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Einrichtung zur Messung von Bunkerfüllständen
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bekannten Einrichtungen als gefährlich, da bei starker Belastung an der Sonde (Verschüttung) der
Motor stillgesetzt wird, anstatt die Sonde aus der Verschüttung herauszuziehen.
Zweck der Erfindung ist es, die genannten Nachteile bekannter Einrichtungen zu beseitigen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zur Messung von Bunkerfüllständen flüssiger, pulverförmiger, körniger und stückiger Güter zu schaffen, bei der der Messwert direkt in der zentralen Steuerung gebildet und mit elektronischen Mitteln eine automatische Speicherung des zuletzt gemessenen Messwertes bis zur nächsten Messung ermöglicht sowie bei Vorhandensein von mehreren
Messstellen der gerätetechnische Aufwand auf ein notwendiges Minimum reduziert wird und die in der
Lage ist, sowohl die Auslösung des Messvorganges als auch die Registrierung des Messwertes in zyklischer
Reihenfolge aller vorhandener Messstellen durchzuführen.
Erfindungsgemäss wird das dadurch erreicht, dass durch einen Messfühler, der mit einer herablassbaren Gewichtssonde ausgestattet ist, ein Zeitmessintervall zwischen dem Moment des
Abfahrens der Sonde und dem Moment des Auftreffens der Sonde auf das Füllgut gebildet wird, das durch die Abwärtsbewegung der Sonde durch einen von einem Kommandogeber ausgelösten Impuls über den Ausgang A eines bistabilen Speichers, einen Verstärker und einen Motor eingeleitet wird.
Durch einen beim Aufsetzen der Sonde entlasteten Waagebalken wird über einen Schalter ein Signal gegeben, welches auf den Eingang des bistabilen Speichers trifft, der mit einem Ausgang mit dem einen Eingang eines Und-Tores verbunden ist und über einen Verstärker die Aufwärtsbewegung des Motors einleitet. Über den Ausgang des Und-Tores wird nach Ausbleiben des Signales an seinem zweiten Eingang, herrührend vom Nullkontakt eines Zählwerkes, über einen Verstärker der Motor stillgesetzt. Zur Erfassung des Zeitintervalles der Abwärtsbewegung der Sonde gelangen die Zählimpulse von einem Impulsgeber zur Messung der Füllstandshöhe über ein Und-Tor in einen Zähler und über einen Digital-Analog-Umsetzer in ein Anzeige- oder Registriergerät.
Zur Löschung des Zählers vor Beginn einer neuen Messung ist diesem ein Kondensator vorgeschaltet, dessen Eingang mit dem Kommandogeber verbunden ist.
Durch Anordnung eines Mehrfarbenpunktdruckers sind der Kommandogeber und das Registriergerät zu einem Gerät vereinigt. und damit können über eine zentrale Steuer- und Messeinrichtung mehrere Messfühler gesteuert und registriert werden.
Der Vorteil der erfindungsgemässen Lösung ist der, dass durch Benutzung des Zeitmessintervalls zur Erfassung der Füllstandshöhe an mehreren Messstellen sowohl der Fernmessgeber mit der notwendigen Einrichtung zur Messwertspeicherung als auch die Übertragungsleitungen für den Messwert entfallen können, da das Zeitmessintervall direkt aus den Steuerkommandos "Sonde abwärts" und "Sonde aufwärts" gebildet wird, und durch die direkte Messwertbildung in der zentralen Steuerung eine Messwertverfälschung durch Übertragungsfehler ausgeschlossen ist. Dadurch eignet sich die erfindungsgemässe Einrichtung besonders zur zentralen Erfassung und Registrierung mehrerer Messstellen, wobei mit einer einzigen zentralen Steuer- und Messeinrichtung mehrere Messfühler nacheinander angesteuert und deren Zeitmessintervalle erfasst werden können.
Ein weiterer Vorteil entsteht dadurch, dass der Messstellenumschalter des Registriergerätes als Kommandogeber für den auszulösenden Messfühler benutzt wird, da dadurch ein besonderer Kommandogeber, der das Messprogramm festlegen würde, entfällt.
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In den Zeichnungen zeigt : Fig. l eine Schaltungsanordnung des Erfindungsgegenstandes ; Fig. 2 eine graphische Darstellung der Füllstandshöhe in Abhängigkeit von der Messzeit ; Fig. 3 ein Prinzipschaltbild einer Mehrstellenmesseinrichtung.
An einem Seil--l--, welches über eine Umlenkrolle--6--auf eine Seiltrommel--P-- läuft, befindet sich eine zur Abtastung der Füllgutoberfläche dienende Sonde--2--. Die Seiltrommel --7-- ist an einen Motor--8--gekuppelt, wobei an Motor--8--und Seiltrommel-7--ein mechanisches Zählwerk --9-- angekuppelt ist.
Die Steuerung des Motors--8--erfolgt über einen Kommandogeber--14--, einen bistabilen Speicher--13--, ein Und-Tor--12--und zwei Verstärker-10 ; 11- und das Messen der Füllstandshöhe über einen Impulsgeber-15--, ein Und-Tor--16--, einen Zähler--17--, einen Digital-Analogumsetzer--18--und ein Anzeigeoder Registriergerät--19--. Die Anwahl des zu messenden Silos und die Auslösung des Messvorganges im gewählten Silo erfolgt automatisch über den Kommandogeber--14--. Dessen Impuls lässt den bistabilen Speicher--13--, an dessen Ausgang--A--ein L-Signal ansteht, in die entgegengesetzte Ruhelage kippen, so dass an seinem Ausgang--A--ein L-Signal ansteht ;
dadurch öffnet sich der
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das Zeitintervall zwischen dem Moment des Abfahrens und dem Moment des Auftreffens der Sonde auf das Füllgut als Messwert für die Füllstandshöhe genommen wird. Als Zeitmesseinrichtung kann eine elektrische Uhr mit Sekunden- oder Minutenbereich, deren Skala im Uhrzeigersinn von 100 bis 0% geeicht ist, dienen. Die Zeitmessung kann auch durch Abzählen von Impulsen konstanter Frequenz erfolgen, wobei bekannte binäre oder dekadische Zählstufen, die aus bistabilen Speichern bestehen, verwendet werden.
Durch den gleichen Auslöseimpuls, mit dem die Abwärtsbewegung der Sonde - bewirkt wird, wird über einen Kondensator-20-der Zähler-17-geloscht, und über einen Zähleingang--Z--gelangen durch das Und-Tor-16--die Zählimpulse vom Impulsgeber - -15--. Durch das Aufsetzen der Sonde--2--auf das Füllgut--3--erschlafft das Seil--l--,
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-13-- in seine--8-- fährt die Sonde-2-so lange aufwärts, bis das Zählwerk-9-seine Nullstellung wieder erreicht hat, dabei den Nullkontakt öffnet und das Und-Tor --12-- sperrt. Die Ausgangsstellung ist
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Zur Anwahl des zu messenden Silos und zur Auslösung des Messvorganges im angewählten Silo lassen sich durch den Messstellenumschalter im Mehrfarben-Punktdrucker--23--über die zentrale Steuer- und Messeinrichtung --22-- mehrere Messfühler --21-- in zyklischer Reihenfolge steuern und ihre gemessenen Ergebnisse registrieren.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur Messung von Bunkerfüllständen mit flüssigem, pulverigem, körnigem oder stückigem Inhalt mit einer über einen Seilzug auf die Oberfläche des Füllgutes hinablassbaren Sonde, bei der ein Seil über eine Umlenkrolle auf eine durch einen kontaktlos gesteuerten Motor angetriebene
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durch einen von einem Messkommandogeber (14) ausgelösten Impuls über den Ausgang A eines bistabilen Speichers (13), einen Verstärker (11) und den Motor (8) eingeleitet wird und dass durch einen beim Aufsetzen der Sonde (2) entlasteten Waagebalken (4) über einen Schalter (5) ein Impuls ausgelöst wird, welcher auf den Eingang des bistabilen Speichers (13) trifft, der mit seinem Ausgang mit dem einen Eingang eines Und-Tores (12) verbunden ist, das mit seinem Ausgang, nach Anstehen eines Signales am zweiten Eingang,
ausgelöst von einem Zählwerk (9), über einen Schaltverstärker (10) und den Motor (8) die Aufwärtsbewegung steuert.
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