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Benzin- und Ölheizgerät mit Druckluftzerstäubung für Fahrgastraumheizung
Die Erfindung betrifft ein Benzin-und Ölheizgerät mit Druckluftzerstäubung für Fahrgastraumheizung, das aus einem Brenneraggregat und einem Wärmetauscher besteht, wobei Frischluft das Heizmedium darstellt und der Verbrennungsvorgang innerhalb eines geschlossenen Rohrsystems des Wärmetauschers vor sich geht.
Die Anwendung des Prinzips der Druckluftzerstäubung in einem Brenneraggregat in Verbindung mit einem Wärmetauscher ist bekannt, ebenso der Aufbau eines koaxialen Rohrsystems für den Wärmetauscher. Es ist bereits ein solches Heizgerät vorgeschlagen worden, dessen Rohrsystem an einen Ventilator angeschlossen ist und in dem sich zentral ein Heizrohr befindet, in das Verbrennungsluft eingeleitet wird.
Im Bereich einer düsenförmigen Einengung innerhalb des Heizrohres findet eine Beschleunigung der Luftströmung statt, wobei der Luftstau vor dieser düsenförmigen Einengung über einen Rohranschluss nach
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gende Brennerdüse lässt den Brennstoff austreten, der unter der Wirkung des Luftstromes der Verbrennungsluft, der Zerstäubung unterliegt.
Ein mit Druckluftzerstäubung versehenes Brenneraggregat besteht bereits als Küchenherd-und Kesselfeuerung, das mit einem Gebläse für die Verbrennungsluft versehen ist, wobei das Gebläse für die Verbrennungsluft in bzw. vor einem Druckraum angeordnet ist, aus mehreren hintereinandergeschalteten Ventilatoren besteht und dem Schwimmerregler Druckluft aus dem Druckraum zuführt. In der Ausströmöffnung für die Verbrennungsluft im Druckraum befindet sich die Brennerdüse, welcher der Brennstoff aus dem Schwimmerregler über eine Steigleitung zugeführt wird.
Es sind Wärmetauscher bekannt, die mit einem zentralen Heizrohr versehen sind, welches über Querzüge mit einem doppelwandigen Rohrteil verbunden ist, durch das die heissen Abgase des Verbrennungsprozesses strömen, die im abgekühlten Zustand nach aussen abgeführt werden. Ein äusserer Mantel umgibt mit Abstand den Warrnetauscher und die verbleibenden Ringspalte zwischen dem doppelwandigen Rohrteil und dem Mantel sowie dem Heizrohr sind zur Führung des Heizmediums und zum Aufheizen desselben bestimmt.
Die Verbindung eines Brenneraggregats mit Druckluftzerstäubung und einem daranangebauten Wär- metauscher konnte sich gegenüber den Systemen mit rotierendem Zerstäuberbecher oder einer Hoch- druck-l3rennstoffeinspritzung bisher in der Praxis nicht durchsetzen. Der Verbrennungsvorgang unterliegt in dem geschlossenen Rohrsystem eines Wärmetauschers gegenüber der sonst gebräuchlichen Anwendung als Küchenherd - oder Kesselfeuerung ungleich andern Bedingungen, die ungünstiger sind und darin bestehen, dass der Ausbrenngrad des Brennstoffgemisches die Bildung von Russansätzen im Bereich des War- metauschers bewirkt.
Obgleich die Druckluftzerstaubung in baulicher Hinsicht Vorteile bietet, da sie stark beanspruchte Teile, wie die Brennstoff-Hochdruckpumpe, vermeidet, oder den rotierenden Zerstauberbecher mit seiner Neigung zur Verkrustung oder Verrussung entbehrlich macht, konnte sich dieser Heizgeratetyp in einer komplexen Bauart mit angeschlossenem Warmetauscher in der Praxis bisher nicht durchsetzen.
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Zweck der Erfindung ist es, ein Ölheizgerät unter Verwendung der Druckluftzerstäubung des flüssigen Brennstoffes zu schaffen, welches einen Wärmetauscher besitzt, im Aufbau einfach gestaltet ist, die Verwendung von stark beanspruchten und unzuverlässig arbeitenden Teilen entbehrlich macht und weitestgehend geräuscharm arbeitet.
Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, eine vorteilhafte Konstruktion des Brenneraggregats und des Wärmetauschers in einem Gerät komplexer Bauart zu vereinigen und dieses nach Gesichtspunkten des Baukastenprinzips aufzubauen, welches die Montage erleichtert, das Auswechseln der einzelnen Baugruppen bzw. deren Instandhaltung unter vereinfachten Bedingungen gewährleistet und durch Einfügen von weiteren Bauteilen eine Anpassung der Stellung von Einlass- und Auslassöffnung an besondere räumliche Verhältnisse ermöglicht.
Gemäss der Erfindung wird die gestellte Aufgabe dadurch gelöst, dass das Gebläse, die Brennerkombination und der Wärmetauscher als selbständige Baueinheiten vorgesehen sind, wobei zwischen Gebläse und Brennerkombination gegebenenfalls Luftkrümmer für die Verbrennungs- und Frischluft vorgesehen sind und die Verbindung zwischen dem Gebläse und der Brennerkombination bzw. den zwischengeschalteten Luftkrümmern durch eine Flansch-Steckverbindung erfolgt, während der Wärmetauscher gegenüber der Brennerkombination eine Steckverbindung aufweist.
Das Gebläse für die Frischluft und für die Verbrennungsluft ist in einem zylindrischen Gehäuse angeordnet, das einerseits eine Flansch-und eine Steckverbindung gegenüber der Brennerkombination bzw. dem Luftkrümmer aufweist und anderseits ein Mantelrohr mit einer Ansaugöffnung für die Frischluft und einer Kappe als Abschluss für einen Hohlraum im Gehäuse besitzt, während der Ansaugstutzen für die Verbrennungsluft in radialer Richtung aus dem Hohlraum des Gehäuses austritt.
Die Brennerkombination sieht die Anordnung des Schwimmerreglers und der Zuleitung für Brennstoff und Druckluft sowie der Steigleitung für die Brennerdüse im Druckraum eines Gehäuses vor, das an der Aussenseite ein Magnetventil, eine Glühkerze und eine Brennkammer trägt und wobei das Magnetventil eine unmittelbare Verbindung mit dem Druckraum aufweist.
Der Wärmetauscher sieht innerhalb des Heizrohres ein zur Brennerdüse offenes Flammrohr von kleinerem Querschnitt vor, das am freien Ende siebartig gelocht ist und die Mündungsöffnung der Brennkammer mit Abstand umfasst. Die Brennkammer ist aus zwei Teilen gebildet, welche Trichterform besitzen und mit ihren grösseren Öffnungen zueinander gekehrt sind, wobei der an die Brennerdüse anschliessende Trichterteil Öffnungen für die Verbrennungsluft aufweist und die Anschlussstelle zum zweiten Trichterteil einen Ringspalt für zusätzliche Verbrennungsluft bildet.
Als Variante zur Ausbildung des Flammrohres innerhalb des Heizrohres ist vorgesehen, neben den üblichen Querzügen für die Abgase im mittleren Teil des Heizrohres weitere Querzüge für die Frischluft vorzusehen, welche nach der Heizrohr-Innenseite zu einem kürzeren Zwischenrohr führen, dessen der Brennerdüse zugewandtes Ende mit dem Flammrohr verbunden ist und das nach der Austrittsseite der Frischluft offen ist, während das Flammrohr an diesem Ende einen Deckel als Abschluss aufweist.
Ein Düsenhalter mit einer konischen Öffnung ist zur Aufnahme der gleichfalls konischen Brennerdüse vorgesehen, wobei ein Ringspalt verbleibt, in dem Durchbrüche in der Wand des Düsenhalters einmünden, die anderseits mit dem Druckraum des Verbrennungsluftgebläses in Verbindung stehen und die Zerstäubungsluft zuführen.
Das Magnetventil ist als Regel- und Sperrorgan ausgebildet und in die Luftdruckleitung aus dem Druckraum zum Schwimmerregler eingeschaltet, wobei ein Ventilteller unter der Einwirkung einer Elektromagnet-Einrichtung steht, während eine in den Raum um den Ventilteller einmündende konische Luftabblasöffnung mit einer konischen Stellschraube als Schliess- und Regelteil versehen ist und eine hohlgebohrte Schraube zur Befestigung des ebenfalls hohlgebohrten Eisenkerns der Elektromagneteinrichtung als Entlüftungseinrichtung für den Schwimmerregler dient, wenn der Ventilteller die Druckluftzufuhr nach dem Schwimmerregler sperrt.
In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, u. zw. zeigen Fig. l ein Heizgerät im Schnitt, Fig. 2 die Baueinheiten desselben, Fig. 3 eine Ansicht gemäss Schnittlinie nach Fig. 2, Fig. eine Variante des Wärmetauschers, Fig. 5 einen Schnitt durch Brennerdüse und Düsenhalter, Fig. 6 und 7 den Düsenhalter im'Schnitt in zwei Ansichten, Fig. 8 das Magnetventil im Schnitt und in einer Seitenansicht mit einem Gehäuseabschnitt, Fig. 9 und 10 eine Anordnung mit Luftkrümmern.
Fig. l zeigt die Grundform des Heizgerätes, bei der drei Bauteile, das Gebläse --1--, die Brennerkombination --2-- und der Wärmetauscher --3-- in unmittelbarem Zqsammenhang stehen.
Im Gebläse'-l-dient ein Elektromotor --4-- zum Antrieb eines Axialventilators --5-- für die
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--6-- fürAnsaugstutzen-9-- für die Verbrennungsluft radial nach aussen geführt wird. Zur Befestigung des Elektromotors --4-- ist ein Steg --10-- vorgesehen, der mit der Stirnwand --11-- des Hohlraumes --8-- verschraubt ist.
Durch eine Öffnung --12-- in dieser Stirnwand --11-- gelangt die angesaugte Verbren-
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des Gehäuses --7-- ist ein Ringkanal --16-- für den Frischluftstrom vorgesehen, den der Axialventilator --5-- erzeugt, der sich hinter der Ansaugöffnung --17-- befindet. Diese Ansaugöffnung --17-- wird durch einen konisch eingezogenenRohrstutzen --18-- gebildet, der innerhalb eines Mantelrohres --19-befestigt ist, und welches an das Gehäuse --7-- anschliesst, Eine Kappe --20-- bildet den Abschluss des Hohlraumes --8-- nach dem Axialventilator --5-- zu und sie ist ebenfalls am Gehäuse --7-- befestigt.
Die Brennerkombination --2-- ist in einem Gehäuse --21-- untergebracht und dieses ist über einen Ringflansch --22-- an das Gebläse --1-- angeschlossen. Der Ringflansch --22-- setzt sich hiebei vor die Randpartie der äusseren Trennwand --13-- im Gehäuse --7-- und er sichert die ausgerichtete Lage der beiden Bauteile, des Gebläses-l-und der Brennerkombination --2-- zueinander. Der Druck- raum --15-- im Gehäuse --21-- ist dadurch einerseits von dieser Trennwand --13-- begrenzt, vor der sich die letzte Stufe des radialgebläses --6-- befindet, dessen Lüfterrad unmittelbar im Druckraum --15-rotiert. Anderseits bildeteineStirnwand --23-- im gehäuse --21-- den Abschluss des Druckraumes --15-nach dem Wärmetauscher --3--.
In einer mittleren Öffnung dieser Stirnwand --23-- ist der Düsenhalter --24-- und die Brennerdüse --25-- eingesetzt. Die Ausbildung und Wirkungsweise der Brennerdüse --25-- wird an Hand der Fig. 5, 6 und 7 weiter unten beschrieben.Im Druckraum --15-- befindet sich einSchwimmerregler --26--, an den eine Steigleitung --27-- zur Brennerdüse --25--, eine Brennstoffzuleitung --28-- und eine Druckleitung --29-- angeschlossen ist. Die Druckluftleitung --29-- führt zu einem Magnetventil --30--, das ausserhalb des Druckraumes --15-- in einem mit einem Deckel --31-abgeschlossenen Teil des Gehäuses --21-- untergebracht ist.Dieses Magnerventil --30-- ist über einem Druckluftanschluss --32-- unmittelbar mit dem Druckraum --15-- verbunden.
Das Magnetventil --30--
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an Hand derFig. 8 weiter unten noch näher beschrieben. Die Wirkungsweise des Schwimmerreglers--26-wird als allgemein bekannt vorausgesetzt und deshalb nachstehend nur kurz erläutert. Das Gehäuse des Schwimmerreglers --26-- ist luftdicht abgeschlossen, ein (nicht dargestellter) Schwimmer in demselben stellt das Brennstoffniveau so ein, dass darüber ein Luftpolster verbleibt, welcher im Betriebszustand des Brenners einen Überdruck aufweist, der vom Druckraum --15-- über das Magnetventil --30-- eingestellt wird.
Unter dem Einfluss des Luft-Überdrucks im Schwimmerregler wird der Brennstoff in der Steigleitung --27-- hochgedrückt und der Brennerdüse --25-- zugeführt. Der Schwimmerregler --26-- ist über ein Kugelventil (nicht dargestellt) mit der Brennstoffzuleitung --29-- verbunden, das vom Schwimmer gesteuert wird.
An der Aussenseite der Stirnwand --23-- des Gehäuses --21-- ist eine Brennkammer --33-- angeschraubt, welche unmittelbar an die Brennerdüse --25-- anschliesst und aus zwei trichterförmigen Teilen gebildet wird, deren grössere Öffnungen zueinander gekehrt und unter Bildung eines Ringspaltes --34-- miteinander verbunden sind,Die der Brennerdüse --25-- zugekehrte Halfte der Brennkammer --33-- besitzt in Düsennähe Kiemenöffnungen --35--, welche der durch die Öffnungen --36-in der Stirnwand --23-- zugeführten Verbrennungsluft bei ihrem Eintritt in die Brennkammer-33einen starken Drall verleihen.
Eine seitliche Öffnung in der Brennkammer --33-- lässt eine Glühkerze --37-- in den Brennkammer-Innenraum durchtreten.Die Glühkerze --37-- ist in einem Flanschteil des Gehäuses --21-- verschraubt. Durch Abheben des Deckels --31-- ist die Glühkerze --37-- von
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--38-- im Gehäuse --21-- lässtluftstrom vom Gebläse --1-- nach dem Wärmetauscher --3-- durchtreten.
Der Wärmetauscher --3-- weist ein koaxial aufgebautes Rohrsystem auf, welches aus einem zentralen Heizrohr --39--, einem doppelwandigen Rohrteil --40--, Querzügen --41-- zwischen Heizrohr --39-- und doppelwandigem Rohrteil --40 : "- und einem Mantelrohr --42-- besteht. Die zwischen diesen Teilen verbleibenden Ringkanäle --43, 44-- werden von der Frischluft durchströmt, die vom Axialventilator --5-- durch die Ringkanäle --16,38-- gedrückt wird und die als Heissluft die Ausström- öffnung --45-- passiert. Die Abgase des Verbrennungsprozesses werden durch den Abgasstutzen --46-ausgestossen, der am doppelwandigen Rohrteil --40-- angeschlossen ist und durch eine Öffnung im
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Mantelrohr --42-- nach aussen tritt.
Das Heizrohr --39-- ist am freien Ende mit einem Deckelverschluss - versehen, auf den ein Flammrohr --48-- aufgeschweisst ist, das einen kleineren Durchmesser als das Heizrohr aufweist und in dieses auf etwa dreiviertel Länge hineinragt. Das freie Ende des Flamm- rohres --48-- ist siebartig gelocht und es umfasst mit Abstand das vordere verjüngte Ende der Brennkam - mer-33--. Der aus der Brennkammer --33-- austretende Flammenkegel wird in das Flammrohr-48- übergeführt und die heissen Abgase werden in eine entgegengesetzte Richtung entlang der Flammrohr-
Innenwand umgelenkt, wobei sie erneut mit dem Flammenkegel in Berührung kommen und eine voll- ständige Ausbrennung des Brennstoffes stattfindet.
Die Abgase gelangen durch den siebartig gelochtenTeil des Flammrohres --48-- in das Heizrohr --39-- und aus diesem über die Querzüge --41-- und den dop- pelwandigenRohrteil --40-- durch den Abgasstutzen --46-- nach aussen. Durch das Flammrohr --48-- wird der Ausbrenngrad des Brennstoff-Luftgemisches verbessert, die Austrittstemperatur der Abgase her- abgesetzt und die Gefahr des Verkockens bzw. Verrussens des Wärmetauschers beseitigt.
In Fig. 2 sind die einzelnen Bauteile des Heizgerätes, das Gebläse --1--, die Brennerkombina- tion --2-- und der Wärmetauscher --3-- im getrennten Zustand dargestellt. Wie daraus ersichtlich, ist für die Anschlussstelle zwischen dem Gebläse --1-- und der Brennerkombination --2-- in dem Gehäuse --21-- eine Ausnehmung und am Gehäuse --7-- der Ringflansch --22-- vorgesehen. Eine äussere Verschraubung-49- (Fig. 4) sichert die Lage dieser Bauteile zueinander. Der Wärmetauscher --3-- wird mit seinem Mantelrohr --42-- und mit seinem Heizrohr --39-- über einen Flansch --50-- des Ge- häuses --21-- bzw. über dessen Rand geschoben.
Ein gasdichter Anschluss des Heizrohres --39-- wird durch Einlegen eines Dichtungsringes --51-- in eine Ringnut des Flansches --50-- gewährleistet.
Fig. 3 zeigt einen Querschnitt durch das Gehäuse --21-- für die Brennerkombination --2--, welcher den Ringkanal --16-- für die Frischluft und den Druckraum --15-- erkennen lässt. Es ist ferner daraus die Anordnung der Öffnungen --36-- in der Stirnwand --23-- für den Durchtritt der Verbrennungsluft nach der Brennkammer --33-- zu entnehmen. Die Darstellung der Steigleitung --27-- für den Brennstoff zeigt deren Austrittsstelle seitlich aus dem unteren Teil des Schwimmerreglers --26--.
Fig. 4 zeigt als Variante zur Ausbildung des Wärmetauschers eine einteilige Brennerkammer --52-mit nach vorn trichterförmig erweiterter Öffnung, deren Randpartie leicht konisch eingezogen ist. Der Wärmetauscher --3-- ist mit einem doppelwandigen Heizrohr --53-- ausgerüstet. Der dadurch entstehende Ringkanal --54-- ist frischluftführend, austrittsseitig offen und brennkammerseitig durch Querzüge --55-- mit der Frischluftführung im Ringkanal --44-- verbunden.
Diese Anordnung sieht eine dreimalige Umlenkung der Abgase vor, die heissen Abgase strömen bis zum Deckelverschluss --56-- des Heizrohres --53--, werden dort umgelenkt und strömen in entgegengesetzter Richtung an der Innenseite des Heizrohres --53-- zurück. Dabei findet eine vollständige Ausbrennung statt, weil die kühleren Abgasteilchen immer wieder mit heissen Abgasteilchen in einen sehr turbulenten Austausch treten. Im Raum vor dem Brennkammeraustritt werden die Abgase abermals umgelenkt und strömen an der Aussenseite des Heizrohres --53-- über die Querzüge --41-- nach dem doppelwandigen Rohrteil --40--, wobei sie wieder in entgegengesetzter Richtung umgelenkt werden und am Abgasstutzen --46-- austreten.
Fig. 5 zeigt einen Schnitt durch den Düsenhalter --24-- und durch die Brennerdüse --25--. Ein Teil der Steigleitung --27-- und deren Anschluss an die Brennerdüse --25-- ist ebenfalls dargestellt. Ein zwischen dem Düsenhalter --24-- und der Brennerdüse --25-- verbleibender Ringkanal --57-- ist vorn offen und er steht über seitliche Öffnungen --58-- im Düsenhalter --24-- mit dem Druckraum --15-- in Verbindung, aus dem der Zerstäubungsluftstrom über den Ringkanal--57--vor die Brennerdüse --25-- gelangt.
Durch die tangentiale Einführung der Zerstäubungsluft in den Ringkanal --57-- tritt diese als rotierender Luftwirbel mit hoher Umdrehungsgeschwindigkeit vor der Brennerdüse --25-- aus. Aus dem relativ grossen Geschwindigkeitsunterschied zwischen Brennstoffaustritt und dem Zerstäubungslufttransport ergibt sich eine intensive und gleichmässige Zerstäubung des Brennstoffes. Dieser wird in der engen Bohrung der Düse dosiert und die nachfolgende erweiterte Bohrung bewirkt, dass der Brennstoffstrahl mit nur kleiner Geschwindigkeit austritt.
Fig. 6 und 7 zeigen den Düsenhalter --24-- in einem Längs- und einem Querschnitt. Es ist daraus der tangentiale Verlauf der vier Öffnungen --58-- ersichtlich, welche die Zerstäubungsluft in den Ringkanal --57-- überleiten und darin die rotierende Bewegung derselben erzeugen. Ein Ringflansch --59-dient zur Befestigung des Düsenhalters --24-- an der Stirnwand --23-- des Druckraumes --15--.
Fig. 8 stellt einen Schnitt durch das Magnetventil --30-- dar. Es ist eine MagnetSpule --60-- mit Eisenkern --61-- vorgesehen, der eine durchgehende Bohrung --62-- aufweist und mit einer gleichfalls durchbohrten Schraube --63-- an einem Gehäuse --64-- befestigt ist. In der Bohrung --62-- ist eine Schraubenfeder --65-- und ein längsverschiebbarer Bolzen --66-- vorgesehen, der mit seinem spitzen
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Ende einen Ventilteller --67-- angreift und diesen gegen einen Ventilsitz --68-- drückt, wenn die Magnetspule --60-- stromlos ist.
Der Ventilteller --67-- bewegt sich unter dem Einfluss des von der Ma-
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--61--,Rohranschluss --72-- für die Druckluftleitung --29-- zum Schwimmerregler --26-- einmündet, wäh- rend eine Bohrung --73-- in Richtung zum Ventilsitz --68-- unmittelbar über eine Bohrung --74-- im
Gehäuse --21-- mit dem Druckraum --15-- in Verbindung steht. Von oben her mündet in den Raum um den Ventilteller --67-- eine konische Bohrung --75--, in die eine Stellschraube --76-- mit einer konischen Spitze eingreift. Diese Stellschraube --76-- ist mit einem Griff teil --77-- versehen und sie führt durch eine Querbohrung --78--, welche Entlüftungszwecken dient.
Die Wirkungsweise des Magnetventils--30--istfolgende :
Im stromlosen Zustand verschliesst der Ventilteller --67-- den Ventilsitz --68--, es kann also keine Druckluft in den Schwimmerregler --26-- gelangen und somit der Brennstoff nicht aus der Brenner- düse --25-- austreten. Wird die Magnetspule --60-- an Spannung gelegt, dann öffnet sich das Ventil und der Luftüberdruck aus dem Druckraum --15-- wird im Schwimmerregler --26-- wirksam. Durch die Stellschraube --76-- wird die konische Bohrung --75-- teilweise freigegeben und die Druckluft entweicht über die Querbohrung --78--, wodurch der Druck im Schwimmerregler --26-- reduziert und die aus der Brennerdüse --25-- austretende Brennstoffmenge vermindert wird.
Durch diesen Vorgang lässt sich die zur Verbrennung gelangende Brennstoffmenge stufenlos einstellen und ausserdem die Umstellung von Benzin auf Öl und umgekehrt vornehmen, was die unterschiedlichen spezifischen Wichte dieser beiden Brennstoffe bedingen. Wird das Magnetventil --30-- beim Abschalten der Heizung stromlos und wird der Ventilteller --67-- durch Auflage auf den Ventilsitz --68-- die Druckluftbeaufschlagung des Schwimmerreglers --26-- sperren, so würde in diesem der Überdruck bestehen bleiben und die Brennstoffzufuhr zur Brennerdüse --25-- noch über eine Weile stattfinden. Deshalb ist der feststehende Eisenkern --61-- durchbohrt und durch eine ebenfalls hohlgebohrte Schraube --63-- befestigt, um den Uberdruck aus dem Schwimmerregler --26-- schnell entweichen zu lassen.
Im strombeaufschlagten Zustand des Magnetventils --30-- sperrt der Ventilteller --67-- diese Öffnung.
Fig. 9 und 10 zeigen eine Anordnung am Heizgerät mit Luftkrümmern-79, 80--, wobei in Fig. 9 ein 90 -Luftkrümmer --79-- zwischen der Brennerkombination --2-- und dem Wärmetauscher-3- vorgesehen ist, während in Fig. 10 die Anwendung eines weiteren Luftkrümmers --80-- eine Umlenkung um 1800 für den Verbrennungs-und Frischluftstrom bewirkt und das Luftansaugende des Heizgerätes in die gleiche Richtung gelegt wird, wie der Heissluftaustritt. Durch die Anwendung der Luftkrümmer --79, 80--, einzeln oder in Kombination, ist eine Anpassung des Gerätes an besondere Einbauverhältnisse möglich.
Die Ausbildung der Luftkrümmer-79, 80-- sieht vor, dass zwei Rohr-Kniestücke-81, 82-- mit unterschiedlichen lichten Weiten ineinandergesteckt und durch Stege--83--in ihrer Lage zueinan-
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ten der Flansch-Steckverbindung sind ferner der Fig. 2 zu entnehmen, aus der ersichtlich ist, dass der innere Teil der Steckverbindung --89-- aus einem Ringflanschteil am Gehäuse --21-- besteht, der in eine Öffnung im gegenüberliegenden Teil eingreift.
Ein Ringflansch --22-- am Gehäuse --7-- des Gebläses --1-- steht einem gleichen Ringflansch an der Brennerkombination --2-- gegenüber. Die Steckverbindung --83-- in Fig.2 zwischen Brennerkombination --2-- und Wärmetauscher --3-- sieht das Überschieben des Mantelrohres --42-- über das Gehäuse --21-- vor, mit dem es auch durch radiale Schrauben verbunden wird, und das gleichzeitige Überschieben des Heizrohres --39-- über einen Flansch --50-- am Gehäuse --21--. Ein unterer Anschlussstutzen --86-- an diesem Gehäuse --21-- ist zur Einführung des elektrischen Anschlusskabels in das Heizgerät vorgesehen.
Eine in Fig.4 angedeuteteUmlenkung der Verbrennungsluftzuführung durch ein Spiralgehause --87-lässt eine Massnahme erkennen, welche geeignet ist, den Verbrennungsluftstrom spiralförmig in die Brennkammer --52-- einzuleiten und dadurch die Aufbereitung des Brennstoff-Luftgemisches zu verbessern. Einzelheiten dieses Spiralgehäuses-87-- sind nicht dargestellt, es besteht aus einer an der ausseren Randseite gelegenen Überleitungs- und Umlenkstelle für den aus dem Druckraum --15-- durch eine Öffnung in der Wand --23-- abgeleiteten Verbrennungsluftstrom, der in einer spiralförmig nach innen verlaufenden Bahn durch einen Kanal gelenkt wird und über eine weitere Umlenkstelle in der Brennkam- mer --52-- austritt.