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Geschirrspülmaschine
Die Erfindung bezieht sich auf eine Geschirrspülmaschine mit einem in einer zum Spülbehälter führenden Frischwasserzuleitung angeordneten Ionenaustauscher zur Wasserenthärtung, dessen Austauschermasse abhängig von der enthärteten Wassermenge regeneriert wird.
Bei den bekannten Geschirrspülmaschinen der genannten Art muss die Austauschermasse des Ionenaustauschers nach dem Durchfluss einer bestimmten Wassermenge mit einer Kochsalzlösung regeneriert werden. Bei automatisch arbeitenden Geschirrspülmaschinen folgt im allgemeinen nach Ablauf jedes Spülprogrammes ein Regeneriergang.
Weiters sind auch Geschirrspülmaschinen bekannt, bei welchen die einzelnen Spülgänge gezählt werden und nach Erreichen einer vorbestimmten, in Abhängigkeit von der örtlichen Wasserhärte und vom Durchlauf-Volumen wählbaren Anzahl entweder automatisch regeneriert oder aber angezeigt wird, dass die Austauschermasse des Ionenaustauschers regeneriert werden muss. Bei diesen Maschinen werden jedoch auch solche Spülgänge mitgezählt, die bei verschiedenen Spülprogrammen vom Programmsteuergerät im Eilgang durchfahren werden, bei denen also gar kein Wasserverbrauch eintritt ; ebenso werden auch von etwa wegen Falsch-Wahl durchlaufenden Programmen alle Spülgänge mitgezählt.
Bei Geschirrspülmaschinen könnte auch zur Lösung des vorliegenden Problems in die Ablaufleitung des Ionenaustauschers ein Indikator eingesetzt werden, der anzeigt, wann die Austauschermasse erschöpft ist und regeneriert werden muss. Diese Massnahme wäre zwar sehr genau, der Indikator zeigt jedoch erst dann an, wenn bereits nicht enthärtetes Wasser zum Spülen verwendet wird.
Es soll daher eine Geschirrspülmaschine geschaffen werden, bei welcher durch die in den Spülgängen tatsächlich verbrauchte Menge von enthärtetem Wasser die Regenerierfolge der Austauschermasse des Ionenaustauschers bestimmt wird.
Nach der Erfindung wird dies bei Geschirrspülmaschinen der eingangs beschriebenen Art in einfacher und verlässlicher Weise dadurch erreicht, dass in die über den Ionenaustauscher führende Ftischwasserzuleitung ein Wassermengenzähler eingeschaltet ist. Hiebei kann also die Regenerierung der Austauschermasse des Ionenaustauschers genau dem tatsächlichen Wasserverbrauch angepasst werden.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform dieser Geschirrspülmaschine ist der an die Frischwasserzuleitung angeschlossene Wasserzulaufstutzen des Wassermengenzählers verstellbar. Hiedurch wird ein Verändern der Zählmenge bei gleicher Durchflussmenge erreicht.
Die Geschirrspülmaschine hat einen Spülbehälter, zu dem eine Frischwasserzuleitung führt, in der ein Ionenaustauscher zur Wasserenthärtung angeordnet ist. In diese Frischwasserzuleitung ist ausserdem ein Wassermengenzähler eingeschaltet, der die durch den Ionenaustauscher fliessende Wassermenge genau misst und nach Erreichen einer vorbestimmten Wassermenge ein Signal auslöst, das anzeigt, dass die Austauschermasse des Ionenaustauschers regeneriert werden muss bzw. eine Einrichtung zum Regenerieren der Austauschermasse des Ionenaustauschers direkt ansteuert.
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Zur Berücksichtigung der Ausgangswasserhärte beim Regenerieren kann eine zum Wassermengenzähler parallel liegende Umgehungsleitung vorgesehen sein bzw. es kann beim Zähler der Wassermenge ein veränderlicher Multiplikator eingesetzt werden.
Der an die Frischwasserzuleitung angeschlossene Wasserzulaufstutzen des Wassermengenzählers ist verstellbar. Dadurch ist es möglich, den Wasserstrahl, der auf ein im Innern des Wassermengenzählers vorgesehenes, die Messeinrichtung betreibendes Flügelrad auftrifft, in seiner Richtung und damit die Drehzahl des Flügelrades bei gleichbleibender Durchfluss-Wassermenge zu verändern.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Geschirrspülmaschine mit einem in einer zum Spülbehälter führenden Frischwasserzuleitung angeordneten Ionenaustauscher zur Wasserenthärtung, dessen Austauschermasse abhängig von der
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