AT311754B - Flussigkeitsdichtung zum Abdichten eines rotierenden Maschinenteiles gegen einen ruhenden, insbensondere einer Tubinen- oder Pumpenwelle gegenüber einem Wellenlager - Google Patents

Flussigkeitsdichtung zum Abdichten eines rotierenden Maschinenteiles gegen einen ruhenden, insbensondere einer Tubinen- oder Pumpenwelle gegenüber einem Wellenlager

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AT311754B
AT311754B AT1021669A AT1021669A AT311754B AT 311754 B AT311754 B AT 311754B AT 1021669 A AT1021669 A AT 1021669A AT 1021669 A AT1021669 A AT 1021669A AT 311754 B AT311754 B AT 311754B
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AT
Austria
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stationary
sealing
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wall
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AT1021669A
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English (en)
Inventor
Petrovich Polushkin Nikolai
Alexandrovich Sirotov Vladimir
Original Assignee
Le Vi Orgenergostroi
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/16Sealings between relatively-moving surfaces
    • F16J15/40Sealings between relatively-moving surfaces by means of fluid

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sealing Using Fluids, Sealing Without Contact, And Removal Of Oil (AREA)
  • Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Flüssigkeitsdichtung zum Abdichten eines rotierenden Maschinenteiles gegen einen ruhenden, insbesondere einer Turbinen- oder Pumpenwelle gegenüber einem Wellenlager, mit einer an dem rotierenden Teil drehfest sitzenden Scheibe (Laufscheibe) und einer gegenüberliegenden, ruhenden Wand, die mit der Laufscheibe einen Raum zur Aufnahme einer Dichtungsflüssigkeit begrenzt, die diesem Raum über in Umfangsrichtung einmündende Kanäle zugeführt wird. Die Laufscheibe versetzt auch die in diesen Raum eingetretene Dichtflüssigkeit in Rotation und in dem sich drehenden Flüssigkeitskörper treten Fliehkräfte auf, die einen Druckanstieg bewirken. Solche Dichtungen sind beispielsweise aus der UdSSR-Patentschrift Nr. 6473 oder der   brit. Patentschrift Nr. 266, 360   bekannt.

   Ein Nachteil dieser Dichtungskonstruktionen ist der relativ hohe Energieverbrauch, welcher aus der Reibung zwischen dem rotierenden Flüssigkeitskörper und der verhältnismässig grossen ruhenden Wand entspringt. Die Reibung verringert auch die erreichbare Rotationsgeschwindigkeit des Flüssigkeitskörpers, so dass die Fliehkraft abnimmt, weswegen auch der entstehende Druck und damit die Dichtwirkung beschränkt ist. Bei der Dichtung nach der erwähnten brit. Patentschrift ist die Laufscheibe in einem Ringkanal mit kreiszylindrischer Sohle und zwei radial verlaufenden Seitenwänden untergebracht, die je einer der beiden kegelförmigen Scheibenstirnwände gegenüberstehen. Zufolge der Reibung zwischen Seiten- bzw. 



  Scheibenstirnwänden kommt es zu einer unerwünschten Erwärmung der Dichtungsflüssigkeit und die am Rand der Laufscheibe von dieser mitgenommene Flüssigkeit wird an der Kanalsohle abgetrennt, so dass die Drehgeschwindigkeit des Flüssigkeitskörpers wesentlich unterhalb der Laufscheibengeschwindigkeit liegt. 



   Ziel der Erfindung ist eine Dichtung, die von diesen Mängeln frei und demnach auch gegenüber höheren   Flüssigkeits-bzw. Gasdrücken   sicher abdichtet. Dieses Ziel ist mit einer Flüssigkeitsdichtung des eingangs erwähnten Aufbaues erreichbar, bei welcher erfindungsgemäss die Wand als mit einem ringförmigen, stirnseitig gegen die Laufscheibe vorspringenden Ansatz versehene Scheibe ausgebildet ist, dass der Laufscheibendurchmesser und der Aussendurchmesser des Ansatzes etwa gleich gross sind und dass von der Stirnfläche des Ansatzes bzw. der Laufscheibe ein sich nach aussen erweiternder, in den abzudichtenden Druckraum ausmündender Ringspalt begrenzt wird.

   Weil der Ringspalt nach aussen offen ist, entfällt ein wesentlicher Teil der Reibung, nämlich der von einer feststehenden Umfangswand verursachte Anteil, und die Erweiterung des Ringspaltes in Radialrichtung führt zu einem günstigen Druckaufbau. Das Hindurchtreten von Dichtungsflüssigkeit ist praktisch vermeidbar, wenn nach einem Merkmal der Erfindung in dem Körper der ruhenden Scheibe eine Kammer ausgebildet ist, die von einer zylindrischen Umfangswand und zwei ebenen Wänden begrenzt wird, dass jene Wand, von welcher der ringförmige Ansatz vorspringt, eine mittige, von dem rotierenden Teil durchsetzte Öffnung aufweist, deren Durchmesser wesentlich kleiner,   z. B.   halb so gross ist, wie der Innendurchmesser der Umfangswand und dass in der Umfangswand Abflusskanäle angeordnet sind. 



   Es ist vorteilhaft, die Abflusskanäle von der Kammer im wesentlichen tangential ausgehen zu lassen, weil diese Massnahme das Abfliessen von Flüssigkeit aus der Kammer begünstigt, zu dem vor allem die in Nähe der Kammerumfangswandung wirksamen Fliehkräfte beitragen. Erfindungsgemäss ausgebildete Flüssigkeitsdichtungen verbrauchen nur halb soviel Energie, wie die bekannten. Massgebend ist aber weniger der hiedurch verursachte Energieverlust, sondern das Wegfallen der aus dem Energieverbrauch entspringenden Erwärmung, die insbesondere bei der Verwendung an Turbinen, einem bevorzugten Anwendungsgebiet, nachteilig ist. Die ruhende Scheibe sitzt dann am Lagergehäuse, dessen Erwärmung aus verständlichen Gründen vermieden werden soll. 



   Die Erfindung ist im folgenden an Hand zweier Ausführungsbeispiele näher erläutert, die in den 
 EMI1.1 
 werden soll. 



   Bei der Ausführungsform nach den   Fig. 1   und 2 ist auf die   Welle--l--in   Nähe des Lagers--3--eine Scheibe, die Laufscheibe--4--, drehfest aufgesetzt. Die ruhende Wand wird von einer mit dieser koaxialen   Scheibe-5--gebildet.   Die Aussendurchmesser beider Scheiben sind bei der dargestellten Ausführung gleich, brauchen aber nur annähernd gleich zu sein. An ihrer der Laufscheibe zugekehrten Seite ist die ruhende Scheibe - 5-mit einer mittigen, zylindrischen Ausnehmung versehen und weist demnach im Bereich ihres Randes einen ringförmigen   Ansatz --6-- auf,   der von einer ringförmigen   Stirnfläche-7-und   innen von einer 
 EMI1.2 
 gegenüber.

   Die beiden   Flächen --7 und 9-- begrenzen   einen   Ringspalt-10-,   der sich nach aussen erweitert und gegen den abzudichtenden Druckraum offen ist. In den   Ansatz-6-sind Kanäle-11-   ausgebildet, die an der inneren   Ansatzfläche--8--in   Umfangsrichtung ausmünden. Den   Kanälen-l l--   wird mittels   Rohren--12--unter   Druck stehende Dichtungsflüssigkeit zugeführt, im vorliegenden Fall Wasser aus dem Oberstau des Kraftwerkes, in welches die Turbine eingebaut ist. Zwischen dem Turbinenlaufrad und dem Turbinengehäuse sind Labyrinthdichtungen--13, 14-- vorgesehen. In Fig. 2 ist der Drehsinn der Turbinenwelle mit einem Pfeil angedeutet. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Das Oberwasser strömt unter einem seinen Pegelstand entsprechenden überdruck den   Kanälen --11-- zu   und gelangt über diese in den Raum zwischen den Scheiben--4 und 5--. Dort bildet sich der rotierende, ringförmige Flüssigkeitskörper, in dem der Druck infolge der Fliehkrafteinwirkung in Radialrichtung zunimmt. 



  Der erhöhte Druck im rotierenden Flüssigkeitsring verhindert den Zutritt des Wassers aus dem Bereich des Laufrades zu dem Lager--3--und dem   Turbinendeckel--15--.   



   Das als Dichtungsflüssigkeit benutzte Wasser ist meist sehr trüb, d. h. es führt feinsten Sand mit sich. Die Verringerung der Reibung zwischen Flüssigkeit und Dichtungsbestandteile setzt den Verschleiss dieser Teile herab, der sonst beträchtlich sein kann, und ist auch aus diesem Grunde erwünscht und vorteilhaft. 



   Der gesteigerte Druck am Umfang des rotierenden Flüssigkeitsringes bewirkt weiter, dass das Wasser durch den Ringspalt nach aussen austritt, wobei die Erweiterung dieses Spaltes dazu beiträgt, dass die kinetische Energie der aus der Dichtung strömenden Flüssigkeit teilweise in Druckenergie umgesetzt wird, was den Energieverbrauch herabsetzt. 



   Es ist zweckmässig, den Wasserdurchsatz durch den   Ringspalt--10--so   klein wie möglich zu halten, um die Energieverluste herabzusetzen, die mit dem Austreten von Flüssigkeit in den wassergefüllten Raum, in dem etwa der Druck der ausströmenden Flüssigkeit herrscht, verbunden sind. 



   Es empfiehlt sich daher, durch die   Kanäle--11--zufliessendes,   überschüssiges Oberwasser auf eine andere Weise abzuführen. 



   Zu diesem Zweck ist bei einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemässen Flüssigkeitsdichtung (Fig. 3 und 4) im Körper der ruhenden Scheibe (5a) eine   Kammer --16-- ausgebildet,   die von einer zylindrischen   Umfangswand--18--und   zwei ebenen   Wänden--20   bzw.   17--begrenzt   ist. Die dem Laufring --4-- näher liegende   Wand--17--weist   eine mittige, von der Turbinenwelle--l--durchsetzte   Öffnung --17'-- auf,   deren Durchmesser jedenfalls kleiner ist als der Innendurchmesser der Umfangswand,   z. B.   etwa halb so gross ist. In der Umfangswand --18-- der Kammer --16-- sind Abflusskanäle --19-vorgesehen, die vorzugsweise von der Kammer annähernd tangential ausgehen.

   Bei dieser Variante der Dichtung bildet sich der rotierende Flüssigkeitskörper in dem Raum zwischen der   Laufscheibe --4-- und   der Wand 
 EMI2.1 
 werden, sondern kann durch die   Öffnung --17'-- in   die   Kammer --16-- ausweichen   und aus dieser durch die   Abflusskanäle--19--austreten.   Auch in dieser Kammer rotiert die Flüssigkeit, aber wegen des verhältnismässig grossen Abstandes ihrer Umfangswand und damit der Eintrittsöffnungen der Kanäle von der Drehachse sind in Nähe dieser Eintrittsöffnungen die Fliehkräfte gross, so dass der Abtransport des überschüssigen Wassers gefordert wird.

   Es versteht sich, dass einerseits der von dem Durchmesser der   Öffnung --17'-- und   dem Wellendurchmesser festgelegte Durchtrittsquerschnitt den Strömungsweg des   überschusswassers   möglichst wenig einschnüren, anderseits der öffnungsdurchmesser aber möglichst klein sein soll, damit die Ausbildung eines die Abdichtung bewirkenden, rotierenden Flüssigkeitskörpers zwischen der Laufscheibe und der Wand-17nicht beeinträchtigt wird. Die Erfahrung hat gezeigt, dass diesen beiden Bedingungen entsprochen werden und tatsächlich der grösste Teil des   überschusswassers   abgeführt werden kann. Aus der   Wand-20--der   ruhenden   Scheibe --5a-- ist   eine von der Welle --1-- durchsetzte Öffnung --21-- ausgenommen.

   Auf irgendwelche Weise auf den Turbinendeckel--15--gelangtes Wasser kann durch den Lagerspalt zwischen Welle und Lager abfliessen und durch die   Öffnung --21-- in   die   Kammer --16-- gelangen,   aus der es mit dem   überschusswasser   austritt. Im Turbinendeckel können auch   Durchtrittsöffnungen --22-- für   abzuleitendes Wasser angeordnet sein, das dann durch den Spalt zwischen dem Lager--3--und der   Wand-20--der   ruhenden   Scheibe--5a--in   die   Kammer --16-- gelangt.   



   Die Durchtrittsflüssigkeit kann selbstverständlich mit Hilfe einer Pumpe zugeführt werden. 



   Es hat sich erwiesen, dass mit erfindungsgemäss gestalteten Dichtungseinrichtungen auch bei Stillstehen der Turbinenwelle eine bemerkenswerte Abdichtung erreichbar ist. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Flüssigkeitsdichtung zum Abdichten eines rotierenden Maschinenteiles gegen einen ruhenden, insbesondere einer Turbinen- oder Pumpenwelle gegenüber einem Wellenlager, mit einer an dem rotierenden Teil drehfest sitzenden Scheibe (Laufscheibe) und einer gegenüberliegenden, ruhenden Wand, die mit der Laufscheibe einen Raum zur Aufnahme einer Dichtungsflüssigkeit begrenzt, die diesem Raum über in Umfangsrichtung EMI2.2 ringförmigen, stirnseitig gegen die Laufscheibe (4) vorspringenden Ansatz (6) versehene Scheibe (5,5a) ausgebildet ist, dass der Laufscheibendurchmesser und der Aussendurchmesser des Ansatzes (6) etwa gleich gross sind und dass von der Stirnfläche (7 bzw. 9) des Ansatzes bzw. der Laufscheibe ein sich nach aussen erweiternder, in den abzudichtenden Druckraum ausmündender Ringspalt (10) begrenzt wird.
    <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 Wänden (20,17) begrenzt wird, dass jene Wand (17), von welcher der ringförmige Ansatz (6) vorspringt, eine mittige, von dem rotierenden Teil (1) durchsetzte Öffnung (17') aufweist, deren Durchmesser wesentlich kleiner, z. B. halb so gross ist, wie der Innendurchmesser der Umfangswand, und dass in der Umfangswand Abflusskanäle (19) angeordnet sind (Fig. 3 und 4). EMI3.2
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