AT235485B - Stopfenführung an Pfannen, insbesondere für die Abstichentgasung von Stahl - Google Patents

Stopfenführung an Pfannen, insbesondere für die Abstichentgasung von Stahl

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AT235485B
AT235485B AT224363A AT224363A AT235485B AT 235485 B AT235485 B AT 235485B AT 224363 A AT224363 A AT 224363A AT 224363 A AT224363 A AT 224363A AT 235485 B AT235485 B AT 235485B
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Bochumer Ver Fuer Guszstahlfab
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Stopfenführung an Pfannen, insbesondere für die Abstichentgasung von Stahl 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Durch die erfindungsgemässe Ausgestaltung lassen sich diese Bedingungen ohne weiteres erfüllen. So kann z. B. eine Spannung von maximal 60 V vorgegeben werden, ohne dass die elektrischen Querschnitte wegen der dann notwendigen Ampere-Zahl für das Verstellgerät zu gross werden. Die Bemessung die- ser Querschnitte folgt den üblichen Regeln der Elektrotechnik. 



  5 Die Anwendung einer derart niedrigen Betriebsspannung gewährleistet nicht nur eine weitgehenden- fallsicherheit, sie ist vielmehr auch eine Voraussetzung für eine weitgehende Anwendbarkeit von Stopfen- führungen dieser Art. Es kann diese Stopfenführung beispielsweise mit grossem Erfolg an solchen Stellen angewendet werden, welche für die Bedienungsmannschaft überhaupt nicht zugänglich sind. Das ist   z. B.   dann der Fall, wenn die Pfanne vollständig in einem Vakuumbehälter eingeschlossen ist und trotzdem das 0 Giessen aus dieser Pfanne durch eine Öffnung des Vakuumbehälters erfolgen soll.

   Dieselben   Verhältnisse'   liegen vor, wenn bei einer sogenannten Stufenentgasung mehrere untereinander angeordnete Vakuumräume gegeben sind, wobei in oberen oder mehreren oberen Räumen pfannenartige Behälter sich befinden, aus denen die Schmelze in geregelter Weise in den jeweils darunterliegendenVakuumraum abgelassen werden soll. Die niedrige Spannung verhindert auch Glimmentladungen, wie sie bei hoher Spannung und niedri- 5 gem Druck auftreten können. 



   Man kann unter Umständen auf die selbsthemmende Ganghöhe der Spindel verzichten, muss jedoch dann eine Bremse, vorzugsweise Magnetbremse, für die Spindel im Verstellgerät anordnen. 



   In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele einer Stopfenführung gemäss der Erfindung dargestellt, u. zw. zeigen : Fig. 1 ein Verstellgerät und den unteren Teil des Gestänges, die zusammen an der Pfan-   ) nenwandung   montiert sind, von der nur ein Abschnitt dargestellt ist, Fig. 2 eine ähnliche Ansicht, bei der jedoch die Kraftübertragung vom Verstellgerät auf das Gestänge über einen Hebel erfolgt und Fig. 3 einen teilweisen Schnitt durch das Verstellgerät. 



   Nach Fig. 1 besteht eine Stopfenführung gemäss der Erfindung aus einem üblichen, an dem Pfannen- mantel 1 befestigten Gestänge 2, einer mit diesem Gestänge verbundenen Gabel 3 und dem ebenfalls auf   ; der   Pfannenwandung 1 befestigten Verstellgerät 4. Die Spindel 5 des Verstellgerätes ist durch die Lasche
6 und den lösbaren Bolzen 7 mit der Gabel 3 verbunden. 



   Die für Fig. 1 gemachtenAngaben treffen auch für dieStopfenführung nach   Fig. 2 zu, mit derAusnah-   me, dass hier zwischen dem Gestänge 2 und der Spindel 5 ein zweiseitiger Hebel 8 vorgesehen ist an Stelle der Gabel 3 in Fig. l. Das hat zur Folge, dass bei der Stopfenführung gemäss Fig. 2 die Bewegung des Ge- ) stänges 2 und der Spindel 5 gegenläufig sind. 



   In Fig. 3 ist das Verstellgerät im teilweisen Schnitt gezeigt. Am oberen Ende des Gerätes ragt die
Spindel 5 heraus. Mit dem unteren Teil der Spindel, welcher mit Gewinde versehen ist, arbeitet die
Spindelmutter 12 zusammen. Diese Spindelmutter 12 wird durch den Rotor 13 in Drehung versetzt, um die Spindel nach oben oder unten zu verschieben. Um ein Mitdrehen der Spindel zu verhindern, ist ein i Keil 29 vorgesehen, der in einer Längsnut 30 der Spindel gleiten kann. Mit 14 ist das Statorblechpaket und mit 20 die Statorwicklung bezeichnet.

   Die Daten der Statorwicklung waren in diesem Falle : Zwei- schicht-Träufelwicklung, 48 Nuten, 24 Gruppen ; je Gruppe =2 Nuten, je Nute   = 60   Drähte, je Spu- le = 15 Windungen, 2 Drähte parallel,   1,     1 - 1, 2   mm Durchmesser in Kupfer, Wickelschritt   =1 : 7,  
Schaltung in Reihe, A Ausführung, achtpolig. 



  Die Daten des Kurzschlussläufers sind 2, 2 kW, 26 A, 60 V   A,   n =   720   Umdr/min. 



   Die weiteren Teile betreffen die Abstützung des Gehäuses. Das Gehäuse 15 ist mit dem Lagerdeckel
16 und   derFührungskuppe   17 verbunden. Mit 18 ist die Gehäuseabschlusshülse, mit 19 der Anschlusskasten für die Kabelanschlüsse bezeichnet. Mit 21 ist eine mit der Spindelmutter 12 mitlaufende Scheibe, mit
22 ein Kupplungsstück, mit 23 eine feststehende Scheibe, mit 24 eine Mutter, mit 25 eine Gummischei- be, mit 26 ein Lagergehäuse und mit 27 ein Axial-Drucklager bezeichnet. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Stopfenführung an Pfannen, insbesondere für die Abstichentgasung von Stahl, bei der das Gestän- ge mit einem Elektromotor verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass sie zu ihrer Betätigung ein mit dem Gestänge (2) verbundenes elektrisches Verstellgerät (4), bestehend aus einem Elektromotor, mit als selbsthemmende Spindel ausgebildetem Rotor, aufweist und dass die elektrischen Querschnitte des Ver- stellgerätes für eine niedrige Betriebsspannung bemessen sind. <Desc/Clms Page number 3>
    2. Stopfenführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verstellgerät für eine Spannung von höchstens 60 V ausgelegt ist.
AT224363A 1962-03-22 1963-03-21 Stopfenführung an Pfannen, insbesondere für die Abstichentgasung von Stahl AT235485B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1235525B (de) * 1965-10-22 1967-03-02 Beteiligungs & Patentverw Gmbh Vorrichtung zur Betaetigung einer Stopfenstange an Gefaessen fuer fluessiges Metall,insbesondere an Stahlgiesspfannen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1235525B (de) * 1965-10-22 1967-03-02 Beteiligungs & Patentverw Gmbh Vorrichtung zur Betaetigung einer Stopfenstange an Gefaessen fuer fluessiges Metall,insbesondere an Stahlgiesspfannen

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