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Brennstoffbehälter für Pyrophorfeuerzeuge
Die Erfindung betrifft einen Brennstoffbehälter für Pyrophorfeuerzeuge aus Kunststoff und Metall, bei dem unter Vermeidung einer Schweissung die Abdichtung an der Stelle der Verbindung, der insbesondere aus KunststoffbestehendenDecke mit dem eigentlichen Behälter aus Metall nur unter Pressen, gegebenenfalls unter Verwendung eines plastischen Dichtungsringes, erfolgt.
Die Verwendung von Kunststoffen für die Herstellung von Brennstoffbehältern ist sowohl bei mit Benzin als auch bei mit flüssigem Gas betriebenen Feuerzeugen bekannt.' Es wurden bereits zur Gänze als auch zum Teil aus Kunststoff hergestellte Behälter in Feuerzeuge eingebaut. Besondere Schwierigkeiten bildet das Abdichten der Behälter, insbesondere bei Gasfeuerzeugen. Die hiefür aufzuwendende Arbeitszeit verteuert den Behälter über Gebühr.
Die Erfindung hat es sich nunmehr zur Aufgabe gestellt, diesen Mangel zu beheben und erreicht dies dadurch, dass sich die Decke aus durchscheinendem bzw. durchsichtigem Kunststoff, die im Bereiche von einer grösseren ein Innengewinde aufweisenden und einer zu dieser konzentrischen kleineren glatten, als Öffnung zum Inneren des Behälters dienenden Bohrung verstärkt ist, mit ihrem äusseren Rand, der eine umlaufende Feder trägt, mit einer Flanke auf die offene Randkante eines den Brennstoff aufnehmenden Topfes aus Metall abstützt, wobei die gegenüberliegende äussere Flanke der Feder der Decke dem stehengebliebenen Rand des gelochten Bodens einer über die Decke und den Topf gestülpten Hülse aus Metall ein Widerlager bildet, und diese Hülse über den Rand des Bodens des Topfes eingebördelt ist, wobei auf der offenen Randkante des Topfes der Dichtungsring aufgelegt ist.
Diese Massnahme gestattet das Abdichten des Behälters auf den in der einschlägigen Industrie vor-
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zeuge, zumal die bei letzteren Feuerzeugen übliche Wattefüllung des Tanks unschwer eingebracht werden kann.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung werden an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles nachstehend näher erläutert.
Die Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch ein mit einem Brennstoffbehälter nach der Erfindung ausge-
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durch einen erfindungsgemässen Brennstoffbehälter zeigt. Die Fig. 4 zeigt eine Draufsicht auf einen Behälter nach den Fig. 2 und 3 und schliesslich Fig. 5 einen Schnitt längs der Linie V-V in Fig. 3.
Das in Fig. 1 gezeigte Gasfeuerzeug besitzt einen Brennereinsatz 1, der in einen Behälter 2 nach der Erfindung eingeschraubt ist. Dieser Behälter 2 steckt in einer Kappe 3, in der er gegen Verschiebung gesichert wird. Über die Kappe 3 ist eine Haube 4 gestülpt, an der mittels eines Nietes 5 die Kappe 3 und der Windschutz 6, der das Lager für die Schwenkachse 7 des Deckels 8 trägt, befestigt sind. Das Niet 5 hält auch eine Blattfeder 9, gegen deren Wirkung der Deckel 8 zu öffnen und zu schliessen ist. In einer Bohrung des Windschutzes 6 ist das Lager für die Drehachse 10 des Reibrades 11 eingenietet, wobei das Lager das Zündsteinrohr 12 aufnimmt, welches die Haube 4 und die Kappe 3 durchsetzt.
Bei dem in Fig. l gezeigten Feuerzeug ist die Länge des Zündsteinrohres 12 derart bemessen, dass der Kopf 13 der Zündsteinschraube den erfindungsgemä- ssen Behälter 2 untergreift. Das ZUndsteinrohr 12 nimmt den Feuerstein 14 und die Zündsteinfeder 15 auf. Die Kappe 3 verschliesst eine Schutzhaube 16. Im Deckel 8 ist eine Einrichtung
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17 zur Betätigung des Brennereinsatzes 1 vorgesehen.
Der Brennstoffbehälter 2 besitzt eine Decke 18 aus durchscheinendem oder durchsichtigem Kunststoff, z. B. aus Polyamid, die im Bereich einer grösseren ein Innengewinde 19 tragenden und einer zu dieser konzentrischen glatten, als Öffnung 20 zum Inneren des Behälters 2 dienenden Bohrung 21 verstärkt ist. Die Decke 18 stützt sich erfindungsgemäss mit ihrem äusseren Rand 22 auf der of- fenen Randkante 23 eines den Brennstoff aufnehmenden Topfes 24 aus Metall ab. Der gegenüberlie- gende äussere Rand 25 der Decke 18 bildet ein Widerlager für den stehengebliebenen Rand 26 des gelochten Bodens 27 einer über die Decke 18 aus Kunststoff und dem Topf 24- gestülpten Hülse 28. Diese Hülse 28 ist über den Rand des Bodens 29 des Topfes 24 eingebördelt.
Der äussere Rand der Decke 18 aus Kunststoff weist eine umlaufende Feder 30 auf, deren eine Flanke 31 an der offenen Topfrandkante 23, und deren andere Flanke 32 hingegen am stehengebliebenen Rand 26 der Hülse 28 anliegt. Die Lochung der Hulse 28 kann zwecks Versteifung ein Steg 33 überbrücken (Fig. 4).
Die Decke 18 kann in die Lochung der Hülse 28 eingepasst sein. Auf die offene Randkante 23 des Topfes 24 wird ein Dichtungsring 34 aus plastischem Material beim Zusammenbau des Behälters aufgelegt. Zwischen den Mantelflächen des Topfes 24 und der Hülse 28 kann ein Dichtungsmittel, das beim Zusammenfügen der Teile als Gleitmittel dient, eingebracht werden, z. B. ein synthetischer Alleskleber. Nachdem die Einzelteile des Behälters ineinander gesteckt sind, können sie unschwer zusammengepresst werden. Es hat sich gezeigt, dass wesentlich dünnere und auch billigere Bleche als bisher bei der Herstellung des erfindungsgemässen Behälters verwendet werden können.
DerBrennereinsatz 1 kann leicht durch einen der bei Benzinfeuerzeugen üblichen Dochtnippel ersetzt werden. Die hiezu gebräuchliche Wattefilllung kann sowohl durch die Bohrung 21 in der Decke 18 oder aber auch schon beim Zusammenbau des Behälters 2 eingebracht werden.
PATENTANSPRÜCHE-
1. Brennstoffbehälter für Pyrophorfeuerzeuge aus Kunststoff und Metall, bei dem unter Vermeidung einer Schweissung die Abdichtung an der Stelle der Verbindung der insbesondere aus Kunststoff bestehendenDecke mit dem eigentlichen Behälter aus Metall nur unter Pressen, gegebenenfalls unter Verwendung eines plastischen Dichtungsringes, erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Decke (18) aus durchscheinendem bzw.
durchsichtigem Kunststoff, die im Bereiche von einer grösseren ein Innengewinde aufweisenden und einer zu dieser konzentrischen kleineren glatten, als Öffnung zum Inneren des Behälters dienenden Bohrung (21,20) verstärkt ist, mit ihrem äusseren Rand (22),der eine umlaufende Feder (30) trägt, mit einer Flanke (31) auf die offene Randkante (23) eines den Brennstoff aufnehmenden Topfes (24) aus Metall abstützt, wobei die gegenüberliegende äussere Flanke (25) der Feder (30) der Dekke (18) dem stehengebliebenen Rand (26) des gelochten Bodens (27) einer über die Decke (18) und den Topf (24) gestülpten Hülse (28) aus Metall ein Widerlager bildet, und diese Hülse (28) über den Rand des Bodens (29) des Topfes (24) eingebördelt ist, wobei auf der offenen Randkante (23) des Topfes (24) der Dichtungsring (34) aufgelegt ist.