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Manuelle Einstellvorrichtung für Belichtungsregeleinrichtungen
Die Erfindung betrifft eine manuelle Einstellvorrichtung für Belichtungsregeleinrichtungen mit einem elektrischen Drehspulinstrument mit Zeiger und von der Drehspule gesteuerter Blende, wobei ein Ende der
Rückstellfeder für die Drehspule mit einem schwenkbaren Spannhebel gekuppelt ist und weiter ein eben- falls schwenkbarer Stellhebel vorgesehen ist, der Anschläge trägt, von denen nach Einstellung des Stellhebels auf einen bestimmten Blendenwert der eine am Spannhebel und der andere an dem mit der Drehspule verbundenen Messzeiger anliegt, nach Patent Nr. 236 778.
Bei nach dem Stammpatent ausgebildeten Einstellvorrichtungen ist die elektrisch leitende Verbindung zwischen dem an sich feststehenden, aber im Falle der manuellen Blendeneinstellung beweglichen Ende der Rückstellfeder und dem die photoelektrische Zelle aufweisenden Messstromkreis störungsanfällig. Dies ist darin begründet, dass bei der herkömmlichen Art der Leitungsverbindung nach mehrmaligem Umschalten von automatischer auf manuelle Blendeneinstellung durch die Biegebeanspruchung der Leitung der Messstromkreis unterbrochen werden kann, wodurch die Funktionsfähigkeit der Belichtungsregeleinrichtung gestört wird.
Der Gegenstand der Erfindung löst die Aufgabe diesen Nachteil zu vermeiden. Es wird somit zwischen der RUckstellfeder derDrehspule und dem Messstromkreis eine elektrische Verbindung geschaffen, die gegen häufige Biegebeanspruchung unempfindlich ist.
Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass das am Spannhebel anliegende freie Ende der RUckstellfeder fUr die Drehspule unmittelbar mit dem freien Ende eines federnden, vorzugsweise als die Achse der Drehspule umgebende Spirale ausgebildeten LeitungsstUckes verbunden ist, an dessen ortsfestem Ende der die photoelektrische Zelle enthaltende Messstromkreis angeschlossen ist.
Der Gegenstand der Erfindung ist an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert.
In einem nur teilweise dargestellten Kameragehäuse 1 ist das Messwerk 5 angeordnet. Die Drehspule 11 trägt den Messzeiger 7, der aber einer Blendenskala 12 schwingt, und eine Blendenlamelle 8, deren schlitzförmige Öffnung 13 in der Nähe eines etwa in der Hauptebene des Aufnahmeobjektives 14 angeordneten Fensters 21 pendelt, welches zum Abdecken der Randstrahlen bei kleinen Blendenöffnungen diametral gegenüberliegende Blendlappen 21a aufweist. An der dem Photostrom ausgesetzten Drehspule 11 ist eine Rackstellfeder 4 befestigt, deren freies Ende 4a sich am Arm 3 eines um den Zapfen 15 drehbaren Spannhebels 2 abstützt. Am Spannhebel 2 ist eine Kupplungsfeder 16 eingehängt, die den Spannhebel 2 gegen eine Anschlagschraube 9 zu ziehen sucht.
Ferner ist ein Stellhebel 10 vorgesehen, der nach Massgabe einer Skala 17 verstellbar ist, welche die manuell einstellbaren Blendenwerte und die Marke"A" (Automatik) trägt. Dieser Stellhebel 10 ist um den Zapfen 18 drehbar und weist einen Anschlagarm 6 auf, der in den Weg des Messzeigers 7 schwenkbar ist. Die Kupplung zwischen dem Stellhebel 10 und dem Spannhebel 2
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