AT24575B - Freistrahlturbine für Dampf und andere gasförmige Kraftmittel. - Google Patents

Freistrahlturbine für Dampf und andere gasförmige Kraftmittel.

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AT24575B
AT24575B AT24575DA AT24575B AT 24575 B AT24575 B AT 24575B AT 24575D A AT24575D A AT 24575DA AT 24575 B AT24575 B AT 24575B
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Oscar Dr Ing Recke
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  • Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)

Description


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  Freistrahlturbine für Dampf und andere gasförmige Kraftmittel. 



   Bei Turbinen, insbesondere Dampfturbinen, unterliegt das durch die   Schaufelkanäle   mit grosser Geschwindigkeit hindurchströmende Kraftmittel an den Krümmungsstellen der Schaufeln bekanntlich der Einwirkung einer Zentrifugalkraft, die naturgemäss einen um so grösseren   Wert besitzt, je stärker die Schaufel gekrümmt   ist. Tritt beispielsweise ein   Dampfstrahl   gemäss Fig.   l   der beiliegenden Zeichnungen in der eingezeichneten Pfeilrichtung in die etwa mit dem Radius p kreisförmig gekrümmte Schaufel a einer Turbine ein, so stossen die (in   der Umlaufrichtung des Rades)   hinteren Strahlfäden auf die vorderen, wodurch sich die   Dicke A b   derselben   @ndert   sowie Stoss- und Wirbelungsverluste auftreten.

   An der Innenseite des Schaufelkanales (bei c) hebt sich ferner der Dampfstrahl von der Schaufelwandung 
 EMI1.1 
   Bedingungen   der Dampf in   den Schaufelkanälen geführt   und wie die letzteren profiliert worden müssen, um die oben erwähnten, durch den Zentrifugaldruck des Kraftmittel innerhalbderSchaufelnbedingtenArbeitsverlustezuvermeiden. 
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 ganz allmählich, d. h. mit Hilfe einer Schaufelkrümmung erfolgen muss, die mit einem   Krümmungsrudius p = c beginnt   und allmählich zu dem kleinsten zulässig erscheinenden 
 EMI1.3 
   Es sei zunächst angenommen,   dass der Schaufelkasten die konstante Breite B besitzt, und dass sein Eintrittsquerschnitt durch ein Rechteck von der Breite B und der Höhe H gebildet werde (H senkrecht zur Zeichenfläche gemessen).

   Der Eintrittsquerschnitt B X   II   ist in Fig. 3 für sich besonders dargestellt. 
 EMI1.4 
   Strahlfäden stossfrei, wirbelungsfrei   und ohne Reibungsverluste nebeneinander herlaufen. Diese Bedingung kann nun, da der Druck p, wie erwähnt, vom Schaufelrücken nach der   Schaufelh@hlung hin erheblich wächst   und somit der Dampf mehr und mehr komprimiert 
 EMI1.5 
 

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 EMI2.1 
 anschaulich ist. Am Schaufelrücken besitzt dieser Querschnitt die Höhe H, welche mit der Höhe des   Eintrittsquerschnittes übereinstimmt.   An der Schaufelhöhlung dagegen ist der Querschnitt auf die Höhe h verengt. 



   Für die Verengungen jeder Stelle eines bestimmten Querschnittes ist, falls die   Dicke d p   der einzelnen Lamellen genau konstant bleiben soll, der ganze, jeweilig sich aus der Rechnung ergebende Zustand des Kraftmittels an der betreffenden Stelle zu berücksichtigen, d. h. nicht allein sein Druck, sondern auch seine Geschwindigkeit, sein spezifisches Volumen, seine Reibungsverluste usw. 



   Die Verengung A muss im mittleren Querschnitt E, E am grössten sein und nimmt nach den Enden des Schaufelkanales hin entsprechend dem stetigen Sinken der Krümmung allmählig ab, derart, dass sich an den Enden ein rechteckiger Querschnitt von der Breite B und der Höhe H ergibt. In Fig. 5 sind die Profile für eine grössere Anzahl von Querschnitten vergrössert dargestellt. An der Innenseite (am   Schaufelrücken)   ist die Höhe   9 h   = H samtlicher Querschnitte die gleiche, an der Aussenseite dagegen (an der Schaufelhöhlung) ist 
 EMI2.2 
   ,   k2 bis i4,   k4.   



   Hieraus ergibt sich, dass die Längsprofile der Schaufel, wie in Fig. 7 dargestellt, in der Mitte eingezogen erscheinen. Die in   Fig. 7   veranschaulichten Profile sind nach den in Fig. 6 eingezeichneten fünf Schnitten I I, II II usw. gelegt und in Abwicklung dargestellt. Bei dem an der Schaufelhöhlung entlang laufenden Schnitt II ist die Einziehung in der Mitte am   grössten,   bei den anderen nimmt sie allmählich ab, bis endlich der am Schaufelrileken entlang laufende Schnitt die Einziehung Null besitzt, d. h. rechteckig ist. Es ist für diese neue Gestaltung unbedingt erforderlich, dass die Grösse des   Krümmungsradius p   von dem kleinsten Wert in der Mitte ganz   allmählig und   stetig bis auf   den Wert 00 an   den Endquerschnitten zunimmt.

   Denn würde das Längsprofil des Kanales, wie bei früheren Turbinen, aus geradlinigen und   kreisförmigen Stücken zusammengesetzt sein, so müsste,   an den Übergangsquerschnitten, an denen der Krümmungsradius vom Werte x plötzlich auf einen endlichen konstanten Wert übergeht, auch die von p abhängige Kanalhöhe ganz plötzlich   verengt   werden, wodurch sich unmögliche Gestaltungen des Schaufelkanales ergeben wurden. 
 EMI2.3 
 kanales (also am Scheitel) ist das Rechteck am kleinsten und geht nach   den Enden d''r   Schaufeln hin allmählich in das Rechteck   H # B   über. 
 EMI2.4 
 so gut angenähert, dass diese Form   für alle Fälle brauchbar erscheint.   Statt der   theoretischen     Kurve y, :

     ist der Linienzug g, m, n gewählt, der sich aus einer schrägen und einer wagerechten Geraden zusammensetzt. Es steht natürlich nichts im Woge, die theoretisch richtige Kurve durch einen mehrfachen Polygonzug noch mehr anzunähern. Beispielsweise ist in 
 EMI2.5 
 



   Es ist bei diesen Formgebungen stets die Bedingung zu erfüllen, dass an Längskanten des Kanales (beispielsweise bei mund n in Fig. 11) ein plötzliches Übertreten des Kraft-   mittels aus dem einen   in den anderen Querschnittsteil nicht stattfinden darf, weil hiedurch plötzlicher   Riehtungswechsel,   d. h.   Stoss-und Wirbelungsverluste im   Dampf entstehen würden. 
 EMI2.6 
 
Eine fernere, recht gute   Annäherung,   welche den grossen Vorzug besitzt, eine sehr einfache und billige Herstellung der Schaufel durch Radfräser zu ermöglichen, ist in den Fig. 12 und 13 angegeben. Diese Form entspricht der in Fig. t dargestellten Annäherung 

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 EMI3.1 
 gewählt sind.

   Wird nun ein doppeltkonischer Radfräser z mit kugeligem Mittelteil angewendet, welcher um die Achse y etwa um   300   nach links und rechts schwingen kann, so ist derselbe, wie aus den Fig. 12 und 13 hervorgeht, geeignet, die ganze Schaufelform in einem arbeitsgang herzustellen. 



   Die Grundfläche   den Schaufelbodens   (an der Schaufelhöhlung) hat in der Abwicklung 
 EMI3.2 
 
 EMI3.3 
 
 EMI3.4 
 
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 genügen, kann man folgende   Massnahme   treffen. Statt die Breite B dos Schaufclkanales konstant zu erhalten, was sich allerdings aus konstruktiven Rücksichten empfiehlt, kann man den Schtufelkanal nach seiner Mitte hin auch in der Querrichtung allmählich etwas verengen.   Diese Quereinziehung   gestattet alsdann die   Höhe/t entsprechend   grösser zu wählen, so dass die Kontraktionen in der Höhe geringer werden. 
 EMI3.6 
 
 EMI3.7 
 
 EMI3.8 
 dargestellten Schaufelkanales dar, so ist nach vorstehendem in den Endquerschnitten die Breite B etwa auf   Bi.   zu vergrössern.

   Der Übergang auf die in der Mitte des Schaufelkanales vorhandene Breite B erfolgt nach Kurven ', welche derart beschaSen sein   müssen,   dass die Tangenten in der Mitte sowie an den Enden des Schaufelkanales parallel zur 
 EMI3.9 
 sein, um den eintretenden Dampf stosslos   abzulenken. Allen diesen Bedingungen wird um     besten durch geeignete Stnuskurven genügt.   



   Bei der in Fig. 16 dargestellten Verbreiterung der Kanalenden gegenüber der Kanal-   ntitte lasst   es sich erreichen, dass man bei   sämtlichen   Leit- und Laufrädern die gleichen 
 EMI3.10 
   (Grundriss   dargestellt. Die Richtung 4 des Dampfeintrittes und die Richtung 5 des Dampfaustrittes ist für jeder Rad eingezeichnet, wobei allen   Schaufeln die gleiche Mtttetsinus-   linie 6, also auch derselbe Scheitelwinkel x zugrunde gelegt ist. Es   lässt   sich durch   ent-     sprechendes Drehen der Sinusl@nie   6 erreichen, dass ein und dieselbe Kurve für alle Räder brauchbar wird, wobei trotzdem der Geschwindigkeitsplan richtig bleibt, wie aus Fig. 21 
 EMI3.11 
 sinuslinie 6 eingezeichnet.

   Der hiedurch entstehende   Scbaufelkanal   ist in Fig. 22 nochmals   vergrössert dargestellt.   Um eine einfache Herstellung sämtlicher Schaufelkanäle zu er-   möglichen, sind für sämtliche Räder   und Schaufeln stets nur die beiden Kurven 7 und   8     verwendet. Es ergibt sich hiebet   die in   Fig. 22 dargestellte sichelförmige Schaufel @   9. 



     Nachdem man   die Breiten und Höhen der Schaufeln und ebenso die Einziehung derselben in   de !' Mitte   berechnet hat, schiebt man, wie in Fig. 23 dargestellt, die untere   Aquidistante 8   so weit an die obere Äquidistante 7 heran, dass die Kanalbreiten am Eintritt, in der Mitte und am Austritt den berechneten Werten entsprechen. Die untere   aluni-   distante 8 ist zu diesem Zwecke sowohl vertikal als horizontal zu verschieben, um die richtige Kanalform zu erhalten. Auf diese Weise erhält man ein brauchbares   Schaufelprofil   aus nur zwei Kurven für sämtliche Räder. In Fig. 23 ist die untere   Aquidistante   in ihrer 
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   In Fig. 24 sind mehrere Schaufelkanäle des letzten   I.     aufrades veranschaulicht. Die   Form der sichelförmigen Schaufeln 9 ist überall und bei allen Rädern die gleiche, nur dass 
 EMI3.13 
 
Auch die Durchtrittskanäle des Leitapparates besitzen in den meisten Fällen Krümmungs-   stell@n, an denen   das hindurchtretende   Kraftmittel einem starken Xentrifugaldruck unter-   
 EMI3.14 
 

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   Beispielsweise ist in den Fig. 17-19 eine derart ausgeführte Düse mit annähernd rechteckigem oder quadratischen Querschnitt veranschaulicht. Nach   ihrem   vorderen Ende 
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 derart gestaltet, dass die Strahlen des in ihr expandierenden Dampfes parallel gerichtet werden. An den Knickstellen v ist nun die Düse zur Vermeidung von Stossverlusten nach einer geeigneten. Kurve to auszurunden. 



   Aus den oben angeführten Gründen wählt der Erfinder für diese Ausrundung wieder Sinuskurven. Gemäss der Krümmung dieser Kurven treten im strömenden Dampf zentrifugale Kraftwirkungen ein, durch die der Dampf an den gekrümmten Wandungen der Düse mehr komprimiert wird als in ihrer Mitte. Um dieser Kompression Rechnung zu tragen, ist also der Querschnitt der Düse an den Krümmungsstellen senkrecht zur Richtung der Zentrifugalkraft entsprechend zu verengen. Die Verengung ist aus dem in Fig. 19 dargestellten Querschnitt ersichtlich. Die Breite b der Düse ist oben und unten. geringer als die in der Mitte vorhandene   Breite B,   da der Dampf oben und unten entsprechend der Krümmung der Düsenwandung stärker   komprimiert   wird als in der Mitte.

   Es entsteht auf diese Weise ein Düsenquerschnitt, der oben und unten geradlinig, an den Flanken dagegen durch die   Kurven x, x begrenzt   ist. Die veränderliche Breite b lässt sich, wie erwähnt, mit Hilfe ähnlicher Berechnungen finden, wie beispielsweise in Fig. 4 die veränderliche Höho h. 



  Ebenso wie bei den   Schaufelkanälen   der Laufräder werden auch hier die Verhältnisse derart gewählt, dass gemäss Fig. 17 die Höhe h am Eintrittsquerschnitt der Düse grösser wird als -, damit nicht mehr als drei Fräser- oder Hobelschnitte zur Herstellung der Düse erforderlich werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
 EMI4.2 
 Mass (h in Fig. 4 und 5) verengt sind, dass die Dicke (d p in Fig. 2) der einzelnen Strahllamellen überall annähernd konstant bleibt und jedes Strahlelement an allen Stellen seiner Hahn einen seinem jeweiligen Zustand   entsprechenden Durchtrittsquerschnitt vorfindet.  

Claims (1)

  1. 2. Turbine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchtrittskanal in EMI4.3 Werte Null an den Enden bis zum grössten Werte in der Mitte stetig und gesetzmässig zunimmt.
    3. Eine Ausführungsform der Turbine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass alle Querschnitte der Schaufelkanäle an ihrer Rückseite (am Schaufelrücken) gleiche Höhe besitzen, nach vorne jedoch (nach der Schaufelhöhlung hin) entsprechend der stärkeren Zentrifugalpressung des Kraftmittels derart verschieden in der Höhenrichtung eingezogen EMI4.4 kennzeichnet, dass die gesetzmässig verlaufenden Begrenzungskurven der Kanalquerschnitte durch Linienzüge so angenähert sind, dass der hiedurch entstehende Querschnitt jedes Schaufelkanales aus Rechtecken bezw. Trapezen oder aus beiden zusammengesetzt ist (Fig. 8-13). a.
    Eine Ausführungsform der Turbine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Vermeidung übermässiger Schaufelhöhe die Schaufelkanäle, anstatt mit konstanter Breite an allen Stellen dos Längsprofiles ausgeführt zu werden, an den Enden des letzteren unter ('leicbrhaltung des Durchtrittsquerschnittes gegenüber der Mitte entsprechend verbreitert sind. so dass nicht allein in der Höholuichtung, sondern auch in der Breitenrichtung jeder EMI4.5 ( !.
    Eine Ausführungsform der Turbine nach den Ansprüchen l und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Sämtlichen Lauf- und Leiträdern der Turbine die Schaufelkanule durch zwei zur gleichen Mittelkurve (Sinuslinie 6) gezogene Äquidistanten (7 und 8), die <Desc/Clms Page number 5> EMI5.1
    7. Eine Ausführungsform der Turbine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auch die Düsen oder dgl. des Leitapparates - entsprechend der an den Krümmungen auftretenden gesetzmässigen Änderung des Zentrifugaldruckos-im Querschnitt an den Stellen grösserer Pressung senkrecht zur Richtung der Zentrifugalkraft entsprechend verengt (b in Fig. 19) und auch in der Längsrichtung (Fig. 17) derart gesetzmässig nach Sinuslinien oder dgl. profiliert sind, dass kein Abreissen der Kraftmittelfäden voneinander eintritt und das Kraftmittel in geschlossenem Strahl ohne Stoss-, Spalt- und Streuungsverlust aus dem Leitapparat in das Laufrad eintritt.
AT24575D 1905-07-08 1905-07-08 Freistrahlturbine für Dampf und andere gasförmige Kraftmittel. AT24575B (de)

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