AT277522B - Selbsttätiges Entlüftungsventil - Google Patents

Selbsttätiges Entlüftungsventil

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AT277522B
AT277522B AT302367A AT302367A AT277522B AT 277522 B AT277522 B AT 277522B AT 302367 A AT302367 A AT 302367A AT 302367 A AT302367 A AT 302367A AT 277522 B AT277522 B AT 277522B
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Taco Heizungen Ag
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Selbsttätiges Entlüftungsventil 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 vorgesehen ist, der an einen waagrechten, zur Atmosphäre offenen Sammelkanal angeschlossen ist, dessen oberer Teil einen Verbindungskanal zu den Quellkörpern aufweist, so dass erst nach Ansammlung einer bestimmten Flüssigkeitsmenge im Sammelkanal die Flüssigkeit auf die Quellkörper einwirkt und das Ventil geschlossen wird. Vorzugsweise werden die scheibenförmigen Quellkörper und ein zwischen diesen und dem Ventilkörper angeordneter Kolben in einem zylindrischen Teil des Ventilgehäuses angeordnet und der Sammelkanal wird als ein den zylindrischen Teil umgebender Ringkanal ausgestaltet. 



   In den Zeichnungen sind beispielsweise Ausführungsformen von   erfindungsgemäss   ausgestalteten Entlüftungsventilen schematisch dargestellt,   u. zw.   zeigt Fig. 1 einen lotrechten Schnitt durch ein Entlüftungsventil, das in einem Luftabscheider der Bauart eingebaut ist, welche bei Heisswasserheizanlagen zum Abführen von Luft aus der Anlage benutzt wird, Fig. 2 ist ein Querschnitt durch das in Fig. 1 veranschaulichte Entlüftungsventil in grösserem Massstab, Fig. 3 ist eine Teilansicht des Entlüftungsventils nach Fig. 2, das in einen Radiator einer Heisswasseranlage eingebaut ist, und Fig. 4 ist ein lotrechter Schnitt durch eine andere Ausführungsform eines Entlüftungsventils. 



   In Fig. 1 ist ein   Entlüftungsventil--10--in   Verbindung mit einem   Luftabscheider--12--der   Bauart veranschaulicht, welche in Heisswasseranlagen zum Abscheiden der Luft aus dem Wasser allgemein benutzt wird. Der   Luftabscheider --12-- wird   normalerweise in die horizontale Hauptleitung vom Kessel zu den einzelnen Heizelementen, wie Radiatoren, Strahler, Heizapparaten 
 EMI2.1 
 eingeschraubt, um Luft aus dem Abscheider abzulassen, jedoch das Entweichen von Wasser zu verhindern. Eine Prallplatt --19-- verläuft innerhalb des Ventilkörpers zwischen den Einlass- und   Auslassöffnungen--16   und 18-- ; sie besitzt einen abwärts geneigten Vorderteil--20-, um den oberen Teil des durchfliessenden Wassers in eine oben in dem Luftabscheider gebildete Kammer 
 EMI2.2 
 austritt. 



   Ein   Schwimmer --24-- ist   auf einer Stange --26-- angeordnet, deren unterer Endteil   --28--   in einem Halter --30-- längsverschilebbar abgestützt, welcher in dem Ventilgehäuse - auf solche Weise befestigt ist, dass die Abwärtsbewegung des Schwimmers begrenzt ist, 
 EMI2.3 
    --14-- freiGummischeibe --40-- liegt   in dem oberen Ende der   Büchse-34-und   hat eine zentrale Öffnung, die mit einem zentralen Durchlass --42-- in dem Ventilkörper --38-- ausgerichtet ist.

   Der obere   Endteil-32-der     Stange-26-besitzt   vorteilhaft einen quadratischen Querschnitt und ihr Ende ist zugespitzt, um mit der zentralen Öffnung in der Gummischeibe --40-- zusammenzuwirken, und den   Durchlass --42-- beim   Ansprechen auf die Aufwärtsbewegung des   Schwimmers ---24-- zu   schliessen. Wenn folglich das Wasserniveau in der Kammer--22--ansteigt, steigt der Schwimmer   - -24--,   wodurch der obere   Endteil-32-den Durchlass-42-abschliesst   und das Wasser oder die Luft daran hindert, durch das   Entlüftungsventil --10-- zu   entweichen.

   Wenn das Wasserniveau fällt, bewegt sich der obere Endteil --32-- von der Scheibe --40-- weg und ermöglicht dadurch, dass in der   Kammer--22--angesammelte   Luft durch das Entlüftungsventil --10-- in die Atmosphäre entlüftet wird, indem sie durch den Zwischenraum zwischen dem oberen Endteil--32-- 
 EMI2.4 
    --34-- hindurchgeht.Ventilkörper--38--einen Gewindeteil--44--an   seinem unteren Ende hat, um die Verbindung des Ventils mit dem Luftabscheder --12-- zu erleichtern. Der Ventilkörper weist einen radial verlaufenden Flansch --46-- auf und ein Ringkanal --48-- mit seinem erhöhten Mittelteil   --50-- ist   auf der Oberseite des Ventilkörpers gebildet.

   Der Ventilkörper weist auch die Bohrung   --36-- für   die Aufnahme der gesinterten   Büchse--34--und Gummischeibe--40- (Fig. l)   und den zentralen Durchlass --42-- auf, wie vorstehend beschrieben ist. Ein konischer Ventilsitz   --52-- ist   am oberen Ende des zentralen Durchlasses --42-- gebildet und über dem Ventilsitz ist im erhöhten   Mittelteil --50-- des   Ventilkörpers eine oben offene   Bohrung --54-- vorgesehen.   

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 EMI3.1 
    --56-- sitztKllbens-58-mit   Abstand von der Scheibe-60-, wie es in Fig. 2 veranschaulicht ist. Die Quellscheiben --66-- können von irgendeiner geeigneten Art sein, wie sie   z.

   B.   in den vorerwähnten Patentschriften dargestellt und beschrieben sind, falls sie sich nur bei Befeuchtung rasch und erheblich ausdehnen. Ein konischer   Ventilsitz --68-- ist   auf der Unterseite des   Kolbens --58-- gebildet   und ein kugelförmiges   Ventilelement--70--liegt   zwischen den konischen   Sitzen-68   und 52--. Ein schräger   Durchlass --59-- verbindet   den Raum zwischen dem Kolben und dem oberen Ende des zentralen   Durchlasses --42-- mit   dem   Ringkanal--48--an   einer unterhalb des erhöhten   Mittelteiles --50-- liegenden   Stelle. 



   Wenn bei dieser Konstruktion Luft oder Wasser in der   Kammer --22-- des   Luftabscheiders - steigt, wird die Luft oder das Wasser das kugelförmige Ventilelement-68-, den Kolben - und die   Quellscheiben-66-anheben   und durch den zentralen Durchlass --42-- und den chrägen   Durchlass--59--ohne   Berührung der   Quellscheiben--66--frei   austreten. Auf diese Weise entlüftete Luft wird direkt in die Atmosphäre entweichen, wogegen das Wasser sich in dem   Ringkanal --48-- sammelt,   der auf der Oberseite des   Ventilkörpers-38-gebildet   ist.

   Solange das Wasserniveau in den Kanal --48-- nicht hoch genug ansteigt, um durch die Öffnungen-72 und 
 EMI3.2 
 --50-- gebildet- gebildete Stirnwand erheblich und rasch auszudehnen und dann den   Kolben--58--   abwärts zu drücken, um das kugelförmige   Ventilelement --70-- fest   gegen den konischen Sitz - zu pressen, so dass der zentrale   Durchlass --42-- abgeschlossen   und das Entweichen von zusätzlichem Wasser verhindert ist. 



   Es ist somit ersichtlich, dass das Entlüftungsventil --10-- entsprechend konstruiert ist, um die Zwecke der Erfindung zu erfüllen, da es während längeren Zeitperioden offen bleibt, um Luft aus dem System herauszulassen und beim Ansprechen auf kleine entweichende Wassermengen nicht vorzeitig anspricht. Zusätzlich wird Wasser in dem offenen Ringkanal während einer gewissen Zeitperiode verdampfen, so dass zusätzliche Wassermengen aufgenommen werden können, ohne die Quellscheiben zu benetzen.

   Ferner sind die Quellscheiben --66-- gegen den zentralen   Durchlass --42-- durch   den   Kolben--58--und Zylinder--56-abgeschlossen   und die Ausdehnung der Quellscheiben wird nur benutzt, um den Kolben mechanisch zu   betätigen,   welcher seinerseits das kugelförmige   Ventilelement --70--- auf   seinen Sitz drückt. 



   In Fig. 3 ist das   Entlüftungsventil-10--gemäss Fig. 2   in Verbindung mit einem üblichen   Radiator --80-- einer   Heisswasserheizanlage für die Entlüftung derselben gezeigt. Ein Rohrbogen --82-- ist auf der Seite des Radiators in der Nähe der oberen Endes desselben angeschlossen, wo die Luft am besten entnommen werden kann. Das Entlüftungsventil --10-- ist seinerseits in den Rohrbogen ---82-- in gleicher Weise eingeschraubt, wie es in dem oberen Ende des Luftabscheiders   - -12--   angeordnet ist. In dem Fall, dass genügend Wasser durch das Entlüftungsventil entweichen sollte, um den Ringkanal-48- (Fig. 2) zu füllen und die Quellscheiben zu benetzen, dann wird das Entlüftungsventil, wie beschrieben, geschlossen, um das Entweichen von zusätzlichem Wasser zu verhindern.

   Wenn der Radiator nur etwas sprüht, wie es gewöhnlich geschieht, so dass nur geringe Wassermengen in den Ringkanal oder direkt in die Atmosphäre entweichen, ohne sich in dem Kanal zu sammeln, dann wird das Entlüftungsventil offen bleiben und fortfahren, den Radiator zu entlüften. Bei dieser Ausführungsform wird das durch Schwimmer gesteuerte Ventil mit   Büchse --34-- und     Gummischeibe --40-- nicht   verwendet, welches das Hauptventil für die Verhinderung des Entweichens von Wasser bei der Ausführungsform der Fig. l ist.

   Die zwangsläufige Art, auf welche der 

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   Kolben --58-- das kugelförmige Ventilelement --70-- beim   Ansprechen auf durch die sich ausdehnenden Quellscheiben ausgeübten Druck auf seinen Sitz presst, ergibt eine gute Abdichtung für die Verhinderung des Entweichens von Wasser. 



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 ist im Boden eines Gehäusses --100-- ein Stutzen   --102--   befestigt, in dessen zentrale   Bohrung--104--ein   im Querschnitt rechteckiger flacher   Bolzen --106-- eingesetzt   ist, wobei zwischen den beiden flachen Seiten des   Bolzens --106-- und   
 EMI4.1 
    --104-- Zwischenräume--100-- übertreten   und auch zurückströmen können. In dem   Gehäuse--100--befindet   sich ein   Schwimmkörper--108--,   der oben einen Steg--110--hat, welcher mit einem Arm--112zusammenwirkt, der an einer Abschlussscheibe --114-- befestigt ist.

   Eine   Schraubenfeder--116-   ist mit ihrem oberen umgebogenen Ende durch einen Stift--118--gehalten, der in einem im 
 EMI4.2 
    Anschlussstutzen-120-angebracht--114--   hindurch und isausserhalb letzterer durch eine Hülse festgeklemmt. Durch die Feder   --116--   wird die   Scheibe--114--gegen   das untere Ende des   Anschlussstutzens--120--   
 EMI4.3 
 Umdrehung wirkt die   Kurvenfläche--124--auf   das Betätigungsglied --126-- ein und öffnet das   Schnellentlüftungsventil--128--.   Im Ventilkörper --122-- ist ein zylindrischer   Teil--130--   gebildet, der in der Länge geschlitzt ist und oben Gewinde hat, in das ein Deckel--132-eingeschraubt ist.

   Im Ventilkörper --122-- ist oben zwischen dem zylindrischen Teil --130-- und einem erhöhten   Ringteil --134-- ein   ringförmiger   Kanal --136-- gebildet.   Im zylindrischen Teil   --130--   ist ein   Kolben--138--und   eine Mehrzahl aufeinandergestapelter Quellscheiben --140-- vorhanden. Das untere Ende des   Kolbens--138--ist   als Ventilsitz --142-- ausgebildet und zwischen diesem   Ventilsitz --142-- und   einem auf dem Ventikörper --122-- gebildeten konischen Ventilsitz--144--ist eine Ventilkugel--146--vorhanden. 



   Bei der Konstruktion nach Fig. 4 ist die Abschlussscheibe --114-- durch Einwirkung des Steges   --110--   des Schwimmkörpers --108-- auf den Arm--112--normalerweise von der unteren 
 EMI4.4 
 --100-- übertritt,--120-- zur Ventilkugel--144--, öffnet das Ventil durch Anheben des   Kolbens--138--und   der Quellscheiben--140--, so dass die Luft durch die Schlitze des zylindrischen   Teiles--130--   und den Zwischenraum zwischen   Deckel--132--und Ventilkörper--122--frei   in die Atmosphäre austreten kann.

   Wenn auf dem gleichen Wege mit der Luft eine geringe Wassermenge 
 EMI4.5 
 --100-- steigt,--108-- gehoben und in der in Fig. 4 veranschaulichten Lage wirkt der   Steg--110--nicht   mehr auf die Abschlussscheibe --114-- und diese wird durch die   Feder--116--gegen   die Eintrittsöffnung des   Stutzens--120--gezogen,   so dass bei normalem Arbeiten des Schwimmkörpers keine Luft und kein Wasser mehr austreten können. Sollte jedoch der   Schwimmkörper--108--   einmal blockiert werden, oder aus einem andern Grund die   Scheibe--114--nicht   schliessen, so kann es vorkommen, dass eine grössere Wassermenge durch das Ventil durchtritt. In diesem Fall steigt das Wasser im Ringkanal so stark an, dass es die Quellscheiben--140--benetzt.

   Diese Scheiben dehnen sich hiebei aus und füllen den Raum zwischen dem   Deckel--132--und   dem   Kolben --138-- aus,   so dass sie den Kolben abwärts drücken und die   Ventilkugel--146--auf   den   Sitz--144--   drücken, so dass nun ein weiteres Entweichen von Wasser verhindert ist. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Selbsttätiges Entlüftungsventil mit auf einen Ventilkörper einwirkenden Quellkörpern, welche in trockenem Zustand den Ventilkörper freigeben, in feuchtem Zustand dagegen sich ausdehnen und den Ventilkörper auf seinen Sitz drücken, um ein Entweichen von Flüssigkeit zu verhindern, EMI4.6 <Desc/Clms Page number 5> vorbeiführender Durchlass (59) vorhanden ist, der an einen waagrechten, zur Atmosphäre offenen Sammelkanal (48, 136) angeschlossen ist, dessen oberer Teil einen Verbindungskanal zu den Quellkörpern aufweist, so dass erst nach Ansammlung einer bestimmten Flüssigkeitsmenge im Sammelkanal die Flüssigkeit auf die Quellkörper einwirkt und das Ventil geschlossen wird.
    EMI5.1 scheibenförmigen Quellkörper (66, 140) und ein zwischen diesen und dem Ventilkörper (70, 146) angeordneter Kolben (58, 138) in einem zylindrischen Teil (56, 130) des Ventilgehäuses (38, 122) angeordnet sind und der Sammelkanal (48, 136) ein den zylindrischen Teil umgebender Ringkanal ist.
AT302367A 1966-04-06 1967-03-30 Selbsttätiges Entlüftungsventil AT277522B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2363628A2 (de) * 2010-03-06 2011-09-07 NORMA Germany GmbH Kupplungselement zum Verbinden zweier Rohrenden
DE102015119042A1 (de) * 2015-11-05 2017-05-11 Hörmann KG Eckelhausen Brandschutzglasfüllvorrichtung, darin verwendbare Entlüftungseinrichtung und Verfahren zum Befüllen von Brandschutzgläsern

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EP2363628A2 (de) * 2010-03-06 2011-09-07 NORMA Germany GmbH Kupplungselement zum Verbinden zweier Rohrenden
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