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Schaltgerät mit Gehäuse
Die Erfindung betrifft ein Schaltgerät mit Gehäuse zur Anzeige einer Notbremsung durch
Einschalten einer zusätzlichen Lichtquelle mittels eines durch den Fussbremshebel hydraulisch betätigten Schalters mit Schaltmembrane. Gemäss der Erfindung zeigt das Gerät, um die Häufigkeit von
Auffahrunfällen bei Kraftfahrzeugen zu verringern, durch ein stärkeres oder zusätzliches Aufleuchten von Bremslichtern an, ob eine Notbremsung oder nur eine sanfte Bremsung gemacht wird. Durch das
Aufleuchten von beispielsweise am Heck eines Kraftfahrzeuges zusätzlich angebrachten Bremsleuchten, wird dem Nachfahrenden angezeigt wie er sich zu verhalten hat.
Die Erfindung bezweckt somit eine
Hebung der Verkehrssicherheit, indem der Voranfahrende auch bei schlechter Sicht und hoher
Geschwindigkeit dem Nachfahrenden die Notwendigkeit einer Notbremsung mühelos, d. h. ohne zusätzliche Betätigung eines Schaltorganes anzeigt.
Es ist bereits bekanntgeworden, an dem Hauptbremszylinder eines Kraftfahrzeuges einen zusätzlichen Zylinder anzubringen, der durch eine Membrane einen Schalter zu einem besonderen Bremslicht betätigt, wenn im Hauptbremszylinder und im durch eine öffnung verbundenen Nebenzylinder durch Niederdrücken des Bremspedals ein Druck entsteht. Somit leuchtet bei jedem Niederdrücken des Bremspedals das besondere Bremslicht auf, ungeachtet dessen, ob eine sanfte Bremsung oder eine Notbremsung erfolgt.
Erfindungsgemäss ist dieser Nachteil dadurch beseitigt, dass ein Schaltgerät mit Gehäuse mit einem durch den Fussbremshebel hydraulisch betätigten Schalter mit Schaltmembrane dadurch gekennzeichnet ist, dass die Schaltmembrane am druckseitigen Zylinderboden eines für die Betätigung des Schalters vorgesehenen Zylinders angeordnet ist, dass der Kolben des zu etwa zwei Drittel mit Flüssigkeit gefüllten Dämpfungszylinders gegenüber der Zylinderwandung einen Ringspalt aufweist und dass ferner der Zylinder, mit einem auf seinem Mantel vorgesehenen Gewinde in einem Gewindering gelagert ist, der seinerseits gegenüber dem Gehäuse um eine zur Zylinderachse senkrechten Achse mittels an ihm angebrachter diametral gegenüberliegender Zapfen verschwenkbar gelagert ist.
Es ist bisher nicht bekanntgeworden, durch eine mechanische Vorrichtung, die unabhängig vom Hauptbremszylinder lediglich durch schnelles und kräftiges Niederdrücken des Bremspedals, ein zusätzliches Bremslicht, gespeist aus der normalen Fahrzeug-Batterie, zum Aufleuchten bringt, eine Notbremsung anzuzeigen. Das schnelle und kräftige Niederdrücken des Bremspedals als einziges hinreichendes Kriterium einer Notbremsung macht das besondere Anzeigen dieses Vorganges wünschenswert. Das zusätzliche Bremslicht erlischt erst wieder, wenn das Bremspedal fast ganz ausgelassen wird. Dadurch ist eine Funktion des erfindungsgemässen Gegenstandes auch beim abgesetzten Bremsen, um ein Blockieren der Räder zu vermeiden, gegeben.
Das erfindungsgemässe Gerät ist ohne Veränderung des bisher üblichen Bremssystems (ausgenommen eine Verbindung zum Bremspedal) einzubauen und beansprucht die Fahrzeug-Batterie nur für die Dauer des Aufleuchtens der zusätzlichen Bremslichter. Der erfindungsgemässe Gegenstand tritt nur dann in Funktion, wenn seitens des Fahrzeuglenkers besondere Bremsmanöver vorgenommen werden, um die Geschwindigkeit des Fahrzeuges plötzlich um ein erhebliches Mass zu verringern.
Eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung als Schnitt
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in Seitenansicht dargestellt. Die Zeichnung zeigt den Erfindungsgegenstand, wenn sich der Fussbremshebel in oberster Stellung befindet.
Wie aus der Zeichnung zu ersehen ist, besteht der Erfindungsgegenstand aus einem Zylinder
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--2-- verschlossen--4-- in die Flüssigkeit --3-- ein. Der Kolben --4-- weist gegenüber der Zylinderwandung einen Ringspalt auf. Der Zylinder-l-ist durch einen Gewindering --5-- mittels an ihm angebrachter diametral gegenüberliegender Zapfen-6-gegenüber dem Gehäuse-7-verschwenkbar gelagert.
Unterhalb der Schaltmembrane --2-- befindet sich ein Hebel der durch die Achse-9im Gehäuse --7-- schwenkbar gelagert ist. Am vorderen Ende des Hebels --8-- ist das Ausgleichsgewicht--10--, das durch die Metallfeder-11-am Gehäuse-7-befestigt ist.
Innerhalb des Gehäuses-7-ist weiters ein Kontaktbügel-12-und ein kleiner Elektromagnet - -13--. Ein Seil-14-, das von solcher Länge ist, dass es gespannt ist, wenn sich das Bremspedal zirka 1 cm unter der höchsten Stellung und der Hebel-8-in unterster Stellung befinden, führt vom hinteren Ende des Hebels-8--aus dem Gehäuse --7-- heraus zum Fussbremshebel. Vom Elektromagneten --13-- führt eine Zuleitung --15-- einerseits zum Kontaktbügel-12-, anderseits zum zusätzlichen Bremslicht-16--, das eventuell paarweise am Heck des Kraftfahrzeuges angeordnet ist.
Der Kontaktbügel--12--, die Zuleitungen -15-- und der Elektromagnet-13sind gegenüber dem Gehäuse-7--und der übrigen Masse isoliert.