AT230755B - Luftreifendecke - Google Patents

Luftreifendecke

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AT230755B
AT230755B AT120362A AT120362A AT230755B AT 230755 B AT230755 B AT 230755B AT 120362 A AT120362 A AT 120362A AT 120362 A AT120362 A AT 120362A AT 230755 B AT230755 B AT 230755B
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AT
Austria
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bead
ropes
tire cover
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carcass
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Application number
AT120362A
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English (en)
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Michelin & Cie
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Luftreifendecke 
Die Erfindung betrifft Luftreifendecken für Kraftfahrzeuge, in deren Aufbau ein insbesondere in Querrichtung steifer Reifenscheitel mit insbesondere gegenüber radialen Biegungsbeanspruchungen nachgiebigen Seitenwänden kombiniert ist. Derartige Luftreifendecken sind beispielsweise in der österr. Patentschrift Nr. 182 325 beschrieben.

   Als Mittel zur Versteifung des Reifenscheitels werden in dieser Patentschrift unter der Lauffläche lagenweise übereinander   angeordnete Einlagen aus Metalldrähten oder -sei-   len beschrieben, die in jeder Lage parallel zueinander verlaufen, in Kautschuk eingebettet sind und jeweils in den einzelnen Lagen unter unterschiedlichen Winkeln zur Aquatorialebene des Reifens liegen, während anderseits die Nachgiebigkeit der Seitenwände durch Verwendung von in Meridianrichtung angeordneten Drähten oder Seilen erzielt wird. 



   Die Nachgiebigkeit der Seitenwände lässt sich durch andere Mittel erzielen, insbesondere durch eine Ausbildung aus Kautschuk mit hohem Elastizitätsmodul, die ganz ohne Draht- oder Seilverstärkung ausgeführt ist. 
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 oben geschilderten Art eine Verbesserung der Spurhaltung auf der Strasse erreichen kann, wenn die Seitenwände der Decke bis zur Mitte ihrer Höhe versteift werden, d. h. wenn man die Nachgiebigkeit der Seiten- wände nur in dem Bereich zwischen dem Laufstreifen und der Mitte der Seitenwand beibehält. 



   In der zuletzt genannten Patentschrift ist als Mittel zur Erzielung dieser Versteifung der unteren Seitenwandhälfte des Luftreifens die Anordnung von zwei Lagen von einander kreuzenden Metalldrähten oder-seilen in Verbindung mit der Meridianlage der Karkasse beschrieben. Dieser Luftreifen hat eine ganz besonders gute Spurhaltung auf der Strasse, ohne deshalb jedoch den Fahrkomfort im Falle örtlicher Verformungen der Lauffläche beim Überrollen kleiner Hindernisse (Kopfsteinpflaster, Steine, Fugen in Fahrbahnen) zu verringern. 



   Die Erfindung bezweckt-mit dem gleichen Ziel einer Versteifung des unteren Teiles der Reifenseitenwand-dieser Wand eine geringere Steifigkeit zu geben, die durch die Anordnung von auf der Meridiankarkasse seitlich übereinander gekreuzten Seilen nicht erhalten werden kann ; diese geringere Steifigkeit soll das Aufziehen der Reifen auf einteilige Felgen erleichtern. 



   Eine dieser Bedingung genügende erfindungsgemässe Luftreifendecke, die unter der Lauffläche einen steifen Scheitelteil und eine nachgiebige Karkasse hat, bei der die Nachgiebigkeit der Seitenwand in der Zone zwischen dem Wulst und etwa der Mitte der Seitenwand geringer ist, ist dadurch gekennzeichnet, dass die Versteifung der Seitenwände in der genannten Zone durch zumindest eine Lage von in Meridianrichtung verlaufenden Drähten oder Seilen erzielt wird, die in den Gummi der Decke eingebettet sind. 



   Bei einer ersten Ausführungsform der Erfindung enthält die Decke zwischen dem Wulst und etwa der halben Seitenwandhöhe zwei Lagen von in Meridianrichtung verlaufenden Metalldrähten oder-seilen. 



  Diese beiden Lagen können unabhängig voneinander sein und aus einer ersten, um den Wulstkern herumgeschlagenen, aber innerhalb des Wulstes endenden Lage und einer zweiten, zwischen dem Wulst und der halben Seitenwandhöhe liegenden Lage bestehen, Die beiden Lagen können auch als zusammenhängende Einlage in Form einer um den Wulstkern herumgeschlagenen Lage ausgeführt sein, von der zumindest das une Ende in der halben Höhe der Seitenwand endet. Die Drähte oder Seile, die diese Lagen bilden, kön-   nen in ein elastomeres Material einkalandriert sein, dessenElastizitätsmodul zumindest gleich 350g/mm2 ist.    

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
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Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 3> wähnten Zone durch zumindest eine Lage von Meridiandrähten (8,9) oder-seilen erzielt ist, die in den Gummi der Decke eingebettet sind.
    2. Luftreifendecke nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Karkasse (4) um die Wulstkerne (3) bis zur mittleren Seitenwandhöhe (M) herumgeschlagen ist (Fig. 1).
    3. Luftreifendecke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Karkasse um den Wulstkern (3) herumgeschlagen ist, aber bereits innerhalb des Wulstes (2) endet, und eine zusätzliche Lage (8,9) von Meridiandr hten oder-seilen zwischen dem Wulst (2) und der Seitenwandmitte (M) der Decke angeordnet ist (Fig. 2,4).
    4. Luftreifendecke nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch. gekennzeichnet, dass die Drähte oder Seile, aus denen die Verstärkungslage oder-lagen bestehen, die zwischen dem Wulst und der Seitenwandmitte liegen, in ein elastomeres Material einkalandriert sind, dessen Elastizitätsmodul zumindest gleich 350 g/mm2 ist.
    5. Luftreifendecke nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der' Zone zwischen dem Laufstreifen (7) und der Seitenwandmitte (M) der Decke die Karkasse unterbrochen ist.
    6. Luftreifendecke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Karkasse (41) durch zumindest eine Lage von Textilseilen oder-garnen gebildet ist und zwischen dem Wulst (2) und der Seitenwandmitte (M) wenigstens eine zusätzliche Lage 9 von Metalldrähten oder-seilen in Meridianrichtung angeordnet ist, die in ein elastomeres Material eingebettet sind, dessen Elastizitätsmodul zumindest 350 g/mmbe- trägt (Fig. 3,4).
AT120362A 1962-02-01 1962-02-13 Luftreifendecke AT230755B (de)

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FR230755T 1962-02-01

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AT230755B true AT230755B (de) 1963-12-30

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ID=29725352

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AT120362A AT230755B (de) 1962-02-01 1962-02-13 Luftreifendecke

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