AT282789B - Anordnung zur Regulierung der Brennstoff- und Luftzufuhr zu einem Brenner - Google Patents
Anordnung zur Regulierung der Brennstoff- und Luftzufuhr zu einem BrennerInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Anordnung zur Regulierung der Brennstoff-und Luftzufuhr zu einem Brenner EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 anderes als regulierbare Drosselorgane, weshalb sie in Fig. 1 schematisch als einstellbare Klappen darge- stellt sind. Wenn der Dampfdruck infolge zunehmenden Dampf- bzw. Wärmeverbrauches sinkt, werden über das Steuergerät --10-- und die Organe --9 bzw. 16-- die Ölpumpe --8-- und der Mengenregler --15-so gesteuert, dass dem Brenner-l-mehr Öl und entsprechend auch mehr Luft zugeführt wird. Da die Druckdifferenz-p bis p--konstant ist, entspricht einer bestimmten Einstellung des Mengenreglers - auch tatsächlich eine bestimmte Luftmenge. In Ermangelung des dem Mengenregler --15-- vor- geschalteten Druckreglers --17-- würde die Luftmenge nicht nur von der Einstellung des Mengenreglers sondern auch noch von der Differenz zwischen dem atmosphärischen Druck --p0-- und dem im Feuerungsraum herrschenden Druck-p,-bzw. der Einstellung der Klappe --4-- in der Ausgangslei- tung --5-- und dem Zug im Kamin --6-- abhängen. Um den Einfluss des variablen Atmosphärendruckes - -Po-- zu eliminieren, hat man bei bekannten Anordnungen ähnlicher Art versucht, die Druckdifferenz - p bis pu-- konstant zu halten, u. zw. dadurch, dass man die Einstellung der Klappe --4-- in Funktion dieser Druckdifferenz verstellt hat. Man stelle sich vor, dass in Fig. l der Druckregler --17-- fehlt, also EMI2.2 mangelhafter Weise erreicht, was darauf zurückzuführen ist, dass der Verschmutzungsgrad der Ausgangsleitung --5--, in der z. B. noch Dampfüberhitzer angeordnet sein können, und der im Laufe einer Tagesheizperiode variable Zug des Kamins --6-- einen sehr grossen Einfluss auf die Different-po bis p- haben, so dass unerwünscht grosse Klappenanschläge zur Konstanthaltung dieser Differenz erforderlich sind, die praktisch nicht genügend beherrscht werden können. Ein weiterer Nachteil ist der, dass das Volumen der Verbrennungsgase relativ gross ist und dementsprechend für die Einstellung der erforderlichen, grossen Einstellklappen auch grosse Kräfte erforderlich sind. Ausserdem neigen die üblichen Klappen zum Flattern. Bei der Anordnung nach Fig. l befindet sich das Drosselorgan --17-- im Zuge der Verbrennungsluft, deren Volumen wesentlich geringer ist als dasjenige der Verbrennungsgase. Ausserdem ist das Drosselorgan --17-- vorzugsweise nicht als Einstellklappe, sondern als Trommelschieber ausgebildet, wodurch eine viel exakter regulierbare Drosselung erzielt wird. Der Mengenregler --15-- und der Druckregler --17-- können in der Leitung --12-- auch hinter dem Gebläse --13-- angeordnet sein, wie in Fig. 2 gezeigt ist. Während im Falle von Fig. l in der Druckdifferenz-p bis p--, ausser dem Druckabfall im Mengenregler --15-- selbst auch der durch das EMI2.3 Charakteristik von der Luftmenge abhängt, spielt es für den zu erreichenden Zweck keine Rolle, ob man die Anordnung nach Fig. l oder diejenige nach Fig. 2 wählt. Die Anordnung nach Fig. 1 hat aber den Vorteil, dass, wenn man den Mengenregler --15-- und den Druckregler --17-- konstruktiv zu einer als "Doppeltrommelschieber" bezeichneten, konstruktiven Einheit vereinigt, derselbe auf der Eingangsseite auf einfache Weise mit Steuermitteln versehen werden kann, und dass nur an seiner Ausgangsseite Anschlussmittel vorzusehen sind für seinen Anschluss an den Ein gang des Gebläses-13-. In Fig. 3 und 4 ist ein Doppeltrommelschieber --20-- dieser Art dargestellt, dessen Gehäuse einen zylindrischen Aussenmantel --21-- mit horizontaler Achse aufweist, der mit vier Füssen --22-- versehen ist. Der Aussenmantel --21-- umgibt koaxial einen Innenmantel --23--, der mit zwei axial gegeneinander versetzten Kränzen von je vier Längsschlitzen-24 und 25-- versehen ist, die um 900 gegeneinander versetzt sind und sich über einen Zentriwinkel von 45 erstrecken. Der zwischen den Mänteln - 21 und 23-- befindliche Ringraum --26-- ist stirnseitig durch zwei Ringe-27 und 28-- abgeschlossen. Der Ring --27-- ist mit dem Mantel --21-- verschweisst und mit dem Mantel --23-- durch Schrauben --29-- verbunden, die auch zum Festhalten eines Schutzgitters --30-- dienen. Der Ring --28-- ist mittels Schrauben --31 und 32-- an den Mänteln --21 und 23-- befestigt und weist einen Kranz von Löchern --33-- auf, die zum Verschrauben des Doppeltrommelschiebers --20-- mit dem Eingang des Gebläses --13-- dienen. <Desc/Clms Page number 3> Der Innenmantel --23-- ist in seiner Mitte mit einer Nabe --34-- versehen, die über zwei Paare von Kugellagern --35 und 36-- zur Lagerung einer Hohlwelle --37-- und einer andern Welle --38-dienen. Die Hohlwelle --37-- weist einen aus einer zentralen Öffnung --39-- des Schutzgitters --30-- herausragenden Endteil --40-- auf, an dem ein Betätigungshebel --41-- befestigt ist. Die Welle --38-- ist durch die Hohlwelle --37-- hindurch geführt und an deren Endteil --40-- mittels eines Kugellagers - gelagert. Auf einem zur Hohlwelle --37-- herausragenden Endteil --43-- der Welle --38-- ist ein Betätigungshebel --44-- befestigt. Auf der Hohlwelle --37-- ist die Nabe --45-- einer Trommel --46- mittels Schrauben --47-- und Muttern --48-- festgeklemmt. Die Trommel --46-- weist einen Mantel --49-- auf, dessen Aussendurchmesser nur um ein geringes Spiel kleiner ist als der Innendurchmesser des inneren Gehäusemantels --23--. Der Trommelmantel --49-- ist ebenfalls mit vier um je 900 gegeneinander versetzten Längsschlitzen --50-- versehen, die sich je über einen Zentriwinkel von 450 erstrecken. Während die äussere Stirnseite der Trommel--46-- offen ist, wird deren innere Stirnseite von einer Wand --51-- gebildet, welche den Trommelmantel --49-- mit der Nabe --45-- verbindet und so gewölbt ist, dass sie axial in Richtung des Pfeiles --52-- in die Trommel "'-46-- eintre- tende Luft stossfrei in radialer Richtung ablenkt, so dass sie in Richtung des Pfeiles --53-- durch die ein-. ander überlappenden Teile der Schlitze-50 und 24-- in den Ringraum --26-- strömt. Es ist klar, dass die Drosselung des Luftstromes an den Schlitzen --50 und 24-- am geringsten ist, wenn diese Schlitze miteinander in Deckung sind, und am grössten, wenn die Schlitze --50-- gegenüber den Schlitzen --24-um 450 versetzt sind, was, von Leckverlusten abgesehen, eine vollständige Unterbrechung des Luftstromes bedeutet. Auf der Welle --38-- ist die Nabe --54-- einer zweiten Trommel --55-- mittels Schrauben --56-befestigt. Der Trommelmantel --57-- der Trommel --55-- weist ebenfalls vier um je 900 gegenein ander versetzte Längsschlitze --58-- auf, und ist über eine innenseitige Ablenkwand --59-- mit der Nabe --54-- verbunden. Die Luft strömt aus dem Ringraum --26-- durch die Schlitze --25 und 58-radial gemäss Pfeil --60-- in die Trommel --55-- hinein und verlässt dieselbe gemäss Pfeil--61-- durch deren äussere, offene Stirnseite. Es ist ersichtlich, dass ein erster Trommelschieber --52, 23--, der den Druckregler --17-- bildet, und ein zweiter Trommelschieber --23, 55--, der den Mengenregler --15-- bildet, über den Ringraum-26-- hintereinander geschaltet sind. Der Ringraum --26--, in welchem der Druck-pl-herrscht, ist mit einem Anschluss --62-- für eine Leitung versehen, welche zu dem Steuergerät --19-- führt. Die Steuerhebel --41 und 44-- bilden je einen Teil der verstärkungs-und Übertragungsorgane - bzw.-16-- von Fig. l. Eine mit dem Doppeltrommelschieber --20-- ausgerüstete Anordnung nach Fig. 1 hat sich praktisch ausgezeichnet bewährt und benötigt kleinere Stellkräfte als die bekannten Steuerungen durch Klappen. Es ist klar, dass zahlreiche andere Ausführungsformen der erfindungsgemässen Anordnung möglich sind. Insbesondere muss der Wärmeverbraucher keineswegs ein Dampfkessel sein und kann als Brennstoff für den Brenner an Stelle von Öl auch Gas oder sogar mittels einer Schnecke zugeführter Kohlenstaub dienen. An Stelle eines Kamins kann auch ein Absaugventilator an den Feuerraum angeschlossen sein. Die Einstellklappe --4-- ist für die vorliegende Regulierung nicht notwendig und kann eventuell auch weggelassen werden. Es sei ferner noch bemerkt, dass der Doppeltrommelschieber nach Fig. 3 und 4, oder eine Variante desselben, nicht nur in Brenner-Regulieranordnungen verwendbar ist, sondern überall dort, wo in einer Fluidumsleitung, insbesondere am Eingang einer solchen, zwei je für sich steuerbare Drosselstellen hintereinander vorgesehen werden müssen. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE : 1. Anordnung zur Regulierung der Brennstoff- und Luftzufuhr zu einem Brenner mit einem Steuergerät, das bei zunehmendem bzw. abnehmendem Wärme verbrauch die Brennstoff- und Luftzufuhr zum Brenner erhöht bzw. erniedrigt und dabei zur Regulierung der dem Brenner mittels eines Gebläses pro Zeiteinheit zugeführten Luftmenge ein im Zuge der Luftzuführungsleitung angeordnetes, als Luftmengenregler arbeitendes, variables Drosselorgan steuert, dem ein weiteres Drosselorgan vorgeschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, dass dieses weitere Drosselorgan (17) variabel ist und dass ein mano- EMI3.1 Steuergerät (19) vorgesehen ist,genregler (15) herrschenden Druck (pj und dem im Feuerraum (3) herrschenden Druck (pmisst und auf dieses Drosselorgan (17)im Sinne einer Konstanthaltung der genannten Druckdifferenz einwirkt, so dass <Desc/Clms Page number 4> es als Druckregler arbeitet.2. Anordnungnach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftmengenregler (15) und der Druckregler (17) dem Gebläse (13) vorgeschaltet sind.3. Anordnung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftmengenregler und der Druckregler zu einer zwei hintereinander geschaltete Trommelschieber enthaltenden konstruktiven Einheit ("Doppeltrommelschieber") vereinigt sind.4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse des Doppeltrommelschiebers (20) einen durch zwei koaxiale Mäntel (21, 23) und stimseitige Ringe (27, 28) begrenzten Ringraum (26) aufweist, dass der innere Gehäusemantel (23) zwei Kränze von in Umfangsrichtung gleichmässig gegeneinander versetzten Längsschlitzen (24, 25) aufweist, und dass innerhalb dieses Mangels (23) zwei mittels zweier Betätigungsorgane (41, 44) je für sich verdrehbare Trommeln (52, 55) ange- ordnet sind, in deren Mänteln (49, 57) je ein Kranz von den Längsschlitzen (24, 25) entsprechenden Längsschlitzen (50, 58) vorgesehen ist, wobei die Trommeln an ihren äusseren Stirnseiten offen, an ihren hinteren Stirnseiten aber abgeschlossen sind, so dass die Luft axial (52) in die eine Trommel (46) strömt,radial auswärts (53) durch einander überlappende Teile von Schlitzen (50, 24) in den Ringraum (26) gelangt, von letzterem radial einwärts (60) durch einander überlappende Teile von Schlitzen (25, 58) in die andere Trommel (55) strömt und letztere axial (61) verlässt. EMI4.1 Gehäusemantel (23) mit einer zentralen Nabe (34) versehen ist, in welcher eine Hohlwelle (37) und eine andere Welle (38) gelagert sind, auf denen je eine der Trommeln (46, 55) sitzt, wobei die Hohlwelle (37) einen zur offenen Stirnseite der eingangsseitigen Trommel (46) herausragenden, mit dem einen Betäti- gungsorgan (41) verbundenen Endteil (40) aufweist, während die andere Welle (38) durch die Hohlwelle EMI4.2 Endteil (43) aufweist.6. Anordnung nach Anspruch 5, d ad ur ch gekennze i chne t, dass die beiden Wellen (37, 38) mittels je eines Paares von Kugellagern (35, 36) in der Nabe (34) des inneren Gehäusemantels (23) gelagert sind, und dass ferner die innere Welle (38) auch in der Hohlwelle (37) mittels eines Kugellagers (42) gelagert ist.7. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass jedederbeiden Trommeln (46, 55) auf ihrer inneren Stirnseite eine ihre Nabe (45, 54) mit dem Trommelmantel (49, 57) verbinden- de Wand (51, 59) aufweist, welche im Sinne einer stossfreien Ablenkung des Luftstromes aus axialer Richtung in radiale Richtung, bzw. umgekehrt, gewölbt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT130569A AT282789B (de) | 1969-02-10 | 1969-02-10 | Anordnung zur Regulierung der Brennstoff- und Luftzufuhr zu einem Brenner |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT130569A AT282789B (de) | 1969-02-10 | 1969-02-10 | Anordnung zur Regulierung der Brennstoff- und Luftzufuhr zu einem Brenner |
Publications (1)
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|---|---|
| AT282789B true AT282789B (de) | 1970-07-10 |
Family
ID=3511009
Family Applications (1)
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| AT130569A AT282789B (de) | 1969-02-10 | 1969-02-10 | Anordnung zur Regulierung der Brennstoff- und Luftzufuhr zu einem Brenner |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT282789B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4007799A1 (de) * | 1990-03-12 | 1991-09-19 | Elco Energiesysteme Gmbh | Verfahren zur regelung eines gasbrenners sowie regelbarer gasbrenner |
-
1969
- 1969-02-10 AT AT130569A patent/AT282789B/de not_active IP Right Cessation
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE4007799A1 (de) * | 1990-03-12 | 1991-09-19 | Elco Energiesysteme Gmbh | Verfahren zur regelung eines gasbrenners sowie regelbarer gasbrenner |
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