AT270517B - Verfahren und Flotationszelle für die Reinigung von Abwasser - Google Patents

Verfahren und Flotationszelle für die Reinigung von Abwasser

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AT270517B
AT270517B AT970665A AT970665A AT270517B AT 270517 B AT270517 B AT 270517B AT 970665 A AT970665 A AT 970665A AT 970665 A AT970665 A AT 970665A AT 270517 B AT270517 B AT 270517B
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Erhardt H Dipl Ing Dr Baer
Kurt Xylander
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Erhardt H Dipl Ing Dr Baer
Kurt Xylander
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  Verfahren und Flotationszelle für die Reinigung von Abwasser 
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Fällung und gleichzeitigen
Flotation von Feststoffen und/oder Schlammteilchen, die sich kolloidal oder als Dispersion oder Emul- sion in einer Abwassertrübe befinden, zwecks Reinigung des Abwassers. 



   Die Flotationstechnik hat ausgehend von der Erzaufbereitung als Verfahren zur Trennung von Fest- stoffen und Flüssigkeiten Eingang zu vielen Gebieten der Verfahrenstechnik gefunden. Bekanntlich be- ruht die Flotationswirkung auf einer Haftung zwischen Gasbläschen und flotierenden   Feststoff- und/oder   Schlammteilchen, die sich durch die dadurch eintretende Auftriebsvergrösserung nach oben absetzen und von der Flüssigkeitsoberfläche abgestrichen werden können. 



   Bei bekannten Flotationsverfahren zur Abwasserreinigung werden die erforderlichen Gasbläschen, vornehmlich Luftbläschen, durch Düsen, poröse Filter, Entspannung von gasgesättigtem Wasser und durch mechanische Zerteilung von Gas in Flüssigkeiten erzeugt. Die zur Flotation benutzten Kammern werden entsprechend der Bläschenerzeugungsart als Druckgas- oder Rührwerkzellen bezeichnet. 



   Die Wirksamkeit der Flotation hängt entscheidend von der Feinheit der erzeugten Gasbläschen ab, insbesondere wenn es sich um die Flotation von Schwebestoffen und schwer absetzbaren Bestandteilen handelt. Je grösser die Benetzbarkeit der Oberflächen der Feststoff-und Schlammteilchen ist, umso kleiner ist die erforderliche Blasengrösse, wenn eine zum Aufschwimmen der Teilchen notwendige Haftung herbeigeführt werden soll. 



   Aus diesem Grunde wurden auch schon Verfahren und Apparate bekannt, bei denen mit Hilfe von elektrolytisch erzeugten Gasblasen eine Trennung der im Wasser befindlichen Schmutzteilchen bewirkt wird. Ferner wird in der deutschen Patentschrift Nr. 883 888 und in der österr. Patentschrift Nr. 176 183 mittels elektrolytisch erzeugten Gasblasen eine Abwasserreinigung erzielt, wobei gleichzeitig die Koagulationswirkung eines elektrischen Feldes zwischen zwei plattenförmigen Elektroden ausgenutzt wird. 



   Gegenüber diesem bekannten Verfahren und Apparaten stellt die Erfindung eine wesentliche Vereinfachung und Verbesserung dar, die es ermöglicht, generell alle Abwässer mit erheblich geringerem Aufwand an elektrischer Energie zu reinigen. 



   Die Erfindung beruht im Prinzip darauf, dass dem Abwasser, dessen Verschmutzung kolloidal oder dispergiert oder emulgiert ist, in Gegenwart von elektrolytisch erzeugten Gasblasen, Fällungsreagenzien zugegeben werden, welche nach Einstellung des für das Koagulieren erforderlichen PH-Wertes die Verschmutzung ausflocken. Die sehr feinen Gasbläschen hängen sich dabei an die Flocken und flotieren diese mit der Verschmutzung zur Wasseroberfläche.

   Das erfindungsgemässe Verfahren ist somit dadurch gekennzeichnet, dass die emulgierten, dispergierten oder kolloidalen Teilchen durch an sich bekannte Zugabe von jeweils geeignetenFällungsmitteln ausgefällt werden und die   ausgefälltenTeilchen   aus dem Wasser durch Flotation mittels Gasblasen abgetrennt werden, welche Gasblasen an zwei horizontal und parallel zueinander liegenden perforierten Elektroden durch Elektrolyse erzeugt werden, wobei das zu 

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3600722A1 (de) * 1984-07-23 1987-07-16 Vis Chimico T I Vorrichtung zum reinigen eines dampfkondensats von oelen und salzen

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