AT2984U1 - Verfahren zum einbringen mindestens eines zweiten reaktionsmediums in mindestens ein in einem kanal strömendes, erstes reaktionsmedium und zur intensiven vermischung der reaktionsmedien miteinander - Google Patents

Verfahren zum einbringen mindestens eines zweiten reaktionsmediums in mindestens ein in einem kanal strömendes, erstes reaktionsmedium und zur intensiven vermischung der reaktionsmedien miteinander Download PDF

Info

Publication number
AT2984U1
AT2984U1 AT0061898U AT61898U AT2984U1 AT 2984 U1 AT2984 U1 AT 2984U1 AT 0061898 U AT0061898 U AT 0061898U AT 61898 U AT61898 U AT 61898U AT 2984 U1 AT2984 U1 AT 2984U1
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
reaction medium
channel
exhaust gases
reaction
introducing
Prior art date
Application number
AT0061898U
Other languages
English (en)
Original Assignee
Integral Umwelt Und Anlagentec
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Integral Umwelt Und Anlagentec filed Critical Integral Umwelt Und Anlagentec
Priority to AT0061898U priority Critical patent/AT2984U1/de
Publication of AT2984U1 publication Critical patent/AT2984U1/de

Links

Landscapes

  • Treating Waste Gases (AREA)
  • Exhaust Gas Treatment By Means Of Catalyst (AREA)

Abstract

Verfahren zum Einbringen mindestens eines zweiten Reaktionsmediums in mindestens ein in einem Kanal strömendes, erstes Reaktionsmedium und zur intensiven Vermischung der Reaktionsmedien miteinander. Dabei wird das mindestens eine zweite Reaktionsmedium an einer Mehrzahl bis Vielzahl von über einen Querschnitt des Strömungskanals verteilten Stellen in das mindestens eine erste Reaktionsmedium eingebracht und wird das mindestens eine erste Reaktionsmedium an den Stellen des Einbringens des mindestens einen zweiten Reaktionsmediums verwirbelt, wodurch die intensive Vermischung der Reaktionsmedien unmittelbar in den Bereichen des Einbringens des mindestens einen zweiten Reaktionsmediums miteinander erfolgt.

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Die gegenständliche Erfindung betrifft ein Verfahren zum Einbringen mindestens eines zweiten Reaktionsmediums in mindestens ein in einem Kanal strömendes, erstes Reaktionsmedium und zur intensiven Vermischung der Reaktionsmedien miteinander. 



  Die gegenständliche Erfindung betrifft insbesondere ein Verfahren zur Entfernung von in den bei der Verfeuerung von fossilen Brennstoffen bzw. bei der Verbrennung von Reststoffen entstehenden Abgasen enthaltenen Schadstoffen, insbesondere von Stickoxiden, durch Reduktion unter Verwendung eines Katalysators, wobei in die Abgase ein Reduktionsmittel eingebracht wird, welches mit den Abgasen vermischt wird, und die Reduktionsmittel enthaltenden Abgase über den Katalysator geleitet werden, wodurch die Schadstoffe in umweltneutrale Gase umgewandelt werden. 



  Die gegenständliche Erfindung betrifft weiters auch eine Vorrichtung zur Durchführung dieser Verfahren. 



  In der chemischen Verfahrenstechnik besteht oftmals das Erfordernis, in mindestens ein strömendes, erstes Reaktionsmedium mindestens ein zweites Reaktionsmedium einzubringen und die beiden Reaktionsmedien über eine kurze Strecke miteinander intensiv zu vermischen. Dieses Erfordernis besteht beispielsweise bei der Verfeuerung von fossilen Brennstoffen, wie Kohle, Gas, Öl, sowie bei der Verbrennung von Reststoffen, wobei Schadstoffe, insbesondere Stickoxide, erzeugt werden, welche aus den Abgasen entfernt werden müssen. Hierfür ist es bekannt, in die Abgase ein Reduktionsmittel einzubringen und hierauf die mit dem Reduktionsmittel intensiv vermischten Abgase über einen Katalysator zu leiten, wodurch die Schadstoffe in umweltneutrale Gase umgewandelt werden.

   Diese Reaktionen erfolgen bei Temperaturen von etwa   1500   C bis etwa   4500   C. 



  Durch dieses Verfahren können z. B. NO und   N02   durch Beimischung von   NH3   in N2 und   H20   umgewandelt werden. 



  Für dieses Prinzip bei der Abscheidung von   NOx   an einem Katalysator gelten die folgenden reaktionskinetischen Grundlagen : 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Adsorption eines gasförmigen Ammoniakmoleküls an einem Vanadin- säuremolekühl ;
Bildung eines   Ammonium-meta-Vanadat-Komplexes ;  
Reaktion des Ammonium-meta-Vanadat-Komplexes mit einem   Stickoxidmolekül ;   
Desorption der Reaktionsprodukte ;
Oxidation des Katalysators in seinen aktiven Ausgangszustand mit
Hilfe des Sauerstoffes im Abgas. 



  Es wird hierzu darauf verwiesen, dass die Wirkung dieses Verfahrens einerseits vom Grad der Vermischung der Ammoniak- und der Stickoxidmoleküle und andererseits von deren homogener Verteilung im gesamten Strom der Abgase stark abhängig ist. 



  Um den Erfordernissen der Vermischung mit und der Verteilung eines Reduktionsmittels in Abgasen zu entsprechen, ist es bekannt, den Abgaskanal mit in diesen einragenden Lanzen auszubilden, welche mit einer Vielzahl von Düsen ausgestattet sind, wobei die einzelnen Düsenlanzen einzeln angespeist werden. Dabei besteht jedoch weiterhin das Erfordernis, zwischen den Stellen des Eintrittes des Reduktionsmittels in die Abgase und dem Katalysator einen hinreichend grossen Abstand vorzusehen, um hierdurch die erforderliche gute Vermischung der Reaktionsmedien miteinander zu erzielen. Je grösser dabei der Abstand zwischen dem Eintritt des Reduktionsmittels und dem Katalysator ist, desto grösser ist der Grad der Vermischung. 



  Um den Grad der Vermischung weiter zu verbessern, ist es zudem bekannt, im Abgaskanal statische Mischeinrichtungen, wie z. B. Schikanen zur Umlenkung der mit Reduktionsmittel vermischten Abgase, vorzusehen oder Heizeinrichtungen anzuordnen. Diese bekannten Massnahmen sind jedoch deshalb nachteilig, da sie einerseits einen zusätzlichen Aufwand bedingen und da sie andererseits zusätzlichen Raum erfordern. 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 Der gegenständlichen Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Einbringen mindestens eines zweiten Reaktionsmediums in mindestens ein in einem Kanal strömendes, erstes Reaktionsmedium zu schaffen, durch welches die dem bekannten Stand der Technik anhaftenden Nachteile vermieden werden.

   Dies wird erfindungsgemäss dadurch erzielt, dass das mindestens eine Reaktionsmedium an einer Mehrzahl bis Vielzahl von über einen Querschnitt des Strömungskanals verteilten Stellen in das mindestens eine erste Reaktionsmedium eingebracht wird und dass das mindestens eine erste Reaktionsmedium an den Stellen des Einbringens des mindestens einen zweiten Reaktionsmediums verwirbelt wird, wodurch die intensive Vermischung der Reaktionsmedien unmittelbar in den Bereichen des Einbringens des mindestens einen zweiten Reaktionsmediums miteinander erfolgt. 



  Insbesondere liegt der gegenständlichen Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Reinigung von bei der Verbrennung von Materialien entstehenden Abgasen zu schaffen, durch welches der Aufwand an zusätzlichen Einrichtungen möglichst gering gehalten wird und durch welches eine so intensive Vermischung der Reduktionsmittel mit den Abgasen gewährleistet wird, dass die Abgase unmittelbar hierauf über den Katalysator geleitet werden können, ohne dass hierdurch die Wirksamkeit in der Reduktion beeinträchtigt wird. Dies wird erfindungsgemäss dadurch erzielt, dass die Schadstoffe enthaltenden Abgase in den Bereichen des Einbringens des Reduktionsmittels verwirbelt werden, wodurch die erforderliche intensive Vermischung der Abgase mit dem Reduktionsmittel unmittelbar in den Bereichen des Einbringens des Reduktionsmittels in die Abgase bewirkt wird. 



  Vorzugsweise wird in den Bereichen des Einbringens des mindestens einen zweiten Reaktionsmediums in das mindestens eine strömende, erste Reaktionsmedium ein Unterdruck erzeugt, durch welchen das mindestens eine 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 erste Reaktionsmedium verwirbelt wird, wodurch es mit dem mindestens einen zweiten Reaktionsmedium vermischt wird. 



  Eine erfindungsgemässe Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens enthält einen Kanal zur Führung mindestens eines ersten Reaktionsmediums, insbes. von Schadstoffen enthaltenden Abgasen, mit im Kanal befindlichen Düsenöffnungen zum Einbringen mindestens eines zweiten Reaktionsmediums in das mindestens eine erste Reaktionsmedium und mit einem in Strömungsrichtung der Reaktionsmedien dahinter befindlichen Katalysator, durch welchen eine Reaktion der Medien, insbes. eine Reduktion der in den Abgasen enthaltenen Schadstoffe, bewirkt wird, wobei erfindungsgemäss den Düsen zum Einbringen des mindestens einen zweiten Reaktionsmediums in das mindestens eine erste Reaktionsmedium quer einragende Prallbleche zugeordnet sind. 



  Vorzugsweise sind die Düsenöffnungen im Bereich der freien Enden von Rohrstücken für das Einbringen des mindestens einen zweiten Reaktionsmediums angeordnet, wobei die Prallbleche an den Rohrstücken befestigt sind. 



  Nach weiteren bevorzugten Merkmalen sind in an sich bekannter Weise im Kanal mehrere quer zum Kanal ausgerichtete Rohre für die Zuleitung des mindestens einen zweiten Reaktionsmediums vorgesehen, von welchen Rohrstücke abragen, deren freie Enden mit mindestens einer Düsenöffnung ausgebildet sind und ist jedes Rohrstück im Bereich der mindestens einen Düsenöffnung mit einem quer abragenden Prallblech ausgebildet, wobei sich die Prallbleche in Strömungsrichtung des mindestens einen ersten Reaktionsmediums jeweils vor der mindestens einen Düsenöffnung befinden.

   Dabei können die Rohrstücke mit der Längsrichtung des Kanals einen Winkel von etwa 300 bis etwa 600, vorzugsweise von   450,   einschlie- ssen und können die Prallbleche von den Rohrstücken im rechten Winkel abragen. 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 Nach weiteren bevorzugten Merkmalen erstrecken sich die Prallbleche über zumindest einen Bereich von 10 % des Querschnittes des Strömungskanals für das mindestens eine erste Reaktionsmedium. Weiters können in den Kanal mehrere rostartig ausgebildete Leitungen für die Zuleitung des mindestens einen zweiten Reaktionsmediums einragen, von welchen die mit den Düsenöffnungen und Prallblechen ausgebildeten Rohrstücke abragen. 



  Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen : Fig. 1 einen Abgaskanal, in schematischer Darstellung, Fig. 2 diesen Abgaskanal, im Schnitt nach der Linie A-A der Fig. 1, und Fig. 3 das Detail B der Fig. 1, in gegenüber Fig. 1 vergrössertem Massstab. 



  Wie dies aus den Fig. 1 und 2 ersichtlich ist, ist ein Kanal 1 vorgesehen, in welchen von einem Verbrennungsraum her Abgase der Verbrennung von fossilen Brennstoffen oder von Reststoffen eingeleitet werden und welcher von diesen Abgasen in Richtung des Pfeiles C durchströmt wird. Da diese Abgase eine Vielzahl von Schadstoffen, insbes. Stickoxide, enthalten, müssen sie einer Reinigung unterzogen werden. Die in den Kanal einströmenden Abgase weisen eine Temperatur von 1500 C bis   4500   C auf. 



  In den Kanal 1 ragen mehrere Zuleitungen 2 ein, an welche erste Verteilerrohre 21 anschliessen, von welchen zweite Verteilerrohre 22 abgehen. Wie dies aus Fig. 3 ersichtlich ist, ragen von den Verteilerrohren 22 Rohrstücke 23 ab, deren freie Enden als Düsenöffnungen 24 ausgebildet sind. Aus den Düsenöffnungen 24 werden über die Verteilerrohre 21 und 22 zugeführte Reduktionsmittel in die durch den Kanal 1 strömenden Abgase eingebracht. Weiters sind an den Rohrstücken 23 in Strömungsrichtung C gesehen vor den Düsenöffnungen 24 quer abragende Prallbleche 25 befestigt. 

 <Desc/Clms Page number 6> 

 



  Dadurch, dass die Prallbleche 25 quer zur Strömung C der Abgase ausgerichtet sind, bewirken sie jeweils an ihrer der Strömungsrichtung abgewandten Seite einen Bereich, in welchem ein Unterdruck erzeugt wird. 



  Hierdurch erfolgt im Bereich des Eintrittes des Reduktionsmittels in den Abgasstrom eine starke Verwirbelung der Abgase, wodurch diese mit dem Reduktionsmittel intensiv vermischt werden. Da hierdurch die Abgase mit dem Reduktionsmittel optimal vermischt werden, können sie unmittelbar hierauf über einen Katalysator 3 geleitet werden. Da die Schadstoffe am Katalysator 3 in umweltneutrale Gase umgewandelt werden, können die Abgase über einen anschliessend vorgesehenen Kamin 4 an die freie Atmosphäre abgegeben werden. 



  Somit sind ein Verfahren und eine Vorrichtung geschaffen, mit welchen eine optimale Vermischung von Reaktionsmedien bewirkt wird, ohne dass hierfür zusätzliche Mischeinrichtungen vorgesehen zu sein brauchen und bei welchen die Mischstrecke sehr kurz sein kann, ohne dass hierdurch die Wirksamkeit der gewünschten Reaktion beeinträchtigt wird. 



  Insbesondere sind ein Verfahren und eine Vorrichtung geschaffen, mit welchen eine optimale Reinigung von Abgasen bewirkt wird, ohne dass hierfür im Abgaskanal Mischeinrichtungen vorgesehen zu sein brauchen und bei welchen der Katalysator sehr nahe an den Düsenöffnungen zum Einbringen des Reduktionsmittels angeordnet werden kann, ohne dass hierdurch die Wirksamkeit der Reinigung beeinträchtigt wird.

Claims (9)

  1. ANSPRÜCHE 1. Verfahren zum Einbringen mindestens eines zweiten Reaktionsmediums in mindestens ein in einem Kanal strömendes, erstes Reaktionsmedium und zur intensiven Vermischung der Reaktionsmedien miteinander, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine zweite Reaktionsmedium an einer Mehrzahl bis Vielzahl von über einen Querschnitt des Strömungskanals verteilten Stellen in das mindestens eine erste Reaktionsmedium eingebracht wird und dass das mindestens eine erste Reaktionsmedium an den Stellen des Einbringens des mindestens einen zweiten Reaktionsmediums verwirbelt wird, wodurch die intensive Vermischung der Reaktionsmedien unmittelbar in den Bereichen des Einbringens des mindestens einen zweiten Reaktionsmediums miteinander erfolgt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1 zur Entfernung von in den bei der Verfeuerung von fossilen Brennstoffen bzw. bei der Verbrennung von Reststoffen entstehenden Abgasen enthaltenen Schadstoffen, insbesondere von Stickoxiden, durch Reduktion unter Verwendung eines Katalysators, wobei in die Abgase ein Reduktionsmittel eingebracht wird, welches mit den Abgasen vermischt wird, und die Reduktionsmittel enthaltenden Abgase über den Katalysator geleitet werden, wodurch die Schadstoffe in umweltneutrale Gase umgewandelt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Schadstoffe enthaltenden Abgase in den Bereichen des Einbringens des Reduktionsmittels verwirbelt werden, wodurch die erforderliche intensive Vermischung der Abgase mit dem Reduktionsmittel unmittelbar in den Bereichen des Einbringens des Reduktionsmittels in die Abgase bewirkt wird.
  3. 3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass in den Bereichen des Einbringens des mindestens einen zweiten <Desc/Clms Page number 8> Reaktionsmediums in das mindestens eine erste, strömende Reaktionsmedium ein Unterdruck erzeugt wird, durch welchen das mindestens eine erste Reaktionsmedium verwirbelt wird, wodurch es mit dem mindestens einen zweiten Reaktionsmedium intensiv vermischt wird.
  4. 4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 3 mit einem Kanal zur Führung mindestens eines strömenden, ersten Reaktionsmediums, insbes. von Schadstoffeyr enthaltenden Abgasen, mit im Kanal (1) befindlichen Düsenöffnungen (24) zum Einbringen mindestens eines zweiten Reaktionsmediums in das mindestens eine erste Reaktionsmedium, insbes. zum Einbringen von Reduktionsmitteln in Abgase, und mit einem in Strömungsrichtung (C) der Reaktionsmedien dahinter befindlichen Katalysator (3), durch welchen eine Reaktion der Medien, insbes. eine Reduktion der in den Abgasen enthaltenen Schadstoffe, bewirkt wird, dadurch gekennzeichnet, dass den Düsenöffnungen (24) zum Einbringen des mindestens einen zweiten Reaktionsmediums in den Strom des mindestens einen ersten Reaktionsmediums quer einragende Prallbleche (25) zugeordnet sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Düsenöffnungen im Bereich der freien Enden von Rohrstücken (23) für das Einbringen des mindestens einen zweiten Reaktionsmediums angeordnet sind, wobei die Prallbleche (25) an den Rohrstücken (23) befestigt sind.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass in an sich bekannter Weise im Kanal mehrere quer zum Kanal ausgerichtete Rohre (2) für die Zuleitung des mindestens einen zweiten Reaktionsmediums vorgesehen sind, von welchen Rohrstücke (23) abragen, deren freie Enden jeweils mit mindestens einer Düsenöffnung (24) ausge- <Desc/Clms Page number 9> bildet sind und dass jedes Rohrstück (23) im Bereich der mindestens einen Düsenöffnung (24) mit einem quer abragenden Prallblech (25) ausgebildet ist, wobei sich die Prallbleche (25) in Strömungsrichtung (C) des mindestens einen ersten Reaktionsmediums jeweils vor der mindestens einen Düsenöffnung (24) befinden.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohrstücke (23) mit der Längsrichtung des Kanals (1) einen Winkel von etwa 30 bis etwa 60 , vorzugsweise von 45 , einschliessen und die Prallbleche (25) von den Rohrstücken (23) im rechten Winkel abragen.
  8. 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Prallbleche (25) über zumindest einen Bereich von 10% des Querschnittes des Strömungskanals (1) für das mindestens eine erste Reaktionsmedium, insbes. der Abgase, erstrecken.
  9. 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass in den Kanal (l) mehrere rostartig ausgebildeter Leitungen (21, 22) für die Zuleitung des mindestens einen zweiten Reaktionsmediums einragen, von welchen die mit den Düsenöffnungen (24) und Prallblechen (25) ausgebildeten Rohrstücke (23) abragen.
AT0061898U 1998-09-22 1998-09-22 Verfahren zum einbringen mindestens eines zweiten reaktionsmediums in mindestens ein in einem kanal strömendes, erstes reaktionsmedium und zur intensiven vermischung der reaktionsmedien miteinander AT2984U1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT0061898U AT2984U1 (de) 1998-09-22 1998-09-22 Verfahren zum einbringen mindestens eines zweiten reaktionsmediums in mindestens ein in einem kanal strömendes, erstes reaktionsmedium und zur intensiven vermischung der reaktionsmedien miteinander

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT0061898U AT2984U1 (de) 1998-09-22 1998-09-22 Verfahren zum einbringen mindestens eines zweiten reaktionsmediums in mindestens ein in einem kanal strömendes, erstes reaktionsmedium und zur intensiven vermischung der reaktionsmedien miteinander

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT2984U1 true AT2984U1 (de) 1999-08-25

Family

ID=3495366

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT0061898U AT2984U1 (de) 1998-09-22 1998-09-22 Verfahren zum einbringen mindestens eines zweiten reaktionsmediums in mindestens ein in einem kanal strömendes, erstes reaktionsmedium und zur intensiven vermischung der reaktionsmedien miteinander

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT2984U1 (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP2691618B1 (de) Kompakte abgasbehandlungseinheit mit mischbereich und verfahren zur vermischung eines abgases
DE19720205B4 (de) Anlage zur Reinigung von mit Stickoxiden beladenen Abgasen
DE4313393C2 (de) Statischer Mischer
EP1189681B1 (de) Reinigungseinrichtung für rauchgas
DE3406657A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur katalytischen reinigung der abgase von feuerungsanlagen
DE2601077C2 (de)
EP2148055A1 (de) Abgasanlage
EP0257024B1 (de) Verfahren zur selektiven beseitigung von stickoxiden aus abgasen
AT406126B (de) Verfahren zum einbringen mindestens eines zweiten reaktionsmediums in mindestens ein in einem kanal strömendes, erstes reaktionsmedium und zur intensiven vermischung der reaktionsmedien miteinander
EP0195075B1 (de) Verfahren und vorrichtung zur selektiven katalytischen beseitigung von stickoxyden aus den abgasen von feuerungsanlagen
EP0450481B1 (de) Verfahren zur Abscheidung von kohlenstoffhaltigen und/oder stickoxidhaltigen Schadstoffen in Rauchgasen
EP0502443B1 (de) Regenerativ-Vorwärmer und Verfahren zum Betrieb desselben
EP0751820A1 (de) Kombinierte einbring- und mischvorrichtung
DE3627086C2 (de)
DE3541599A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum beimischen einer zerstaeubten fluessigkeit in einen gasstrom
DE4405010C2 (de) Verfahren zur Reinigung eines Verbrennungsabgases
AT2984U1 (de) Verfahren zum einbringen mindestens eines zweiten reaktionsmediums in mindestens ein in einem kanal strömendes, erstes reaktionsmedium und zur intensiven vermischung der reaktionsmedien miteinander
DE102012205350A1 (de) Vorrichtung zur Reinigung des Abgases eines Verbrennungsmotors
EP0791389B1 (de) Katalysatoranordnung, insbesondere für einen Dreizugkessel
EP0236343B1 (de) Verfahren und anlage zur reinigung der abgase von feuerungsanlagen
WO2018055049A1 (de) Injektionslanze, gasbehandlungsanlage und verfahren zum betrieb einer gasbehandlungsanlage mit einer injektionslanze
DE2844274A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur adsorption von verunreinigungen
DE102016124042A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Rauchgasbehandlung von Rauchgasen fossil befeuerter Dampfkraftwerke mittels eines Adsorptionsmittels
DE3702561A1 (de) Rohrduese zum einbringen eines reaktionsmittels in ein heisses gas
DE10203119C1 (de) Verfahren zur Abreinigung eines Festkörpersystems sowie Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens

Legal Events

Date Code Title Description
MM9K Lapse due to non-payment of renewal fee