AT262149B - Elektrische Schalteinrichtung für Beschickungs- und Dosiereinrichtungen für Erntegut aus Erntewagen und Bergeräumen - Google Patents

Elektrische Schalteinrichtung für Beschickungs- und Dosiereinrichtungen für Erntegut aus Erntewagen und Bergeräumen

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AT262149B
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Bayerische Pflugfabrik Gmbh
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  Elektrische Schalteinrichtung für   Beschickungs-und   Dosiereinrichtungen für Erntegut aus Erntewagen und Bergeräumen   Um die allgemein bekanntgewordenen Selbstladewagen für landwirtschaftliche Güter,   wie Gras, Heu, usw., noch wirtschaftlich einsetzen und ausnutzen zu können, sind für das Abladen und das Weiterbe- fördern im Gehöft sogenannte   Ablade- und   Dosiereinrichtungen entwickelt worden, die es ermöglichen, den gesamten Inhalt eines Ladewagens aufzunehmen und in kleinen Mengen dosiert einem Gebläse oder einem andern Fördermittel zur Weiterbeförderung zuzuführen. Weiterhin werden bei der Futterentnah- me aus Bergeräumen, beispielsweise aus Silos, Entnahme-, Transport-und Verteilereinrichtungen hinter- einander angeordnet.

   Diese Einrichtungen mit herkömmlichem Antrieb und üblicher Schaltung erfordern nun aber Bedienungspersonal, im allgemeinen zwei Personen, für die Ein- und Ausschaltung und für die Überwachung.   Bei dem in der Landwirtschaft immerstärker spürbar werdenden Mangel   an Arbeitskräften ist dieser Personalaufwand zu aufwendig und in vielen Fällen kaum noch zu erfüllen. Es liegt also ein drin- gendes Bedürfnis vor, Möglichkeiten ausfindig zu machen, den sicheren und zeitgerechten Ablauf aller Bewegungsvorgängezu gewährleisten, auch dann, wenn ein solcher Personalaufwand nicht verfügbar ist. 



  Dies zu erreichen, ist Aufgabe der Erfindung. 



   Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, dass eine Gefährdung der Gesamtanlage besonders dann gegeben ist, wenn eine Mehrzahl von Aggregaten gleichzeitig eingeschaltet wird, anderseits aber auch dann, wenn bei Ausfall eines Aggregates nicht sofort die ganze Anlage stillgesetzt wird, und dass diese Gefährdungganzwesentlichgemindertwird, wenn die verschiedenen Aggregate der Anlage aufeinanderfolgend zur Einschaltung kommen, u. zw. jeweils das nächstfolgende Aggregat erst dann, wenn das vorhergehende sich in einem Betriebszustand befindet, der einen sicheren Lauf gewährleistet. Ein sicherer Betriebszustand ist aber erst dann gegeben, wenn das betreffende Aggregat mit seiner vollen Drehzahl umläuft. 



   Die praktische Lösung dieser Erkenntnis besteht darin, dass eine solche Schaltfolge der einzelnen Förderaggregate eingehalten wird, dass das am Ende des Förderwagens abgebende Aggregat beim   Einschal-   ten der Gesamtanlage zuerst in Tätigkeit gesetzt wird und die Antriebselemente der vorgeschalteten Aggregate so lange gesperrt bleiben, bis das jeweilige nachgeschaltete Aggregat seine volle Drehzahl erreicht hat. Durch eine solche Schaltfolge ist gewährleistet, dass die einzelnen Aggregate immer sicher anlaufen und erst dann mit Erntegut beschickt werden, wenn sie die volle Drehzahl erreicht haben ; Verstopfungen und Störungen, die bevorzugt beim Anlaufen auftreten, sind dadurch ausgeschlossen. 



   Vorteilhaft ist es, die Antriebsmotore der einzelnen Förderaggregate in bekannter Weise mit Schutzschaltern auszurüsten und diese so zu schalten, dass bei Störungen und Abschalten eines einzelnen Aggregates die gesamte Anlage abgeschaltet wird. Hiedurch wird vermieden, dass Erntegut in stillstehende Aggregate gefördert wird und dort zu Stauungen und rückwirkend zu Störungen an fördernden Elementen   Anlass gibt. Schliesslich   ist der gesamte   Dosier- und   Verteileranlage zweckmässig eine elektrische Zeituhr vorgeschaltet, die auf einen bestimmten Zeitraum, der etwa der Entleerungszeit der Anlage oder gewünschten Zufuhrmenge entspricht, eingestellt ist. Darüber hinaus kann das Abschaltende Anlage durch einen dem Förderweg zwischen-oder nachgeschalteten Mengenmesser erfolgen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Elektrische Schalteinrichtung für einen automatischen Ablauf von sogenannten Beschickungsoder Dosiereinrichtungen für Erntegut wie Gras, Heu, Luzerne usw. aus Erntewagen und Bergeräumen, gekennzeichnet durch eine solche Schaltfolge der einander abgebenden Aggregate, dass beim Einschalten der Gesamtanlage zuerst das am Ende des Förderwagens abgebende Aggregat in Tätigkeit gesetzt wird und die Antriebselemente der vorgeschalteten Aggregate so lange gesperrt bleiben, bis das jeweilige nachgeschaltete Aggregat seine volle Drehzahl erreicht hat.
    2. Schalteinrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsmotore der einzelnen Förderaggregate mit Schutzschaltern in solcher Schaltweise versehen sind, dass beim Ansprechen irgendeines Schutzschalters die gesamte Anlage abgeschaltet wird. EMI2.1
AT745766A 1966-08-04 1966-08-04 Elektrische Schalteinrichtung für Beschickungs- und Dosiereinrichtungen für Erntegut aus Erntewagen und Bergeräumen AT262149B (de)

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