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Elektrische Maschine mit aus Teilpaketen zusammengesetztem
Ständerblechpaket
EMI1.1
vonGrossgeneratorennachverhältnis-Blechstärke, welliges Blech oder überzogene Druckfinger, deren Material ungleich ist. Am stärksten zeigt sich nun die Lockerung im gestaffelten Teil des Ständerblechpaketes in den im Bereich der peripheren Enden der Druckfinger gelegenen Zonen, die sich nicht mehr unter den Druckfingern selbst befinden. An diesenStellen sind die Blechzähne ausserdem nicht durch denAbschlusskeil der Spulen gehalten. Es kommt zum Schwingen der Bleche. Als Folge kann ein Brechen der Blechzähne eintreten, die dann vom magnetischen Zug des Polrades herausgerissen werden und bedenkliche Schäden an der Statorwicklung verur- sachen können. Kommt es nicht zum Zahnbruch, so tritt die Erscheinung des Abisolierens der Bleche ein.
Durch die 100 Hz-Schwingung schlagen die einzelnen lockeren Zahnfinger aneinander und scheuern die Isolation (Lack) bzw. das Blechmaterial ab. Dadurch kommt es zu Überhitzungen an diesen Stellen, wo gegebenenfalls Eisenbrände entstehen können. Die heissen Stellen im Blechpaket altern nun vorzeitig die Isolation der Statorspulen und es kommt als Folge Z\1 Durchschlägen.
Um daher das Vibrieren und Ausbrechen der Zähne in den ausschliesslich gefährdeten Endpaketen zu verhindern, wurde in der österr. Patentschrift Nr. 119728 vorgeschlagen, die Zähne nur der äusseren, an denStirnseiten des Blechkörpers liegenden Teilpakete durch in ihnen liegende Verbindungsmittel wie Bolzen, Nieten, insbesondere Rohrnieten, od. dgl. zusammenzuhalten. Bei grossen Turbogeneratoren ist man laut deutscher Auslegeschrift 1148317 bereits dazu übergegangen, die insbesondere geschlitzten, abgesetzten Bleche der Zähne zur Gänze miteinander fest zu verbinden. Dabei mussten die geschlitzten Bleche vorerst an ihren Stirnseiten mit einer Lackisolierung und dann mit einer Klebestoffschicht versehen werden.
Zur Vereinfachung des letztgenannten Verfahrens wurde daher in dieser Druckschrift vorgeschlagen, die geschlitzten Zahnpartien zur Gänze zu verkleben, indem die Schlitze insbesondere mit kaltoder warmhärtenden, gut klebenden Isolierstoffen, insbesondere Giessharzmassen, gegebenenfalls unter Verwendung von vorgeformten Isolierstoffstücken auszufüllen sind.
Gegenstand der Erfindung ist nun eine elektrische Maschine mit aus Teilpaketen zusammengesetztem Ständerblechpaket, wobei die Randpakete im Bereich der Zähne eine besondere Verfestigung aufweisen. mit der Besonderheit, dass diese Verfestigung durch Verklebung des insbesondere gestaffelt ausgeführten äusseren Randteiles des ersten Statorteilpaketes durchgeführt ist. Erfindungsgemäss wird demnach bei Maschinen mit vorzugsweise vertikal angeordneter Welle lediglich an der Ober- bzw. Unterseite des Blechpaketes, bei Horizontalgeneratoren an der Antriebs- und an der Bürstenseite, nur in den Zähnen eine im Verhältnis zum Gesamtblechpaket verschwindend kleine Zone der Blechschichten ineinander verklebt, während der übrige Teil des Blechpaketes die normale Blechisolation trägt.
Die Zahnpartien bzw. die vibrationsanfälligen. Blechschichten sind in erfindungsgemässer Weise mit einem minimalen Aufwand an Arbeit bzw. Material stabilisierbar, ohne dass hiebei ein die Blechschnitte insbesondere in ihren elektrischen Eigenschaften veränderndes und auch mechanisch schwächendes Durchbohren. Schlitzen od. dgl. erforderlich ist. Selbst bei Grossgeneratoren genügt es, in der Zone der abgesetzten Statorbleche eine nur etwa 10 mm starke Blechschicht bzw. 20 - 30 Bleche vorzugsweise mit
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einem Kunstharz ineinander zu verkleben, um zu verhindern, dass einzelne Bleche bzw. die Randzone des Generatorblechpaketes, wo die stärkste Lockerung auftritt, zum Schwingen kommen.
Die Verklebung selbst erfordert ausser der Aufbringung des Kunstharzes an den betreffenden Stellen keine weiteren Arbeitsvorgänge, wie etwa die Anbringung einer speziellen Lackisolation oder ein Ausgie- ssen mit Giessharzmasse u. a. m., so dass die Verfestigung nur der gefährdeten Blechpaketteile in kostensparender Weise im wesentlichen gleichzeitig mit dem erforderlichen Schicht- und Pressvorgang durchführbar ist. Die Blechzähne der Endzone werden hiebei nur zum Teil, u.
zw. vorzugsweise nur in der gestaffel- ten Zone des Ständerblechpaketes mit einer Schicht von Kunstharz versehen, das insbesondere erst nach dem Verschichten des Ständerblechpaketes beim Altern durch induktives Ausheizen ohne Sonderaufwand aushärtet, so dass das Kunstharz vorzugsweise bis zum Zeitraum des Ausheizens des Blechpaketes, also z. B. über einen Zeitabschnitt von etwa drei Wochen unausgehärtet bleiben kann.
Zur beispielsweisen Erläuterung zeigt nun die Zeichnung schematisch Teile eines in erfindungsgemä- sser Weise verklebten Stators, u. zw. ist in Fig. l ein Teil des Blechpaketes und in Fig. 2 die Zone der abgesetzten Statorbleche bzw. der Verfestigungszone allein dargestellt.
Hiebei sind die Verfestigungszonen mit 1, die Statorbleche mit 2, die Endbleche mit 3, der Druckfinger mit 4, die Pressplatte mit 5 und der Pressbolzen mit 6 bezeichnet.