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Wässerige Bohr- und Schneidflüssigkeit
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Tabelle 1
EMI2.1
<tb>
<tb> Zusammensetzung <SEP> A <SEP> B <SEP> C <SEP> D <SEP> E <SEP> F
<tb> Gew. <SEP> -0/0 <SEP>
<tb> Sebacinsäure <SEP> 5, <SEP> 06-5, <SEP> 06-5, <SEP> 06 <SEP>
<tb> Capronsäure-5, <SEP> 81-5, <SEP> 81-5, <SEP> 81 <SEP>
<tb> Triäthanolamin <SEP> 7,45 <SEP> 7,45 <SEP> 9,34 <SEP> 9,34 <SEP> 14, <SEP> 92 <SEP> 14, <SEP> 92 <SEP>
<tb> Natriumnitrit <SEP> 5,0 <SEP> 5, <SEP> 0 <SEP> 5,0 <SEP> 5, <SEP> 0 <SEP> 5, <SEP> 0 <SEP> 5, <SEP> 0 <SEP>
<tb> Polyoxypropylenglykol,
<tb> Mol-Gew.
<SEP> 400 <SEP> 10, <SEP> 0 <SEP> 10, <SEP> 0 <SEP> 10,0 <SEP> 10, <SEP> 0 <SEP> 10, <SEP> 0 <SEP> 10, <SEP> 0 <SEP>
<tb> Benzotriazol <SEP> 0,05 <SEP> 0, <SEP> 05 <SEP> 0,05 <SEP> 0, <SEP> 05 <SEP> 0, <SEP> 05 <SEP> 0, <SEP> 05 <SEP>
<tb> Wasser <SEP> 72,43 <SEP> 71,68 <SEP> 70,55 <SEP> 59,80 <SEP> 64,97 <SEP> 64,22
<tb> IP-Korrosionstest
<tb> Verdünnung <SEP> 1:50 <SEP> 0-0 <SEP> 3-1 <SEP> 0-0 <SEP> 3-1 <SEP> 0-0 <SEP> 1-1
<tb>
Hinsichtlich der Zusammensetzungen der Ansätze ist zu bemerken, dass das Verhältnis zwischen den äquivalenten Mengen der beiden Komponenten Säure und Amin für A und B l : l, für C und D 1 : 1, 25 und für E und F 1 : 2 ist.
Die Bohr- und Schneidflüssigkeit gemäss der Erfindung hat ferner neben den vorerwähnten Vorteilen auch die Eigenschaft, kaum irgendwelche Salzkrusten zu hinterlassen, wenn man sie auf der Maschine trocknen lässt.
Geeignete Polyoxyalkylenglykole und Ester bzw. Äther hievon können durch die folgenden allgemeinen Formeln symbolisiert werden : (a) Ri- (OR2) 'OR4 (b) Rl- (OR-OR, (c) R1-(OR2)x-(OR3)y-(OR2)Z-OR1 Hierin sind R2 und R untereinander verschiedene Alkylengruppen, z. B. Äthylen-und Propylengruppen.
Rm steht für ein Gemisch von R und R. x, y und z sind ganze Zahlen. R. und R4 können Wasserstoff bedeuten, und in diesem Falle sind die Endgruppen der Verbindung OH-Gruppen. Diese Gruppen können auch verestert sein, in welchem Falle Rl und bzw. oder R4 Acylgruppen darstellen, oder veräthert, in welchem Falle R und bzw. oder R4 Alkyl- oder Phenylgruppen bedeuten.
Die bevorzugten polymeren Verbindungen sind solche mit einem negativen Löslichkeitskoeffizienten im Wasser. Weil diese Verbindungen sich bei der hohen Temperatur, die während der Schneidoperation
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kol bevorzugt, welches einen negativen Löslichkeitskoeffizienten und ein durchschnittliches Molgewicht zwischen 200 und 600 aufweist.
Zur Herstellung der wässerigen Lösung gemäss der Erfindung kann man von dem Salz aus dem Alka-
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Alkanolamin und die zweibasische Carbonsäure getrennt zugesetzt werden, worauf die Salzbildung in der entstehenden wässerigen Lösung stattfindet.
Das Verhältnis zwischen den beiden Komponenten Alkanolamin und zweibasische Carbonsäure in der Bohr-und Schneidflüssigkeit wird vorzugsweise so gewählt, dass der PH-Wert der Lösung mindestens 7 und höchstens 8 beträgt. Bei höherem PH, z. B. 9 und höher, neigt der Schmierfilm zum Angriff auf Maschinenteile, z. B. das Bett einer Fräsmaschine.
Beispiele von Salzen von Alkanolaminen, die verwendet werden können, sind Salze von solchen Alkanolaminen, die von Ammoniak oder einem aliphatischen, primären oder sekundären Amin mit einer
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Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen abgeleitet werden können, indem man ein oder mehrere Was- serstoffatome des Stickstoffatoms durch eine Hydroxyalkylgruppe mit 1-3 Kohlenstoffatomen ersetzt.
Beispiele solcher'Alkanolamine sind : Monoäthanolamin, Diäthanolamin, Triäthanolamin, Monoäthanol- methylamin, Monoäthanoldimethylamin, Diäthanolmethylamin, Monoäthanoläthylamin, Monoäthanol- diäthylamin, Diäthanoläthylamin, Monoäthanolpropylamin, Monoäthanoldipropylamin, Diäthanolpropyl- amin, Monoäthanolbutylamin, Monoäthanoldibutylamin und Diäthanolbutylamin. Ausserdem sind für die- sen Zweck geeignet Salze der entsprechenden Amine von Propylalkohol und Isopropylalkohol.
Vorzugsweise werden Salze der Trialkanolamine verwendet, insbesondere die Salze von Triäthanol- amin.
Als zweibasische Carbonsäure, welche in Form eines Salzes eines Alkanolamins verwendet wird, kann man entweder eine aromatische Carbonsäure, wie Phthalsäure und Terephthalsäure, oder eine ali- phatische Dicarbonsäure wählen. Vorzugsweise wird ein Salz einer aliphatischen Dicarbonsäure mit 6 bis
40 Kohlenstoffatomen verwendet. Die Salze der Dicarbonsäuren Acelainsäure und Sebacinsäure werden bevorzugt, aber Salze höherer Dicarbonsäuren und Gemische von Dicarbonsäuren können ebenfalls ver- wendet werden, wie z. B. die Alkanolaminsalze der Dicarbonsäuren, die durch Dimerisierung von Linol- säure und Linolensäure und Gemischen dieser erhalten werden.
Die Verlängerung der Gebrauchsfähigkeit von Bohr- und Schneidwerkzeugen, welche durch die Ver- wendung von Polyoxyalkylenglykol oder eines Esters oder Äthers hievon mit einem negativen Löslich- keitskoeffizienten erzielt wird. kann durch Anwendung eines Nitrits eines Alkalimetalls verbessert wer- den ; Natriumnitrit wird bevorzugt.
Die Bohr- und Schneidflüssigkeiten gemäss der Erfindung geben einen vorzüglichen Schutz gegen Kor- rosion bei Schneidbehandlungen aller Metalle und Metallegierungen. Zur Erhöhung dieser Schutzwirkung kann ein Metallentaktivator, wie Thiazole und Triazole, verwendet werden. Die bevorzugte Bohr- und
Schneidflüssigkeit enthält Benzotriazol als Metallentaktivator.
Die Bohr- und Schneidflüssigkeiten werden je nach der Konzentration als solche oder nach Verdün- nen mit Wasser verwendet. Die Bohr-und Schneidflüssigkeit kann ein Konzentrat sein, das 2-15 Gew.-% eines Polyoxyalkylenglykols bzw. eines Esters oder Äthers hievon, 5 - 20 Gew. -0/0 eines Alkanolamins, 2-15 Gew.- o einer zweibasischen Carbonsäure, 2 - 15 Gew.-% eines Alkalinitrits und 0, 01-1 Gew.- eines Metallentaktivators enthält.
Insbesondere wird ein Konzentrat bevorzugt, das 7, 0 Gew. -0/0 eines Polyoxalkylenglykols mit einem durchschnittlichen Molgewicht von etwa 400, sowie 11, 7 Gew.-% Tri- äthanolamin, 6,2 Gew.-% Acelainsäure, 5,3 Gew.-% Natriumnitrit und 0, 1 Gew. -0/0 Benzotriazol ent- hält. Dieses Konzentrat kann vor der Anwendung je nach den Arbeitsbedingungen mit dem 20- bis 100fa- chen Volumen Wasser verdünnt werden.
Salzabtrennung, die während des Trocknens eintreten kann, kann durch ein Glykol, wie Äthylen- glykol, verhindert werden. Erforderlichenfalls kann das Wasser in dem Konzentrat im wesentlichen durch Äthylenglykol ersetzt werden. Ausserdem können gewünschtenfalls Bakterizide und schaumhindernde Mit- tel vorhanden sein.
Die Bohr- und Schneidflüssigkeiten gemäss der Erfindung können auch als Schleifflüssigkeit verwendet werden.
Beispiel A :
EMI3.1
<tb>
<tb> Gew. <SEP> -%
<tb> Triäthanolamin <SEP> 11, <SEP> 7
<tb> Natriumnitrit <SEP> 5, <SEP> 3 <SEP>
<tb> Polyoxypropylenglykol, <SEP> Molgewicht <SEP> 400 <SEP> 7, <SEP> 0 <SEP>
<tb> Wasser <SEP> 76,0
<tb>
Beispiel B :
EMI3.2
<tb>
<tb> Triäthanolamin <SEP> 11, <SEP> 7 <SEP>
<tb> Sebacinsäure <SEP> 6,7
<tb> Polyoxypropylenglykol, <SEP> Molgewicht <SEP> 400 <SEP> 7, <SEP> 0 <SEP>
<tb> Wasser <SEP> 75, <SEP> 1 <SEP>
<tb>
Beispiel C :
EMI3.3
<tb>
<tb> Triäthanolamin <SEP> 11, <SEP> 7 <SEP>
<tb> Acelainsäure <SEP> 6,2
<tb> Polyoxypropylenglykol, <SEP> Molgewicht <SEP> 400 <SEP> 7, <SEP> 0 <SEP>
<tb> Benzotriazol <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP>
<tb> Wasser <SEP> 75, <SEP> 0 <SEP>
<tb>
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EMI4.1
EMI4.2
<tb>
<tb> Triäthanolamin <SEP> 17,5
<tb> Acelainsäure <SEP> 9, <SEP> 3 <SEP>
<tb> Polyoxyäthylenglykol, <SEP> Molgewicht <SEP> 300 <SEP> 10, <SEP> 0 <SEP>
<tb> Benzotriazol <SEP> 0,1
<tb> Wasser <SEP> 63, <SEP> 1 <SEP>
<tb>
Beispiel E :
EMI4.3
<tb>
<tb> Triäthanolamin <SEP> 17, <SEP> 5 <SEP>
<tb> Sebacinsäure <SEP> 10,0
<tb> Polyoxyäthylenglykol, <SEP> Molgewicht <SEP> 300 <SEP> 10, <SEP> 0 <SEP>
<tb> Benzotriazol <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP>
<tb> Wasser <SEP> 62, <SEP> 4 <SEP>
<tb>
Beispiel F :
EMI4.4
<tb>
<tb> Triäthanolamin <SEP> 17. <SEP> 5 <SEP>
<tb> Acelainsäuee <SEP> 9, <SEP> 3 <SEP>
<tb> Polyoxyäthylenglykol, <SEP> Molgewicht <SEP> 300 <SEP> 10,0
<tb> Benzotriazol <SEP> 0,1
<tb> Wasser <SEP> 63,1
<tb>
Beispiel G,
EMI4.5
<tb>
<tb> Triäthanolamin <SEP> 17, <SEP> 5 <SEP>
<tb> Sebacinsäure <SEP> 10, <SEP> 0
<tb> Polyoxypropylenglykol, <SEP> Molgewicht <SEP> 400 <SEP> 10,0
<tb> Benzotriazol <SEP> O, <SEP> 1
<tb> Wasser <SEP> 62, <SEP> 4 <SEP>
<tb>
Beispiel H :
EMI4.6
<tb>
<tb> Triäthanolamin <SEP> 17, <SEP> 5 <SEP>
<tb> Acelainsäure <SEP> 9, <SEP> 3 <SEP>
<tb> Polyoxypropylenglykol, <SEP> Molgewicht <SEP> 400 <SEP> 10,0
<tb> Benzotriazol <SEP> O, <SEP> 1
<tb> Wasser <SEP> 63, <SEP> 1
<tb>
Beispiel I :
EMI4.7
<tb>
<tb> Triäthanolamin <SEP> 23,0
<tb> Sebacinsäure <SEP> 10, <SEP> 0
<tb> Polyoxypropylenglykol, <SEP> Molgewicht <SEP> 400 <SEP> 10, <SEP> 0 <SEP>
<tb> Benzotriazol <SEP> O, <SEP> 1
<tb> Wasser <SEP> 56, <SEP> 9 <SEP>
<tb>
Beispiel J :
EMI4.8
<tb>
<tb> Triäthanolamin <SEP> 17, <SEP> 5 <SEP>
<tb> Sebacinsäure <SEP> 10, <SEP> 0 <SEP>
<tb> Natriumnitrit <SEP> 8, <SEP> 0
<tb> Polyoxypropylenglykol, <SEP> Molgewicht <SEP> 400 <SEP> 10,0
<tb> Benzotriazol. <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP>
<tb> Wasser <SEP> 54, <SEP> 4- <SEP>
<tb>
Beispiel K :
EMI4.9
<tb>
<tb> Triäthanolamin <SEP> 11, <SEP> 7
<tb> Adipinsäure <SEP> 4, <SEP> 8 <SEP>
<tb> Natriumnitrit <SEP> 5, <SEP> 3 <SEP>
<tb> Polyoxypropylenglykol, <SEP> Molgewicht <SEP> 400 <SEP> 7,0
<tb> Benzotriazol <SEP> O, <SEP> 1
<tb> Wasser <SEP> 71, <SEP> 1
<tb>
Beispiel L :
EMI4.10
<tb>
<tb> Triäthanolamin <SEP> 11, <SEP> 7
<tb> Acelainsäure <SEP> 6, <SEP> 2 <SEP>
<tb> Natriumnitrit <SEP> 5, <SEP> 3 <SEP>
<tb> Polyoxypropylenglykol, <SEP> Molgewicht <SEP> 400 <SEP> 7,0
<tb> Wasser <SEP> 69, <SEP> 8 <SEP>
<tb>
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Beispiel M :
EMI5.1
<tb>
<tb> Gew. <SEP> -0/0 <SEP>
<tb> Triäthanolamin <SEP> 17, <SEP> 5 <SEP>
<tb> Sebacinsäure <SEP> 10,0
<tb> Natriumnitrit <SEP> 8,0
<tb> Polyoxyäthylenglykol, <SEP> Molgewicht <SEP> 300 <SEP> 10, <SEP> 0 <SEP>
<tb> Benzotriazol <SEP> 0,1
<tb> Wasser <SEP> 54, <SEP> 4 <SEP>
<tb>
Beispiel N :
EMI5.2
<tb>
<tb> Triäthanolamin <SEP> 21, <SEP> 8 <SEP>
<tb> Terephthalsäure <SEP> 8, <SEP> 2 <SEP>
<tb> Natriumnitrit <SEP> 6, <SEP> 4 <SEP>
<tb> Polyoxypropylenglykol, <SEP> Molgewicht <SEP> 400 <SEP> 10,0
<tb> Wasser <SEP> 53,6
<tb>
Beispiel 0 :
EMI5.3
<tb>
<tb> Triäthanolamin <SEP> 36,0
<tb> Bernsteinsäure <SEP> 8,0
<tb> Natriumnitrit <SEP> 6, <SEP> 4 <SEP>
<tb> Polyoxypropylenglykol, <SEP> Molgewicht <SEP> 400 <SEP> 10,0
<tb> Wasser <SEP> 39,6
<tb>
Bei den vorerwähnten Ansätzen wurden ohne Ausnahme technische Dicarbonsäuren benutzt.
Die Säuren hatten die folgenden Säurezahlen, ausgedrückt in Milliäquivalenten pro Gramm :
EMI5.4
<tb>
<tb> Terephthalsäure <SEP> 12, <SEP> 0 <SEP>
<tb> Bernsteinsäure <SEP> 16, <SEP> 8 <SEP>
<tb> Adipinsäure <SEP> 13, <SEP> 9 <SEP>
<tb> Acelainsäure <SEP> 10, <SEP> 7 <SEP>
<tb> Sebacinsäure. <SEP> 9, <SEP> 7 <SEP>
<tb>
Von den oben erwähnten Konzentraten stellt A einen bekannten Ansatz dar. Die übrigen sind Zusammensetzungen gemäss der Erfindung. Die Eigenschaften dieser Mischungen sowie ihrer Verdünnungen sind in den Tabellen 2 und 3 zusammengestellt.
Zum Vergleich zeigt die Tabelle 2 die Zusammensetzung der Flüssigkeiten in tabellarischer Zusammenstellung. Der IP-125-Test ist ein Korrosionstest zur Bestimmung des Angriffs von Gusseisen (I. c.).
Bei dem Metallkorrosionstest werden Metallplatten in eine 1 : 40-Verdünnung der Gemische eingetaucht. Die Korrosion, die hiebei im Laufe von 3 Wochen auftritt, wird durch Wägen gemessen und ausgedrückt in mg/cm des Metallflächenumfanges.
Beim Bohrer-Lebensdauer-Test nach Tabelle 2 wurde die Schneidflüssigkeit in der Verdünnung 1 : 20 angewendet, also als 5% igue Lösung der Flüssigkeiten in Leitungswasser. Das angewendete Kriterium war die Zahl der Löcher, die bis zum Versagen des Bohrers gebohrt werden konnten. Die Tabelle gibt den Durchschnitt von 10 Prüfungen pro Schneidflüssigkeit an. Für jeden Test wurde ein neuer Bohrer verwendet, der auf den Bohrer ausgeübte Druck betrug 110 kg. Die Bohrer waren aus Hochleistungsstahl hergestellt und hatten einen Durchmesser von 5 mm. Das gebohrte Material war VCN 35 W-Stahl (DIN 1662, 3, 5 0,2% Ni und 0, 75 0, 2% Cr), Härte 30 - 31 Rockwell C. Die Bohrgeschwindigkeit betrug 1380 Umdr/min = 21, 7 m/min und die Tiefe jedes Loches war 15 mm.
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Tabelle 2
EMI6.1
<tb>
<tb> Konzentrat <SEP> A <SEP> B <SEP> C <SEP> D <SEP> E <SEP> F <SEP> G <SEP> H <SEP> I <SEP> J <SEP> K <SEP> L <SEP> M <SEP> N <SEP> 0
<tb> Terephthalsäure <SEP> X
<tb> Bernsteinsäure <SEP> X
<tb> Adipinsäure <SEP> x
<tb> Acelainsäure <SEP> X <SEP> x <SEP> x <SEP> X <SEP> X
<tb> Sebacinsäure <SEP> X <SEP> X <SEP> X <SEP> x <SEP> X <SEP> X <SEP>
<tb> Triäthanolamin <SEP> x <SEP> x <SEP> X <SEP> x <SEP> x <SEP> x <SEP> x <SEP> x <SEP> x <SEP> x <SEP> X <SEP> x <SEP> X <SEP> x <SEP> X
<tb> Natriumnitrit <SEP> x <SEP> x <SEP> x <SEP> x <SEP> x <SEP> X <SEP> x
<tb> Polyoxyäthylenglykol <SEP> 400 <SEP> x <SEP> x <SEP> x <SEP> x <SEP> x <SEP> x <SEP> x <SEP> x <SEP> x <SEP> x <SEP> x
<tb> Benzotriazol <SEP> x <SEP> x <SEP> x <SEP> x <SEP> x <SEP> x <SEP> x <SEP> x <SEP> x <SEP> x
<tb> PH <SEP> des <SEP> Konzentrats <SEP> 10,6 <SEP> 7,7 <SEP> 7,
7 <SEP> 7,7 <SEP> 7,7 <SEP> 7,7 <SEP> 7,6 <SEP> 7,7 <SEP> 7,8 <SEP> 7,5 <SEP> 7,4 <SEP> 7,5 <SEP> 7,5 <SEP> 8,2
<tb> PH <SEP> d.Verdünnug <SEP> 1:40 <SEP> 8,9 <SEP> 7,6 <SEP> 7,6 <SEP> 7, <SEP> 7 <SEP> 7, <SEP> 7 <SEP> 7, <SEP> 7 <SEP> 7, <SEP> 6 <SEP> 7,7 <SEP> 7, <SEP> 4 <SEP> 7, <SEP> 3 <SEP> 7, <SEP> 4 <SEP> 7, <SEP> 1 <SEP> 7, <SEP> 3 <SEP> 7, <SEP> 9 <SEP>
<tb> IP-125-Test <SEP> ; <SEP>
<tb> Verdünnung <SEP> 1 <SEP> : <SEP> 40 <SEP> 2-2 <SEP> 0-0 <SEP> 0-0 <SEP> 0-0 <SEP> 0-0 <SEP> 0-0 <SEP> 0-0 <SEP> 0-0 <SEP> 0-0 <SEP> 0-0 <SEP> 0-0 <SEP> 0-0 <SEP> 0-0 <SEP> 0-0 <SEP> 0-0
<tb> Metallkorrosionstest <SEP> :
<SEP>
<tb> Kupfer <SEP> 0,57 <SEP> 0,16 <SEP> 0,04 <SEP> 0, <SEP> 02 <SEP> 0, <SEP> 02 <SEP> 0, <SEP> 01
<tb> Messing <SEP> 0, <SEP> 12 <SEP> 0, <SEP> 05 <SEP> 0, <SEP> 02 <SEP> 0, <SEP> 02 <SEP> 0, <SEP> 02 <SEP> 0, <SEP> 03
<tb> kohlenstoffarmer <SEP> Stahl <SEP> 0, <SEP> 02 <SEP> 0, <SEP> 02 <SEP> 0, <SEP> 02 <SEP> 0, <SEP> 02 <SEP> 0, <SEP> 02 <SEP> 0,02
<tb> Aluminium <SEP> 0,44 <SEP> 0, <SEP> 08 <SEP> 0, <SEP> 01 <SEP> 0, <SEP> 008 <SEP> 0,004 <SEP> 0, <SEP> 01
<tb> Zink <SEP> 3, <SEP> 06 <SEP> 0.
<SEP> 75 <SEP> 0,24 <SEP> 0, <SEP> 24 <SEP> 0,22 <SEP> 0,21
<tb> Bohrerlebensdauertest,
<tb> Löcher/Bohrer <SEP> 103 <SEP> 258 <SEP> 124 <SEP>
<tb> Temperatur <SEP> der <SEP> Trennung
<tb> in <SEP> zwei <SEP> Phasen, <SEP> oc <SEP> 59 <SEP> 34,5 <SEP> 30,5 <SEP> 34,5 <SEP> > 100
<tb>
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Aus den Ergebnissen dieser Tabelle geht klar hervor, dass eine Flüssigkeit gemäss der Erfindung (B) einen guten Schutz gegen Korrosion bei dem IP-125-Test und beim Metallkorrosionstest ergibt, während die Flüssigkeit (A), die nicht in den Rahmen der Erfindung fällt, nicht entsprechend günstig wirkt.
Der Einfluss eines Polyoxyalkylenglykols mit negativen Löslichkeitskoeffizienten auf die Bohrresul- tate im Vergleich mit einem Polyoxyalkylenglykol, welches sich beim Erhitzen nicht aus der wässerigen 15sung abtrennt, ist aus den experimentellen Daten für die Flüssigkeiten J und M offensichtlich. Der günstige Einfluss von Natriumnitrit auf den Bohrtest wird durch einenvergleich der Ergebnisse aufgezeigt, die mit den Flüssigkeiten I und J erzielt wurden. Der Einfluss von Benzotriazol ergibt sich aus einem Vergleich der Ergebnisse, die mit den Flüssigkeiten B und C erhalten worden sind.
Tabelle 3 zeigt die Ergebnisse der IP-125-52 T-Korrosionsprüfung als Funktion der Verdünnung des Konzentrats.
Tabelle 3
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<tb>
<tb> Konzentrat <SEP> J <SEP> K <SEP> L <SEP>
<tb> IP <SEP> 125-52 <SEP> T-Korrosionstest
<tb> Grew.-% <SEP> Konzentrat
<tb> in <SEP> Leitungswasser
<tb> 5 <SEP> 0-0 <SEP> 0-0 <SEP> 0-0
<tb> 2, <SEP> 5 <SEP> 0-0 <SEP> 0-0 <SEP> 0-0
<tb> 2 <SEP> 0-0 <SEP> 0-0 <SEP> 0-0
<tb> 1, <SEP> 5 <SEP> 0-0 <SEP> 0-0 <SEP> 0-0
<tb> 1 <SEP> 0-0 <SEP> 2-2 <SEP> 0-0
<tb> 0, <SEP> 5 <SEP> 2-2 <SEP> 3-3 <SEP> 2-2
<tb>
PATENTANSPRÜCHE :
1. Wässerige Bohr- und Schneidflüssigkeit, welche ein Polyoxyalkylenglykol oder einen Ester oder Äther eines solchen sowie ein Salz aus einem Alkanolamin und einer Carbonsäure enthält, dadurch
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