AT254319B - Stegbefestigung - Google Patents

Stegbefestigung

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AT254319B AT908365A AT908365A AT254319B AT 254319 B AT254319 B AT 254319B AT 908365 A AT908365 A AT 908365A AT 908365 A AT908365 A AT 908365A AT 254319 B AT254319 B AT 254319B
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Karl Dipl Ing Dr Techn Vones
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Elin Union Ag
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  Stegbefestigung 
Es ist eine bekannte betriebliche Notwendigkeit, die Blechpakete elektrischer Maschinen zur besseren Abfuhr der Verlustwärme durch Kühlschlitze, die durch Einfügen von Distanzstegen gebildet werden, zu unterteilen. Diese Distanzstege wurden bisher durch Punktschweissen oder Nieten an den Endblechen der einzelnen Teilblechpakete befestigt. 



   Die Hauptnachteile beim Nieten sind darin zu sehen, dass es schwer fällt, den Niet so in das Blech zu   versenken, dass   keine Oberflächenerhebung entsteht. Eine Oberflächenerhebung ist deshalb von Nachteil, weil dadurch örtlich grosse Flächenpressungen entstehen und ein Durchdrücken der Isolationsschichte, welche auf den Blechlamellen aufgebracht ist, zu befürchten ist. Erhebungen, die durch das Nieten entstanden sind, müssen fallweise durch nachträgliche Bearbeitung ausgeglichen werden. Die Verbindung zwischen Endblech und Distanzsteg durch elektrische Punktschweissung wird sehr häufig angewendet. Die Qualität der Punktschweissung hängt von den metallurgischen Eigenschaften der zu verbindenden Materialien ab. Auch die Oberflächenbeschaffenheit der zu verschweissenden Metallteile ist von Einfluss.

   Diese Faktoren führen zur Anwendung besonderer Massnahmen beim Punktschweissen. Es besteht mithin ein echter Bedarf nach einer Möglichkeit, eine technisch einwandfreie Verbindung mit möglichst geringem Kostenaufwand herstellen zu können. Der Erfindungsgedanke weist einen Weg, von metallurgischen und oberflächentechnischen Belangen unabhängig die gewünschte Verbindung herzustellen. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur mechanischen Verbindung zwischen einem Blech und darauf etwa rechtwinkelig zu befestigtenden Stegen, insbesondere von Distanzstegen in Blechpaketen elektrischer Maschinen, über durch einen Stanz-Biegevorgang zungenförmig aus dem Blech herausgebogene Laschen, wobei in erfindungsgemässer Weise die Laschen durch diesen Stanz-Biegevorgang in das Stegmaterial eingepresst werden. Um die Verbindung der beiden Metallteile inniger zu gestalten, kann noch zusätzlich ein seitliches Verquetschen des Metallteiles, in welchen die Laschen hineinragen, erfolgen. 



  Auf diese Weise wird ein räumliches Ineinanderdringen der beiden Konstruktionselemente erreicht. 



   Es sei an dieser Stelle erwähnt, dass aus der deutschen Patentschrift Nr. 872487 ein Verfahren zur Befestigung eines stumpfkantig an die Fläche einer Metallplatte stossenden, plattenförmigen Werkstückes bekannt ist, wobei durch einen Stanz-Biegevorgang zungenförmig aus dem plattenförmigen Teil herausgebogene Laschen gewonnen werden und durch eine weitere spanlose Verformung (Stauchen oder Biegen) des andern Teiles eine kraftschlüssige Verbindung der genannten Teile erzielt wird. Ferner sei auch auf die USA-Patentschrift Nr. 1, 141, 046 verwiesen, worin die Herstellung einer Stahlbandbandage beschrieben wird, deren Enden dadurch kraftschlüssig miteinander verbunden werden, dass aus den Bandenden herausgestanzte und herausgebogene Laschen hakenförmig ineinandergreifen. 



   An Hand der Zeichnungen soll das erfindungsgemässe Verfahren näher erläutert werden. In den Figuren ist mit 1 ein Blech, etwa das Endblech eines Teilpaketes eines lamellierten Stators oder Rotors einer elektrischen Maschine, und mit 2 ein darauf zu befestigender I-förmiger Steg, etwa der Di- 

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 stanzsteg zur Bildung eines Kühlschlitzes, bezeichnet. Mit 3 sind zungenförmige Laschen bezeichnet, die zunächst in an sich bekannter Weise aus dem Blech durch einen Stanz-Biegevorgang herausgebogen und dann erfindungsgemäss   "'\Ich   entsprechenden Druck in das Stegmaterial eingepresst werden.

   Die Breite der Laschen kann kleiner   :     ig.   2) oder grösser (Fig. 3) sein als die Breite des   Stegmittelteiles   und durch einen Druck quer zur Stegebene (in Richtung der Pfeile P in den Fig. 2 und 3) kann die Verbindung des Stegmaterials mit der Lasche noch inniger gestaltet werden. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zur mechanischen Verbindung zwischen einem Blech und darauf etwa rechtwinkelig zu befestigenden Stegen, insbesondere von Distanzstegen in Blechpaketen elektrischer Maschinen, über durch einen   Stanz-Biegevorgang zungenförmig aus dem Blech herausgebogene Laschen, dadurch ge-     kennzeichnet,   dass die Laschen durch diesen Stanz-Biegevorgang in das Stegmaterial eingepresst werden.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Einpressen der Laschen auch ein Quetschen quer zur Stegebene ausgeführt wird
AT908365A 1965-10-07 1965-10-07 Stegbefestigung AT254319B (de)

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