AT23408B - Verfahren zum Abrichten von einseitig gehärteten Panzerplatten. - Google Patents

Verfahren zum Abrichten von einseitig gehärteten Panzerplatten.

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AT23408B
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AT
Austria
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dressing
hardened
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plate
cut
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Edwin William Lewis
John Simon Unger
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Edwin William Lewis
John Simon Unger
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zum Abrichten von einseitig gehärteten Panzerplatten. 



   Den Gegenstand der Erfindung bildet ein neues Verfahren zum Abrichten einseitig   gehärteter Panzerplatten. Bisher wnrden   solche Panzerplatten nach dem Zementieren und vor dem   Harten   auf Hobelmaschinen oder langsam rotierenden   Kaltsigen   mit   Masszngabe   beschnitten. Hiebei blieb aber mindestens an einer Kante der beim Walzen oder Schmieden entstandene Rand in verhältnismässig grosser Breite stehen, damit man in der Lage war, später, d. h.   nach beendetem Härten,   an diesem Teile der Platte Proben zu entnehmen. 



  Dort wurde in die Platte von der zementierten Seite aus ein Einschnitt gemacht, der die   eigentliche   Panzerplatte von dem für die Proben bestimmten Teil abgrenzte und in seiner Tiefe der zentrierten Schicht entsprach. Dann wurde die Platte gehärtet und   nunmehr   der   stehengebliebene Hand durch einen   von der weichen Seite der Platte aus vorgenommenen 
 EMI1.1 
 Ertindung werden die   lanzerplatten   in der Weise fertiggestellt, dass dieselben auf ihrem Vorderteil   nach dem Harvey-Prozess oder   nach einer anderen   Methode karburiert (zementiert)   werden.

   Darauf wird die Platte, wenn erwünscht, durch Biegen oder dgl. in die nötige Form gebracht und dann erhitzt und mit Wasser   abgelöscht, ohne dass vorher   irgendein 
 EMI1.2 
 Abschleifenwirdalsoüberflüssig. 



     Beim   Schneiden von   homogenen     Stahlplatten hat man gofunden, dass   das Schneidwerkzeug beim Eintreten in das Metall sich in der Kerbe festsetzt, wodurch ein gutes 
 EMI1.3 
 hindert, dass das   abgeschnittene Stück   an seiner inneren, oberen Kante mit Wasser besprengt wird, wodurch dieses Stück sich derartig zieht, dass es von dem Werkzeug hinweggebogen wird. 



   Eine   Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens   nach vorliegender Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Fig. l ist eine   Oberansicht   der Vorrichtung zur Ausführung des Vefahrens nach vorliegender Erfindung. Fig. 2 ist eine Seitenansicht derselben. 



   2 ist das Schneidwerkzeug, 3 die zu schneidende Platte mit der gehärteten oder zementierten Oberfläche 4; 5 ist der die Platte tragende bewegliche Tisch; 6 ist der von 
 EMI1.4 
 

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   Bei Benutzung dieser Vorrichtung wird der Tisch allmählich gegen die mit grosser Geschwindigkeit umlaufende Stahlscheibe in Richtung des   Schnittes   vorwärtsbewegt. Die normale Umfangsgeschwindigkeit der Säge beträgt 120 m pro Sekunde. Der Durchmesser der Stahlscheibe differiert    zwischen in,   so dass die Scheibe eine   Tourenzahl   von 1060-1480   m   pro Minute macht. Versuche haben die Grenze der praktisch noch   mög-   lichen Umfangsgeschwindigkeit zwischen 250 und   50   m pro Sekunde festgestellt. Dabei zeigte sieh schon bei einer Umfangsgeschwindigkeit von zirka   7R m pro Sekunde, dass, je   
 EMI2.1 
   wurde.

   Das Material der Sägenscheibe ist gewöhnlicher basischer Herdstahl, welcher folgende Bestandteils enthält:   
 EMI2.2 
 
<tb> 
<tb> Kohlenstoff <SEP> .
<tb> Phosphor <SEP> zirka...... <SEP> 0'0250/0
<tb> Schwefel...... <SEP> 0. <SEP> 0250/0
<tb> Mangan <SEP> 0'55 <SEP> 0/0
<tb> Kiesel......... <SEP> 0'05 <SEP> 0/0'
<tb> 
 
Die höchste zulässige Beanspruchung des Materiales liegt zwischen 3870-4550 km pro cm2. Die Dehnung beträgt   300/0-  
Die Fostklommmung des Schneidwerkzeuges in der Kerbe wird durch einen Wassorstrom, der gegen die innere obere Kante des abzuschneidenden Stückes gerichtet ist, verhindert, indem das abzuschneiende Stück dadurch sich nach auswärts biegt.

   In der dargestellten Vorrichtung ersieht man, dass die Sehne des Umfanges dos Werkzeuges an dem   Schnittpunkt   kleiner ist, als die Länge der geschnittenen Platte. 



   Der weiche Teil der Platte kann auch mit gewöhnlichen   Schneidwerkzeugen bis auf   den gehärteten'Teil geschnitten werden, welch letzterer dann nach vorliegendem Verfahren geschnitten wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zum Abrichten von einseitig   gehärteten Panzerplatten, dadurch gekonn-   
 EMI2.3 
   Kndu   geführt und dann die Platte mittels einer sehr schnell rotierenden, weichen Stahl-   schf'ibo   den gewünschten Längen- und Breitenabmessungen entsprechend beschnitten wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass während des Schneidens dem Tt'il, welcher abgeschnitten wird, eine Kühlflüssigkeit zugeführt wird, wodurch eine Zusammenziehung und eine Abwärtsbiegung dieses Teiles bewirkt und ein Klemmen der Stahlscbfibe im Einschnitt verhindert wird.
AT23408D 1903-06-24 1903-06-24 Verfahren zum Abrichten von einseitig gehärteten Panzerplatten. AT23408B (de)

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