AT28775B - Einrichtung zur Kühlung von elektrischen Leitern. - Google Patents

Einrichtung zur Kühlung von elektrischen Leitern.

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AT28775B
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Charles Algernon Parsons
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Charles Algernon Parsons
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zur Kühlung von elektrischen Leitern. 
 EMI1.1 
 sind jedoch besonders für grössere Maschinen nicht wirksam genug und ferner für   umlaufende     maschinenteile,   wie für Rotoren von elektrischen Maschinen, nicht anwendbar. 



   Zweck der Erfindung ist eine wirksame Kühlung von elektrischen Leitern, besonders bei Starkstrommaschinen, die auch für die Anker besonders rasch   laufender Maschinen bzw.   



  Turbodynames verwendet werden kann. Das Wesen der Erfindung besteht darin, dass   um   die   Leiter herum Metall   von guter Wärmeleitungsfähigkeit angeordnet wird, das die Warme rasch von den Leitern zu den inneren Teilen oder zu der äusseren   Obernäche   des zu kühlendenLeitersabführt. 
 EMI1.2 
 Leitungsfähigkeit eingewebt ist. Das Metall wird dabei in der Weise angeordnet, dass es eine gute Leitung für die Wärme bietet, ohne jedoch geschlossene, elektrische Stromkreise zu erzeugen, in denen Wirbelströme auftreten könnten. 



   Auf den aneschlossenen Zeichnungen zeigen Fig. 1 und 2   im Längsschnitte und im   
 EMI1.3 
   Ausführungsformen.   



   Nach der in Fig. 1 und 2 gezeigten Anordnung bestehen die Ankerleiter a aus einer Anzahl von Strängen oder einer   Gruppe von Strängen, weiche durch   ein Isolationsmaterial, beispielsweise ein Baumwollgewebe, isoliert sind. Die Aussenseite des zusammengesetzten Leiters, der zuvor durch eine Schichte b gut isoliert ist, ist mit einem dünnen Kupferdrahte c   umwickelt, dessen Steigung ungefähr   ein fünfzigstel bis ein zwanzigstel Zoll   beträgt.

   Vorteilhaft wird   der Draht dabei in Teilen Non ungefähr 10 cm Länge mit kurzen 
 EMI1.4 
 

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Anstatt die Leiter von aussen mit einer Metallage zu umgeben, wie in den dargestellten Ausführungsbeispielen, könnte auch jeder einzelne Strang eines Leiters mit Metall umgeben sein oder sowohl die einzelnen Stränge als auch der   Gosamtleiter konnte   mit   : Metall umwickelt werden,  
Die vorteilhaft benützten, in Fig. 7 gezeigten Bänder können dadurch hergestellt worden, dass Metallstreifen von hoher Leitungsfähigkeit die Kette bilden, welche durch einen Einschluss von Baumwolle oder anderem   Materiale zusammengehalten werden.   Die die Kette bildenden Metallstreifen sind in der   Längsrichtung   vorteilhaft unterbrochen, um geschlossen Stromkreise zu vermeiden.

   Die unterbrochenen Stellen in dem einen Metallstreifen liegen dabei vorteilhaft den durchgehenden Teilen der benachbarten Streifen gegenüber, so dass ein durchlaufendes Band gebildet wird, welches jedoch keine durchlaufende Bahn für elektrische Ströme bietet. Nach-einer anderen Ausführungsform werden die Metallstreifen in der Längsrichtung in ein Band eingewebt, welches Baumwoll-Kettenund   Schussfäden   besitzt, welch letztere jedoch in ihrer Anzahl gering gehalten werden und aus viel feinerem Materiale bestehen als die Kupferstreifen, derart, dass letztere praktisch gerade verlaufen und beinahe auf ihrer ganzen Länge blank sind, so dass sich die Bänder   hfnndArR xnm Ableiten   der Wärme von den Leitern eignen.

   Auch bei dieser Ausführungsform kann das Metall in der   Längsrichtung unterbrochen sein, während das   Band selbst ununterbrochen ist. Die unterbrochenen Stellen in dem Metalle können dabei einander gegenüberliegen oder die Unterbrechung in dem einen Streifen kann dem ununterbrochenen Teile in den benachbarten Streifen gegenüber angeordnet sein. 



   Als Metall für die Bänder kann Draht von rundem oder anderem Querschnitte verwendet werden. Ein ovaler oder abgeflachter Querschnitt ist jedoch in manchen Fällen vorzuziehen. Die grössere Dimension liegt dann in diesem Falle in der Ebene des Bandes und gibt so eine grössere Berührungsfläche zwischen dem Metalle dos einen Bandes und dem benachbart zu ihm gewickelten Bande. 



   Nach einer anderen Ausführungsform kann der Metallstreifen quer zu den Bändern angeordnet sein. Die Ausführungsformen, bei denen die Metallstreifen in der Längsrichtung verlaufen, werden jedoch vorgezogen. Werden Bänder mit ununterbrochenem Drahte benützt, dann müssen dieselben relativ zu dem zu kühlenden Teile des Leiters so gelegt werden. dass die Bildung geschlossener Stromkreise vermieden wird, in denen Wirbelströme auftreten könnten. Die Bänder oder die anderen wärmeableitenden Vorrichtungen können mit ihren Enden an Radiatoren befestigt sein oder an ihrer Oberfläche durch eine Flüssigkeit oder auch einfach durch Berührung mit der Luft gekühlt werden.   Die Wärme in ihnen   kann auch nur durch   Berührung     mit liälteren Teilen   der Maschine vernichtet werden.

   Es können auch dünne Streifen von wärmeleitendem   Materiale   in Spiral-oder andere Nuten des zu kühlenden Kernes oder der Endringe oder anderer innerer oder   äusserer   zu kühlender
Teile der Vorrichtung eingesetzt werden. 



   Es ist ersichtlich, dass die Erfindung für alle Arten von elektrischen Maschinen benutzt werden kann, bei denen Leiter leicht erwärmt werden. Die beschriebenen Vor- 
 EMI2.1 
 
PATENTANSPRÜCHE : 
1. Einrichtung zur Kühlung von elektrischen Leitern bei Apparaten und Maschinen mittels gut leitenden Metalles, gekennzeichnet durch um die   Leiter herumgelegte Metall-   lagen, die einen im Verhältnisse zu den Leitern kleinen Querschnitt besitzen und sich vom Umfange der Leiter nach inneren oder äusseren Teilen der Vorrichtung oder der   Maschine   erstrecken.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Wärme ableitende Material in Form von (rewebebändern ausgebildet ist, in die Metall eingewebt ist. EMI2.2 <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 EMI3.2
AT28775D 1906-04-23 1906-04-23 Einrichtung zur Kühlung von elektrischen Leitern. AT28775B (de)

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