AT245157B - Schneckenstrangpresse zum Aufschmelzen thermoplastischer Kunststoffe bei Spinneinrichtungen - Google Patents

Schneckenstrangpresse zum Aufschmelzen thermoplastischer Kunststoffe bei Spinneinrichtungen

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AT245157B
AT245157B AT626464A AT626464A AT245157B AT 245157 B AT245157 B AT 245157B AT 626464 A AT626464 A AT 626464A AT 626464 A AT626464 A AT 626464A AT 245157 B AT245157 B AT 245157B
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Austria
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screw
screw extruder
spinning equipment
melting thermoplastics
melt
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AT626464A
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Heinz Dipl Ing Schippers
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Barmag Barmer Maschf
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Schneckenstrangpresse zum Aufschmelzen thermoplastischer Kunststoffe    bei Spinneinrichtungen 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 gegangen,letzteren Falle ergeben sich aber neben dem Nachteil des wesentlich   erhöhten Raumbedarfs   insofern Schwierigkeiten, als es besonderer zusätzlicher Mittel bedarf, die Schmelze vor Oxydation zu schützen. 



   Fast alle diese Massnahmen widersprechen aber der Grundforderung beim Schmelzspinnen, die Verweilzeit der Schmelze in diesem Aggregatzustand so gering wie möglich zu halten. 



     -   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Druckschwankungen vor der Dosierpumpe im Hinblick auf deren unvermeidliche Pumpenlässigkeit soweit zu verringern, dass die Titerschwankungen beim Auspressen der Schmelze aus der Düse sich in engsten Toleranzen halten lassen, ohne dass es hiefür besonderer   zusätzlicherRegelvorrichtungen   bedarf oder sich die Verweilzeit der Schmelze in diesem Aggregatzustand verlängert. 



     Erfindungsgemäss   wird dies dadurch erreicht, dass die Pumpzone der Strangpresse auf mindestens den 12fachen Schneckendurchmesser verlängert ist und die Gangtiefe der Schnecke in der Pumpzone wenigstens 3,   5%   und vorzugsweise   4-50/0   des Schneckendurchmessers beträgt. 



   Durch die Kombination dieser Massnahmen lassen sich entgegen jeder Erwartung auf sehr einfache Weise auch bei Verwendung von Schneckenstrangpressen Fäden von nahezu völliger Gleichmässigkeit erzeugen und die sonst so störenden Titerschwankungen vermeiden. Durch die gleichzeitige Verlängerung der Pumpzone und Vergrösserung der Gangtiefe in dieser wird eine äusserst wirkungsvolle Dämpfung der Druckspitzen in der Schmelze erreicht.

   Dabei wird die mit der Verlängerung der Pumpzone an sich zu erwartende, unerwünschte Erhöhung der Verweilzeit der Schmelze in der Pumpzone durch die infolge Vergrösserung der Gangtiefe ermöglichte höhere Fördermenge pro Schneckenumdrehung nicht nur verhindert, sondern es wird infolge des vergleichmässigten Druckaufbaues in der   PumpzonedieDurchsatzleistung   soweit   erhöht,   dass sich die Verweilzeit als solche gegenüber den bisher üblichen Zeiten sogar bis zu   20%   und mehr verkürzt. Gerade diese Wirkung dürfte ausschlaggebend für die hohe Gleichmässigkeit der gesponnenen Fäden sein, deren Abweichungen vom Titer, wie Versuche ergeben haben, überraschenderweise unter   1%   liegen.

   Optimale Leistungen wurden erreicht, wenn man beispielsweise bei Verwendung einer Schneckenstrangpresse mit   einer Gesamtlänge   vom 24fachen Schneckendurchmesser erfindungsgemäss die Gangtiefe in der überlangen auf den 12fachen Schneckendurchmesser verlängerten Pumpzone auf wenigstens das   1,3face   der bisher als oberen Grenzfall angesehenen Gangtiefe,   d. h.   auf mindestens 3, 5% und vorzugsweise auf   4-50/o   des Schneckendurchmessers vergrössert. Ähnliche Erfolge der vorgeschlagenen Massnahmen wurden auch bei Verwendung von Schneckenstrangpressen, die nur eine Gesamtlänge vom 20fachen oder anderseits sogar eine solche vom 27fachen Schneckendurchmesser besitzen, erreicht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Schneckenstrangpresse zum Aufschmelzen von thermoplastischen Kunststoffen bei Spinneinrichtungen für Fäden mit einer zwischen Pressschnecke und derAuspressdüse unmittelbar vor dieser als Dosiermittel angeordneten Spinnpumpe, insbesondere Zahnradspinnpumpe, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpzone der Strangpresse auf mindestens den 12fachen Schneckendurchmesser verlängert ist und die Gangtiefe in der Pumpzone wenigstens 3, 5% und vorzugsweise 4-5% des Schneckendurchmessers beträgt.
AT626464A 1963-08-03 1964-07-21 Schneckenstrangpresse zum Aufschmelzen thermoplastischer Kunststoffe bei Spinneinrichtungen AT245157B (de)

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