AT237323B - Pneumatisches Nachlaufwerk mit einem zweiarmigen Differentialhebel - Google Patents

Pneumatisches Nachlaufwerk mit einem zweiarmigen Differentialhebel

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AT237323B AT912362A AT912362A AT237323B AT 237323 B AT237323 B AT 237323B AT 912362 A AT912362 A AT 912362A AT 912362 A AT912362 A AT 912362A AT 237323 B AT237323 B AT 237323B
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differential lever
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Pneumatisches Nachlaufwerk mit einem zweiarmigen Differentialhebel 
In pneumatischen Nachlaufwerken wird der Ausschlag eines Messwerkes in einen entsprechenden Luft- druckwert umgewandelt, der in pneumatischen Regeleinrichtungen oder Anzeigegeräten weiter verarbeitet werden kann. Es ist bereits ein Nachlaufwerk mit einem Differentialhebel vorgeschlagen worden, der an einem Ende entsprechend dem von einem Messglied zurückgelegten Weg ausgelenkt wird und mit dem an- dern als Prallplatte ausgebildeten Ende eine Ausströmdüse aussteuert. Dieser Differentialhebel stützt sich mittels eines zur Bereichsverstellung längs des Hebels verschiebbaren Stützlagers (Reiter) auf einen Zwi- schenhebel ab, der vom Kompensationsbalg ausgelenkt wird.

   Der Druck im Kompensationsbalg ist ein
Mass für den   vom Messglied zurückgelegten Weg   und wird über die   einen Verstärker aussteuernde   Düse ein- gestellt. In der Praxis ist es erwünscht, vom Messglied zurückgelegte Wege in einem möglichst grossen
Bereich mit dem gleichen Nachlaufwerk in einen entsprechenden Druck umzuformen. Der Aussteuerbe- reich des Nachlaufwerkes darf sich hiebei mit dem Messbereich nicht wesentlich ändern. Mit den bisher verwendeten Nachlaufwerken konnte nur eine Bereichsverstellung von etwa 1 : 2 vorgenommen werden, wenn der Aussteuerbereich und damit die Genauigkeit des Nachlaufwerkes erhalten bleiben sollte. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Bereichsverstellung in einem weit grösseren Bereich, z.   B. von 1 :   10 und mehr möglich zu machen, ohne den Aussteuerbereich und die Genauigkeit des Nach- laufwerkes zu verändern. Beim Nachlaufwerk der oben beschriebenen Konstruktion wird dies dadurch erreicht, dass ein Ende des Zwischenhebels in einem festen Stützlager gelagert ist und   sein Drehpunkt auf   der Wirkungslinie der durch die   Messgrösse hervorgerufenen   Auslenkung am Ende des Differentialhebels liegt. 



     EinAusführungsbeispiel   des neuenNachlaufwerkes wird an Hand der Fig.   1 - 3   in der Zeichnung näher erläutert. Hiebei zeigt Fig. 1 den konstruktiven Aufbau, während die Fig. 2 und 3 zur Erläuterung der nachstehender mathematischen Ableitung dienen. 



   Der Differentialhebel ist in Fig. 1 mit D bezeichnet und hat die Länge c. An seinem linken Ende wird der vom Messglied zurückgelegte Weg se (Eingangshub) eingeführt. In Abhängigkeit von der Stellung des Stützlagers (Reiter) L bewegt sich das rechte, die Ausströmdüse AS aussteuernde Ende um den Weg sD. Das Lager befindet sich in der Entfernung b von der Wirkungslinie der am linken Ende eingeleiteten Auslenkung se. Der Zwischenhebel Z ist gemäss der Erfindung um den Punkt P drehbar, der möglichst genau auf der Wirkungslinie der Auslenkung se liegen soll. Am rechten Ende des Zwischenhebels greift der Kompensationsbalg K an, dessen Kraft über die Messfeder F in einen proportionalen Weg sa umgewandelt wird. Der Ausströmdüse AS wird über die Drossel Dr die Zuluft zugeführt.

   Zwischen Drossel und Düse stellt sich entsprechend der Aussteuerung der Steuerdruck ein, der über den Verstärker V den Kompensationsbalg K speist. 



   An Hand der nachfolgenden Rechnung wird nachgewiesen, dass der Aussteuerbereich xh definiert als Verhältnis   des Weges des Differentialhebels zum Aussteuern des Verstärkers   bezogen auf den Punkt E zum Eingangshub se unabhängig von der Bereichsverstellung, d. h. unabhängig von der Stellung des Reiters ist. Das heisst unabhängig von der Stellung des Reiters ergibt   der Weg zum Aussteuern   der Düse bei abgeschaltetem Kompensationsbalg K, verglichen mit dem Eingangsweg se'stets das gleich Verhältnis. Der Aussteuerweg sD der Düse ist hiebei auf den Punkt zu beziehen, an dem der Eingangshub se angreift (sD').

   Der 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 
 EMI2.2 
 es bedeutet se = Eingangshub in mm sa = Ausgangshub in mm, ein konstruktionsbedingter konstanter Wert von zirka 4 bis 6 mm
Pa = Ausgangsdruck zwischen 0,2 und 1, 0 atü x = Weg an der Stelle des Stützlagers L (Reiter) in mm   sD = Weg des Differentialhebels zum Aussteuern des Verstärkers, gemessen über der Düse in mm (zirka 4 X 10 ¯3 mm)    sD'= wie sD, jedoch bezogen auf den Eingang   se.   



   In den Fig. 2 und 3 ergibt sich bei der Betrachtung der Übersetzungsverhältnisse an den Hebeln a und für den Zwischenhebel Z mit der Länge a gilt : 
 EMI2.3 
 für den Differentialhebel D mit der Länge c gilt : 
 EMI2.4 
 damit ergibt sich : 
 EMI2.5 
 
 EMI2.6 
 
 EMI2.7 
 
 EMI2.8 
 einfluss wird, sondern eine von den Werten sD   ;     a ; sa ;   c abhängige Gerätekonstante ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Pneumatisches Nachlaufwerk mit einem zweiarmigen Differentialhebel, der am Ende eines Armes entsprechend dem von einem Messglied zurückgelegten Weg ausgelenkt wird und mit dem Ende des andem Armes einen pneumatischen Abgriff, z. B. eine Ausströmdüse steuert und der sich über ein zur Bereichsverstellung längs des Hebels verschiebbares Stützlager (Reiter) auf einem Zwischenhebel abstützt, den ein von der Ausströmdüse gesteuerter Ausdehnungskörper (Kompensationsbalg) auslenkt, dadurch ge- kennzeichnet, dass ein Ende des Zwischenhebels in einem festen Stützlager (P) gelagert ist und sein Drehpunkt auf der Wirkungslinie (EP)'der durch die Messgeräte hervorgerufenen Auslenkung (Se) am Ende (E) des Differentialhebels liegt.
AT912362A 1961-12-14 1962-11-20 Pneumatisches Nachlaufwerk mit einem zweiarmigen Differentialhebel AT237323B (de)

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