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Ein- und Ausschalter für zusammenklappbare Bestrahlungsgeräte
Moderne Bestrahlungsgeräte, wie beispielsweise Heimsonnen mit einem oder mehreren
Ultraviolett- und Infrarot-Strahlern, sind für eine Betriebsstellung aufklappbar und für eine
Verwahrungsstellung zusammenklappbar. Entweder wird vor den die Ultraviolett- und/oder
Infrarot-Strahlenquellen enthaltenden Teil ein Deckel geklappt oder ein aus einem Ober- und Unterteil bestehendes Gerät wird zusammengeklappt, um ein geschlossenes, handliches, leicht zu transportierendes oder zu verwahrendes Gerät zu erhalten. Ausserdem sind die in den Geräten vorhandenen empfindlichen Strahler aus Quarz hiedurch gegen Verschmutzung und Zerstörung geschützt.
Die Handlichkeit dieser Geräte kann den Benutzer leicht dazu verleiten, das Gerät zu schliessen oder zusammenzuklappen, ohne zuvor die wärmeerzeugendden Strahler abgeschaltet zu haben. Um diesem Nachteil zu begegnen, sind bereits viele Lösungen für eine Sicherheits-Abschaltung vorgeschlagen worden.
Es sind lageabhängige Quecksilberschalter bekannt, in denen das Quecksilber bei einer bestimmten Neigung in einem Gefäss den Stromfluss zwischen zwei Elektroden unterbricht und damit das Gerät abschaltet. Diese Einrichtung ist teuer, und darüber hinaus kann jede unbeabsichtigte Lageänderung ungewollt ein Abschalten zur Folge haben.
Deshalb ist auch schon vorgeschlagen worden, den Stromweg über einen gesonderten mechanischen Schalter zu führen, der von der Scharnierachse des Gerätes betätigt wird. In einer bestimmten Stellung, die von dem Winkel zwischen Ober- und Unterteil des Gerätes abhängig ist, unterbricht dieser zusätzliche Schalter den Stromweg. Auch hiedurch wird das Gerät verteuert.
Gemäss der Erfindung ist ein überraschend einfacher und billiger Weg gefunden worden, das Problem zu lösen. Ausgegangen wird hiebei davon, dass fast alle Geräte der in Frage kommenden Art ohnehin einen Ausschalter haben, denn das Gerät soll normalerweise nach der Benutzung abgeschaltet werden, eine Zeitlang abkühlen, und dann kann es geschlossen oder zusammengeklappt und verwahrt werden. Dieser Ausschalter, der ohnehin vorhanden ist, ist oft ein bekannter Wippschalter. Wird ein Teil der Wippe niedergedrückt, befindet sich der Schalter in der Einschaltstellung, und wird der bei bekannten Schaltern symmetrisch ausgebildete andere Teil niedergedrückt, befindet sich der Schalter in seiner Aus-Stellung.
Gemäss der Erfindung weist der aus der Einbaufläche herausragende Teil der Wippe zum Ausschalten des Gerätes eine grössere Erhebung auf als der andere Teil der Wippe zum Einschalten. Die grössere Erhebung wird in der zusammengeklappten Stellung von einem gegenschlagenden Teil des Gerätes zwangsläufig niedergedrückt. Dadurch ist die Sicherheit gegeben, dass durch ein Zusammenklappen oder Schliessen des Gerätes der Schalter stets in seine Aus-Stellung gebracht wird.
Die einzige Änderung, die gegenüber bisher bekannten Geräten ohne Sicherheitsabschaltung vorzunehmen ist, besteht in einer Änderung der Wippenform des bekannten Schalters. Der Schalter ist ein Einbauteil, so dass die bekannten Geräte nicht geändert zu werden brauchen. Es ist sogar möglich, den Schalter gemäss der Erfindung nachträglich in vorhandene Geräte einzubauen und auf diese Weise vorhandene Geräte mit einer Sicherheitsabschaltung zu versehen. Der bekannte Wippschalter braucht
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lediglich durch einen Wippschalter gemäss der Erfindung, die beide gleiche Einbauteile darstellen, ausgewechselt zu werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, in dem sich ein Wippschalter-l-in einem Unterteil --2-- eines Gerätes befindet. Ein Oberteil --3-- ist um ein Gelenk --4-- schwenk bar. In diesem Ausführungsbeispiel befinden sich im Oberteil --3-- die nicht dargestellten Strahler in einem ebenfalls nicht dargestellten Reflektor.
Der Wippschalter-l--kippt um seinen Gelenkpunkt--5--und ragt aus einer Frontplatte --6-- je nach Schalterstellung entweder mit einer Erhebung--7--oder einer Erhebung--S-- mehr oder weniger heraus. Wird die Erhebung --8-- niedergedrückt, schaltet sich das Gerät ein, und die Erhebung --7-- tritt erheblich aus der Frontplatte --6-- hervor. Wird hingegen die Erhebung
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erreicht, dass beim Schwenken des Oberteils--3--um das Gelenk--4--in Richtung des gestrichelt eingezeichneten Teiles-9-eine Fläche-10-in der strichpunktiert dargestellten Lage, in welcher das Gerät geschlossen ist,
gegen die Erhebung --7-- trifft und ein zuvor eventuell nicht abgeschaltetes Gerät hiedurch mit Sicherheit abschaltet. Die bei diesem Vorgang aus der Frontplatte-6-heraustretende Erhebung-8-hat zwischen der Fläche-10-und der Frontplatte --6-- einen genügenden Spielraum.
Selbstverständlich kann die Frontplatte--6--mit dem Wippschalter--l--und den ungleichen Erhebungen --7 und 8-- sinngemäss auch in ein Oberteil --3-- eingebaut sein, und ein Unterteil oder ein das Gerät abschliessender Deckel würde dann beim Zusammenklappen gegen die Erhebung--7--schlagen, um die Sicherheitsabschaltung zu gewährleisten.