AT249949B - Verfahren zum Konditionieren einer Mehrzahl von Räumen - Google Patents

Verfahren zum Konditionieren einer Mehrzahl von Räumen

Info

Publication number
AT249949B
AT249949B AT1061764A AT1061764A AT249949B AT 249949 B AT249949 B AT 249949B AT 1061764 A AT1061764 A AT 1061764A AT 1061764 A AT1061764 A AT 1061764A AT 249949 B AT249949 B AT 249949B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
medium
temperature
heat
induction devices
air
Prior art date
Application number
AT1061764A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Svenska Flaektfabriken Ab
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Svenska Flaektfabriken Ab filed Critical Svenska Flaektfabriken Ab
Application granted granted Critical
Publication of AT249949B publication Critical patent/AT249949B/de

Links

Landscapes

  • Central Air Conditioning (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zum Konditionieren einer Mehrzahl von Räumen 
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Konditionieren einer Mehrzahl von Räumen mit Hilfe von Luft, die von zumindest einem zentralen Konditionierapparat geliefert, zu den verschiedenen Räumen geleitet und in diesen als Primärluft in einer Menge abgegeben wird, die im wesentlichen dem Belüftungsbedarf entspricht, wobei   diePrimärluft   durch Ejektorwirkung eine gewisse Menge von Sekundärluft (Raumluft) in zumindest ein in jedem der betreffenden Räume befindliches Induktionsgerät einsaugt und mit der Sekundärluft vermischt wird, und wobei die Temperatur der Sekundärluft vor ihrer Vermischung mit der Primärluft von in den Induktionsgeräten vorgesehenen Wärmeaustauschern beeinflusst wird. 



   Die Bauten, die bis vor wenigen Jahren nach der traditionellen Bauweise errichtet worden sind, haben meist als Stützteile dienende Aussenmauern aus schwerem Material, beispielsweise Ziegeln, ihre Fensterflächen an den Frontmauern sind relativ klein und betragen häufig   nicht mehr als 150/0   der gesamten Frontflächen, ihre Zwischenmauern sind häufig als Stützmauern, beispielsweise aus Ziegeln oder Betonhohlsteinen ausgeführt und auch ihre Decken sind relativ stark ausgebildet. Hieraus ergibt sich, dass bei zentraler Heizung die Wärme, die für Beheizungszwecke in beliebiger Weise den Bauten zugeführt und nicht für die Deckung der Leitungsverluste verbraucht wird, im Baumaterial gespeichert wird. Die Wärmespeicherung in solchen Bauten ist häufig so gross, dass keine zusätzliche Heizung während der Nacht notwendig ist.

   Die Konditionierungsanlagen solcher Bauten werden meist früh am Morgen in Betrieb genommen oder, falls erforderlich, die ganze Nacht hindurch in Betrieb gehalten, um die kühlere Nachtluft auszunutzen und auf diese Weise die Bauten auf eine geeignete Innentemperatur für tagsüber abzukühlen. 



   Wenn dieses Verfahren bei Bauten angewendet wird, die nach modernen Baumethoden errichtet worden sind, so zeigt sich, dass infolge der geringen Wärmespeicherkapazität solcher Bauten erhebliche und rasche Temperaturabfälle und Temperaturanstiege auftreten. Baumaterialien, die eine erhebliche Fähigkeit zur Wärmespeicherung haben, werden in modernen Bauten nur noch in geringer Menge verwendet. 
 EMI1.1 
 fläche sind heute durchaus üblich) und leichte Bauelemente gebildet, die Innenwände sind ebenfalls leicht, die Decken bestehen aus dünnen Betonschichten usw. 



   Die Fähigkeit der alten Bauten, eine Selbstregulierung der Temperatur zu bewirken, d. h. ihre Fähigkeit, Wärme in grossem Ausmass zu speichern und diese Wärme wieder abzugeben, muss in modernen Bauten durch eine sorgfältige Temperaturregulierung ersetzt werden. Um diesen Nachteil zu vermeiden, ist in grossem Umfang das Prinzip angewendet worden, die Menge der abgegebenen Luft auf jenen Wert zu beschränken, der dem Belüftungsbedarf entspricht, und den Wärmeverbrauch der Räume durch Wärmeaustauscher zu kompensieren, die in jedem Raum untergebracht sind. Diese Wärmeaustauscher werden während der warmen Jahreszeit (Sommer) mit kaltem Wasser beaufschlagt. Die Raumluft   (Sekundärluft)   wird unter Ausnutzung der Energie der Ventilationsluft (Primärluft) durch Ejektorwirkung gezwungen, diese Wärmeaustauscher zu durchströmen. 



   Ein System dieser Art ist in der USA-Patentschrift Nr. 2,363, 294 beschrieben. Während der kalten Jahreszeit (Winter) werden die Wärmeaustauscher mit Warmwasser gespeist, wodurch unter anderem die 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Übertragungsverluste durch   die Aussenwände der Räume   kompensiert werden. Eine individuelle Regulierung , der Raumtemperatur wird durch Steuerung der Kapazität der Wärmeaustauscher (durch Änderung entweder der Menge des zirkulierenden Wassers oder der   den Wärmeaustauscher durchströmenden Luftmenge) ermög-   licht. 



   Bei einer Änderung der Wassertemperatur in den Wärmeaustauschern in Abhängigkeit vom Aussen- klima und der Jahreszeit erfordert ein gewünschter Zuwachs der Raumtemperatur eine Erhöhung der Kapazität der Wärmeaustauscher, falls diese gerade mit Warmwasser gespeist werden, und eine Verminde- rung der Kapazität, falls diese gerade mit Kaltwasser gespeist werden. 



   Ein Nachteil dieses Systems liegt darin, dass eine Person, die eine Erhöhung oder Erniedrigung der
Temperatur der zugeführten Luft vorzunehmen wünscht, nicht ohne weiters in der Lage ist, im vorhinein zu wissen, in welchem Sinne sie den Bedienungsknopf für die Regulierung der Wärmekapazität verstellen muss, um das gewünschte Ergebnis zu erreichen, da ihr nicht bekannt ist, ob das System in dem betreffenden Zeitpunkt vom   Heiz- oder Kühlmedium   durchströmt wird. 



   Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass der verfügbare Regelbereich von der Temperaturdifferenz zwischen dem Wasser in den Wärmeaustauschern und der Raumluft abhängt und dass im Falle einer Übereinstimmung zwischen Wassertemperatur und Raumtemperatur jede Möglichkeit einer Regulierungverlorengeht. 



   Die Erfindung zielt darauf ab, die vorstehend erläuterten Nachteile zu beseitigen. Das erfindungsgemässe Verfahren zur Konditionierung einer Mehrzahl von Räumen ist dadurch gekennzeichnet, dass das flüssige Medium, das den Wärmeaustauschern in den Induktionsgeräten zugeführt wird, unabhängig vom Aussenklima (Temperatur und Sonneneinstrahlung) auf einer im wesentlichen für die gesamte Anlage gemeinsamen Temperatur gehalten wird, die niedriger ist als die Temperatur der Sekundärluft, und dass die Temperatur der Primärluft in Abhängigkeit vom Aussenklima (Temperatur und Sonneneinstrahlung) geregelt wird. 



   Dadurch, dass das den Wärmeaustauschern zugeführte Wasser auf einer Temperatur gehalten wird, die dauernd erheblich niedriger als die Temperatur der Raumluft ist, übt eine Verstellung des Regulierungorgans in einem bestimmten Sinne stets die gleiche Wirkung auf die Raumtemperatur aus und zugleich   ist.   stets ein grosser Regelbereich verfügbar. 



   Ein weiterer Vorteil der Erfindung liegt darin, dass keine sogenannte zonenweise Unterteilung des Zirkulationssystems für das flüssige Medium erforderlich ist, um die Mediumtemperatur der unterschiedlichen Orientierung der verschiedenen Teile eines Gebäudes   hinsichtlichderkompassrichtungenund   der Sonneneinstrahlung anzupassen. 



   Um den Räumen während des Winters die für die Beheizung erforderliche Wärmemenge zuzuführen,   kann die Primärluft (Ventilationsluft) mit einer dem A ussenklima (Temperatur und Sonneneinstrahlung)   angepassten Übertemperatur zugeführt werden. Um während dieser Betriebsbedingungen die Energieverluste zu vermindern, die durch gleichzeitige Kühlung mit dem flüssigen Medium und Heizung mit Luft entstehen würden, kann das zirkulierende Wasser nach einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung zur zentralen Vorwärmung der Primärluft herangezogen werden. Dies wird dadurch erreicht, dass das in den Wärmeaustauschern der Induktionsgeräte aufgeheizte flüssige Medium durch einen oder mehrere weitere Wärmeaustauscher geleitet wird, die sich im zentralen Konditionierapparat befinden und durch welche die Primärluft eingeleitet wird. 



   Um eine Kondensation der Feuchtigkeit der Raumluft an den Wärmeaustauschern der Induktionsgeräte zu verhindern, soll das diesen Wärmeaustauschern zugeführte Medium auf einer Temperatur gehalten werden, die nicht wesentlich unter der Taupunktstemperatur der Sekundärluft (Raumluft) liegt, wozu erforderlichenfalls eine entsprechende Wärmemenge von einer besonderen Wärmequelle in den geschlossenen Zirkulationskreis eingeführt wird. 



   Um bei   ansteigender Aussentemperatur   die Differenz zwischen der Temperatur des Mediums, das den Wärmeaustauschern der Induktionsgeräte zugeführt wird, und der Raumtemperatur hinreichend hoch zu halten, um zu sichern, dass der verfügbare Regelbereich eine angemessene Grösse behält, muss durch eine getrennte Kühleinrichtung eine geeignete Warmem enge'aus dem geschlossenen Zirkulationskreis entnommen werden. 



   Die beschriebene Regulierung der Mediumtemperatur kann in geeigneter Weise durch Zusatz einer entsprechenden Menge von warmem oder kaltem Medium erfolgen. Um hiebei eine möglichst hohe Wirtschaftlichkeit zu sichern, wird das warme Medium erfindungsgemäss dem Zirkulationskreis in einem Punkt zugeführt, der sich in der Rückleitung von den Induktionsgeräten vor dem bzw.

   den Wärmeaustauschern im zentralen Konditionierapparat befindet, wobei gleichzeitig eine entsprechende Mediummenge aus dem 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
Kreis in einem Punkt abgelassen wird, der sich in der Rückleitung von den Induktionsgeräten vor dem erst- erwähnten Punkt befindet, wogegen das kalte Medium dem Kreis in der Speiseleitung zu den Induktions- geräten zugeführt wird, wobei gleichzeitig eine entsprechende Menge aus dem Kreis in einem Punkt dieser
Speiseleitung zu den Induktionsgeräten abgelassen wird, die vor diesem Punkt liegt. 



   Der Vorteil der Vorwärmung der ankommenden Primärluft und der gleichzeitigen Kühlung des von den Wärmeaustauschern der Induktionsgeräte zurückgeleiteten Mediums mittels der Wärmeaustauscher im zentralen Konditionierapparat ist nicht mehr gegeben, wenn die Aussentemperatur gleich oder höher als die Temperatur des zirkulierenden Mediums ist. In solchen Fällen empfiehlt es sich, das Medium, das von den Induktionsgeräten kommt, in der Weise wieder in den Kreis einzuführen, dass dieses Medium den
Induktionsgeräten unmittelbar wieder zugeführt wird, ohne dass es vorher durch die im zentralen Kondi- tionierapparat befindlichen Wärmeaustauscher strömt. 



   Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung kennzeichnet sich dadurch, dass der bzw. die Wär- meaustauscher im zentralen Konditionierapparat in bestimmten Fällen (während des Sommers) zur Küh- lung und Entfeuchtung der Primärluft (Ventilationsluft) herangezogen werden. 



   Die Erfindung soll nun an einigen Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen ge- nauer erläutert werden. 



   In Fig. 1 der Zeichnungen ist mit 1 eine Reihe von Wärmeaustauschern bezeichnet, die sich in den
Induktionsgeräten der Anlage befinden, während ein weiterer Wärmeaustauscher 2 im zentralen Kon- ditionierapparat der Anlage angeordnet ist. Durch ein Rohrleitungssystem 3 sind die bereits erwähnten
Anlagenteile 1 und 2 in einen geschlossenen Zirkulationskreis für ein flüssiges Medium einbezogen. 



  In diesem Kreis liegt auch eine Zirkulationspumpe 4. Durch den Wärmeaustauscher 2 strömt, wie durch einen Pfeil 5 angedeutet worden ist, Ventilationsluft zwecks zentraler Vorwärmung derselben. 



   In Fig. 2 ist eine-Anordnung veranschaulicht, die es ermöglicht, eine konstante Flüssigkeitsströmung durch den Wärmeaustauscher 2 mittels einer getrennten Pumpe 6 und einer Nebenschlussleitung 7 aufrecht zu   erhalten, unabhängig   davon, ob einer oder mehrere der Wärmeaustauscher 1 teilweise oder vollständig abgeschaltet sind. 



   Bei der in Fig. 3 dargestellten Anordnung kann eine geeignete Menge warmen Mediums von einer besonderen (in den Zeichnungen nicht dargestellten) Wärmequelle dem Zirkulationskreis bei 8 zugeführt werden, wobei gleichzeitig eine entsprechende Mediummenge bei 9 abgelassen wird, um die Gesamtmenge des Mediums, das den Wärmeaustauschern zugeführt wird, auf einer Temperatur zu halten, die nicht wesentlich niedriger als die Taupunktstemperatur der Raumluft ist. Diese Regulierung wird durch einen Thermostaten 10 und ein Regulierventil 11 bewirkt. 



    Bei der Anordnung nach Fig. 4 wird dem Zirkulationskreis bei 12 eine geeignete Menge kalten Me-    diums von einem getrennten (in den Zeichnungen nicht dargestellten) Flüssigkeitskühler zugeführt, wobei gleichzeitig eine entsprechende Mediummenge bei 13 abgelassen wird. Diese Massnahme verfolgt den Zweck, mit Hilfe eines Thermostaten 14   und eines Regulierventils   15 das den Wärmeaustauschern 1 zugeführte Medium auf einer vorgegebenen Temperatur zu halten, die niedriger ist als die Temperatur der Raumluft. 



   Wie aus den zuletzt beschriebenen Figuren ersichtlich ist, wird das warme Medium (Fig. 3) dem Kreis in einem Punkt zugeführt, der sich in Rückleitung von dem Wärmeaustauscher 1 und vor dem Wärmeaustauscher 2 befindet, wobei gleichzeitig eine entsprechende Menge des Mediums aus dem Kreis in einem Punkt abgelassen wird, der sich in Rückleitung von den Wärmeaustauschern 1 vor dem ersterwähnten Punkt befindet. Das kalte Medium wird anderseits gemäss Fig. 4 dem Kreis in einem Punkt zugeführt, der sich in der Zuleitung des Mediums zu den Wärmeaustauschern 1 befindet, wobei gleichzeitig eine entsprechende Menge des Mediums aus dem Kreis in einem Punkt der Zuleitung zu den Wärmeaustauschern 1 abgelassen wird, der sich vor dem ersterwähnten Punkt befindet. 



   Wenn die Ventilationsluft 5 eine zu hohe Temperatur hat, um das von den Wärmeaustauschern 1 kommende Medium zu kühlen (diese Temperatur wird vom Thermostat 20 abgetastet), so wird das den Wärmeaustauschern 1 zugeführte Medium ausschliesslich durch das kalte Medium, das bei 15 zugeführt wird, auf der gewünschten Temperatur gehalten. In diesem Falle soll die Ventilationsluft 5 zentral gekühlt und entfeuchtet werden, unabhängig von den Temperaturbedingungen in den Wärmeaustauschern 1. 



   Gemäss Fig. 5 kann dies mit Hilfe eines Dreiwegventil 16 erreicht werden, das von dem vorstehend erwähnten Thermostat 20 gesteuert wird, und durch eine Nebenschlussleitung 17, durch welche der Zirkulationskreis 3 in zwei getrennte Kreise 3a und 3b mit einem gemeinsamem Auslass bei 18 unterteilt werden kann. In Fig. 5 ist mit 19 eine Speiseleitung für die Zufuhr von kaltem Medium zum 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 
Kreis 3b bezeichnet. Diese Zufuhr wird mit Hilfe eines Ventils 21 geregelt, das seinerseits von einem Thermostat 22 gesteuert wird, der sich in der vom Wärmeaustauscher 2 kommenden Luft- strömung befindet. In diesem Falle wirkt der Wärmeaustauscher 2 als Kühleinrichtung für die Venti- lationsluft. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zum Konditionieren einer Mehrzahl von Räumen mit Hilfe von Luft, die von zumindest einem zentralen Konditionierapparat geliefert, zu den verschiedenen Räumen geleitet und in diesen als Primärluft in einer Menge abgegeben wird, die im wesentlichen dem Belüftungsbedarf entspricht, wobei die Primärluft durch Ejektorwirkung eine gewisse Menge von Sekundärluft (Raumluft) in zumindest ein in jedem der betreffenden Räume befindliches Induktionsgerät einsaugt und mit der Sekundärluft vermischt wird und wobei die Temperatur der Sekundärluft vor ihrer Vermischung mit der Primärluft von in den In-   duktionsgeräten vorgesehenen Wärmeaustauschern beeinflusstwird, dadurch gekennzeichnet,   dass das flüssige Medium, das den Wärmeaustauschern in den Induktionsgeräten zugeführt wird,

   unabhängig vom Aussenklima (Temperatur und Sonneneinstrahlung) auf einer im wesentlichen für die gesamte Anlage gemeinsamen Temperatur gehalten wird, die niedriger ist als die Temperatur der Sekundärluft, und dass   die Temperatur der Primärluft   in Abhängigkeit vom Aussenklima (Temperatur und Sonneneinstrahlung) geregelt wird. 



   2.   Verfahren nach Anspruchl, dadurch gekennzeichnet, dass das die Wärmeaustauscher in   den Induktionsgeräten durchströmende flüssige Medium in einem geschlossenen Zirkulationskreis geführt wird, wobei es zumindest in einem weiteren Wärmeaustauscher, der sich in diesem Kreis befindet, die in den Räumen absorbierte Wärme abgibt.

Claims (1)

  1. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die vom zirkulierenden flüssigen Medium abgegebene Wärme zur zentralen Vorwärmung der Primärluft (Ventilationsluft) verwendet wird.
    4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das den Induktionsgeräten zugeleitete Medium durch Zufuhr einer geeigneten Wärmemenge von einer getrennten Wärmequelle zu dem geschlossenen Zirkulationskreis auf einer Temperatur gehalten wird, die nicht wesentlich tiefer als die Taupunktstemperatur der Sekundärluft (Raumluft) ist.
    5. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das den Induktionsgeräten zugeleitete Medium dadurch auf der unter der Temperatur der Sekundärluft liegenden Temperatur gehalten wird, dass mit Hilfe einer getrennten Kühleinrichtung aus dem geschlossenen Zirkulationskreis eine geeignete Wärmemenge abgeführt wird.
    6. Verfahren nach einem derAnsprüche 2 bis 5, wobei dem Zirkulationskreis Wärme zu-oder abgeführt wird, indem eine geeignete Menge von warmem oder kaltem Medium zugesetzt wird, dadurch gekennzeichnet, dass das warme Medium dem Kreis in einem Punkt zugeführt wird, der sich in der EMI4.1 tauschern befindet, wobei eine entsprechende Menge des Mediums aus dem Kreis in einem Punkt abgelassen wird, der sich in der Rückleitung von den Induktionsgeräten, aber vor dem ersterwähnten Punkt befindet, während das kalte Medium dem Kreis in einem Punkt in der Zuleitung zu den Induktionsgeräten zugeführt wird und gleichzeitig eine entsprechende Menge des Mediums aus dem Kreis in einen Punkt der Zuleitung zu den Induktionsgeräten abgelassen wird, der sich vor dem ersterwähnten Punkt befindet.
    7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das von den Induktionsgerä- ten kommende Medium wieder in den Zirkulationskreis eingeführt wird, indem dieses Medium auf einem Nebenschlussweg unmittelbar, d. h. ohne Einbeziehung des bzw. der im zentralen Konditionierapparat vorgesehenen weiteren Wärmeaustauscher, wieder den Induktionsgeräten zugeführt wird.
    . 8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der bzw. die Wärmeaustauscher im zentralen Konditionierapparat in bestimmten Fällen (während des Sommers) zur Kühlung oder Entfeuchtung der Primärluft (Ventilationsluft) herangezogen wird bzw. werden.
AT1061764A 1963-12-27 1964-12-15 Verfahren zum Konditionieren einer Mehrzahl von Räumen AT249949B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE1229763 1963-12-27

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT249949B true AT249949B (de) 1966-10-10

Family

ID=20295494

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT1061764A AT249949B (de) 1963-12-27 1964-12-15 Verfahren zum Konditionieren einer Mehrzahl von Räumen

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT249949B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1778989C3 (de) Anlage zum Heizen und Kühler von mehreren Räumen mit unterschiedlichem Wärmebedarf oder Kühlbedarf
DE1604205A1 (de) Klimaanlage
EP2375175B1 (de) Vorrichtung und Verfahren zur Wärmeversorgung von Gebäuden
DE2459171A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur erwaermung von fliessmitteln
DE1454527B2 (de) Anlage zum gegebenenfalls gleichzeitig erfolgenden zonenweise beheizen und kuehlen eines mehrzonen-gebaeudes
DE3036661C2 (de) Zentrale Warmwasserheizungsanlage
EP0038318A1 (de) Regelvorrichtung zur Regelung der Erwärmung von Brauchwasser für einen Speicherbehälter
DE2621186C3 (de) Vorrichtung zum Temperieren von außenliegenden Räumen eines Gebäudes
AT249949B (de) Verfahren zum Konditionieren einer Mehrzahl von Räumen
DE2846797A1 (de) Vorrichtung zur waermerueckgewinnung
DE2731523A1 (de) Temperierungsvorrichtung fuer lueftungsluft
DE2631485C3 (de) Vorrichtung zur Klimatisierung von Raumluft
DE1263263B (de) Verfahren zum Klimatisieren mehrerer Raeume
DE2848573A1 (de) Anlage zur heizung und/oder klimatisierung von umbauten raeumen
CH451453A (de) Verfahren zum Konditionieren einer Mehrzahl von Räumen
DE2712110C2 (de) Anlage zum Heizen und/oder Kühlen
DE2442102A1 (de) Klimaanlageneinheit und regelvorrichtung hierfuer
DE738181C (de) Warmwasserumlaufheizung fuer auf dampf- oder elektrischbetriebenen Strecken laufende Eisenbahnwagen
DE2754257C3 (de) Vorrichtung zur Wärmeübertragung zwischen einem Zuluftstrom und einem Abluftstrom eines Raumes
DE2107440C3 (de) Anlage zum Temperieren eines Luftstroms
CH467440A (de) Anlage zum Temperieren des Wassers eines Schwimmbeckens mit Beckenwasser-Kreislauf und einer Kältemaschine
DE1231871B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Belueftung von Raeumen
AT231122B (de) Belüftungsanlage mit an ein gemeinsames Ventilationssystem angeschlossenen Induktionsgeräten
DE1919290B2 (de) Luftentfeuchtungsanlage
DE2240122A1 (de) Lueftungsgeraet fuer insbesondere schwimmhallen