AT310012B - Luftreifen - Google Patents

Luftreifen

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AT310012B
AT310012B AT655069A AT655069A AT310012B AT 310012 B AT310012 B AT 310012B AT 655069 A AT655069 A AT 655069A AT 655069 A AT655069 A AT 655069A AT 310012 B AT310012 B AT 310012B
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Austria
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tire
slots
ribs
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AT655069A
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Dunlop Co Ltd
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   Die Erfindung betrifft einen Luftreifen, dessen Laufdecke Rippen, Stollen od. dgl. aufweist, die zumindest eine dazwischenliegende Rille begrenzen, wobei zumindest eine der Rippen bzw. einige der Stollen   od. dgl.   mit radialen Schlitzen versehen ist bzw. sind. 



   Die in der Laufdecke vorgesehenen radialen Schlitze sollen in Luftreifen dieser Art vor allem dazu dienen, die Nassgriffigkeit des Reifens zu erhöhen. Die Gesetzgebung vieler Länder sieht vor, dass ein Luftreifen den Sicherheitsanforderungen nicht mehr genügt, wenn die Tiefe der Rillen der Laufdecke ein geringes Ausmass von beispielsweise 1 mm erreicht hat. In einem solchen Abnutzungszustand ist aber dann die Tiefe der radialen Schlitze vernachlässigbar klein, wenn die radialen Schlitze, wie dies bei bisher bekannten Luftreifen der angegebenen Art der Fall ist, weniger tief als die Rillen ausgebildet sind.

   Die Schlitztiefe beträgt bei solchen Reifen beispielsweise nur 90% der Rillentiefe, wodurch sich der Nachteil ergibt, dass die Fähigkeit des Reifens, Wasser aufzunehmen und abzuleiten, bei fortschreitender Abnutzung der Laufdecke rasch abnimmt und dadurch die Nassgriffigkeit des Reifens wesentlich herabgesetzt wird. 



   Es ist anderseits bereits bekannt, bei Luftreifen der einleitend angegebenen Art den radialen Schlitzen in der Laufdecke eine grössere Radialerstreckung als den Rillen der Laufdecke zu erteilen, um die Zugkraftwirkung des Reifens zu erhöhen und die Gefahr eines Gleitens zu vermindern, doch sind bei diesen bekannten Luftreifen die Schlitze so ausgebildet, dass die Wände der Schlitze miteinander in Berührung stehen, um sich gegenseitig abzustützen, was zur Folge hat, dass die Schlitze praktisch verschlossen sind und der Drainage-und Wischeffekt gering ist. 



   Die Aufgabe der Erfindung besteht nun darin, die vorstehend geschilderten Mängel der bekannten Luftreifen zu vermeiden und einen Reifen der einleitend angegebenen Art so auszubilden, dass die Nassgriffigkeit des Reifens gegenüber den bekannten Reifen im nichtabgenutzten Zustand erhöht wird und auch bei fortschreitender Abnutzung bzw. im vollständig abgenutzten Zustand in ausreichendem Masse aufrechterhalten wird.

   Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss durch die Kombination der an sich bekannten Merkmale ausgelöst, dass die einander gegenüberliegenden Wände der Schlitze im normal aufgeblasenen Zustand des Reifens im Abstand voneinander liegen und dass sich die Schlitze in radialer Richtung tiefer als die zwischen den Rippen, Stollen   od. dgl. liegende   Rille erstrecken, so dass auch im abgenutzten Zustand des Reifens eine erhöhte Nassgriffigkeit gegeben ist. Hiedurch wird nicht nur erreicht, dass der Luftreifen beim Befahren einer nassen Fahrbahn aufgenommenes Wasser in optimaler Weise abzugeben vermag, sondern auch, dass er diese Eigenschaft im abgenutzten Reifenzustand weitgehend beibehält. 



   Der vorstehend und im folgenden verwendete Ausdruck "Schlitz" soll zusätzlich zu seiner normalen Bedeutung auch Lochreihen, beispielsweise Reihen von Löchern mit zylindrischer Form, umfassen, nicht jedoch Schnitte oder Sicken, deren Wände keinen gegenseitigen Abstand voneinander haben und daher keine ausreichende volumetrische Kapazität, um das abzuleitende Wasser aufzunehmen. Es soll sich also bei den gemäss der Erfindung in der Laufdecke ausgebildeten radialen Schlitzen um solche handeln, die ständig offene Hohlräume bilden, und die nicht   z. B.   durch einen Schneidvorgang, sondern beim Ausformen bzw. Vulkanisieren des Luftreifens dadurch ausgebildet werden, dass durch Klingen od. dgl. Hohlräume in der Laufdecke belassen werden, die ihre Gestalt auch im späteren Gebrauchszustand des Reifens beibehalten.

   Im Gegensatz hiezu sind beispielsweise übliche Lamellenfeinschnitte auch im aufgeblasenen Zustand des Reifens geschlossen und öffnen sich erst unter der Wirkung mechanischer Kräfte, wie Aufstandskräfte, Reibungskräfte usw., so dass sie Wasser nur in beschränktem Umfang ableiten können. 



   Der mit der erfindungsgemässen Reifenausbildung erzielte Effekt kommt in besonderem Masse zustande, wenn sich bei einem Luftreifen mit mindestens einer Verstärkungslage nach einem weiteren Merkmal der Erfindung der radial innerste Teil der Schlitze in einem Bereich befindet, der 1 mm unterhalb der Rillentiefe beginnt und in einem Abstand von der radial äussersten Verstärkungslage endet, der der Hälfte des Abstandes zwischen dem Rillenboden und der radial äussersten Verstärkungslage entspricht. Als besonders zweckmässig erweist es sich ferner, wenn der radial innerste Teil jedes Schlitzes, der ja tiefer als der Rillenboden liegt und beim abgenutzten Reifen noch vorhanden ist, in an sich bekannter Weise eine im Querschnitt im wesentlichen kreisförmige Erweiterung aufweisen. 



   Bei der Herstellung eines Luftreifens gemäss der Erfindung werden zweckmässig alle Rippen, Stollen od. dgl. mit Schlitzen versehen, die sich in radialer Richtung tiefer als die zwischen den Rippen, Stollen   od. dgl. liegende   Rille erstreckt. Es können aber auch in einigen der Rippen, Stollen od. dgl. Schlitze vorgesehen werden, deren Tiefe die Tiefe der Rille nicht übersteigt und alternativ können einige oder alle Rippen, Stollen od. dgl. sowohl mit Schlitzen der einen als auch der andern Art versehen werden. Die in den Rippen, Stollen   od. dgl.   gemäss der Erfindung ausgebildeten Schlitze können, müssen aber nicht unbedingt mit einer benachbarten Rille in Verbindung stehen. Die Schlitze können aber beim Runderneuern eines abgenutzten Reifens in der Laufdecke ausgebildet werden. 



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert.   Fig. 1   ist eine schematische Teildraufsicht auf einen Luftreifen gemäss der Erfindung nd Fig. 2 ein Schnitt nach der Linie A-A in   Fig. 1.   



   Die   Laufdecke --1-- des   dargestellten Kraftfahrzeugluftreifens weist sechs im wesentlichen in 

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 Umfangsrichtung verlaufende Rippen--2 und   2a--und   fünf ebenfalls im wesentlichen in Umfangsrichtung verlaufende   Rillen--3   und   3a--auf,   die zwischen je einem Rippenpaar angeordnet sind. Die Wände der Rillen   - 3   und   3a--haben,   in Draufsicht auf die Lauffläche, Zickzack-Form, wobei die einander gegenüberliegenden Wände jeder Rille parallel zueinander verlaufen, so dass die Breite der Rillen im wesentlichen konstant ist. Die Rillentiefe beträgt etwa 8 mm. 



   In der Lauffläche jeder Rippe ist eine Vielzahl von Schlitzen--4 und 4L--ausgebildet, die in die Laufdecke beispielsweise mittels 0, 33 mm dicker (nicht gezeigter) Messerklingen eingeformt werden, welche an einer zum Herstellen des Laufdeckenrasters verwendeten Formmatrize befestigt und in radialer Richtung höher als die Einrichtungen zum Ausformen der Rillen ausgebildet sind. Jeder der   Schlitze --4-- in   den der mittleren Rille--3a--benachbarten Rippen--2a--erstreckt sich bis zu einer Tiefe, die im wesentlichen gleich der Rillentiefe, beispielsweise 92% der Rillentiefe ist. Jeder der   Schlitze --4L-- in   den verbleibenden Rippen erstreckt sich bis zu einer Tiefe, die wesentlich grösser ist als die Tiefe der Rillen--3 und 3a--, beispielsweise um 2 mm grösser als die Rillentiefe.

   Alle Schlitze-4 und 4L-haben in Draufsicht drei- oder vierschenkelige Zickzack-Form. Die einander gegenüberliegenden Wände jedes der Schlitze verlaufen im wesentlichen parallel zueinander, so dass die Breite jedes Schlitzes im wesentlichen konstant ist, wobei die Schenkel jeder Zickzack-Formation unterschiedliche Länge haben und relativ zueinander willkürlich angeordnet sind. Keiner der Schlitze erstreckt sich in die in Umfangsrichtung verlaufenden Rillen. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Luftreifen, dessen Laufdecke Rippen, Stollen od. dgl. aufweist, die zumindest eine dazwischenliegende Rille begrenzen, wobei zumindest eine der Rippen bzw. einige der Stollen od. dgl. mit radialen Schlitzen versehen ist bzw. sind,   gekennzeichnet durch   die Kombination der an sich bekannten Merkmale, dass die einander gegenüberliegenden Wände der Schlitze (4L) im normal aufgeblasenen Zustand des Reifens im Abstand voneinander liegen und dass sich die Schlitze (4L) in radialer Richtung tiefer als die zwischen den Rippen (2), Stollen   od. dgl. liegende   Rille (3) erstrecken, so dass auch im abgenutzten Zustand des Reifens eine erhöhte Nassgriffigkeit gegeben ist.

Claims (1)

  1. 2. Luftreifen nach Anspruch 1, mit mindestens einer Verstärkungslage, dadurch gekenn- zeichnet, dass sich der radial innerste Teil der Schlitze (4L) in einem Bereich befindet, der 1 mm unterhalb der Rillentiefe beginnt und in einem Abstand von der radial äussersten Verstärkungslage endet, der der Hälfte des Abstandes zwischen dem Rillenboden und der radial äussersten Verstärkungslage entspricht. EMI2.1 jedes Schlitzes (4L) in an sich bekannter Weise eine im Querschnitt im wesentlichen kreisförmige Erweiterung aufweist.
AT655069A 1968-07-09 1969-07-08 Luftreifen AT310012B (de)

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GB3279468 1968-07-09

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AT310012B true AT310012B (de) 1973-09-10

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AT655069A AT310012B (de) 1968-07-09 1969-07-08 Luftreifen

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