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Das Stammpatent betrifft ein Lastaufnahmemittel für Container und ist dadurch gekennzeichnet, dass für die Aufnahme von Containern zwei Container-Teilgehänge angeordnet sind, die Laschen aufweisen, mit welchen die Gehänge am nicht drehbaren Teil der Hakenflasche, insbesondere an der Hakentraverse, einhängbar sind.
Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Laschen am Container-Teilgehänge gelenkig angeordnet sind, und Verriegelungen aufweisen, mit welchen das Teilgehänge am nicht drehbaren Teil der Hakenflasche befestigt wird. Gemäss einem weiteren Erfindungsmerkmal sind die Laschen gelenkig durch einen Bolzen miteinander verbunden, welcher im Teilgehänge gelagert ist und welcher die gelenkige Verbindung mit dem
Teilgehänge bildet. Nach einem weiteren Erfindungsmerkmal ist die gelenkige Verbindung der Laschen mit dem
Container-Teilgehänge durch einen Hebel, während der Zeit, wo kein Container am Gehänge befestigt ist, verriegelt, so dass das Gehänge starr an der Hakenflasche hängt.
Die erfindungsgemässe gelenkige Anordnung des Container-Teilgehänges gegenüber der an sich bekannten
Kranflasche gewährleistet bei unsymetrisch beladenen Containern einen Schwerpunktsausgleich und verhindert eine ungleiche Belastung der Aufhängelaschen, die zu einer Schiefstellung der Hakentraverse führen würden.
Durch die Verriegelung des Teilgehänges mit den Laschen während der Zeit, wo kein Container am Teilgehänge befestigt ist, wird eine schwingungsarme Führung des Containerteilgehänges ermöglicht, so dass das Aufsetzen des Gehänges und seine Verriegelung mit dem Container erleichtert wird.
Die Erfindung ist in den Zeichnungen beispielsweise und schematisch dargestellt. Fig. l zeigt ein Container-Teilgehänge im Aufriss und Fig. 2 einen Querschnitt längs der Schnittlinie II-II in Fig. 1.
Die Zeichnungen zeigen ein Container-Teilgehänge-6--, welches an einer Hakenflasche-17-mittels Laschen-15 und 15a-gelenkig verbunden ist. Die Hakenflasche-17-hängt mit den Seilrollen - 16-in den Seilen eines nicht dargestellten Hubwerkes eines Kranes. Zur Beförderung eines Containers sind zwei Container-Teilgehänge nötig, die in zwei unabhängigen Kranflaschen--17--befstigt sind. Die horizontale Entfernung der beiden Kranflaschen hängt dabei weitgehend von der Containergrösse ab, sie wird jedoch etwas kleiner gehalten als sie der Containergrösse entsprechen würde, so dass die Verriegelungen --9-- der Container-Teilgehänge leicht in die entsprechenden öffnungen im Container --7-- eingeführt werden können.
Zur Überwachung der exakten Auflage sind Tastschalter --8-- im Teilgehänge --6-- vorgesehen, welche die Umschaltung der Riegel-9-mittels der Verstelleinrichtung -19-- erst bei richtiger Auflage des Gehänges am Container erlauben. Die Energiezuführung für die Verstelleinrichtung und auch für die Blockierungs- und Tastschalter--8--erfolgt durch die unabhängige Energiezuleitung--20--. Zur genaueren Führung des Teilgehänges in die entsprechenden Verriegelungsöffnungen sind seitwärts Führungen-10-vorgesehen, die insbesondere bei der Auflage des Gehänges auf verschiedenen Containersystemen umgesteckt werden können, so dass mit ein und demselben Container-Teilgehänge sowohl ISO-Container als auch die neuen 2500 mm breiten Container gehoben werden können.
Es besteht weiters die Möglichkeit, mit diesem Container-Teilgehänge die sogenannten Sealand-Container umzuschlagen, wobei am Container-Teilgehänge --6-- Seilschäkel angeordnet sind. Dieses Lastaufnahmemittel ist also für sämtliche Containertypen geeignet, so dass universelle Verwendbarkeit gegeben ist.
Das Container-Teilgehänge --6-- besteht im wesentlichen aus einer Traverse, die gelenkig über dem Bolzen --23-- mit den Laschen--15 und 15a-verbunden ist und so in die Hakenflasche, insbesondere am nicht drehbaren Teil derselben, also in die Hakentraverse, einhängbar und verriegelbar ist. Die gelenkige Verbindung mittels des Bolzens --23-- wird zeitweise durch eine Verriegelung aufgehoben. Zu diesem Zweck ist ein Hebel--24--angeordnet, der um den Drehpunkt--27--drehbar ist und der mit der Traverse des Container-Teilgehänges verbunden ist. Am Laschenteil-15a-, der zur übertragung der Hubkräfte entsprechend ausgesteift ist, ist ein Verriegelungsbolzen--26--vorgesehen, der in einer Ausnehmung--25-des Hebels--24--relativ bewegbar vorgesehen ist.
Wenn kein Container am Container-Teilgehänge befestigt ist, fällt der Hebel--24--, der als Winkelheber ausgebildet ist, durch das Eigengewicht etwas nach abwärts und sperrt die Bewegungsmöglichkeit des an den Laschen--15 bzw. 15a--befestigten Bolzens--26--.
Beim Aufsetzen der Traverse auf einen Container--7--wird der Hebel--24--angehoben, so dass der Bolzen innerhalb der Ausnehmung --25-- frei spielen kann und damit eine Schiefstellung der Traverse des Container-Teilgehänges--6--gegenüber den Laschen--15 und 15a--ermöglicht wird.
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horizontal verschiebbar sein. Weiters muss die Hakentraverse in die Öffnung zwischen den beiden Laschen-15 und 15a-- einführbar sein.
In dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind die beiden Laschenteile--15 und 15a--um den Bolzen --23-- drehbar angeordnet, so dass die Laschen leicht in das Krangehänge, insbesondere in die Hakentraverse, einhängbar sind. Es wird so eine leichte Einhängbarkeit gewährleistet. Zur Sicherung dieser Aufhängung sind Verriegelungen -21-- vorgesehen. Diese Verriegelungen können so ausgebildet sein, dass die Laschen mit der Hakentraverse form- oder kraftschlüssig verbunden sind, sodass Schwingungen des Container-Teilgehänges um die Achse der Hakentraverse bedeutend erschwert werden. Es wird auf diese Art und Weise eine Vergrösserung der um die Achse der Hakentraverse schwingfähige Masse durch die Kopplung mit dem Kranhaken erreicht.
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Durch die erfmdungsgemässe Ausführung der Konstruktion wird eine schwingungsarm Aufhängung der unbelasteten Traverse des Container-Teilgehänges --6-- erreicht, wobei die Schwingung um die Achse - durch den Hebelmechanismus-24-, dessen Öffnung --25-- und dem Bolzen-26vermieden wird und die Schwingung um die Achse der Hakentraverse auf jeden Fall gedämpft wird. Zur leichteren Aufsetzung des Container-Teilgehänges auf den Container können seitlich Griffstangen-11-zusätzlich vorgesehen werden.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Lastaufnahmemittel für Container, wobei für die Aufnahme von Containern zwei Container-Teilgehänge angeordnet sind, die Laschen aufweisen mit welchen die Gehänge am nicht drehbaren Teil der Hakenflasche,
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