) eine Zugkraft auf den Aufführstreifen (3) ausübt. 23 AT 003 121 Ul
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Bahnübertragungselement (21) von einer anfänglich geraden Erstreckung in eine Krümmung in der Richtung des zweiten Bahntrageelements (14) übergeht.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftzufuhrrohre (68) solcherart in bezug zueinander angeordnet sind, daß sie zusammen eine treppenartige Konfiguration bilden.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die treppenartige Konfiguration an der anfänglichen geraden Erstreckung des Bahnübertragungselements (21) eine Anfangskonfiguration hat, in der die Gleitfläche (76) jedes Luftzufuhrrohres (68) parallel zur Transportrichtung der Auslaßvorrichtung (8) ausgebildet ist, und daran anschließend in eine stufenartig ansteigenden Kurve übergeht, die dadurch erzielt wird, daß die Gleitfläche (76) jedes Luftzufurrohres (68) eine Position einnimmt, die in bezug auf die Gleitfläche (76) des jeweils vorangegangenen Luftzufuhrrohres (68) leicht nach oben geschwenkt ist, wobei somit die im wesentlichen gemeinsame Gleitfläche (76) des Bahnübertragungselements (21) für den Aufführstreifen (3) eine ansteigende Krümmung in der stromabwärtigen Richtung für jedes Luftzufuhrrohr (68) einnimmt.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Krümmung der Gleitfläche (76) in einer aktiven Aufführposition eine erwünschte Ausrichtung zu einem vorbestimmten Ziel für den Aufführstreifen (3) einnimmt.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das vorbestimmte Ziel eine Antriebspartie (29) zur Annahme des Aufführstreifens (3) ist, wobei die Antriebspartie (29) einen Einlaßspalt (9) zur Trockenpartie (7) oder zu einem Preßspalt innerhalb der Pressenpartie (6) umfaßt.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Vielzahl von Verstellelementen (25, 26, 27, 28) ein erstes Verstellelement (25) zum 24 AT 003 121 Ul Einstellen der Gerüststruktur (24) und des Bahnübertragungselements (21) in eine Höhenposition oberhalb des ersten Bahntrageelements (16) umfaßt.
  8. 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Vielzahl von Verstellelementen (25, 26, 27, 28) ein zweites Verstellelement (26) zum Einstellen des Abstands zwischen dem Bahnübertragungselement (21) und dem Verfahrelement (30) aufweist.
  9. 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Vielzahl von Verstellelementen (25, 26, 27, 28) dritte und vierte Verstellelemente (27, 28) zum jeweiligen Einstellen des Zufuhrwinkels (79) und des Eintrittswinkels (80) des Aufführstreifens (3) aufweist.
  10. 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die vorbestimmten Positionen für das Bahnübertragungselement (21) eine erste, aktive Aufführposition, in der das Bahnübertragungselement mittels des Stellglieds (53) in bezug auf die Gerüststruktur (24) ausgefahren ist und sich nahe dem ersten Bahntrageelement (16) befindet, eine zweite, passive Warteposition, in der es mittels des Stellglieds (53) in bezug auf die erste Position zurückgezogen ist, und eine dritte Filzwechselposition (siehe Fig.3) umfassen, in der das Bahnübertragungselement (21) mittels des zweiten Verstellelements (26) noch weiter zurückgezogen und außerhalb des freien äußeren Endes des Stützelements (35) angeordnet ist.
  11. 11. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß diese weiters ein innerhalb der Auslaßvorrichtung (8) ausgebildetes Gebläseelement (22) aufweist, das mit Öffnungen (23) versehen ist, die zweckmäßig verteilt sind, um Preßluftstrahlen zu bilden, um den Aufführstreifen (3) von dem ersten Bahntrageelement (16) zu lösen und zu heben. 25 AT 003 121 Ul
  12. 12. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß diese weiters eine Steuer- und Regeleinheit (89) zum Betätigen von einem oder mehreren der Verstellelemente (25, 26, 27, 28) und/oder des Stellglieds (53) des Verfahrelements (30) umfaßt.
  13. 13. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Gerüststruktur (24) ein Stützelement (35) umfaßt, das einen langgestreckten Positionierteil (36) und zumindest einen Befestigungsteil (37) aufweist, wobei das Positionierteil (36) Führungselemente (43) umfaßt, entlang derer das Verfahrelement (30) linear bewegbar ist.
  14. 14. Vorrichtung nach Anspruch 13, weiters gekennzeichnet durch Schaber (51), die an dem Verfahrelement (30) ausgebildet sind, um die Führungselemente (43) zu reinigen.
  15. 15. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Verstellelement (26) einen verschiebbaren Träger (59) aufweist, der mit einem Ende am Bahnübertragungselement (21) und mit seinem gegenüberliegenden Ende an einem Führungselement (60) des Verfahrelements (30) angeordnet ist.
  16. 16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungselement (60) eine Verriegelungseinrichtung (61) mit einer Verriegelungsposition (62) für jeden der festgelegten Abstände zwischen dem Bahnübertragungselement (21) und dem Verfahrelement (30) umfaßt.
  17. 17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Träger (59) entweder ein Griffelement (65) oder ein Stellglied - zusätzlich zu jenem vorhandenen des Verfahrelements (30) - ausgebildet ist, und zwar für entweder manuelle oder automatische Verstellung des Trägers (59). 26
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