AT288820B - Reibwerkzeug - Google Patents

Reibwerkzeug

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AT288820B
AT288820B AT1250968A AT1250968A AT288820B AT 288820 B AT288820 B AT 288820B AT 1250968 A AT1250968 A AT 1250968A AT 1250968 A AT1250968 A AT 1250968A AT 288820 B AT288820 B AT 288820B
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AT
Austria
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clamping sleeve
conical
section
flange
cutting ring
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Application number
AT1250968A
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Merz Ag
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  • Cutting Tools, Boring Holders, And Turrets (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Reibwerkzeug 
Die Erfindung betrifft ein Reibwerkzeug mit einem mittels einer Aufspannhülse auf dem Umfang einer Stange fixierten Schneidenring, der mit einem über einen Teil seiner Gesamtlänge sich erstreckenden Konus von einer auf der Aufspannhülse auf der dem Konus abgewandten Seite angeordneten Nachstellmutter stirnseitig über eine Distanzbuchse gegen einen Konus an der Aufspannhülse gepresst ist und durch konische Aufweitung nachstellbar ist. 



   Für Bohrungen, insbesondere solche grösseren Durchmessers, verwendete man bisher vorteilhaft zum festen Anordnen des die Schneiden tragenden Schneidenringes eine Spannhülse, mittels der der Schneidenring in der Längserstreckung der Stange an jeder beliebigen Stelle festgesetzt werden konnte. 



  Diese Stange konnte beispielsweise eine Bohrstange sein, die gleichzeitig am freien Ende ein Werkzeug zum Ausdrehen trug und an der an beliebiger Stelle der Schneidenring mittels einer Aufspannhülse befestigt war. Eine solche Vorrichtung ist beispielsweise dort von Vorteil, wo mehrere Bohrungen hintereinander bearbeitet werden und bei der Herstellung von Durchgangsbohrungen das am vorderen Ende der Bohrstange angeordnete Werkzeug ausdreht und der dahinter befindliche Schneidenring dit Bohrung anschliessend aufreibt. 



   Man hat bisher eine solche Nachstell-Reibahle in der Gestalt eines Schneidenringes derart mittels einer Aufspannhülse an der Stange befestigt, dass man diese Hülse mit zwischen der Stange und einer Innenbohrung der Hülse angeordneten Ringspannelementen festsetzte. Diese Befestigungsart hat sich jedoch nicht bewährt, insbesondere genügt sie nicht den Anforderungen, die bei der Herstellung von sehr genauen Bohrungen an die Rundlaufgenauigkeit eines solchen Werkzeuges gestellt werden. Die für eine solche Befestigungsweise zahlreichen und getrennt hergestellten Teile können jeweils für sich schon derartige Ungenauigkeiten aufweisen, dass diese addiert die Erfüllung der für einen solchen Arbeitsprozess entscheidende Grundbedingung, nämlich die Einhaltung einer sogenannten Rundschlaggenauigkeit, unmöglich machen.

   Die einzelnen Teile können nicht derart genau hergestellt werden, dass nicht zwischen der Stange selbst und den ringförmigen Spannelementen, der Aufspannhülse und schliesslich dem auf dieser befestigten Schneidenring eine Versetzung der jeweiligen Symmetrieachse auftritt, da hiebei zahlreiche Innen-und Aussendurchmesser bearbeitet werden müssen. Der Rundschlag eines solchen Werkzeuges für besondere Güteansprüche soll hier aber unter einem maximal zulässigen Wert von   1011   gehalten werden können. Wenn also bei Rotation des Werkzeuges um seine Symmetrieachse der Rundschlag desselben unter dem genannten Wert gehalten werden soll, kommt es darauf an, dass möglichst wenig einzeln zu bearbeitende Teile zur Befestigung des Schneidenringes verwendet werden. 



   Dieses Ziel wird bei einem Reibwerkzeug der eingangs genannten Art erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass zur in Achsrichtung veränderbaren Fixierung der Aufspannhülse an der Stange die Aufspannhülse mindestens an ihrem einen Ende angrenzend an einen Flansch einen zu der Achse der Stange koaxialen konischen Abschnitt aufweist, und dass gegen mindestens einen der konischen Abschnitte ein mit einer Gegenkonusfläche versehener Flanschring mittels mehrerer am Umfang verteilt angeordneter achsparalleler am Flansch befestigter Schrauben angepresst ist. 



   In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung des Erfindungsgegenstandes kann die Aufspannhülse demnach auch am andern Ende einen konischen Abschnitt aufweisen, wobei dann an diesem Ende eine 

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Ringmutter auf die Hülse aufgeschraubt ist, die innen mit einer Gegenkonusfläche versehen ist und über einen Teil ihrer Gesamtlänge ein Innengewinde trägt, das zweckmässig mit dem Gewinde der
Nachstellmutter übereinstimmt, da diese Nachstellmutter von dem gleichen Ende der Hülse aus aufzuschrauben. ist. 



   Es besteht also mithin die Möglichkeit, je nach den gestellten Anforderungen entweder die Aufspannhülse nur an einem Ende, u. zw. möglichst nahe am Schneidenring, mit einem konischen Abschnitt und einem daran anschliessenden Flansch zu versehen, wogegen das andere Ende der Aufspannhülse ohne Spannvorrichtung nur ein Gewinde zum Aufschrauben der Nachstellmutter für den
Schneidenring aufweist, oder man kann bei einer weiteren Ausführungsvariante die Aufspannhülse an beiden Enden mit einem konischen Abschnitt ausstatten, wobei der eine dieser Abschnitte zum Verspannen mittels mehrerer am Flansch befestigter Schrauben dient, wogegen die Verspannung bei dem andern Abschnitt nur mittels einer Ringmutter erfolgt. 



   Der besondere Vorteil dieser Ausgestaltung liegt nicht nur in der Tatsache, dass sämtliche konische Abschnitte, die zum Festspannen der Hülse selbst und zum Festsetzen des Schneidenringes dieser Hülse dienen, nun an nur einem herzustellenden Teil angeordnet sind, was eine genauere Bearbeitung bezüglich der übereinstimmung mit der Achse der zentralen, zur Aufnahme der Stange dienenden Bohrung erlaubt, sondern es lässt sich darüberhinaus mit den am Flansch befestigten Schrauben insbesondere noch der Vorteil erzielen, dass ein die Toleranzgrenze noch überschreitender Rundschlag durch weiteres Anziehen oder Lösen einer oder mehrerer der am Flanschumfang verteilt angeordneten Flanschschrauben korrigiert werden kann.

   Diese Möglichkeit besteht nicht bei einer auf den konischen Abschnitt am Ende aufgeschraubten Ringmutter, durch die der Konus nur gesamthaft mehr oder weniger fest angepresst werden kann, wobei noch beim Drehen der Mutter die Konusflächen relativ zueinander jeweils eine andere Stellung einnehmen, eine geringe Achsversetzung also erneut verstärkt werden kann. Bei dem mit einem Flanschring zusammenwirkenden konischen Abschnitt tritt jedoch keine relative Verschiebung der Konusflächen durch Drehung ein, und es lässt sich auch durch ungleiches Anziehen der einzelnen Flanschschrauben erreichen, dass bei umfangsmässig ungleicher Verspannung der zulässige Toleranzwert für den Rundschlag am Schneidenring erhalten werden kann. 



   Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung und der Zeichnung, in welcher eine bevorzugte Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes beispielsweise dargestellt ist. Die Zeichnung stellt ein Reibwerkzeug teilweise im Längsschnitt und teilweise in Ansicht dar. 



   Auf einer   Stange--l--,   beispielsweise einer Bohrstange mit feinst bearbeiteter Zylinderfläche ist eine Aufspannhülse--2--aufgeschoben. Diese besitzt an ihren beiden Enden je einen konischen Abschnitt--3 und 4--, welche Abschnitte nach aussen zur Achse hin sich verjüngend ausgebildet sind. Die   Aufspannhülse--2--weist   einen über ihre Gesamtlänge gleichen Innendurchmesser auf, und die Bohrung ist für einen Schiebesitz feinst bearbeitet.

   Angrenzend an den konischen Abschnitt-3weist die   Aufspannhülse--2--einen   zweckmässig im Querschnitt ringförmigen   Flansch--5--auf,   der an seiner endseitigen Stirnfläche am Umfang gleichmässig verteilt mit Gewinde versehene 
 EMI2.1 
 Innenkonus eine zylindrische Bohrung, und mit dieser umgibt er mit grösserer Passungstoleranz einen zylindrischen   Abschnitt --12-- an   der   Aufspannhülse-2--,   welche sich an den konischen Abschnitt --10-- anschliesst. Gegen die dem Konus gegenüberliegende Stirnseite des Schneidenringes -   -11-- liegt   eine als Mitnehmer dienende Distanzbuchse-13-an, die mit eng toleriertem Schiebesitz auf den zylindrischen   Abschnitt --12-- der Aufnahmehülse   aufgepasst ist.

   Die enge Passung der   Distanzbuchse -13-- ist   von Bedeutung, damit durch Flächenpressung in genügendem Umfang eine Mitnahme gewährleistet ist. Der   Schneidenring--11--und   die   Distanzbuchse--13-   werden von einer stirnseitig gegen die Buchse anliegenden Nachstellmutter --14-- gegen den konischen   Abschnitt --10-- gedrückt.   Zu diesem Zweck geht der zylindrische   Abschnitt --12-- in   einen Gewindeteil--15--über, auf dem die Nachstellmutter--14--aufgeschraubt ist und auf dem, wenn eine solche vorgesehen ist, zweckmässig auch eine am Ende der   Aufspannhülse--2--   

 <Desc/Clms Page number 3> 

 befindliche   Ringmutter --16-- aufgeschraubt   sein kann.

   In dem dargestellten Ausführungsbeispiel besitzt die   Aufspannhülse --2-- angrenzend   an den   Gewindeteil --15-- am   Ende den bereits genannten konischen Abschnitt-4-, und gegen diesen liegt die   Ringmutter --16-- mit   ihrer über einen Teil ihrer Gesamtlänge sich erstreckenden   Gegenkonusfläche-17-an.   Durch die Ringmutter   --16-- wird   dieses Ende der   Aufspannhülse-2-gegen   die Stange-l-fest verspannt. 



   Ein achsparallel mit einem Teil in den   Flansch --5-- mit   dem andern Teil in den Schneidenring   --10-- sich hineinerstreckender Stift-20--,   der in der Zeichnung gestrichelt dargestellt ist, dient der Mitnahme und auch als Scherstift, seine Ausgestaltung ist jedoch im Hinblick auf die Erfindung unmassgeblich, seine Funktion kann ebenfalls auch von einem beliebig anders ausgebildeten und angeordneten Stift übernommen werden, der beispielsweise in radialer Richtung verlaufen kann. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Reibwerkzeug mit einem mittels einer Aufspannhülse auf dem Umfang einer Stange fixierten Schneidenring, der mit einem über einen Teil seiner Gesamtlänge sich erstreckenden Konus von einer auf der Aufspannhülse auf der dem Konus abgewandten Seite angeordneten Nachstellmutter stirnseitig über eine Distanzbuchse gegen einen Konus an der Aufspannhülse gepresst ist und durch konische 
 EMI3.1 
 veränderbaren Fixierung der Aufspannhülse (2) an der Stange   (1)   die Aufspannhülse mindestens an ihrem einen Ende angrenzend an einen Flansch (5) einen zu der Achse der Stange koaxialen konischen Abschnitt (3) aufweist und dass gegen mindestens einen der konischen Abschnitte ein mit einer Gegenkonusfläche (8) versehener Flanschring (7) mittels mehrerer am Umfang verteilt angeordneter,

   achsparalleler am Flansch befestigter Schrauben (9) angepresst ist. 
 EMI3.2 


Claims (1)

  1. andern Ende einen konischen Abschnitt (4) aufweisende Aufspannhülse (2) an diesem Ende eine innen mit einer Gegenkonusfläche (17) versehene, und über einen Teil ihrer Gesamtlänge ein mit dem Gewinde der Nachstellmutter (14) übereinstimmendes Gewinde tragende Ringmutter (16) aufgeschraubt ist. EMI3.3 beiden Enden der Aufspannhülse (2) vorgesehenen konischen Abschnitte (3, 4) nach aussen zur Achse hin sich verjüngend ausgebildet sind.
    EMI3.4 Aufspannhülse (2) einen über ihre Gesamtlänge gleichen Innendurchmesser aufweist und angrenzend an den Flansch (5) mit an der Stirnfläche über den Umfang gleichmässig verteilt angeordneten Sackgewindebohrungen (6), einen von der rückseitigen Fläche des Flansches aus im Durchmesser abnehmenden konischen Abschnitt (10) zum Aufspannen des Schneidenringes (11) aufweist, an welchen konischen Abschnitt (10) sich ein zylindrischer Abschnitt (12) anschliesst, der im Durchmesser gegenüber dem Kleinst-Durchmesser des konischen Abschnittes reduziert ist und auf dem ein Teil des Schneidenringes und angrenzend an diesen mit Schiebesitz die als Mitnehmer dienende Distanzbuchse (13) angeordnet sind, und dass an den zylindrischen Abschnitt (12) ein gegenüber diesem abgesetzter Gewindeabschnitt (15) zur Aufnahme der Nachstellmutter (14) sowie der Ringmutter (16)
    sich anschliesst, der gegenüber dem an diesem Ende der Aufspannhülse (2) befindlichen konischen Abschnitt (4) im Durchmesser grösser ist, wobei die Differenz der Aussendurchmesser des Flansches (5) und des zylindrischen Abschnittes (12) kleiner ist als die Differenz zwischen Aussen- und Innendurchmesser des Schneidenringes (11).
AT1250968A 1968-12-23 1968-12-23 Reibwerkzeug AT288820B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102009042951B3 (de) * 2009-09-24 2011-03-03 Hans Langesee Ges.M.B.H. Reibahle und deren Verwendung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE102009042951B3 (de) * 2009-09-24 2011-03-03 Hans Langesee Ges.M.B.H. Reibahle und deren Verwendung

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