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Verschluss für Luftschächte od. dgl.
Die Erfindung bezieht sich auf einen in Luftschächte, Lüftungskanäle od. ähnl. Leitungen einzubauenden Verschluss, der im wesentlichen aaus einem in den Schachtquerschnitt passenden, starren
Führungsrahmen und einer darin beweglich angeordneten Schliessfläche besteht, die sich normalerweise in einer Öffnungsstellung befindet, bei Bedarf aber in eine den Schacht nahezu hermetisch verschliessende Sperrstellung kommen kann.
Bei derartigen Einbauverschlüssen für Luftschächte od. dgl. war es bisher üblich, den starren Führungsrahmen aus mehreren einzelnen Führungsleisten zusammenzusetzen, die einer genauen Bemessung und Zurichtung bedurften und an ihren zusammenliegenden Enden verschweisst oder auf sonstige Weise verbunden werden mussten. Die Schliessfläche bestand gewöhnlich aus einem Sperrschieber oder aus einer schwenkbar gelagerten Schliessklappe. Solche Einbauverschlüsse für Schächte, Lüftungskanäle od. dgl. benötigen aber für ihre Herstellung einen beträchtlichen Arbeitsaufwand, sind entsprechend kostspielig und arbeiten als Sicherheitsverschlüsse nicht immer verlässlich, insbesondere dann nicht, wenn sie längere Zeit unbenutzt bleiben.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, derartige Verschlüsse für Luftschächte, bestehend aus einem in den Schacht passenden starren Rahmen und einer darin beweglich angeordneten Schliessvorrichtung, in einer abgewandelten Weise so auszubilden, dass sie sich in der Massenfabrikation mit vermindertem Arbeitsaufwand leicht und billig herstellen lassen, zu ihrer Herstellung keine Schweissoder Lötbearbeitungen benötigen, sich leicht einbauen lassen, hiefür nur einen geringen Platzbedarf haben und in der Schliess- und Sperrstellung nicht nur einen nahezu hermetischen Verschluss ergeben, sondern im Bedarfsfalle, insbesondere bei Brandgefahr, bei einfacher Ausführung auch als Sicherheitsverschlüsse mit selbsttätiger Auslösung arbeiten können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass der starre Führungsrahmen aus einer mit zwei parallelen Längsrippen versehenen Profilleiste hergestellt ist, die eine dem Gesamtumfang des Führungsrahmens entsprechende Länge aufweist, im Bereich von Stanzausschnitten ihrer Längsrippen rahmenartig gebogen ist, als Schliessfläche eine aus gelenkig verbundenen Flachleisten bestehende Faltfläche enthält und mit je einer Vorrichtung zum Sichern der Faltfläche in ihrer zusammengefalteten Öffnungsstellung und zum Bewegen der Faltfläche in ihre Schliessstellung versehen ist.
Die Zeichnungen zeigen Beispiele für die Ausbildung und Herstellung von Luftschachtverschlüssen nach der Erfindung, u. zw. zeigen Fig. l ein Schaubild für die Arbeitsfolgen zur Herstellung des für einen Verschluss nach der Erfindung benötigten Führungsrahmens, die Fig. 2 bis 15 schaubildliche Ansichten der Grundleiste des Führungsrahmens und der zu ihrer Bearbeitung verwendeten Stanzvorrichtungen, Fig. 16 ein Schaubild der Arbeitsfolgen zur Herstellung und zum Einbau der im Schliesst ahmen angeordneten, als Faltfläche ausgebildeten Schliessvorrichtung, die Fig. 17 bis 20 schaubildliche Ansichten einzelner Faltleisten dieser Schliessvorrichtung, Fig. 21 die Vorderansicht eines mit der eingebauten Schliessvorrichtung versehenen, einbaufertigen Verschlussrahmens für einen Vertikalverschluss in der Öffnungsstellung der Schliessvorrichtung, Fig.
22 in etwas grösserem Massstab einen Querschnitt durch diesen Verschluss nach Linie 22-22 von Fig. 21, Fig. 23 die schaubildliche Ansicht eines zusätzlichen Bauteils für einen Luftschachtverschluss mit horizontal beweglicher Schliessvorrichtung, Fig. 24 die schaubildliche Gesamtansicht eines derartigen Verschlusses, die Fig. 25
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und 26 horizontale Längsschnitte durch diesen Verschluss nach den Linien 25-25 bzw. 26-26 von
Fig. 24, u. zw. gemäss Fig. 25 in der Schliessstellung und gemäss Fig. 26 in der Öffnungsstellung der im Führungsrahmen befindlichen Schliessvorrichtung, Fig. 27 einen Querschnitt durch diesen Verschluss nach der Linie 27-27 in Fig.26, Fig.28 in etwas kleinerem Massstab einen senkrechten Teilschnitt gemäss Fig.
22 mit einer abgewandelten Ausführung der Faltflächenhalterung in ihrer öffnungsstellung, die Fig. 29 bis 31 schaubildliche Ansichten einer abgewandelten Ausführung der Profilleiste und des mit ihr herzustellenden Führungsrahmens und Fig. 32 die schaubildliche Ansicht eines die Faltfläche in der Schliessstellung sperrenden Einbauteils.
Die nach Fig. 1 vorgesehene Folge von Bearbeitungsstufen-30 bis 39-geht von der in Fig. 2 dargestellten Profilleiste --40-- aus. Diese Leiste weist eine mittlere Stegfläche-41-auf, die zu beiden Seiten von in der gleichen Ebene liegenden Randflächen-42-und von rechtwinkelig dazu verlaufenden, schenkelartigen Rippen-43--eingefasst ist. Diese Profilleiste kann aus verzinktem Eisenblech hergestellt sein, wobei die Rippen--43--entsprechend angebogen sind, oder ihre Herstellung kann einteilig im Strangformverfahren erfolgen.
Gemäss Fig. 1 bezeichnet das Feld --30-- einen Vorrat solcher Profilleisten von beträchtlicher Länge oder eine Werkstatt, in der solche Profilleisten hergestellt werden. Sie kommen von dort zu einer Schneid- oder Trennstelle --31--, in der die langen Profilleisten --40-- in einzelne Stücke von vorbestimmter Länge zerschnitten werden. Die Schneidlänge richtet sich dabei nach dem Umriss des herzustellenden fertigen Rahmenkörpers. Die auf bestimmte Längen geschnittenen Profilleisten kommen nun zu einer Stanzstelle-32--, in der die Rippen --43-- der Profilleisten gemäss den Fig. 3, 4 und 5 mit auf ihre Länge verteilt liegenden, rechteckigen Stanzausschnitten, an den beiden Enden nur mit entsprechenden Schrägschnitten versehen werden.
Von dieser Ausschnittstanzstelle --32-- kommen die Profilleisten dann zu einer Lochstanzstelle-33-, wo die Randflächen-42-der Profilleisten --40-- gemäss den Fig. 6 und 7 an bestimmten Stellen mit länglichen Stanzlöchern versehen werden. Alsdann werden in einer anschliessenden Bolzenlochstanze --34-- gemäss Fig.8 und 9 an bestimmten Stellen Bolzenlöcher in die mittlere Stefläche --41-- eingestanzt. Nun wandern die Werkstücke gemäss Fig. 1 zu einer Nockenstanze-35--, wo die zuvor mit winkeligen Ausschnitten versehenen Rippen --43-- der Profilleiste --40-- an bestimmten Stellen mit von innen her eingestanzten, nach aussen ragenden Stanznocken -62-- versehen werden, wie es in den Fig. 10 und 11 näher dargestellt ist.
Nunmehr kommen die Profilleisten zu einer Querlochstelle--36--, in deren Bereich die Längsrippen-43--gemäss den Fig. 12 und 13 an bestimmten Stellen mit querliegenden Löchern versehen werden. Die nunmehr fertig zugeschnittene, mit Stanzlöchern und Stanznocken versehene Profilleiste gemäss Fig. 14 kommt nun gemäss Fig. 1 zu einer Biegestelle-37--, an der die vorgearbeiteten Leisten zu einem rechteckigen bzw. quadratischen Rahmen gebogen werden, von hier zu einer weiteren Bearbeitungsstelle gemäss Feld --38-- in Fig. l, an der die in einer Ecke zusammenstossenden Enden der Blechrahmen durch Winkelstücke verbunden werden, wie dies gleichfalls in Fig. 15 angedeutet ist. Die Blechrahmen kommen nun zu einer Einbaustelle-39--, wo sie ihre weitere Ausrüstung erhalten.
Der Pfeil-39'-in Fig. 1 bezeichnet die Faltleistenzufuhr zur Stelle --39--.
Gemäss den Fig. 3 und 4 besteht die Ausschnittstanze aus einer horizontalen Leistenführung - und einem vertikal auf-und niedergehenden Stanzwerkzeug-45--. Die Leistenführung --44-- weist eine obere, horizontale Führungsfläche--46--und einen parallel dazu angeordneten Führungsschlitz --47-- auf, deren Abstand voneinander dem Abstand zwischen den Rippen--43-
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--40-- entspricht.- -46--, mit der andern Rippe --43-- im Schlitz --47-- der Leistenführung satt anliegend führen. Die Leistenführung-44-weist eine senkrechte, rechtwinkelige Führungsnut-48-auf, während das Stanzwerkzeug --45-- mit in dieser Nut gleitenden, rechtwinkeligen Stanzeisen-49a und 49b-- versehen ist.
Die Stanzschneiden liegen zweckmässig in solchem Abstand voneinander, dass sie beim Niedergehen des Stanzwerkzeuges gleichzeitig gemäss Fig. 5 je einen rechtwinkeligen Ausschnitt - 50a und 50b-- in den Rippen-43-herstellen. An den beiden Enden der Profilleiste werden Schrägkanten unter 450 ausgestanzt. Alle diese Stanzausschnitte können einzeln nacheinander oder mit fünf gleichzeitig arbeitenden Stanzwerkzeugen auf einer Stanzpresse gleichzeitig hergestellt werden.
Dabei liegen zur Herstellung der Profilleiste nach Fig. 5 alle fünf Stanzwerkzeuge in gleichem Abstand voneinander, weil der herzustellende Rahmen gemäss Fig. 15 einen quadratischen Umriss haben soll.
Zur weiteren Bearbeitung nach den Fig. 6 und 7 kommt die Profilleiste --40-- in eine Lochstanze. Diese Lochstanze weist gemäss Fig. 6 einen Stanzstempel --51-- auf, der an seiner
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Unterfläche mit zwei länglichen Stanzmessern-52-versehen ist.
Diese Stanzmesser liegen in einem Abstand voneinander, der etwas grösser ist als der Abstand zwischen den Rippen --43-- der
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die Profilleisten --40-- somit an ihren Randflächen --42-- jeweils mit zwei einander gegenüberliegenden, länglichen Stanzlöchern --54-- versehen, die jeweils in der Längsmitte zwischen zwei in Längsrichtung der Profilleisten aufeinanderfolgenden, rechtwinkeligen Ausschnitten - -50a, 50b-- der Längsrippen-43-liegen. Dabei können die Profilleisten entweder unter dem Stanzstempel um entsprechende Abschnittlängen verschoben werden, wie dies auch zur Herstellung der rechtwinkeligen Stanzausschnitte nach den Fig.
3 bis 5 erfolgen kann, oder die Lochstanze kann eine entsprechende Anzahl von in entsprechenden Abständen hintereinander liegenden Stanzmessem und Schneidlöchern aufweisen, um alle Löcher --54-- für eine Profilleiste gleichzeitig zu stanzen.
Wie sich aus den Fig. 8 und 9 entnehmen lässt, sollen in einer anschliessenden Lochstanze Bolzenlöcher --57-- hergestellt werden, die mit einer Randeinsenkung versehen sind. Hiefür dient ein Stanzstempel-55--, dessen Locheisen mit einem kegeligen Senkerrand versehen ist, und eine leistenförmige Matrize-56-, die ein entsprechendes Schneidloch aufweist. Aus den Fig. 14, 15 und 21 lässt sich entnehmen, dass die Löcher-57-nur an zwei auf der gleichen Seite liegenden Ecken derart angeordnet sein sollen, dass sie sich am fertigen Rahmen gemäss den Fig. 15 und 21 zur Aufnahme von Lagerstiften --78-- koaxial gegenüberliegen.
Damit diese asymmetrische Lage richtig zustandekommt, ist die Lochmatrize --56-- im Bereich des Stanzstempels --55-- mit einem Dreieckansatz-58-versehen, der wesentlich kleiner bemessen istt als die Dreieckausschnitte-50a bzw. 50b-nach Fig. 5. Die richtige Versetzung der Stanzlöcher-57-zum Scheitel von zwei in Längsrichtung aufeinanderfolgenden Dreieckausschnitten kommt dann dadurch zustande, dass der Dreieckansatz-58-der Matrize bei dem in Fig. 8 in der Arbeitsstellung befindlichen Dreieckausschnitt an der Vorderkante, bei dem nachfolgend herzustellenden Stanzloch an der hinteren Ausschnittkante anliegt.
Die Fig. 10 und 11 zeigen die Nockenstanze und das von ihr bearbeitete Werkstück. Gemäss Fig. 10 weist die Nockenstanze Schneidstössel-59-auf, die an einem auf- und niedergehenden
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gestanzt werden. Wie sich aus Fig.11 entnehmen lässt, befinden sich die Nocken --62-- paarweise nur an den Enden der Profilleiste --40--.
Die Fig. 12 und 13 zeigen eine im Arbeitsweg sich anschliessende Lochstanze zum Einstanzen von Löchern in die Rippen --43-- der Profilleiste --40-- und das mit diesen Löchern versehene Werkstück. Die mit dieser Stanzvorrichtung herzustellenden Löcher-63--befinden sich in den
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--64-- hergestellt,Profilleiste --40-- befindet sich hier wie bei der Nockenstanze nach Fig. 10 mit ihrer Hauptfläche in senkrechter Lage und stützt sich mit beiden Längsrippen an horizontalen Stützflächen der Matrize - ab. Dabei können die beiden, in einer Flucht liegenden Löcher --63-- entweder einzeln und nacheinander oder bei Verwendung eines Werkzeuges mit entsprechend langem Locheisen gemeinsam in einem Stanzvorgang hergestellt werden.
Natürlich könnte die Stanzvorrichtung auch je einen oberen und einen unteren Stanzstempel aufweisen, die gegensinnig angetrieben werden und die beiden Löcher von oben und von unten her getrennt, aber gleichzeitig ausstanzen. Das fertiggestanzte Werkstück, das in Fig. 14 dargestellt ist, kann auf der gleichen oder auf einer gesonderten Stanzvorrichtung in einer Längsrippe noch zusätzlich mit paarweise zusammenliegenden Löchern - versehen werden, die man aber nur für den Sonderfall einer horizontalen Bewegung der Schliessvorrichtung benötigt.
Die fertig gestanzte Profilleiste wird nun im Scheitel der zusammenliegenden Dreieckausschnitte - 50a und 50b-zu dem in Fig. 15 dargestellten quadratischen Rahmen gebogen. Dabei werden die zusammenstossenden Enden der gestanzten und gebogenen Profilleiste mit der oberen Rippe-43- flach auf eine Nietstütze-67-gelegt, worauf ein mit entsprechenden Löchern versehenes flaches Winkelstück --68-- auf die senkrecht nach oben ragenden Stanznocken-62-aufgesteckt und die
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Stanznocken dann nach aussen umgenietet werden, wie dies bei --62a-- in Fig.15 dargestellt ist.
Der Rahmen wird dann gewendet und in gleicher Weise auch an der andern Rippe--43--mit einem angenieteten Winkelstück-68-versehen. Diese Winkelstücke sind an einem Schenkel mit einem Loch --69-- versehen, das jeweils mit dem zwischen zwei Nocken --62-- befindlichen Loch - -66-- fluchtet. Der Rahmen ist nunmehr für seine Ausrüstung mit einem gesondert hergestellten Faltleistenverschluss fertig.
Die Herstellung dieses Verschlusses soll nach dem in Fig. 16 schematisch dargestellten Arbeitsprogramm erfolgen, dessen einzelne Stufen in den Fig. 17 bis 24 wiedergegeben sind. Dabei bezeichnet das Feld --70-- in Fig. 16 ein Vorratslager für flache Faltleisten von grösserer Länge oder eine Werkstatt zur Herstellung solcher Faltleisten, aus denen durch weitere Verarbeitung drei unterschiedliche Leistenarten herzustellen sind, nämlich eine am Führungsrahmen anzubringende oberste Faltleiste, dann eine unterste Faltleiste und schliesslich die in jeder Faltfläche zwischen diesen obersten und untersten Leisten befindlichen Faltleisten. Diese drei Sorten von Faltleisten sollen zunächst in einer anschliessenden Bearbeitungsstelle, die in Fig. 16 durch das Feld --71-- kenntlich gemacht ist, sämtlich auf gleiche Länge geschnitten werden.
Die obere Leiste--72--jeder Faltfläche ist in Fig. 17 schaubildlich dargestellt. Sie weist eine
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späterhin in eine zugeordnete Umfangsnut von Anlenkstiften--78--einschnappen oder diese Stifte auch nur durch eine verstärkte Klemmung in ihrer Lage sichern. Die mit diesen Sicken versehenen Oberleisten kommen nun gemäss Fig. 16 zu einer Arbeitsstelle-79-, wo sie an beiden Enden der äusseren Anlenkkante--74--mit von den Enden her aufgesteckten, U-förmig gebogenen Versteifungsklammern--80--ausgerüstet und diese Klammern durch Niete--81--bleibend befestigt werden.
Die untere Leiste-82-für jede Faltfläche ist in den Fig. 18 und 19 schaubildlich dargestellt.
Sie weist gleichfalls je eine angerollte innere Anlenkkante-83--, eine angerollte äussere Anlenkkante - und dazwischen eine ebene Hauptfläche --85-- auf. Nach dem Zuschneiden auf die gewünschte Länge kommen diese unteren Faltleisten gemäss Fig. 16 zu einer Bearbeitungsstelle - -86--, wo sie an beiden Enden mit nach der gleichen Seite in die Hauptfläche-85- eingestanzten und rechtwinkelig ausgebogenen Stanznocken--87--versehen werden. Diese Stanznocken dienen in der Bearbeitungsstelle--89--zur Festlegung einer als Belastungsgewicht dienenden Beschwerungsplatte--88--, auf deren Enden die Nocken--87--gemäss Fig. 19 umgebogen werden.
Gemäss Fig. 16 werden nun an einer weiteren Bearbeitungsstelle--90--, der die auf richtige Länge geschnittenen Zwischenleisten unmittelbar von der Arbeitsstelle--71--aus zugeleitet werden, die drei verschiedenen Leistensorten, nämlich jeweils eine obere Leiste--72--, eine untere Leiste --82-- und mehrere Zwischenleisten--92--gemäss Fig. 20 zu einer Faltfläche zusammengestellt.
Die Zwischenleisten--92--weisen je eine ebene Hauptfläche --91--, ferner je eine angerollte äussere Anlenkkante --93- und eine angerollte innere Anlenkkante --94-- auf. Dabei unterscheiden sich bei sämtlichen Leisten die inneren und äusseren Anlenkkanten nur dadurch, dass die inneren Anlenkkanten mit kleinerem Durchmesser angerollt sind als die äusseren Anlenkkanten, so dass sich jeweils eine innere Anlenkkante in eine äussere Anlenkkante einschieben lässt. Auf diese Weise wird nun eine Faltfläche von entsprechender Länge gemäss Fig. 20 hergestellt, deren Leisten sich flach aneinanderklappen lassen.
Von der Bearbeitungsstelle --90-- gelangen die Faltleisten zur Endmontage in das Bearbeitungsfeld --39-- entsprechend dem pfeil --39'-- in Fig. 1. In Fig. 16 ist mit dem Pfeil--39"--die Rahmenzufuhr zur Bearbeitungsstelle --39-- angedeutet.
Ein Leistenpaket nachh Fig. 20 wird dann zwischen die einwärts ragenden Rippen--43--in den Rahmen nach Fig. 15 eingesetzt, wie dies in Fig. 21 angedeutet ist, worauf dann die Stifte--78--
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die Raumtemperatur über die Erweichungstemperatur der Schmelzsicherung ansteigt, schmilzt die Sicherung durch und gibt das Faltleistenpaket frei, das nun unter Wirkung der Gewichtsbelastung der
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untersten Leiste nach unten auseinandergezogen wird und diee Rahmenöffnung sehr rasch verschliesst. Dieser Verschluss kann natürlich nur dann zustandekommen, wenn die Faltfläche senkrecht beweglich ist.
Damit man auch bei horizontaler Anordnung des Rahmens in senkrechten Entlüftungsleitungen einen raschen Verschluss herstellen kann, ist eine abgewandelte Ausführung nach den Fig. 23 bis 27 vorgesehen. Der hiebei verwendete Rahmen nach den Fig. 24 bis 27 entspricht im wesentlichen dem Rahmen nach den Fig. 21 und 22 und weicht nur dahingehend ab, dass er nicht quadratisch ist, sondern eine länglich rechteckige Gestalt aufweist. Diese Gestalt ist hier nur gewählt worden, um zusätzliche Befestigungslöcher an den Längskanten des Rahmens besser sichtbar zu machen. Soweit einzelne Teile des Rahmens nach den Fig. 24 bis 27 mit Teilen des Rahmens nach Fig. 15, 21 und 22 übereinstimmen, sind die gleichen Bezugszahlen verwendet worden, die hier nur durch eine vorangestellte 1 in den Zahlenbereich über 100 abgewandelt sind.
Demgemäss sind hier die mittlere Stegfläche der Rahmenleisten mit-141--, ihre seitlichen Randflächen mit--142--, ihre einwärts ragenden Rippen mit-143--, die länglichen Befestigungslöcher des Rahmens mit-154--, die Stanznocken mit-162-und die Winkelstücke an den zusammenliegenden Enden der Rahmenleiste mit - -168-- bezeichnet.
Das Faltleistenpaket ist gleichfalls den bereits beschriebenen Faltleisten ähnlich und weist eine
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Stellung durch einen biegsamen Draht --195-- mit S-förmigen Ösen --196-- und einer Schmelzsicherung --197-- zusammengehalten sind. Die mit einem zusätzlichen Belastungsgewicht versehene Endleiste ist hier jedoch fortgelassen worden. An Stelle dieser Leiste weist der Rahmen an seiner dem Leistenpaket gegenüberliegenden Seite zwei als gerollte Bandfedern ausgebildete Zugfedern - auf, die mit einer Spule-99-um eine Achse --100-- drehbar gelagert sind. Diese Drehachse ist gemäss Fig. 23 an dem einen Schenkel-101-eines Winkeleisens-102-befestigt, das seinerseits gemäss Fig. 27 an den zugeordneten Innenflächen des Rahmens angebracht ist.
Hiefür weist jedes Winkelisen --102-- gemäss Fig.23 einen Schenkel --103-- mit zwei Nietlöchern - auf, die gemäss Fig. 25 an zugeordneten Nietlöchern-105-jeweils an einer der beiden einwärts ragenden Rippen --143-- des Rahmens vernietet sind.
In Fig. 26 ist der Rahmen in geöffneter Stellung mit am rechten Ende zusammengeklappten Faltleisten dargestellt. Schmilzt die in Fig. 24 angedeutete Schmelzsicherung-197--, so wird die Faltfläche sofort durch die Zugfeder --98-- nach links auseinandergezogen, bis die am linken Ende befindliche Faltleiste mit ihrer angerollten Endkante-194-gemäss Fig. 25 an die zugeordnete Rahmenleiste stösst und sich mit ihrer andern angerollten Kante--193--in einen Ausschnitt --107-- des mit einer schrägen Anlaufkante--106--versehenen Schenkels--101--des Winkeleisens--102--legt. Hiedurch ist die Faltfläche in ihrer Schliessstellung wirksam verriegelt. Natürlich kann der mit Schliessfedern versehene Rahmen nach den Fig. 24 bis 27 auch für senkrecht bewegliche Faltflächen verwendet werden.
Bei der etwas abgewandelten Ausführung nach Fig. 28 ist der bei dem Rahmen nach Fig. 22 verwendete Draht --95-- durch zwei Flachstangen-295-ersetzt worden, die über ihre Länge je mit einer Lochreihe --296-- versehen sind. Ein die beiden Flachstangen-295-verbindender Steg durchragt die zugeordneten, mittleren Löcher-54-der oberen Rahmenleiste, unter der die gelochten Flachstangen um 900 gedreht sind, während sie unter dem Faltleistenpaket in gewünschter Höhe durch eine zwischen zwei Ösen --96-- angebrachte Schmelzsicherung --97-- verbunden sind.
Fig. 29 zeigt eine abgeänderte Ausführung der Rahmenleiste, die die in den Fig. 15 und 24 dargestellten Winkelstücke--68 bzw. 169-zum Schliessen des Rahmens an den Enden der ihn bildenden Profilleiste entbehrlich macht. Überdies können auch die Stanznocken-62 bzw. 62a bzw.
162a-entfallen. Auch die Stanzlöcher --63 und 66-kommen in Wegfall.
Wie bei der Ausführung nach Fig. 14 weist die gestanzte Profilleiste-140-eine ebene mittlere Stegfläche --141-- auf, die zwischen seitlichen Randflächen --142-- und zugeordneten Längsrippen --143a,143b-- liegt. Auch hier sind die Längsrippen mit rechtwinkeligen Stanzausschnitten --150a und 150b--versehen, damit die gestanzte Profilleiste im Scheitel ihrer rechtwinkeligen Ausschnitte zu einem Rahmen gemäss Fig. 30 gebogen werden kann.
Die einzelnen Abschnitte der Profilleiste sind jeweils in der Längsmitte ihrer Randflächen --142-- mit eingestanzten Längslöchern --154-- versehen und die mittlere Stegfläche weist an geeigneten Stellen
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zwei von aussen her versenkte Löcher --157-- zum Anbringen der Befestigungsstifte für den Faltflächeneinbau auf.
An ihren beiden Enden ist die Profilleiste --140-- mit auf Lücke liegenden Ansätzen-158 und 159-versehen, die gemäss Fig. 30 ineinander passen und gemäss Fig. 31 auf die jeweils anstossende Rahmenleiste umgebogen werden, wodurch der Rahmen seinen festen Zusammenhalt erlangt.
Bei Bedarf können Stanznocken--160-an einzelnen Abschnitten der Rippe --143a-- vorgesehen werden, um an diesen Nocken die in Fig. 32 einzeln dargestellten Winkelstücke-202-zu befestigen, die den in Fig. 23 dargestellten Winkelstücken-102-ähnlich sind, jedoch in ihrem
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Die Erfindung ist nicht auf Einzelheiten der dargestellten Ausführung der gestanzten
Rahmenleisten und der zugeordneten Faltleisten beschränkt.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Verschluss für Luftschächte od. dgl., bestehend aus einem in den Schachtquerschnitt passenden, starren Führungsrahmen und einer darin angeordneten Schliessvorrichtung, die aus einer Freigabestellung in eine den Durchlass des Rahmens sperrende Schliessstellung beweglich ist, d a d u r c h g e k e n n - zeichnet, dass der starre Führungsrahmen einteilig aus einer mit zwei parallelen Längsrippen (43 bzw. 143a, 143b) versehenen Profilleiste (40, 140) hergestellt ist, die eine dem Gesamtumfang des Rahmens entsprechende Länge aufweist, im Bereich von Stanzausschnitten (50a, 50b bzw.
150a, 150b) ihrer Längsrippen rahmenartig gebogen und an den zusammenliegenden Enden durch eine Eckverbindung zusammengehalten ist, als Schliessvorrichtung eine aus gelenkig verbundenen Flachleisten (72, 82) gebildete Faltfläche aufweist, ferner mit einer Vorrichtung (95, 96, 97) zum Sichern der Faltfläche in ihrer zusammengefalteten Freigabestellung und mit einer Vorrichtung (88) bzw. (98) zum Bewegen der Faltfläche in ihre Schliessstellung versehen ist.