AT266479B - Einrichtung zur Messung von Bunkerfüllstanden - Google Patents

Einrichtung zur Messung von Bunkerfüllstanden

Info

Publication number
AT266479B
AT266479B AT741165A AT741165A AT266479B AT 266479 B AT266479 B AT 266479B AT 741165 A AT741165 A AT 741165A AT 741165 A AT741165 A AT 741165A AT 266479 B AT266479 B AT 266479B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
measuring
probe
levels
equipment
motor
Prior art date
Application number
AT741165A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Starkstrom Anlagenbau Erfurt
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Starkstrom Anlagenbau Erfurt filed Critical Starkstrom Anlagenbau Erfurt
Application granted granted Critical
Publication of AT266479B publication Critical patent/AT266479B/de

Links

Landscapes

  • Measurement Of Levels Of Liquids Or Fluent Solid Materials (AREA)
  • Arrangements For Transmission Of Measured Signals (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zur Messung von   Bunkerfüllständen   
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 bekannten Einrichtungen als gefährlich, da bei starker Belastung an der Sonde (Verschüttung) der
Motor stillgesetzt wird, anstatt die Sonde aus der Verschüttung herauszuziehen. 



   Zweck der Erfindung ist es, die genannten Nachteile bekannter Einrichtungen zu beseitigen. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zur Messung von Bunkerfüllständen flüssiger, pulverförmiger, körniger und stückiger Güter zu schaffen, bei der der Messwert direkt in der zentralen Steuerung gebildet und mit elektronischen Mitteln eine automatische Speicherung des zuletzt gemessenen Messwertes bis zur nächsten Messung ermöglicht sowie bei Vorhandensein von mehreren
Messstellen der gerätetechnische Aufwand auf ein notwendiges Minimum reduziert wird und die in der
Lage ist, sowohl die Auslösung des Messvorganges als auch die Registrierung des Messwertes in zyklischer
Reihenfolge aller vorhandener Messstellen durchzuführen. 



     Erfindungsgemäss   wird das dadurch erreicht, dass durch einen Messfühler, der mit einer herablassbaren Gewichtssonde ausgestattet ist, ein Zeitmessintervall zwischen dem Moment des
Abfahrens der Sonde und dem Moment des Auftreffens der Sonde auf das Füllgut gebildet wird, das durch die Abwärtsbewegung der Sonde durch einen von einem Kommandogeber ausgelösten Impuls über den Ausgang A eines bistabilen Speichers, einen Verstärker und einen Motor eingeleitet wird.

   Durch einen beim Aufsetzen der Sonde entlasteten Waagebalken wird über einen Schalter ein Signal gegeben, welches auf den Eingang des bistabilen Speichers trifft, der mit einem Ausgang       mit dem einen Eingang eines Und-Tores verbunden ist und über einen Verstärker die Aufwärtsbewegung des Motors einleitet. Über den Ausgang des Und-Tores wird nach Ausbleiben des Signales an seinem zweiten Eingang, herrührend vom Nullkontakt eines Zählwerkes, über einen Verstärker der Motor stillgesetzt. Zur Erfassung des Zeitintervalles der Abwärtsbewegung der Sonde gelangen die Zählimpulse von einem Impulsgeber zur Messung der Füllstandshöhe über ein Und-Tor in einen Zähler und über einen Digital-Analog-Umsetzer in ein Anzeige- oder Registriergerät.

   Zur Löschung des Zählers vor Beginn einer neuen Messung ist diesem ein Kondensator vorgeschaltet, dessen Eingang mit dem Kommandogeber verbunden ist. 



   Durch Anordnung eines Mehrfarbenpunktdruckers sind der Kommandogeber und das Registriergerät zu einem Gerät vereinigt. und damit können über eine zentrale Steuer- und Messeinrichtung mehrere Messfühler gesteuert und registriert werden. 



   Der Vorteil der erfindungsgemässen Lösung ist der, dass durch Benutzung des Zeitmessintervalls zur Erfassung der Füllstandshöhe an mehreren Messstellen sowohl der Fernmessgeber mit der notwendigen Einrichtung zur Messwertspeicherung als auch die Übertragungsleitungen für den Messwert entfallen können, da das Zeitmessintervall direkt aus den   Steuerkommandos "Sonde abwärts" und   "Sonde   aufwärts" gebildet   wird, und durch die direkte Messwertbildung in der zentralen Steuerung eine Messwertverfälschung durch Übertragungsfehler ausgeschlossen ist. Dadurch eignet sich die erfindungsgemässe Einrichtung besonders zur zentralen Erfassung und Registrierung mehrerer Messstellen, wobei mit einer einzigen zentralen Steuer- und Messeinrichtung mehrere Messfühler nacheinander angesteuert und deren Zeitmessintervalle erfasst werden können.

   Ein weiterer Vorteil entsteht dadurch, dass der Messstellenumschalter des Registriergerätes als Kommandogeber für den auszulösenden Messfühler benutzt wird, da dadurch ein besonderer Kommandogeber, der das Messprogramm festlegen würde, entfällt. 



   Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In den Zeichnungen zeigt : Fig. l eine Schaltungsanordnung des Erfindungsgegenstandes ; Fig. 2 eine graphische Darstellung der Füllstandshöhe in Abhängigkeit von der   Messzeit ; Fig. 3   ein Prinzipschaltbild einer Mehrstellenmesseinrichtung. 



   An einem   Seil--l--,   welches über eine   Umlenkrolle--6--auf   eine   Seiltrommel--P--   läuft, befindet sich eine zur Abtastung der Füllgutoberfläche dienende   Sonde--2--.   Die Seiltrommel --7-- ist an einen Motor--8--gekuppelt, wobei an   Motor--8--und Seiltrommel-7--ein   mechanisches   Zählwerk --9-- angekuppelt   ist.

   Die Steuerung des   Motors--8--erfolgt   über einen Kommandogeber--14--, einen bistabilen   Speicher--13--,   ein   Und-Tor--12--und   zwei   Verstärker-10 ; 11-   und das Messen der Füllstandshöhe über einen   Impulsgeber-15--,   ein Und-Tor--16--, einen   Zähler--17--,   einen Digital-Analogumsetzer--18--und ein Anzeigeoder   Registriergerät--19--.   Die Anwahl des zu messenden Silos und die Auslösung des Messvorganges im gewählten Silo erfolgt automatisch über den   Kommandogeber--14--.   Dessen Impuls lässt den bistabilen   Speicher--13--,   an dessen Ausgang--A--ein L-Signal ansteht, in die entgegengesetzte Ruhelage kippen, so dass an seinem Ausgang--A--ein L-Signal ansteht ;

   dadurch öffnet sich der 
 EMI2.1 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 das Zeitintervall zwischen dem Moment des Abfahrens und dem Moment des Auftreffens der Sonde auf das Füllgut als Messwert für die Füllstandshöhe genommen wird. Als Zeitmesseinrichtung kann eine elektrische Uhr mit Sekunden- oder Minutenbereich, deren Skala im Uhrzeigersinn von 100 bis 0% geeicht ist, dienen. Die Zeitmessung kann auch durch Abzählen von Impulsen konstanter Frequenz erfolgen, wobei bekannte binäre oder dekadische Zählstufen, die aus bistabilen Speichern bestehen, verwendet werden.

   Durch den gleichen Auslöseimpuls, mit dem die Abwärtsbewegung der Sonde - bewirkt wird, wird über einen   Kondensator-20-der Zähler-17-geloscht,   und über einen   Zähleingang--Z--gelangen   durch das   Und-Tor-16--die   Zählimpulse vom Impulsgeber   - -15--.   Durch das Aufsetzen der Sonde--2--auf das   Füllgut--3--erschlafft   das   Seil--l--,   
 EMI3.1 
 -13-- in seine--8-- fährt die   Sonde-2-so   lange aufwärts, bis das   Zählwerk-9-seine   Nullstellung wieder erreicht hat, dabei den Nullkontakt öffnet und das   Und-Tor --12-- sperrt.   Die Ausgangsstellung ist 
 EMI3.2 
 



   Zur Anwahl des zu messenden Silos und zur Auslösung des Messvorganges im angewählten Silo lassen sich durch den Messstellenumschalter im Mehrfarben-Punktdrucker--23--über die zentrale Steuer- und Messeinrichtung --22-- mehrere Messfühler --21-- in zyklischer Reihenfolge steuern und ihre gemessenen Ergebnisse registrieren. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Einrichtung zur Messung von Bunkerfüllständen mit flüssigem, pulverigem, körnigem oder stückigem Inhalt mit einer über einen Seilzug auf die Oberfläche des Füllgutes hinablassbaren Sonde, bei der ein Seil über eine Umlenkrolle auf eine durch einen kontaktlos gesteuerten Motor angetriebene 
 EMI3.3 
 durch einen von einem Messkommandogeber (14) ausgelösten Impuls über den Ausgang A eines bistabilen Speichers (13), einen Verstärker (11) und den Motor (8) eingeleitet wird und dass durch einen beim Aufsetzen der Sonde (2) entlasteten Waagebalken (4) über einen Schalter (5) ein Impuls ausgelöst wird, welcher auf den Eingang       des bistabilen Speichers (13) trifft, der mit seinem Ausgang mit dem einen Eingang eines Und-Tores (12) verbunden ist, das mit seinem Ausgang, nach Anstehen eines Signales am zweiten Eingang,

   ausgelöst von einem Zählwerk (9), über einen Schaltverstärker (10) und den Motor (8) die Aufwärtsbewegung steuert. 
 EMI3.4 


Claims (1)

  1. Messkommandogeber (14) und das Registriergerät (19) in einem Gerät, das als Mehrfarben-Punktdrucker ausgebildet ist, vereinigt sind und mit diesem mehrere Füllstandsmesseinrichtungen gesteuert und registriert werden.
AT741165A 1964-11-21 1965-08-11 Einrichtung zur Messung von Bunkerfüllstanden AT266479B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DD10771764 1964-11-21

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT266479B true AT266479B (de) 1968-11-25

Family

ID=5478332

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT741165A AT266479B (de) 1964-11-21 1965-08-11 Einrichtung zur Messung von Bunkerfüllstanden

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT266479B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2408574C2 (de) Vorrichtung zur gleichzeitigen Bestimmung des Innen- und Außendurchmessers sowie der Wandstärke eines rohrförmigen Körpers
DE2649075A1 (de) Verfahren und anordnung zur messung des fuellstandes in einem behaelter bzw. der schuettguthoehe auf einem lagerplatz
DE2157863C3 (de) Flfissigkeitsvorratsmeß- und Anzeigesystem
DE2918324A1 (de) Verfahren und ultraschallvorrichtung zur messung des fuellstands einer fluessigkeit
DE3009549A1 (de) Einrichtung zur anzeige betriebsfremder fuellstandsaenderungen an einem fluessigkeitslagerbehaelter in verbindungmit einem pneumatischen fuellstandsmesser zur kontinuierlichen messung des fuellstandes
DE2440402A1 (de) Geraet zur messung einer fluessigkeitszwischenflaeche
DE1773583A1 (de) Einrichtung fuer Messung und/oder zum Vergleich der Teilungsabstaende von Zahnraedern
DE2807586A1 (de) Digitalwaage
DE2459909C3 (de) Längen- oder Wegmesser
AT266479B (de) Einrichtung zur Messung von Bunkerfüllstanden
DE2950925A1 (de) Verfahren zur messung der durchflussstaerke und der masse von koernigen guetern und durchflussmesswaage
DE2446602C3 (de) TarifgerSt zur fortlaufenden Erfassung und Anzeige eines fiber konstante Zeitintervalle genüttelten Wertes des elektrischen Verbrauchs
DE2841289A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum pruefen von induktiven impulsgebern
DE1272013B (de) Einrichtung zur Messung von Bunkerfuellstaenden
DE2708978C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zur !berwachung des Inhalts eines Behälters
EP0604670B1 (de) Vorrichtung zur Messung des Pegelstands eines flüssigen Mediums in einem Behälter
DE3832561C2 (de)
DE3112183A1 (de) &#34;verfahren zur erfassung der riss- oder kraterbildung in festen materialien&#34;
DE3018949C2 (de) Einrichtung zur selbsttätigen Anzeige von Mengenänderungen in Flüssigkeitsbehältern
DE19946180A1 (de) Schaltung zur Messung des Feuchtigkeitsgehaltes von flüssigen Erdölprodukten durch Untersuchung der Kapazität
DE1537097C (de) Schaltungsanordnung zur Anzeige und/ oder Auswertung von im Rauschen und/oder in nicht korreherbaren Storsignalen ver borgenen analogen Signalen
DE2822593C2 (de) Verfahren und Anlage zur Erfassung der Vorratsmenge in einem unterirdischen Lagerbehälter
DE2432693A1 (de) Elektrische schaltung eines messgeraets zur dichtemessung eines in rohrleitungen transportierten gemisches
SU494700A1 (ru) Измеритель дрейфа цифровых вольтметров
DE2055590A1 (de) Anordnung zum Anzeigen des Füllstandes in Behältern, insbesondere des Kühlwasserstandes bei Diesellokomotiven