AT269281B - Verfahren zur Herstellung von Kommutatoren für elektrische Maschinen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Kommutatoren für elektrische Maschinen

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AT269281B
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Austria
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commutators
commutator
commutator ring
electrical machines
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AT925166A
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Walter Ing Foerste
Gottfried Dipl Chem Ostermay
Original Assignee
Ver Volkseigener Betr E Elektr
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von Kommutatoren für elektrische Maschinen 
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Kommutatoren für elektrische Maschinen, insbesondere solcher, deren Lamellen aus Kohlewerkstoff bestehen. 



   Es ist bereits ein Verfahren zur Herstellung von Kommutatoren bekannt, nach dem einzelne Kohlelamellen, durch Isolierplättchen getrennt, kranzförmig aneinandergereiht und mit einer Keramikmasse fest zu einem Kommutatorkörper verbunden werden. 



   Ein weiteres bekanntes Verfahren zur Herstellung von Kommutatoren besteht darin, dass die Kommutatorkörper aus   rohrförmigen   Strängen durch Querschneiden herausgelöst werden, indem ein von einem Kohlemantel umschlossenes keramisches Kernrohr verwendet wird, wobei der Kohlemantel in dem keramischen Kernrohr durch Schwalbenschwänze verankert und bis auf dasselbe in Segmente aufgeschlitzt ist. 



   Alle diese Herstellungsverfahren sind sehr aufwendig und erlauben keine Fertigung völlig runder Kommutatoren. Diese Unrundverhältnisse aber führen beim Einsatz derartiger Kommutatoren in Motoren zu schlechten Kontaktverhältnissen zwischen Kommutator und Bürsten und damit zu einem vorzeitigen Verschleiss beider Teile, der wieder als Störquelle im Betrieb dieser Motoren auftritt. 



   Zweck der Erfindung ist die Beseitigung der Unrundverhältnisse und Schaffung der Voraussetzungen der Unrundverhältnisse und Schaffung der Voraussetzungen für eine rationelle Herstellung von Kohlekommutatoren. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei aus Tragkörper, Kommutatorring und dazwischen eingebrachter aushärtbarer organischer oder anorganischer Substanz bestehenden Kommutatoren konstruktive Mittel am Tragkörper und Kommutatorring vorzusehen, die die Anwendung eines rationellen Herstellungsverfahrens bei völliger Rundheit und Festigkeit des Kommutators ermöglichen. 



   Erfindungsgemäss wird nun bei einem Verfahren zur Herstellung von Kommutatoren für elektrische Maschinen, bestehend aus einem Tragkörper, einem Kommutatorring und einer zwischen beiden eingebrachten aushärtbaren organischen oder anorganischen Substanz, vorgeschlagen, dass der aus einzelnen Kohlelamellen bestehende, an seiner Innenseite mit einer einem Gewindegang ähnelnden Nut versehene Kommutatorring auf dem an seinem Umfang mit in axialer Richtung verlaufenden Rippen versehenen,

   an einer Seite zu einem Flansch mit an der Innenseite angeordneten Nocken und Zentrierrand für den Kommutatorring ausgebildeten sowie an der gegenüberliegenden Seite nabenförmig zu einer kappenförmigen Abdeckung der Tragkörperbohrung verlängerten und an seiner Oberfläche aufgerauhten Tragkörper zentriert wird und nach dem Ausgiessen des Raumes zwischen Kommutatorring und Tragkörper mit einer aushärtbaren, elektrisch nicht leitenden Substanz und deren Aushärtung die kappenförmige Abdeckung und der Zentrierrand entfernt werden. 



   An Hand einer Schnittzeichnung wird ein Ausführungsbeispiel näher erläutert. 



   Der erfindungsgemässe Kommutator ist ein Kohlekommutator und besteht aus Tragkörper 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 eine im wesentlichen konische Nabe, wobei er an der Seite des grösseren Durchmessers zu einem Flansch mit an der Innenseite angeordneten   Nocken --3-- und Zentrierrand   ausgebildet ist. An der Seite des kleineren Durchmessers ist der Tragkörper --1-- nabenförmig so verlängert, dass ein kappenförmiger Abschluss der Tragkörperbohrung entsteht. Am Umfang des Tragkörpers sind in axialer Richtung verlaufende   Rippen --5-- verteilt   angeordnet. Die gesamte Oberfläche des Tragkörpers   --l--   ist aufgerauht und seine Bohrung zur Aufnahme der Ankerwelle mit einer bekannten Kerbverzahnung versehen. An der Innenseite des Zentrierrandes des.

   Flansches, an den Nocken-3- 
 EMI2.2 
 einer einem Gewindegang ähnlichen Nut versehen. 



   Zwischen den beiden Bauteilen,   Tragkörper-l-und Kommutatorring--2-,   ist eine organische oder anorganische   Substanz --4-- eingebracht,   die dem Kommutator den Zusammenhalt gibt. 



   Das   erfindungegemässe   Verfahren besteht darin, den aus einzelnen Lamellen bestehenden, jedoch 
 EMI2.3 
 und den gesamten Kommutator unter thermischer Behandlung auszuhärten. Nach dem Aushärten werden der Zentrierrand des Flansches und die kappenförmige Abdeckung der Tragkörperbohrung durch Überdrehen des Kommutators entfernt und der   Kommutatorring-2-vollständig   geschlitzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Kommutatoren für elektrische Maschinen, bestehend aus einem Tragkörper, einem Kommutatorring und einer zwischen beiden eingebrachten aushärtbaren organischen EMI2.4 Kohlelamellen bestehende, an seiner Innenseite mit einer einem Gewindegang ähnelnden Nut versehene Kommutatorring (2) auf dem an seinem Umfang mit in axialer Richtung verlaufenden Rippen (5) versehenen, an einer Seite zu einem Flansch mit an der Innenseite angeordneten Nocken (3) und Zentrierrand für den Kommutatorring (2) ausgebildeten sowie an der gegenüberliegenden Seite nabenförmig zu einer kappenförmigen Abdeckung der Tragkörperbohrung verlängerten und an seiner Oberfläche aufgerauhten Tragkörper (1) zentriert wird und nach dem Ausgiessen des Raumes zwischen Kommutatorring (2) und Tragkörper (1)
    mit einer aushärtbaren, elektrisch nicht leitenden Substanz (4) und deren Aushärtung die kappenförmige Abdeckung und der Zentrierrand entfernt werden.
AT925166A 1965-12-09 1966-10-03 Verfahren zur Herstellung von Kommutatoren für elektrische Maschinen AT269281B (de)

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