AT277548B - Biegsames durchsichtiges Folienmaterial für Überzüge auf Glasoberflächen - Google Patents

Biegsames durchsichtiges Folienmaterial für Überzüge auf Glasoberflächen

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AT277548B
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Minnesota Mining & Mfg
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    • C08J5/00Manufacture of articles or shaped materials containing macromolecular substances
    • C08J5/18Manufacture of films or sheets
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
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    • C08L67/00Compositions of polyesters obtained by reactions forming a carboxylic ester link in the main chain; Compositions of derivatives of such polymers
    • C08L67/02Polyesters derived from dicarboxylic acids and dihydroxy compounds
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C08JWORKING-UP; GENERAL PROCESSES OF COMPOUNDING; AFTER-TREATMENT NOT COVERED BY SUBCLASSES C08B, C08C, C08F, C08G or C08H
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    • C08J2367/02Polyesters derived from dicarboxylic acids and dihydroxy compounds

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Description


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  Biegsames durchsichtiges Folienmaterial für Überzüge auf Glasoberflächen 
Die Erfindung bezieht sich auf ein biegsames, durchsichtiges Folienmaterial für Überzüge auf Glasoberflächen und betrifft eine Verbesserung der in der österr. Patentschrift Nr. 249332 beschriebenen Erfindung. 



   Durch das Stammpatent Nr. 249332 ist ein Folienmaterial geschützt, das beispielsweise für durch-   sichtigereflektierende   Überzüge auf Glasoberflächen geeignet ist und aus einem biegsamen, durchsichtigen Film besteht, auf welchem in Schichtform eine Metallauflage, die mindestens 50% der Sonnenstrahlen im Infrarot- und Ultraviolettbereich des Spektrums zu reflektieren vermag, wobei das Durchlassvermögen des Films für den sichtbaren Teil des Spektrums nur wenig bzw. nur teilweise, vorzugsweise um nicht mehr als 50% im Vergleich zu dem Durchlassvermögen des Films vor Aufbringung der Metallauflage beeinträchtigt ist, sowie ein Klebstoff für das Aufkleben des Films auf einer Glasoberfläche aufgebracht sind. 



   Es wurde nun gefunden, dass brauchbare Folienmaterialien für denselben Zweck hergestellt werden können, bei welchen das Durchlassvermögen des Films für den sichtbaren Teil des Spektrums auf 10 bis   80%,   verglichen mit dem Durchlassvermögen vor Aufbringung der Metallauflage, reduziert wird. 



   Erfindungsgemäss wird nun ein Produkt geschaffen, das den Durchgang von ultraviolettem Licht durch ein Fenster vermindert, wodurch nachteilige Auswirkungen, wie das Verblassen von Geweben, auf ein Minimum herabgesetzt werden. 



   Das erfindungsgemässe Erzeugnis ist auch ganz besonders wirksam zur Verminderung des Durchganges von infrarotem Licht, das von Gegenständen in einem Zimmer absorbiert bzw. wieder abgestrahlt wird. Ausserdem vermindert das erfindungsgemässe Produkt den Durchgang von sichtbarem Licht, d.h. von Licht im Wellenlängenbereich von 4000 bis   8000     bis zu   80%.   Obwohl Wärmestrahlung und grelles Licht stark vermindert werden, erscheint doch das scheinbare Ausmass der Raumbeleuchtung nicht in unangenehmer Weise vermindert.

   Zur Deutung dieses Phänomens kann, ohne sich auf diese Annahme 
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 dass die psychologische Grösse   p   eines physikalischen Reizes mit dessen physikalischer Grösse    < p   durch die Formel 
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 in Beziehung steht, worin   n   je nach Art des Reizes variiert, u. zw. für helles weisses Licht einen Wert von 0, 33 und für Wärme von 1, 6 hat.

   Unter der Annahme, dass diese Werte richtig sind, ergibt sich aus der obigen Formel, dass eine gemessene Verminderung des Lichtdurchganges um   80%   das menschliche Augesobeeindruckt, als ob der Lichtdurchgang um scheinbar etwa 40% reduziert worden wäre, während eine gemessene Verminderung des Wärmedurchganges um 80% den menschlichen Körper so beeindruckt, als ob der Wärmedurchgang um scheinbar über 90% vermindert worden wäre. 



   Das erfindungsgemässe biegsame, durchsichtige Folienmaterial für Überzüge auf Glasoberflächen, z. B. Fensterscheiben, zur Verminderung des Durchganges von blendendem (grellem) Licht und von Wärme, wobei das Folienmaterial auf einer seiner Oberflächen mit einer metallisierten Schicht versehen ist, ist nun dadurch gekennzeichnet, dass die Metallauflage eine Dicke von 25 bis 125       hat und dass das Folienmaterial einen Schutzüberzug zwischen der metallisierten Schicht und dem Klebstoff aufweist. Diese Dicke der Metallauflage bewirkt im infraroten und ultravioletten Bereich eine Verminderung der 
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 achtete Beleuchtungsstärke für das Folienmaterial ohne Metallauflage, vermindert wird. 



   Als Folien sind Polyäthylenterephthalatfilme mit einer Dicke von 0, 0125 bis 0, 05 mm besonders gut brauchbar und werden auch wegen ihrer Klarheit, Gleichmässigkeit, Zähigkeit und Festigkeit sowie ihrer Dimensionsbeständigkeit bei stark variierender Feuchtigkeit und Temperatur bevorzugt. Solche Filme nehmen auch aufgedampfte Metallüberzüge besonders gut an. Polymere Unterlagsfilme können unter anderem auch aus starrem (nicht plastifiziertem) Polyvinylchlorid, Zelluloseacetat, Zelluloseacetat-Propionat, Zelluloseacetat-Butyrat, Polystyrol oder Polybutylacrylat bestehen. Die Stabilität dieser Filme kann natürlich, falls nötig oder erwünscht, durch bekannte Vorgangsweisen,   z.

   B.   durch Einverleibungvon Absorptionsmitteln für Ultraviolettstrahlen im Film selbst oder vorzugsweise in einem über dem aufgedampften Metall aufgebrachten Überzug verbessert werden. 



   Das Bedampfen der Filme kann in der gebräuchlichen Weise erfolgen, wobei das Ausmass der Metallauflage an Hand der Verminderung der Lichtdurchlässigkeit des sichtbaren Spektrums gemessen und eingestellt wird, so dass mindestens   100/0,   aber nicht mehr als etwa   80%   des sichtbaren Teiles des Spektrums noch durchgelassen werden. Diese Messwerte wurden mit einem Spektrophotometer von der Art, wie es   z. B.   von der Firma Beckman Instruments, Inc. Kalifornien, USA unter der Handelsbezeichnung DK-2 auf den Markt gebracht wird, bestimmt. Beim Aufdampfen erhält man in der Regel eine hochreflektierende Metallauflage mit einer Dicke im Bereich von 25 bis 125   Ä.   Zum Aufdampfen geeignete Metalle sind beispielsweise Aluminium, Zink, Kupfer, Silber und Gold. 



   Mit Wasser aktivierbare Klebstoffe, wie Kasein, Hautleim,   Polyvinylalkohol oder Polyvinyläther,   die in neutralen oder alkalischen Lösungen löslich sind   (z.B. Vinylmethyläther-Maleinsäure-Copolymer   oder dessen neutrales Ammoniumsalz), können für die Zwecke der Erfindung verwendet werden. Für die meisten Klebstoffe ist es sehr vorteilhaft, zwischen der Metalloberfläche und dem Klebstoff einen durchsichtigen, wasserunlöslichen Schutzüberzug anzubringen, um die Korrosion der sehr dünnen Metallauflage zu verhindern. Die Schutzschicht soll mindestens dick genug sein, um störende Interferenzerschei- 
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 Klarheit und Handlichkeit festgesetzt wird. Wenn derartige Schutzüberzüge mit den Klebstoffen nicht festhaftend verbunden sind, können geeignete Grundierverfahren angewendet werden.

   Unter geeigneten Bedingungen können wohlbekannte Verfahren, wie elektrische Entladung, Bestrahlung mit ultraviolettem Licht und   Grundierüberzüge (z. B. Polyisocyanate)   über dem Schutzüberzug angewendet bzw. aufgebracht werden. Ob eine ausreichende Haftung vorliegt, kann festgestellt werden, indem man einen Streifen eines üblichen druckempfindlichen Klebebandes von normaler Klebrigkeit mit der Hand auf die Oberfläche des wasseraktivierbaren Klebstoffes aufbringt und diesen dann rasch abzieht. Wird kein Ablösen   ("picking")   der Klebstoffoberfläche beobachtet, so kann die Haftung als ausreichend angesehen werden.

   Man kann aber auch das fertige Produkt auf eine Glasoberfläche aufbringen und nach 16 h abziehen ; bei einem guten Produkt soll das Versagen entweder durch Ablösen zwischen Film und aufgedampfter Metallschicht oder durch Zerreissen des Films auftreten. 



   Die Erfindung wird nun an Hand spezieller Beispiele weiter erläutert. 



     Beispiel l :   Ein 0, 025 mm dicker, bi-axial orientierter   Polyäthylenterephthalatfilm   wurde mit einer 60       dicken Aluminiumschicht durch Aufdampfen beschichtet, wobei das Durchlassvermögen gegenüber sichtbarem Licht auf 4010 des Wertes des unbehandelten Films reduziert wurde. Auf die Alu- 

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    iguetes von Beispiel 1   hergestellt   worden war, einen Abschirmungskoeffizienten   von   0, 50 hatte.   Der von der American Society of Heating, Refrigerating and Air Conditioning Engineers (ASHRAE) angegebene Abschirmungskoeffizient ist das Verhältnis der durch den Schichtkörper hindurchgehenden Wärme zu der durch das Glas allein hindurchgehenden Wärme bei einem Einfallswinkel von 450. 



   Produkte der in den vorstehenden Beispielen beschriebenen Art können unbegrenzt lange an Ort und Stelle belassen werden, ohne dass eine merkliche Änderung der verlangten Eigenschaften zu beobachten wäre. Sie können wieder entfernt werden, indem man eine Schicht nasses saugfähiges Papier auf die freie Aussenfläche des Films etwa 20 min lang aufbringt, wonach sich das Folienmaterial leicht vom Fenster abziehen lässt. 



    PATENT ANSPRÜCHE :    
1. Biegsames, durchsichtiges Folienmaterial für Überzüge auf Glasoberflächen, zur Verminderung 
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 sierten Oberfläche des Folienmaterials   vorhanden ist, nach der Patentschrift Nr.   249332, dadurch   gekennzeichnet,   dass die Metallauflage eine Dicke von 25 bis 125       hat und dass das Folienmaterial einen Schutzüberzug zwischen der metallisierten Schicht und dem Klebstoff aufweist. 



   2. FolienmaterialnachAnspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schutzüberzug ein in   1, 1, 2-Trichlcräthan   lösliches Äthylenisophthalatpolymer ist.

Claims (1)

  1. 3. Folienmaterial nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das lösliche Polymer ein Äthylenterephthalat-Äthylenisophthalat-Copolymer (l : l) ist. EMI4.2
AT865265A 1965-02-08 1965-09-22 Biegsames durchsichtiges Folienmaterial für Überzüge auf Glasoberflächen AT277548B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2803299A1 (de) * 1978-01-26 1979-08-02 Kurt Kunz Metallbeschichtete kunststoffolie sowie deren verwendung

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