AT261994B - Gehäuse für Viskositätsdrehschwingungsdämpfer für Kurbelwellen von Brennkraftmaschinen - Google Patents

Gehäuse für Viskositätsdrehschwingungsdämpfer für Kurbelwellen von Brennkraftmaschinen

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AT261994B
AT261994B AT264766A AT264766A AT261994B AT 261994 B AT261994 B AT 261994B AT 264766 A AT264766 A AT 264766A AT 264766 A AT264766 A AT 264766A AT 261994 B AT261994 B AT 261994B
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AT
Austria
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housing
torsional vibration
vibration damper
crankshafts
damper
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Elbe Werk Rosslau Veb
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F15/00Suppression of vibrations in systems; Means or arrangements for avoiding or reducing out-of-balance forces, e.g. due to motion
    • F16F15/10Suppression of vibrations in rotating systems by making use of members moving with the system
    • F16F15/16Suppression of vibrations in rotating systems by making use of members moving with the system using a fluid or pasty material
    • F16F15/167Suppression of vibrations in rotating systems by making use of members moving with the system using a fluid or pasty material having an inertia member, e.g. ring
    • F16F15/173Suppression of vibrations in rotating systems by making use of members moving with the system using a fluid or pasty material having an inertia member, e.g. ring provided within a closed housing

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Description


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  Gehäuse für   Viskositätsdrehschwingungsdämpfer   für Kurbelwellen 
Die Erfindung betrifft ein Gehäuse für Viskositätsdrehschwingungsdämpfer zum Dämpfen von Dreh- schwingungen in kritischen Drehzahlbereichen der Kurbelwellen von Brennkraftmaschinen, dessen Dek- kel ohne Dichtungsmittel eingewalzt ist, wobei am Rande des Deckels eine etwa bis zur Hälfte der
Deckelstärke reichende Phase vorgesehen ist. 



  Es sind Gehäuse für Drehschwingungsdämpfer bekannt, bei welchen die Deckel aufgeklebt oder auf- geschweisst sind. Diese bekannten Ausführungen besitzen den Nachteil, dass bei der Montage der Dreh- schwingungsdämpfer für die Abdichtung zusätzliche Mittel, wie z. B. Kleber oder Schweisselektroden, erforderlich sind. 



   Weiterhin sind bei der Verwendung von Kleber erhebliche Härtezeiten erforderlich, die den gesam- ten Produktionsablauf hemmend beeinflussen. Auch bei der Schweissausführung ist erhöhte Sorgfalt und damit verbundener Arbeitsaufwand notwendig. 



   Weitere Nachteile bestehen darin, dass der Kleber in das Innere des Dämpfers eindringen und so im
Betriebseinsatz ein Festfressen und damit ein Aussetzen der Funktion des Dämpfers bewirken kann. Beim
Schweissen dagegen besteht die Gefahr des Verziehens, was gleichfalls ein Festklemmen der Dämpfer- masse verursacht und damit die Funktionstüchtigkeit des Dämpfers beeinträchtigt. 



   Auch sind Drehschwingungsdämpfer bekannt, deren Deckel eingewalzt sind und bei welchen die hermetische Abdichtung durch Einlegen von Dichtungen aus plastischem Stoff, wie   z. B.   ölfestem Gummi oder durch Einpressen von zäher Dichtflüssigkeit in Profilnuten erreicht wird. Diese Art der Ausführung besitzt den Mangel, dass das Einlegen der plastischen Dichtungen bzw. das Einpressen der zähen Dicht- flüssigkeit umständlich und nur mit Spezialvorrichtungen möglich ist. 



   Weiterhin kann beim Schliessen der Dämpfer die plastische Dichtung durch Verschieben gequetscht oder an den scharfen Profilkanten zerschnitten werden, was in jedem Fall die hermetische Abdichtung des Innenraumes des Dämpfers in Frage stellt. 



   In der Praxis ist es deshalb üblich, die Dichtung zusätzlich einseitig anzukleben. Ebenfalls als öko- nomisch nachteilig bei plastischen Dichtungen wirkt sich die Lagerhaltung an entsprechenden Dichtungs- grössen für die Vielzahl von Dämpfertypen aus. 



   Bei der Verwendung einer Dichtflüssigkeit wird als nachteilig erkannt, dass die Dichtflächen als
Passung ausgebildet werden müssen. Diese Art der Ausführung kompliziert jedoch den Fertigungsprozess wesentlich und ist aus ökonomischen Erwägungen abzulehnen. Aus gleichen Gründen ist auch die Ver- wendung von Kupferdichtungen abzulehnen. 



   Durch die Erfindung werden die vorstehend aufgeführten Mängel beseitigt und wird eine einfache
Konstruktion zur hermetischen Abdichtung des Deckels geschaffen, ohne dabei das Einwalzen des Dek- kels zu erschweren. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die hermetische und druckfeste Abdichtung des Deckels im Gehäuse des Viskositätsdrehschwingungsdämpfers ohne zusätzliche Dichtungsmittel, wie Dichtflüs- sigkeit, Kupfer   u. ähnl.   zu erreichen. 



   Erfindungsgemäss wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass an den Kanten der Phase des Deckels um- laufende Rillen mit vorzugsweise kreisbogenförmigem Profil vorgesehen sind, die mit dem Bördelsteg 

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 des Dämpfergehäuses durch Formschluss eine Dichtung bilden. 



   Durch diese Art der Ausführung wird erreicht, dass die Konstruktion sowie die Technologie wesentlich vereinfacht und ökonomischer gestaltet werden kann. Die Vorteile bestehen insbesondere in der
Einsparung zusätzlicher Dichtungsmaterialien. Trotz der einfachen Ausführung ist gewährleistet, dass durch die Verformung der als Bördelsteg ausgebildeten, geschwächten Gehäusewand des Dämpfers eine vollkommene, hermetische, druckdichte Abdichtung nach Art einer formschlüssigen Dichtung erzielt wird. Umfangreiche Versuche haben die Funktionstüchtigkeit dieser Abdichtung von Viskositätsdrehschwingungsdämpfern bewiesen. 



   Nachstehend soll die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel erläutert werden. Es zeigen Fig. l einen Querschnitt durch den Deckel eines Drehschwingungsdämpfergehäuses und Fig. 2 einen Teilquerschnitt durch ein mit einem Deckel verschlossenes Gehäuse eines Drehschwingungsdämpfers. 



   Wie aus Fig. l erkennbar, ist die äussere Kante des ringförmigen Deckels 1 mit einer bis zur Hälfte der Deckelstärke reichenden Phase versehen. An den beiden Kanten der Phase sind kreisbogenförmige Rillen 2 eingearbeitet. Diese eingearbeiteten Rillen 2 dienen, wie Fig. 2 zeigt, der Materialaufnahme der von aussen, in bekannter Weise, mit einer Rolle angedrückten, als Bördelsteg 4 ausgebildeten, geschwächten Wand des Dämpfergehäuses 3. 



   Durch den Phasenwinkel 8, welcher vorzugsweise   30 - 400   beträgt, wird weiterhin erreicht, dass beim Einwalzen des Deckels 1 über dem Bördelsteg 4 ein Anpressdruck auf die Deckelauflagefläche 7 ausgeübt wird und somit, wie bekannt, ein Wandern des Deckels 1 verhindert wird. Durch die Verformung des Bördelsteges 4, entsprechend der Formgebung des Deckels   1,   insbesondere der Rille 2, wird eine formschlüssige Verbindung erzielt, die eine hermetische und druckfeste Abdichtung des Viskositätsdrehschwingungsdämpfers gewährleistet. 



   Der Dämpfer wird in bekannter Weise über eine Einfüllöffnung 5 unter Anwendung der Vakuumtechnik gefüllt. Zum Verschliessen der Einfüllöffnung 5 dient der Verschlussdeckel 6.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Gehäuse für Viskositätsdrehschwingungsdämpfer zum Dämpfen von Drehschwingungen in kritischen Drehzahlbereichen der Kurbelwellen von Brennkraftmaschinen, dessen Deckel ohne Dichtungsmittel eingewalzt ist, wobei am Rande des Deckels eine etwa bis zur Hälfte der Deckelstärke reichende Phase EMI2.1 laufende Rillen (2) mit vorzugsweise kreisbogenförmigem Profil vorgesehen sind, die mit dem Bördelsteg (4) des Dämpfergehäuses durch Formschluss eine Dichtung bilden.
AT264766A 1964-10-14 1964-10-14 Gehäuse für Viskositätsdrehschwingungsdämpfer für Kurbelwellen von Brennkraftmaschinen AT261994B (de)

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