AT298832B - Schaltungsanordung zum Übertragen elektrischer Ladungs- oder Spannungssignale über eine lange Meßleitung - Google Patents

Schaltungsanordung zum Übertragen elektrischer Ladungs- oder Spannungssignale über eine lange Meßleitung

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AT298832B
AT298832B AT172668A AT172668A AT298832B AT 298832 B AT298832 B AT 298832B AT 172668 A AT172668 A AT 172668A AT 172668 A AT172668 A AT 172668A AT 298832 B AT298832 B AT 298832B
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AT
Austria
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transistor
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charge
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AT172668A
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Juerg Von Dipl Ing Rueti
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Vibro Miter A G
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    • GPHYSICS
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    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
    • G01P15/00Measuring acceleration; Measuring deceleration; Measuring shock, i.e. sudden change of acceleration
    • G01P15/02Measuring acceleration; Measuring deceleration; Measuring shock, i.e. sudden change of acceleration by making use of inertia forces using solid seismic masses
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    • G01P15/09Measuring acceleration; Measuring deceleration; Measuring shock, i.e. sudden change of acceleration by making use of inertia forces using solid seismic masses with conversion into electric or magnetic values by piezoelectric pick-up
    • GPHYSICS
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    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L1/00Measuring force or stress, in general
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    • GPHYSICS
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    • G01L9/00Measuring steady of quasi-steady pressure of fluid or fluent solid material by electric or magnetic pressure-sensitive elements; Transmitting or indicating the displacement of mechanical pressure-sensitive elements, used to measure the steady or quasi-steady pressure of a fluid or fluent solid material, by electric or magnetic means
    • G01L9/08Measuring steady of quasi-steady pressure of fluid or fluent solid material by electric or magnetic pressure-sensitive elements; Transmitting or indicating the displacement of mechanical pressure-sensitive elements, used to measure the steady or quasi-steady pressure of a fluid or fluent solid material, by electric or magnetic means by making use of piezoelectric devices, i.e. electric circuits therefor

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Description


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  Schaltungsanordnung zum Übertragen elektrischer Ladung- oder Spannungssignale über eine lange Messleitung 
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 effekttransistors und das Bezugspotential ein Widerstand eingeschaltet ist, der zusammen mit der Tran- sistorschaltung eine durch das Ladungs- oder Spannungssignal des Gebers gesteuerte Stromquelle bildet, und dass am Ende der an den Ausgang der Transistorschaltung, der durch den Emitter des weiteren Tran- sistors gebildet ist, angeschlossenen   Messleitung   ein Arbeitswiderstand oder ein Operationsverstärker und eine Speisespannungsquelle angeschaltet sind. 



   Durch die erfindungsgemässe Schaltungsanordnung wird das vom   Messwertwandler   abgegebene La- dungs- oder Spannungssignal in ein Stromsignal umgewandelt und eine Stromquelle mit hohem Aus- gangswiderstand gebildet, so dass die nachteiligen Eigenschaften eines niederohmigen Spannungssignals durch die Vorteile eines hochohmigen Stromsignals umgangen werden.

   Auf diese Weise wird bei der Übertragung des Messsignals eine   weitgehendestörsignalunterdrückung   erzielt, u. zw. werden Störsignale durch Erdströme oder magnetische Einstreuungen eliminiert und wird auch bei extremen Kabelkapazi- täten der Frequenzgang nach höheren Frequenzen hin nicht beeinflusst, weil Spannungsänderungen zwi- schen dem Ausgang der gebildeten Stromquelle und dem Bezugspotential praktisch keinen Einfluss auf das   eingeprägte Stromsignal   in der Messleitung haben. Eine gegen das   Erd- oder   Massepotential isolierte
Montage des Gebers kann daher wegfallen, und ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, dass eine einzige Leitung zur Speisung und zur Signalübertragung verwendet werden kann.

   Die gemäss der Erfindung gebildete Stromquelle kann bei geeigneter Wahl der Transistoren unmittelbar in das Gehäuse des Gebers eingebaut und über einen verhältnismässig grossen Temperaturbereich, etwa von-40 bis ungefähr   +150 C,   betriebsfähig gehalten werden, so dass eine Verbindungsleitung zwischen dem Geber und der Stromquelle praktisch zur Gänze   wegfällt   Mit Hilfe der erfindungsgemässen Schaltungsanordnung können somit die Messsignale eines Messwertwandlers, z. B. eines piezoelektrischen Gebers, auf verhältnismässig einfache Weise über beliebig lange Messleitungen unverfälscht übertragen werden. 



   Es ist zwar schonbekannt, für die Messwertverarbeitung und Messwert-Formübertragung eine Gleichspannung in einen eingeprägten Gleichstrom zu verwandeln. Dabei handelt es sich um die Messung kleiner Gleichspannungen oder Gleichströme mittels Gleichstrom-Kompensatoren bzw. um die Messung von Drücken oder Temperaturen mittels induktiver Messumformer oder Thermoelemente, wobei die Umwandlung der Messspannung in den eingeprägten Gleichstrom mit Hilfe eines Funktionsverstärkers erfolgt, der stromgegengekoppelt ist. Eine solche Anordnung ist für die Übertragung der Messsignale piezoelektrischer Messwertwandler nicht geeignet, vor allem weil die Messsignale hiebei sehr klein sind und durch die bekannten Schaltungen Störeinflüsse nicht ausgeschaltet werden. 



   Ferner sind Impedanz-Verstärker bekannt, die aus einem Feldeffekttransistor und einem bipolaren Transistor bestehen, wobei die Quellenelektrode des Feldeffekttransistors mit dem Kollektor und die Senkenelektrode mit der Basis des bipolaren Transistors verbunden ist. Mit dieser Schaltung wird eine niederohmig Spannungsquelle gebildet, wobei die Ausgangsspannung an einem zwischen die Quellenelektrode des Feldeffekttransistors und Masse geschalteten Widerstand abgenommen wird. Die Speisung der Transistorschaltung erfolgt über eine eigene Speiseleitung, die an den Emitter des bipolaren Transistors angeschlossen ist, der über einen Gegenkopplungswiderstand mit der Basis in Verbindung steht. 
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Weiters ist ein Vorverstärker mit ähnlicher Zusammenschaltung der beiden Transistoren bekannt, bei welchem der Ausgangsstrom der Schaltung als Signal abgenommen wird.

   Die weitere erfindungsgemässe Verarbeitung dieses Stroms war jedoch nicht bekannt. 



   Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels der erfindungsgemässen Schaltungsanordnung, welches in der Zeichnung dargestellt ist. 
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Spannungssignal lieferndeDruck- oder Beschleunigungsgeber bestehen kann, ist zwischen eine geerdete oder an Masse liegende Bezugsleitung --2-- und eine Signalleitung-3-geschaltet, die zum Steuereingang eines Feldeffekt-   transistors --4-- führt.   Parallel zum   Messgeber --1- sind   zwischen die Bezugsleitung-2-und die   Signalleitung-3-eine Eingangskapazität-9-und   ein   Ableitwiderstand-10-eingeschaltet,   wodurch das vom piezoelektrischen   Messgeber -1- abgegebene   Ladungssignal in ein Spannungssignal am Steuereingang des Transistors --4-- umgewandelt wird.

   Der Feldeffekttransistor --4-- ist mit einem weiteren   Transistor --11- zu   einer komplementären Schaltung zusammengeschaltet : Die Quellen- 
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 und der Basis des Transistors --11-- angeschlossen ist. Als Feldeffekttransistor --4- wird vorteilhaft ein sogenannter Depletion-Typ MOSFET oder ein Junction-Typ FET verwendet. 



   In den Stromkreis der durch die beiden Transistoren --4, 11-- gebildeten komplementären Schaltung ist zwischen die Quellenelektrode des Feldeffekttransistors --4- und die Bezugspotentialleitung -   -2- ein Widerstand --7- und   ausserdem ein weiterer temperaturabhängiger Widerstand-13-eingeschaltet. An die Ausgangsseite der Transistorschaltung schliesst zwischen dem Emitter des Transistors 
 EMI3.1 
    mit-5-bezeichneteArbeitswiderstand -14- oder   einem Operationsverstärker --15-- bestehen kann, sowie eine Speise-   spannungsquelle-8-eingeschaltet.   Schliesslich ist ein Auswertegerät --6-- für die Messsignale über Leitungen --16 und 17-- dem Arbeitswiderstand --14-- bzw. dem Operationsverstäker --15-- nachgeordnet, 
 EMI3.2 
 den Eingang.

   Der in die Quellenleitung des Feldeffekttransistors --4-- eingeschaltete Widerstand --7-bestimmt zusammen mit der durch den eingestellten Senkenstrom bedingten Tor-Quellen-Spannung den durch die Transistorschaltung hindurchgehenden Dauerstrom ohne Eingangssignal. Durch ein der Torelektrode des Feldeffekttransistors --4-- zugeführtes Eingangssignal wird der Stromdurchgang verändert und so das zugeführte Spannungssignal in ein eingeprägtes Stromsignal umgewandelt. 



   Die auf   das Ladungssigna1   des   Messgebers-l-bezogene Stromempfindlichkeit   der Schaltung hängt von der Grösse der   Eingangskapazität-9-und   dem im Stromkreis liegenden   Widerstand --7- ab.   Da die Stromsteilheit durch den hohen Stromgegenkopplungsfaktor, bewirkt durch den Widerstand-7-, praktisch nur vom Wert dieses Widerstandes abhängt, ist der Ausgangswiderstand der Schaltung sehr hoch.

   Die Transistoren --4 und 11-bilden somit zusammen mit dem   Widerstand -7-- eine   durch das Ladungs- oder Spannungssignal gesteuerte Stromquelle mit hohem Ausgangswiderstand. 
 EMI3.3 
 und über die Leitungen --16 und 17-- dem Auswertegerät --6-- zugeführt wird, Die am Arbeitswiderstand   *-14-auftretende   Spannungsänderung wird durch folgende Gleichung bestimmt : 
 EMI3.4 
 wobei Ue die Eingangsspannung am Feldeffekttransistor --4--, S die Stromsteilheit in mA/V, Ri den Ausgangswiderstand der durch die Transistoren-4 und 11-- gebildeten Stromquelle an der Messleitung - und Ra die Grösse des Arbeitswiderstandes --14-- bedeuten, Da der Ausgangswiderstand Ri sehr hoch ist, in der Praxis ungefähr tausendmal grösser als der Arbeitswiderstand Ra, gilt die Näherung   AUa=-Ue. S. Ra.    



   Somit kann durch Wahl der Grösse des   Arbeitswiderstandes-14-jede   beliebige Spannungsverstärkung zwischen 0 und ungefähr 10 mit einer Linearität von einigen Promillen für 80% des Aussteuerbereiches eingestellt werden. Die Stromsteilheit der Schaltung wird durch den   Widerstand-7-be-   stimmt.

   Mit einer praktisch ausgeführten Schaltung, die bei einer Stromsteilheit von 3 mA/V einen Ausgangswiderstand von 1   Mss   im mittleren Aussteuerbereich besass, wurde mittels eines Arbeitswiderstandes Ra = 3,33 KQ eine Verstärkung von 9,98 (anstatt 9,99) erzielt,
Auf Grund des hohen Ausgangswiderstandes der durch die   Transistoren--4 und 11-gebildeten   Stromquelle werden Messfehler durch Störeinflüsse auf die als Messrückleitung für das Stromsignal dienende Bezugsleitung --2-- von vornherein praktisch zur Gänze ausgeschaltet.

   Eine von der Messleitung - aufgenommene Störspannung wird bei einem Ausgangswiderstand von 1.   Mss   der Stromquelle ungefähr um den Faktor 3000 unterdrückt, solange sie etwa 5 V nicht   überschreitet.   Aus dem gleichen Grund ergeben Leitungswiderstände von einigen 100 Ohm Fehler von weniger als 1 Promille, Am Aus- 

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 wertegerät --6-- wird dadurch eine weitgehend unverfälschte Wiedergabe des durch den   Messgeber-l-   aufgenommenen Signals erzielt. 



   Wenn an Stelle des   Arbeitswiderstandes-14-ein.   invertierender   Operationsverstärker --15-- ver-   wendet wird, dessen Eingang ein virtueller Bezugspunkt darstellt, wird ein niederohmiger Ausgang erhalten. Dadurch wird der Frequenzgang der Schaltung nach höheren Frequenzen hin auch durch extreme
Kabelkapazitäten nicht beeinflusst, weil das Potential der Messleitung praktisch konstant bleibt,
Der in den Stromkreis noch eingeschaltete temperaturabhängige   Widerstand --13- hat   die Auf- gabe, den Temperaturkoeffizienten der Empfindlichkeit des   Messgebers-l-und   der Eingangskapazität   - 9- zu kompensieren.   Diese Massnahme ist vor allem dann sinnvoll,

   wenn der   Widerstand -13-- zu-   sammen mit den Transistoren-4 und   11-und   den   Widerständen-7   und 12-- unmittelbar in das Ge- häuse des   Messgebers-l-eingebaul   ist, was bei geeigneter Wahl der Bauteile ohne weiteres möglich ist. Dabei fällt ferner die hochohmige Signalleitung --3-- zwischen dem Messgeber --1-- und dem
Steuereingang des   Feldeffekttransistors-4-praktisch   zur Gänze weg.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Schaltungsanordnung zum Übertragen elektrischer Ladungs- oder Spannungssignale über eine lange Messleitung, insbesondere für piezoelektrische Messwertwandler, wobei dem Ausgang des das Ladungs- oder Spannungssignal liefernden Gebers als erstes aktives Schaltelement ein Feldeffekttransistor nach- geschaltet ist, dessen Steuereingang vom Ladungs- oder Spannungssignal beaufschlagt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Quellenelektrode des Feldeffekttransistors (4) mit dem Kollektor eines weiteren Transistors (11) verbunden ist, dessen Emitter über einen Arbeitswiderstand (12) des Feldeffekt- transistors (4) und dessen Basis unmittelbar mit der Senkenelektrode des Feldeffekttransistors (4) zusam- mengeschaltet sind, wobei in den Stromkreis der von den beiden Transistoren (4,11)
    gebildeten kom- plementären Schaltung zwischen die Quellenelektrode des Feldeffekttransistors (4) und das Bezugs- potential (2) ein Widerstand (7) eingeschaltet ist, der zusammen mit der Transistorschaltung (4,11) eine durch das Ladungs- oder Spannungssignal des Gebers (1) gesteuerte Stromquelle bildet, und dass am Ende der an den Ausgang der Transistorschaltung (4,11) der durch den Emitter des weiteren Transistors (11) gebildet ist, angeschlossenen Messleitung (5) ein Arbeitswiderstand (14) oder ein Operationsver- stärker (15) und eine Speisespannungsquelle (8) angeschaltet sind.
    Druckschriften, die das Patentamt zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik in Betracht gezogen hat : DT - AS 1 018 468 OE-PS 210 001 GB-PS 1030124
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